Die 5 besten Filme aus den 2010er Jahren

Von den besten Bergfilmen springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute wieder zu einer beliebten Kategorie: Nach den besten Filmen der 1930er, 1940er, 1950er, 1960er1970er1980er, 1990er und 2000er Jahre suchen wir heute die besten Filme aus den 2010er Jahren. Erneut eine nahezu unmögliche Aufgabe, sich auf nur fünf Filme zu beschränken, doch seht selbst… 🎞️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 423 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 423 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 423 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 2010er Jahren

  1. „Alles steht Kopf“ (2015) – Es gab einige fantastische Animationsfilme in den  2010er Jahren, doch dieser hier übertrumpft für mich noch einmal alles. Vielleicht der letzte große Überfilm von Pixar? Hier funktioniert jeder Aspekt und die wundervolle Geschichte der heranwachsenden Riley klickt auf so vielen Ebenen. Ich liebe alles daran.
  2. „Arrival“ (2016) – Denis Villeneuves Sci-Fi-Drama hat mich damals wirklich umgehauen. Dennoch habe ich den Film bisher kein zweites Mal gesehen, was bestimmt auch an der schweren Thematik liegt. „Arrival“ ist aufwändig konstruiert, sieht fantastisch aus und die emotionale Wucht sucht ihresgleichen. Ganz großes Kino.
  3. „Interstellar“ (2014) – Wir bleiben dem Sci-Fi-Genre treu und reisen weiter zu interstellaren Welten. Wie auch Denis Villeneuve hat Christopher Nolan das Kino der 2010er Jahre geprägt, wie kaum ein zweiter. Seine meisten Filme habe ich bisher nur einmal gesehen, doch „Interstellar“ konnte bereits drei Sichtungen verbuchen: Der Film hat sich für mich jedes Mal gesteigert.
  4. „Jojo Rabbit“ (2019) – Auch Taika Waititi hat ein paar prägende Filme abseits des MCU abgeliefert. Ich konnte mich kaum zwischen „Jojo Rabbit“ und „Wo die wilden Menschen jagen“ entscheiden. Letztendlich ist es dieser absurde Genremix während des Naziregimes geworden, der für mich auch eine der schockierendsten Szenen der letzten Jahre bereithält.
  5. „Shoplifters: Familienbande“ (2018) – Hirokazu Kore-eda muss ein fantastischer Regisseur sein, zumindest habe ich das von Filmliebhaber:innen schon häufiger gehört. „Shoplifters“ ist bisher mein einziger Film des Regisseurs und er hat direkt so eingeschlagen, dass ich danach von dem Film geträumt habe. Es wird wirklich Zeit, dass ich mich mehr mit dem Filmemacher und seinen Werken beschäftige.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

33 Gedanken zu “Die 5 besten Filme aus den 2010er Jahren

  1. Auch hier eine sehr schöne Auswahl! Auch wenn ich mit Alles steht Kopf nicht so viel anfangen konnte, fand ich den Ansatz wirklich gelungen. Arrival hat mich auch sehr begeistert. Glaub das war der erste Villeneuves zu dem ich Zugang gefunden hatte.

    Ganz anders als Christopher Nolans Interstellar. Visuell beeindruckend, aber die Story hat mich leider nicht sehr überrascht. Jojo Rabbit ist auch eine schöne Wahl, zumal er das Thema Nationalsozialismus aus der Sicht eines Kindes sehr überzeichnet. Das Konzept ging für mich nicht vollends auf, aber der Film hatte seine Momente.

    Von Shoplifters: Familienbande hast du sogar geträumt?

    Schöner Beitrag 🙂

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      • Danke dir! 🙂

        Bei der breiten Masse an tollen Filmen aus den 2010er Jahren ist es vermutlich immer so, dass man sich nie 100% in der Wahl der anderen wiederfindet. Dennoch freut es mich, dass du Aspekte der Filme zu schätzen weißt und darum geht es ja auch irgendwie. Überall die gleichen Listen wären ja auch langweilig, bei den vielen unterschiedlichen Vorlieben.

        Ja, von „Shoplifters“ hatte ich geträumt. Der Film hat mich emotional komplett umgehauen.

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    1. Pingback: Meine 5 besten Filme aus den 2010ern – The Home of Horn

      • Danke dir!

        Was Taika Waititi angeht, so meinte ich eher, dass seine prägenden Werke außerhalb des MCUs stattgefunden haben. Innerhalb sind sie nicht so prägend, wenngleich er der Figur des Thor zumindest mit „Thor: Ragnarok“ einen neuen Dreh gegeben hat. War für mich der erste wirklich greifbare Film rund um den nordischen Gott.

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    2. Kannst ja im Zuge des Japanuary eine Koreeda Werksichtung planen. 😉
      Ansonsten: Schön, dass bei dir „Interstellar“ und „Arrival“ auftauchen. Die sind sicher auch in einer erweiterten Bestenliste bei mir, aber haben es nicht in die Top 5 geschafft. So viel kann ich schon sagen, obwohl mein Beitrag noch gar nicht online ist. 😀

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    3. Sehr schöne Liste. Bloß mit Jojo Rabbit konnte ich nicht viel anfangen. Ich verstehe, was er sagen wollte, am Ende waren mir die Nazis dann aber doch zu… „niedlich“. Bei mir wären es die wilden Menschen geworden.

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      • Verstehe ich und den Eindruck hatte ich auch lange, doch dann kam die Szene mit den Schuhen, welche mir regelrecht den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Das war es dann auch mit „niedlich“.

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        • Das ist fraglos eine sehr effektive Szene, die hervorragend vorbereitet und, ja, mit einiger Wucht in den Bauch ging. Und wäre das eine Demarkationslinie, die den ungefilterten Blick auf die Realität öffnet, würde ich vermutlich anders sprechen. Aber danach fiel der Film doch wieder in seinen albernen Tonfall zurück und kam da nicht wieder raus (ich lasse den Film, glaub ich, schlimmer klingen als ich ihn finde).
          Das war auch schon bei Ragnrök ein Problem, das ich mit Waititi hate. Die Albernheit und die eigentlcihe Fisnternis der Erzählung wollen nicht ganz zusammenpassen. Sein komisches Steinmonster muss sich immer noch mal ins Bild lehnen und nen doofen Spruch bringen. Da störte es mich halt weniger, weil MCU Quatsch war.

          Das ist eine Balance, die ihm früher eleganter gelang. Oder der Spagat war da nicht so breit.

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        • Ich verstehe deinen Punkt, auch in Bezug auf die Albernheit, die mich damals allerdings nicht so sehr gestört hat. Mir ist vor allem die emotionale Brutalität der Schuhszene im Kopf geblieben. War allerdings auch noch eine andere Zeit und man bzw. ich habe damals auch noch eher über Nazis lachen können bzw. mochte auch den Ansatz, sie in vielen Dingen als Trottel darzustellen. Heute ist die Welt eine andere und der Rechtsruck seitdem ist so krass, das hätte ich mir „damals“ nicht träumen lassen. Insofern würde ich den Film heute vielleicht auch anders wahrnehmen.

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    4. „Arrival“ wäre bei mir vermutlich ein Kandidat für die Top 15 oder 20, definitiv einer der besten SF-Filme des Jahrzehnts.
      „Interstellar“ und „Jojo Rabbit“ fand ich auch stark, aber die beiden Filme würden in den erweiterten Bestenlisten der 2010er dennoch nicht auftauchen.

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