Run, Fatboy, Run (2149)

Das Wetter ist immer noch unfassbar trüb. Von wegen goldener Herbst. Wie ein beständiger Dämmerzustand. Nach den ersten paar Kilometern hat es dann auch noch angefangen zu nieseln. 🌧️

Nasskalter Mittagslauf

Nasskalter Mittagslauf

Distanz: 8.60 km
Zeit: 00:50:53
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 137 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 672 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2025: 2149 km
Oktober: 83 km
KW 41: 34 km

Ich bin recht gut vorangekommen und der Puls war angenehm niedrig. Das Wetter schlägt mir jedoch auf die Stimmung und ich hoffe, dass es sich nun nicht bis in den Winter so durchzieht. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 895 – French Lover
Im zweiten Ohr: blink-182

Run, Fatboy, Run (2148)

Der nächste Mittagslauf in trüb-feuchtem Herbstwetter. Es wird momentan gar nicht so richtig hell. Entsprechend müde bin ich den ganzen Tag. Diese Müdigkeit hat auch meinen Lauf ausgezeichnet. 🍂

Müder Mittagslauf mit Herbst-Vibes

Müder Mittagslauf mit Herbst-Vibes

Distanz: 8.54 km
Zeit: 00:50:04
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 702 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2025: 2140 km
Oktober: 74 km
KW 41: 25 km

So langsam muss ich mich wirklich einmal nach neuen Laufschuhe umschauen. Alle drei Paare haben die 800 km überschritten. Ein Projekt fürs Wochenende. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 895 – French Lover
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Halloween-Kostüme, die von Filmen inspiriert sind

Im Themenmonat Oktober springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG von den besten Final Girls  weiter zu den fünf besten Halloween-Kostümen, die von Filmen inspiriert sind. Da ist der Fundus doch wirklich groß. Ich habe mir bei meiner Wahl auch überlegt, welche Kostüme sich mit mehr oder weniger Aufwand gut umsetzen lassen. Viel Spaß auf euren Halloween-Partys damit! 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 432 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 432 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 432 lautet:

Die 5 besten Halloween-Kostüme, die von Filmen inspiriert sind

  1. Beetlejuice aus der „Beetlejuice“-Reihe (1988 bis 2024) – Ein schwarz-weiß-gestreifter Anzug, eine grüne Perücke und weiße Schminke. Fertig ist eines der ikonischsten Kostüme, das perfekt zu Halloween passt. Wenn man dazu noch etwas Michael Keaton nachahmt (unmöglich, ich weiß), dann dürfte man den Spaß seines Lebens auf einer Halloween-Party haben.
  2. Pennywise aus „Es“ (1990) oder „Es“ (2017 bis 2019) – Clowns werden nicht umsonst häufig als Horrorfiguren genommen. Pennywise ist die perfekte Versinnbildlichung dessen. Ganz egal, ob Tim Currys Version, die ich nach wie vor bevorzuge, oder Bill Skarsgårds Interpretation aus der Neuverfilmung, Pennywise wäre eine gute Wahl für jede Halloween-Party.
  3. Die Geisterjäger aus der „Ghostbusters“-Reihe (1984 bis 2024) – Natürlich dürfen auch die Geisterjäger nicht fehlen. „Stranger Things“ hat es in der zweiten Staffel vorgemacht und das hat ganz wunderbar funktioniert. Also warum nicht selbst einmal in einen braunen Jumpsuit springen und Geister jagen? Am besten mit drei weiteren Freund:innen.
  4.  Freddy Krueger aus der „Nightmare“-Reihe (1984 bis 2003) – Dieses Kostüm kann man von einfach bis komplex angehen: Ein grau-rot-gestreifter Pulli? Damit ist schon einmal viel gewonnen. Dazu der ikonische Hut? Perfekt! Wer sich steigern will, kann noch einen Handschuh basteln und das Gesicht entsprechend schminken. Freddy Krueger ist immer eine gute Wahl für eine Halloween-Party. Oder die Träume danach.
  5. Ghostface aus der „Scream“-Reihe (1996 bis 2023) – Wir bleiben den Slashern treu, denn in meiner Jugend war Ghostface aus „Scream“ die angesagte Verkleidung zu Halloween. Die Maske ist bis heute wunderbar effektiv und mit einem schwarzen Umhang ist das Kostüm auch nicht zu aufwändig. Ein Messer würde ich zur Sicherheit lieber zu Hause lassen. Dann steht dem Halloween-Spaß auch nichts entgegen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Österreich 2025 #6 – Durch die Kitzlochklamm bei Taxenbach nach Maria Elend und Embach

