Die 5 besten Biopics

Wir verlassen die 1950er Jahre und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG zum wiederholten Male den besten Biopics zu. Ich habe darauf geachtet, dass ich in dieser Runde nur Filme aufnehme, die ich bisher noch nicht auf der Liste hatte. Wirft man beide Listen zusammen, hätte man vermutlich meine Top 10 der besten Biopics.

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #399 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe lautet:

Die 5 besten Biopics

  1. „Eddie the Eagle: Alles ist möglich“ (2016) – Dieses dramatisch bzw. humorvoll wohl sehr überhöhte Biopic hat mich unfassbar positiv überrascht. Ich hatte kaum Erwartungen an den Film und letztendlich unglaublich viel Spaß damit. Ein Feel-Good-Movie, der seine Underdog-Geschichte wunderbar sympathisch erzählt.
  2. „October Sky“ (1999) – Joe Johnston (u.a. „Jurassic Park III“) hat hier eine wunderbare Coming-of-Age-Geschichte erzählt, welche mit vielen Emotionen einhergeht. Die Botschaft ist auch ganz wunderbar und Jacke Gyllenhaal macht seine Sache großartig. Leider viel zu unbekannt.
  3. „The Wolf of Wall Street“ (2013) – Ganz anders diese häufig missverstandene Gangstergeschichte von Martin Scorsese. Ich schreibe ganz bewusst Gangstergeschichte, denn eine solche ist dieses Monster von einem Film. Oberflächlich glorifizierend, aber im Grunde doch unfassbar abstoßend. Dabei aber stets unterhaltsam und fantastisch gespielt und inszeniert.
  4. „tick, tick… BOOM!“ (2021) – Auch ein Musical kommt auf diese Liste. Die Geschichte von Jonathan Larson (u.a. „Rent“) ist wahrlich herzzerreißend. Der Film besitzt so viele Ohrwürmer und Andrew Garfield ist fantastisch in der Rolle. Ein großartiger Film, der aus dem Biopic-Einheitsbrei heraussticht.
  5. „Wild: Der große Trip“ (2014) – Es gibt viele biographische Selbstfindungsfilme und dieser hier ist einer der besten. Cheryl Strayeds Geschichte, wie sie den Pacific Crest Trail wandert, ist mitreißend und packend. Seitdem habe ich mich noch viel mit dem PCT beschäftigt und der Film war dafür definitiv ein Auslöser.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

22 Gedanken zu “Die 5 besten Biopics

  1. Pingback: Meine 5 besten Biopics – The Home of Horn

      • Nicht wirklich, liegt aber vielleicht auch daran, dass ich so Biographien eher weniger geschaut habe bisher. Außer den über Stephen Hawkings mit Eddie Redmayne oder vielleicht auch noch der Film mit Benedict Cumberbatch „The imitation game“, sofern man die als Biopic betrachten kann.

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      • Die beiden kenne ich tatsächlich noch nicht. Finde Biographien schon immer spannend, aber auch nicht alle. Da muss schon das Thema passen. Bei „Eddie the Eagle“ hätte ich z.B. nicht gedacht, dass mich das Thema oder die Person interessiert. War dann aber eine sehr positive Überraschung.

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  2. Sehr schöne Auswahl. Bei „Eddie The Eagle“ hatte ich auch total Spaß. Auch toll gespielt. „October Sky“ ist schon mehrmals bei mir aufgeploppt wusste bisher aber nicht genau, worum es geht. Aber Jake Gyllenhaal ist für mich fast immer ein Grund, einen Film zu sehen.

    Reese Witherspoon fand ich in „Wild“ richtig stark. So wie in ihren damaligen Rollen. Schade, dass sie jetzt nur noch so 0815 Filme macht. Aber mir wurde erzählt, dass sie ein Projekt am Laufen hat, dass Menschen ihr ihre Drehbücher schicken können oder Romane. Sie macht einen Film draus, mit der Bedingung, dass sie die Hauptrolle spielt.

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    1. Wolf of Wallstreet ist so ein Film, den ich seit Jahren noch einmal sehen will und mich nie motivieren kann. Vermutlich weil ich weiß, dass er mich (erneut) reichlich wütend machen würde. Ich hatte damals das Gefühl, dass Scorsese gelgentlich nah dran war, von seinem Subjekt verführt zu werden, aber am Ende immer noch die Kurve kriegte.

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    3. Gesehen habe ich von deiner Liste Wolf of Wall Street und Wild. Gute Filme!

      „tick, tick… BOOM!“ müsste ich alleine schon des Titels wegen schauen, weil ich da jedes Mal direkt an The Hives denken muss.

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