Die 5 besten Filme des Jahres 2025

Die Familienfilme der Feiertage liegen hinter uns und wir brechen mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ins neue Jahr auf. Zunächst gilt es jedoch zurückzublicken auf die fünf besten Filme des Jahres 2025. Ich habe leider nicht allzu viel aktuelle Filme gesehen, doch habe ich es immerhin siebenmal ins Kino geschafft. Was sollte ich 2026 noch dringend nachholen? 🎞️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 444 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 444 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 444 lautet:

Die 5 besten Filme des Jahres 2025

  1. „Blood & Sinners“ (2025) – Ryan Cooglers Genrewerk ist für mich zweifellos der beste Film des Jahres 2025. Ich habe ihn spät aber passend an Halloween nachgeholt und wurde vollends überzeugt.
  2. „Karate Kid: Legends“ (2025) – Meine Erwartungen waren nicht allzu hoch und doch konnte mich das Legacy Sequel zu „Karate Kid“ bzw. „Cobra Kai“ begeistern. Weit besser als sein Ruf.
  3. „Drachenzähmen leicht gemacht“ (2025) – Auch wenn ich kein Freund von Realfilm-Remakes bin, so hat mich dieses auf der großen Leinwand doch bestens unterhalten. Im Zweifel würde ich aber stets zum Animationsfilm greifen.
  4. „Avatar: Fire and Ash“ (2025) – Auch wenn James Camerons Film eher wie ein DLC zu „Avatar: The Way of Water“ wirkt, so hatte ich doch eine gute Zeit mit ihm. War aber gut, dass ich ihn im IMAX gesehen habe, denn das technische Erlebnis macht schon einen großen Teil der Faszination aus.
  5. „Das Kanu des Manitu“ (2025) – Eine weitere positive Überraschung, mit der ich einen schönen Kinoabend während unseres Urlaubs in Zell am See verbinde. Bully und Co. haben da schon das Beste rausgeholt, auch wenn der Film natürlich nicht nötig gewesen ist.

Anmerkung: Die Liste ist ausnahmsweise nach Wertung sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Mein Serienjahr 2025 mit 48 gesehenen Staffeln

Weiter geht es mit den Jahresrückblicken: Nach meinem Filmjahr 2025 ist nun natürlich mein Serienjahr 2025 an der Reihe. Dieses habe ich just am Vorabend mit der finalen Episode der vierten Staffel von „Abbott Elementary“ mit 48 Staffeln beendet. Das sind ganze 9 Staffeln mehr als noch in meinem Serienjahr 2024. Kein Wunder also, dass ich dieses Jahr weniger Filme geschafft habe. Es waren auch ein paar Serien dabei, die ich zusammen mit den Kindern gesehen habe. Diese und weitere Details folgen nun im Rückblick auf mein Serienjahr 2025… 📺

Episoden pro Staffel im Jahr 2025

Auch 2025 haben kürzere Staffeln mit 8 Episoden pro Staffel (31%) und 10 Episoden pro Staffel (29%) deutlich überwogen. Danach folgten mit einigem Abstand kürzere Serien mit 6 Episoden pro Staffel (10%). Alles Weitere spielt sich irgendwo zwischen 4 Episoden und 22 Episoden pro Staffel ab. Die Anzahl  der Episoden pro Staffel somit stabil geblieben: ∅ = 10 Episoden pro Staffel (2024: 10 Episoden pro Staffel)

Episoden pro Staffel 2025

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Mein Filmjahr 2025 mit 74 gesehenen Filmen

Der erste Jahresrückblick 2025 steht an: Habe ich in den vergangenen Jahren stets zuerst auf mein Serienjahr geblickt, starte ich dieses Mal mit meinem Filmjahr 2025. Mit 74 Filmen habe ich sieben Filme weniger gesehen als noch in meinem Filmjahr 2024. Auch wenn ich gerne noch mehr Filme gesehen hätte, so bin ich doch um jeden einzelnen der gesehenen 74 Filme froh. Begleitet mich nun also gerne durch mein wundervolles Filmjahr 2025:

Freigabe der Filme im Jahr 2025

Auch im Jahr 2025 haben Filme mit FSK 12 (72%) deutlich überwogen. Danach folgen mit einigem Abstand FSK 0 (16%) und FSK 6 (7%). An den wenigen Filmen mit FSK 16 (5%) zeigt sich, dass Filmsichtungen ohne Kinder die absolute Ausnahme waren. Filme mit FSK 18 und darüber waren im Jahr 2025 überhaupt nicht im Programm. Im Schnitt ging die Freigabe um exakt ein Jahr nach unten: ∅ = FSK 9 und 11 Monate (2024: FSK 10 und 11 Monate)

Freigabe der Filme im Jahr 2025

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 – OT: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1 (2010) (WS1)

Wir nähern uns dem großen Finale. Nach einem entspannten Montag, an dem uns  sowohl meine Mama als auch mein Schwiegervater besucht hatten, ging es abends mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ zurück in die Zauberwelt. Meine letzte Sichtung des Films war damals im Kino und ich war gespannt, ob ich mich noch an relevante Details erinnern können würde… 🪦