Nach unserem zweiten Tag im Strandbad, wurde das Wetter durchwachsener und wir sollten (fast) nur noch Wanderausflüge machen. Das war zwar schade, doch konnten wir zumindest jeden Tag sinnvoll nutzen. Nachdem uns bereits die Sigmund-Thun-Klamm so gut gefallen hatte, sind wir an unserem siebten Tag nach Taxenbach aufgebrochen, wo wir durch die Kitzlochklamm gewandert sind und danach noch eine große Runde nach Maria Elend und Embach angehängt haben. Am Abend sollte es uns noch ins Kino verschlagen, doch zu all dem mehr im folgenden Reisebericht… 🥾

Der Willkommensgruß in der Kitzlochklamm

Der Willkommensgruß in der Kitzlochklamm

Zum ersten Mal in diesem Urlaub haben wir das Auto genommen und nicht die öffentlichen Verkehrsmittel. Das wäre theoretisch zwar auch möglich gewesen, doch hätte es uns viel zu viel Zeit gekostet. Außerdem hatten wir ja noch den Plan, abends ins Kino zu gehen. Insofern war die unabhängige Anreise sicherer. Nach einer gut 20-minütigen Fahrt waren wir auch schon am Wanderparkplatz angekommen.

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Run, Fatboy, Run (2147)

Auch heute habe ich mich wieder zu einem Mittagslauf aufgemacht. Das Wetter war recht trüb, aber es hat nicht geregnet. Insgesamt bin ich ganz gut vorangekommen. 🏃‍♂️

Trüber Mittagslauf

Trüber Mittagslauf

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:49:32
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 695 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 82%

2025: 2132 km
Oktober: 65 km
KW 41: 17 km

Mehr gibt es zum heutigen Lauf auch nicht zu sagen. Mal sehen, ob wir heute Abend zum Karate-Training radeln können und ob das mit der ausschleichenden Erkältung des Zwergofanten überhaupt sinnvoll ist.

Im ersten Ohr: Sneakpod 895 – French Lover
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2146)

Nach einem Bürotag direkt am Montag, bin ich heute im Home Office geblieben und war mittags für eine kurzen Runde draußen. Natürlich im Regen. Aber so ist das eben in dieser Jahreszeit. 🌧️

Regenlauf zum Wochenstart

Regenlauf zum Wochenstart

Distanz: 8.52 km
Zeit: 00:48:49
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 717 kcal

2025: 2123 km
Oktober: 57 km
KW 41: 8 km

Ich kam recht flott voran und hoffe, dass mich die Läufe entsprechend abhärten um gegen die überall aufploppenden Erkältungen gefeit zu sein. Das erinnert mich daran, dass ich auch noch einen Termin für die Grippeimpfung ausmachen muss. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Top 5: Couples, die einem den Glauben an die Liebe wiedergeben
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Alien: Earth – Staffel 1 (2025)

Normalerweise halte ich es ja ganz gut aus, aktuelle Serien nicht sofort zu schauen. Ich warte ganz gerne bis Serien abgeschlossen sind bzw. zumindest so lange, bis eine Fortführung der Geschichte gesichert ist. Bei „Alien: Earth – Staffel 1“ war das jedoch anders. Ich liebe die „Alien“-Filme. Den ersten besonders, doch auch die Fortsetzungen samt „Prometheus: Dunkle Zeichen“. Somit war ich extrem gespannt auf die Serie. Ob meine Erwartungen erfüllt wurden, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🌎

