Ich sehe „Schöne Bescherung“ jedes Jahr und bespreche den Film danach auf meinem Blog. Du möchtest die komplette Dosis Griswolds? Du findest alle Besprechungen hier!
Neben „Die Feuerzangenbowle“ und „Ist das Leben nicht schön?“ gehört das Griswold-Abenteuer „Schöne Bescherung“ wohl zu den unbestrittenen Klassikern der Weihnachtsfilms. Als Kind verging für mich kaum ein Jahr ohne ein Wiedersehen mit Clark Griswold im vorweihnachtlichen Stress. Seitdem ich die DVD mein Eigen nenne, sind die Besuche im Hause Griswold auch heute wieder regelmäßiger geworden.

Im Gegensatz zur letztjährigen Sichtung, habe ich mich dieses Mal wieder für die synchronisierte Variante entschieden. Es mag daran liegen, dass mir so manche Szenen doch recht platt vorgekommen sind. Doch das hat dem Film keinen Abbruch getan. So sind sie eben, die Griswolds. Albern, tollpatschig, sympathisch und stets mit einem Funken erschreckendem Realismus versehen. Die Tücken der Vorweihnachtszeit werden gnadenlos auf die Spitze getrieben und mit einem Hauch Schwachsinn garniert. Diese Mischung trifft dann auch ziemlich genau das, was mir in dieser angeblich so besinnlichen Zeit öfter durch den Kopf geht: Die Menschen scheinen noch einen Tick verrückter geworden zu sein.
Lange Rede, kurzer Sinn: „Schöne Bescherung“ ist immer noch bzw. immer wieder ein perfekter Weihnachtsfilm. Trotz all der aufgezeigten negativen Seiten wird eine angenehm wohlige Weihnachtsatmosphäre verbreitet – und ist es nicht das, was wir uns alle insgeheim von einem Weihnachtsfilm erwarten? Immer wieder schön: 9/10 Punkte.








