New Girl – Season 2

Letztes Jahr noch als großer Hit gestartet, wandelte sich die Comedy in der Gunst der Kritiker und man las in letzter Zeit kaum noch Gutes über sie. Ich jedoch hatte auch mit „New Girl – Season 2“ enorm viel Spaß. Sogar so viel Spaß, dass ich die Serie zu meinen liebsten Sitcoms der vergangenen TV-Saison zählen würde. Warum lest ihr in der folgenden Besprechung…

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Wie vermutlich ein Großteil der popkulturell interessierten Medienkonsumenten mag ich Zooey Deschanel. Ihr Mitwirken dürfte, wie bei so vielen, der Grund gewesen sein, warum ich letztes Jahr überhaupt bei „New Girl“ reingeschaut habe. War die Serie zu Beginn noch sehr auf Deschanels Charakter konzentriert, hat sie sich im Laufe der Staffel zu einer Ensemble-Comedy gewandelt, was ich persönlich ausgezeichnet fand. Sympathische Figuren, abgedrehte Situationen und eine Art von Humor, die mich oft zum Lachen brachte.

In der zweiten Staffel wird der bisher eingeschlagene Weg konsequent weitergeführt. Die einzelnen Charaktere bekommen eigene Storylines, die Beziehungen der Figuren untereinander werden wichtiger und es wird ein Repertoire an Insider-Humor aufgebaut. Die Situationskomik lebt dabei weniger von ausgefeilten Dialogen oder Wendungen, sondern von absurder Albernheit – und das hat bei mir erstaunlich gut funktioniert. Besonders die Dynamik zwischen Jess und Nick fand ich herrlich. Meine Lieblingsepisoden im zweiten Jahr waren die Weihnachtsepisode „Santa“, die Detektivgeschichte „Pepperwood“ und der Kampf um den „Parking Spot“.

Bei keiner anderen Comedy musste bzw. konnte ich dieses Jahr so oft und so laut lachen, wie bei „New Girl“. Dies allein reicht schon, um die Serie in meiner Gunst deutlich steigen zu lassen. Weiterhin mochte ich die Entwicklung der Charaktere und die Gaststars (u.a. Regisseur Rob Reiner als Jess‘ Vater). So kann es von mir aus gerne noch ein paar Staffeln weitergehen: 9/10 (8.6) Punkte.

15 Gedanken zu “New Girl – Season 2

    • Hast du die Staffel eigentlich zu Ende geschaut? In der zweiten Hälfte gibt es weniger Schmidt, dafür mehr Nick. Selbst Winston fand ich teils zum Schreien komisch. Würde dir aber wohl auch nicht helfen. Bleibe ich halt der einzige verbleibende „New Girl“-Fan in unserer Runde. Mir doch egal. Soviel zum Thema Respekt. Pff!

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  1. Ich habe die erste Staffel zuerst gar nicht geguckt. Im Fernsehen habe ich dann kurz eine Folge der zweiten Staffel gesehen und mich dann erstmal an die DVDs gemacht, die ich gerade beende. Ich muß schon sagen, daß ich zu den Leuten gehöre, die New Girl wegen einer Vorliebe für so quirkige Girls wie Jess mögen. Ich weiß nicht, ob andere auch einen so einen „Cece würde ich jederzeit für Jess stehen lassen“ Blick haben.
    Dennoch habe ich die Serienbesetzung von Anfang an schon als Ensemble wahr genommen. Daß die Figuren schrittweise und zunächst die Hauptfigur als Aufhänger näher eingeführt werden, ist ja eigentlich logisch. Absurde Albernheit klingt für mich recht doppeldeutig, weil es doch sehr vom persönlichen Humor abhängt, ob man das jetzt total genial findet oder überhaupt nicht drauf kann. Ich hoffe aufs Beste.

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    • Ich finde Jess auch sehr sympathisch und mag ihre Art. Attraktiv sind für mich sowohl Jess als auch Cece, wenn auch aus anderen Gründen. Ob ich Cece für Jess stehen lassen würde? Kommt wohl auf die Situation an… 😉

      Ich finde schon, dass die Handlung zu Beginn der ersten Staffel noch sehr auf Jess konzentriert war und für mich hat die Serie noch einmal deutlich gewonnen, als das Ensemble eingespielt war. Aber so geht es mir meistens bei Serien. Vielleicht muss ich mich ja auch erst an die Charaktere gewöhnen.

      Absurde Albernheit ist sogar sehr doppeldeutig. Ich fand es genial, kann jedoch auch verstehen, wenn man lieber eleganten Wortwitz mag. Für mich funktioniert beides.

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  2. Argh, leider trotz deiner Ankündigung heute erst dazu gekommen hier rein zu schauen.
    Ich find New Girl auch einfach nur genial. Fand die erste Staffel allerdings viel witziger. Die zweite dagegen geht gefühlt etwas mehr auf die emotionale Schiene. Sei es nun zwischen Schmitt und CeCe oder Nick und Jess.
    Könnte gar nicht sagen welche Staffel mir nun besser gefallen hat. Mir gefällt einfach das Gesamtkonstrukt.

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    • Wie du ja gelesen hast, hat mir die zweite Staffel etwas besser gefallen. Ich fand es auch schön, wie unkonventionell die Serie mit den klassischen Beziehungsthemen umgegangen ist. Sicherlich nicht super innovativ, doch absolut stimmig, was die Charaktere angeht. Hat mir wirklich sehr gut gefallen. Zudem fand ich viele Szenen einfach unglaublich lustig. Feierabendhumor eben, aber genau den braucht es halt manchmal…

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