Alien: Earth | © FX & Disney

Alien: Earth | © FX & Disney

Faszinierende Sci-Fi mit schwachem Xenomorph

Wie der Titel verlauten lässt, spielt „Alien: Earth“ auf der Erde. Dieser Aspekt hat mich im Vorfeld vermutlich am meisten abgeschreckt, denn ich musste natürlich an „Aliens vs. Predator 2“ denken, der zu den schlechtesten Filmen gehört, die ich je gesehen habe. Glücklicherweise spielt „Alien: Earth“ in der Zukunft und zwar exakt zwei Jahre vor dem allerersten „Alien“-Film. Wir werden direkt in die erste Episode namens „Neverland“ hineingeworfen und befinden uns sofort und ohne Zweifel im „Alien“-Universum. Auf einem Schiff, dessen Innenraum der Nostromo zum Verwechseln ähnlich sieht, erleben wir, zu diesem Zeitpunkt noch ohne Kontext, den Angriff eines Xenomorphs. Hier muss ich direkt auf meinen ersten und größten Kritikpunkt an der Serie eingehen: Die Darstellung des titelgebenden Monsters. Showrunner Noah Hawley setzt dabei auf praktische Effekte, sprich ganz klassisch einen Mann im Anzug. Eigentlich begrüßenswert, denn mir waren die digitalen Xenomorphe in „Alien: Romulus“ schon fast zuviel des Guten. Allerdings wird das Xenomorph, gerade in den ersten Episoden, so häufig in kompletter Pracht gezeigt, dass man stets sieht, dass es sich eben nur um einen Mann im Anzug handelt. Das Xenomorph hat viel zu viel Screentime und wird leider auch nicht gelungen in Szene gesetzt. Seine Haut wirkt trocken und es fehlt der Schleim. Wenn ich da an die stimmungsvolle und sparsame Inszenierung eines Ridley Scotts denke, die bereits 1979 für Gänsehaut sorgte, dann verliert das ikonische Monster in der Serie leider ziemlich an Wirkung.

Sehr gelungen fand ich die meisten anderen Elemente der Serie: Die „Peter Pan“-Analogie hat für mich erstaunlich gut funktioniert. Ebenso hat mich Boy Kavalier als Tech-Bro-Bösewicht überzeugt, was auch an Samuel Blenkins Darstellung lag. Überhaupt sind die Schauspieler:innen allesamt gut gewählt und holen einiges aus ihren Rollen raus. Sydney Chandler als Wendy ist fantastisch, Timothy Olyphant spielt mit Kirsh einen erinnerungswürdigen Synth und Babou Ceesay zieht als Cyborg alle Aufmerksamkeit auf sich. Die Logik ist, wie so oft in diesem Franchise, nicht wirklich gegeben, doch kann ich damit wirklich gut umgehen, weil mich das World Building so fasziniert. Mit „In Space, No One…“ bekommen wir in der fünften Episode quasi ein Remake des ersten „Alien“ zu sehen, was (bis auf das Xenomorph) fantastisch inszeniert ist. Glücklicherweise gibt es neben dem Hauptmonster noch andere Aliens, welche wirklich spannende Kreaturen sind und die auch herrlich unheimlich in Szene gesetzt werden. Speziell der T. Ocellus, das unheimliche Auge, ist ein fantastischer Neuzugang zum Franchise.

„Alien: Earth“ atmet den Geist von „Prometheus“

Ich habe inzwischen einige Stimmen zur Serie gelesen bzw. meinungsmachende Schlagzeilen, wie sie gerade auf YouTube en vogue sind. Disney würde das Franchise ruinieren, die Serie würde alles kaputt machen usw. usf. Ich stelle folgende These auf: Wenn ihr „Prometheus: Dunkle Zeichen“ mochtet, dann werdet ihr auch mit „Alien: Earth“ viel Spaß haben. Bereits der Film hat einen Parallelstrang erzählt und sich mehr für KI, den Schöpfungsmythos und andere Monster neben dem Xenomorph interessiert. In diesen Aspekten brilliert auch diese Serie. Tatsächlich war mir, wie bereits erwähnt, das bekannte Monster sogar zu präsent eingesetzt. Am schwächsten fand ich die siebte Episode „Emergence“, in der es zu einer Kooperation zwischen Xenomorph und Wendy, der Anführerin der Hybride, kommt. Hier hatte ich einen ähnlichen Effekt der Ablehnung, wie im ersten „Jurassic World“, als Owen Grady die zuvor komplett monsterhaft inszenierten Raptoren trainiert hat. Das mag für mich nicht wirklich zu diesem faszinierenden Wesen passen. Allerdings hat bisher auch (fast) jeder „Alien“-Film mit den Regeln der Vorgänger gebrochen, so dass ich mich auch an diesen Bruch gewöhnen werde. Alles andere, abseits des Xenomorphs, fand ich extrem faszinierend und stilistisch grandios umgesetzt. Ich hatte richtig viel Spaß mit dieser ersten Staffel von „Alien: Earth“ und der erweiterten Welt, die sie aufmacht.

Fazit

Ich habe mich jeden einzelnen Abend auf eine neue Episode von „Alien: Earth“ gefreut. Hätte ich jede Story-Entscheidung genauso getroffen? Auf keinen Fall. Doch das ging mir im gesamten Franchise nach dem zweiten Teil bereits so. Ich habe es geliebt, einen tieferen Einblick in diese Welt zu bekommen und fand sowohl die neuen Figuren als auch die neuen Monster spannend. Keine perfekte Serie, doch eine, die mit all ihren kontroversen Entscheidungen perfekt zum Franchise passt. Ich freue mich schon sehr auf die zweite Staffel: 8/10 (8.3) Punkte.

Media Monday #745 – Langes Wochenende, Escape Room und Obermain-Therme

Ein langes und zudem kinderloses Wochenende geht zu Ende. Freitagmorgen haben wir die Kids zu den Großeltern gebracht, wo sie zusammen mit ihren Cousins und ihrer Cousine ein turbulentes Wochenende verbringen sollten. Wie habe ich die freie Zeit genutzt? Freitag bin ich direkt zu einem Halbmarathon aufgebrochen. Abends waren wir mit der Schwägerin und ihrem Mann einen Escape Room spielen, danach lecker  Burger essen und schließlich noch für einen Absacker bei uns. Den Samstag haben Frau bullion und ich in der Obermain-Therme in Bad Staffelstein verbracht, sprich wir sind den ganzen Tag in warmen Becken rumgelegen und haben zwischendurch ein wenig gelesen (siehe Frage 5). Die gut sechs Stunden sind wie im Flug vergangen und haben sich angefühlt wie ein Kurzurlaub. Sehr zu empfehlen. Sonntagmittag waren wir dann alle zusammen essen und haben danach die Kids wieder mit nach Hause genommen. Die Auszeit hat uns allen gut getan und nun können wir gestärkt in die neue Woche starten. Zumindest wenn es den Zwergofanten gesundheitlich nicht doch noch zerlegt. Wir werden sehen. Nun aber erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch damit einen guten Wochenstart! 🙂

Media Monday #745

  1. Ich würde mich für meine Kinder freuen, wenn sich Politik und die breite Gesellschaft wieder sozialen, umweltschützenden und zukunftsgewandten Grundgedanken verschreiben würden.
  2. Deutschland hat so einige Qualitäten, aber momentan eifern wir zu sehr dem orangen Mann aus Übersee nach während wir auch ohne Zeitmaschine in die 1930er Jahre abzubiegen drohen.
  3. Filmisch betrachtet ist Pixars „Cars“ schon eher ein inhaltliches Leichtgewicht, das jedoch unglaublich charmant und liebevoll umgesetzt wurde.
  4. Meine Umsetzung des Themas Es war einmal… im Rahmen des „Projekt 52“ ist zwar mitnichten das, was ich erwartet habe, aber es hat nun ganz neue Ideen (siehe Kommentare) bei mir entfacht.
  5. Es ist schon ziemlich bezeichnend, dass im jüngst ausgelesenen siebten Band von „The Expanse“ namens „Persepolis Rising“ aus dem Jahr 2017 ein autokratischer Diktator im Mittelpunkt steht, der das Sonnensystem unprovoziert angreift.
  6. Die 5 besten Final Girls sind schon Grund genug, mir die jeweiligen Slasher- und Horrorfilme anzuschauen.
  7. Zuletzt habe ich die Laufwoche mit 57 km abgeschlossen und das war nur möglich, weil ich am Feiertag einen Halbmarathon gelaufen bin.

Das Mediabook von „Fargo“ mit 4K UHD Blu-ray ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

The Expanse, Book 7: Persepolis Rising (James S. A. Corey)

The Expanse, Book 7: Persepolis Rising (James S. A. Corey)Nach einer Pause von einem halben Jahr, in der ich zwei wundervolle Filmbücher über „Jurassic Park“ und „Jurassic World“ gelesen habe, bin ich mit „Persepolis Rising“ zur „The Expanse“-Reihe zurückgekehrt. Die Ereignisse des Vorgängers „Babylon’s Ashes“ waren mir noch gut im Kopf und ich war extrem neugierig auf das, was mich erwarten sollte, denn der siebte Band der Reihe ist der erste, der in der gelungenen Serienadaption nicht mehr umgesetzt wurde. Sprich eine komplett neue Geschichte mit der Crew der Rocinante und das in wunderbar ausführlicher Romanform. Somit ist es nicht verwunderlich, dass ich das Buch innerhalb von nur fünf Monaten verschlungen habe. Besonders, da ich dieses Jahr keinen Leseurlaub hatte und fast nur im Alltag (sprich abends im Bett) zum Lesen gekommen bin. 📖

„In his opinion, faith was generally for people who were bad at math.“

„Persepolis Rising“ erzählt leider eine sehr aktuelle Geschichte: Eine überlegene Macht, geführt von einem Diktator, greift das Nachbarsystem an, besetzt zentrale Positionen und unterdrückt die Bevölkerung. Wir erleben die Bildung des Widerstands, in dem sich, keine Überraschung an dieser Stelle, natürlich die Crew der Rocinante wiederfindet. Dabei wollten sich Jim und Naomi gerade zur Ruhe setzen. Wieso das? Weil zwischen „Babylon’s Ashes“ und „Persepolis Rising“ ein Zeitsprung von ca. 30 Jahren steht. Sprich unsere Figuren sind deutlich gealtert und die Besiedlung der Welten hinter den Ring-Toren ist weit vorangeschritten. Dies wirkt zu Beginn ein wenig befremdlich, doch letztendlich ist die Dynamik zwischen den Figuren weiterhin so, wie man sie über all die Jahre und Abenteuer kennen und lieben gelernt hat. Nachdem Camina Drummer in den Büchern bisher eher eine Randfigur war, und sie bisher nur in der Serienadaption in den Vordergrund gestellt wurde, bekommt sie nun auch in den Büchern ihren großen Auftritt. Das hat mich wirklich sehr gefreut.

„I actually read history. It’s like reading prophecy, you know.“

Die Invasion durch das Lakonische Imperium ist sehr spannend erzählt, speziell da man auch einiges durch die Augen der Lakonier sieht und ihre Denkweise kennenlernt. Zu Beginn hatte ich ein wenig Sorge, dass mein Interesse nachlassen würde, da nun nicht mehr die Verbindung zur Serie besteht. Doch weit gefehlt: „Persepolis Rising“ hat mir so viel Spaß gemacht, wie schon lange kein Buch der Reihe mehr. Es ist bedrückend zu lesen, wie sich sich Geschichte stets zu wiederholen scheint und niemand daraus lernt. Übermächtige Autokraten bestimmen das Leben von Abermillionen. Dazwischen unsere versprengte Crew, die inzwischen mit einigen Alterserscheinungen zu kämpfen hat. Das Finale ist spannend und bereitet alles für den zweiten Teil dieses Handlungsstrangs vor. Wirklich zu schade, dass die Serie vorher abgesetzt wurde. Aber wer weiß? Vielleicht gibt es irgendwann eine Wiederaufnahme, wenn auch die Schauspieler:innen alt genug sind, um ihren alternden Figuren wieder Leben einzuhauchen? Ich würde es mir definitiv anschauen.

Fazit

„Persepolis Rising“ ist für mich ein Highlight der „The Expanse“-Reihe. Ich freue mich nun schon extrem auf „Tiamat’s Wrath“, das inzwischen schon achte Buch der Reihe. So langsam nähere ich mich dem Finale und ich weiß jetzt schon, dass dies ein harter Abschied werden wird. Beste Unterhaltung in Buchform: 10/10 Punkte.

Projekt 52 – 2025 #40: Es war einmal…

Projekt 52 LogoEs ist unfassbar. Wir befinden uns mit Projekt 52 bereits im Oktober. Neun Monate dieses Projekts liegen also schon hinter uns. Ich kann es kaum glauben. Das ist auch passend, denn längst vergangene Zeit spielt auch beim Thema Es war einmal… eine Rolle. Zuerst wollte ich auf meine Kinder referenzieren und wie lange deren Kleinkindzeit doch zurückliegt. Dann hatte ich die Idee ein Kinderfoto von mir abzufotografieren. Letztendlich bin ich aber über meine Sammlung alter C64-Spiele gestolpert. Schön auf 5,25-Zoll-Diskette. Der C64 war damals mein erster Computer und ich habe viel Zeit mit ihm verbracht. Heute kann man sich das fast nicht mehr vorstellen. Ich besitze noch die gesamte Hardware und hätte Lust, alles einmal wieder aufzubauen und meinen Kindern zu zeigen. Wie das früher so war. Meine Erinnerungen an diese Spiele sind auf jeden Fall warm und wohlig:

Meine alten C64-Disketten mit einer Spieleanleitung

Meine alten C64-Disketten mit einer Spieleanleitung

Motiv: Meine alten C64-Disketten mit einer Spieleanleitung
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…