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 (2010) | © Warner Home Video

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 (2010) | © Warner Home Video

Eine Geschichte mit Raum zum Atmen

Mir war vor allem die Atmosphäre des Films noch im Kopf. Gerade die einsame und verzweifelte Suche von Harry, Ron und Hermine nach den Horkruxen. Diese Szenen mochte ich bereits in der Romanvorlage sehr und David Yates hat sie famos auf die Leinwand gezaubert. Man merkt „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ in nahezu jedem Moment an, dass mehr Zeit für die Geschichte vorhanden ist. Auch wenn Warner, ähnlich wie Lionsgate mit „Die Tribute von Panem: Mockingjay“, die Zweiteilung aufgrund von Gewinnmaximierung angestrebt haben dürfte, so kommt die zusätzliche Laufzeit der Geschichte und ihren Figuren doch zugute. Anders als „Harry Potter und der Halbblutprinz“ wirkt die Handlung weniger gehetzt und es ist mehr Raum für zwischenmenschliche Szenen und nötige Erklärungen.

„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ ist erneut sehr düster geraten und der magische Ton der frühen Filme fehlt nahezu komplett. David Yates erweist sich als mehr als nur kompetenter Regisseur, der hiermit seinen bisher besten Beitrag zur Reihe abliefert. Auch die jungen Schauspieler:innen können zeigen, was in ihnen steckt. Aufgrund seiner Struktur, und der veränderten Schauplätze, fühlt sich der erste Teil des Finales kaum noch an wie ein klassischer „Harry Potter“-Film. Er endet auf einem emotionalen Höhepunkt und wir hätten danach noch gut weiterschauen können. Das endgültige Finale wird allerdings erst im neuen Jahr folgen, da die nächsten beiden Tagen bereits verplant sind. Die Vorfreude ist schon groß.

Fazit

Auch bei der zweiten Sichtung hat „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“  wunderbar für mich funktioniert. David Yates hat die Vorlage gelungen adaptiert und echten Mehrwert aus der zusätzlichen Laufzeit geschaffen. Die Kinder waren auch beide begeistert, nur der Mord an einer der Figuren ist ihnen ziemlich nah gegangen. Einer der rundesten Filme der Reihe: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2210)

Heute Morgen habe ich mir schwer überlegt, ob ich noch eine Runde laufen gehen soll. Drinnen war es warm, ich habe mit dem Zwergofanten ein wenig gepuzzelt und einen Kaffee getrunken. Draußen hatte es deutliche Minusgrade und mein Rücken hat auch gezwickt. Dennoch bin ich nach dem Kaffee noch eine Runde raus. Der Sonnenschein war einfach zu verlockend. ☀️

Mit diesem frostigen Lauf beschließe ich mein Laufjahr mit 2.710 km

Mit diesem frostigen Lauf beschließe ich mein Laufjahr mit 2.710 km

Distanz: 8.29 km
Zeit: 00:52:17
Anstieg: 93 m
Ø Pace: 6:19 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: -2.8 °C
Kalorien: 712 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 89%

2025: 2710 km
Dezember: 168 km
KW 1: 8 km

Ich kam teils nur schwerfällig voran und es war auch zu kalt für meinen Geschmack. Zumindest zu Beginn. Nach dem Warmlaufen ging es dann doch. Die Luft war klar. Ich liebe das. Dennoch habe ich beschlossen, dass dies der letzte Lauf im Jahr 2025 war. Morgen steht eine Geburtstagsfeier an und davor will ich noch einen Jahresrückblick schreiben. Dann ist auch schon Silvester und es gilt einiges vorzubereiten. Deshalb lesen wir uns in dieser Kategorie erst wieder 2026. Sprich in drei Tagen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 905 – Frankenstein
Im zweiten Ohr: The Mountain Goats

Media Monday #757 – Kinobesuch, Rückenschmerzen und Geschenke

Bei der letzten Ausgabe des Media Monday war die Vorfreude noch groß. Eine Woche später liegt das Fest, dem wir mindestens einen Monat lang entgegengefiebert haben, auch schon wieder hinter uns. Inzwischen fühle ich mich sogar etwas erholt und die Rückenschmerzen sind auch schon etwas besser. Es geht langsam aufwärts. Allerdings ist die Hälfte meines Urlaubs bereits vorbei und ich mag und kann mich gedanklich noch nicht mit einer Rückkehr zur Arbeit beschäftigen. Somit blicke ich lieber auf „Festschmaus & Konsumrausch 2025“ zurück und betreibe exzessiven Eskapismus. Sogar ins Kino habe ich es vor Weihnachten noch geschafft (siehe Frage X). In der zweiten Ferienwoche stehen bei uns noch zwei Geburtstage an und dazwischen natürlich der Jahreswechsel. Ich werde auch an den Jahresrückblicken für das Blog schreiben und freue mich auf weitere Filme sowie den Austausch mit euch. Nun aber zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch weiterhin eine schöne Tage zwischen den Jahren. Kommt gut rüber! 🎇

Media Monday #757

  1. Am zurückliegenden Jahr waren vor allem meine Laufbemühungen konsistent, so dass ich es letztendlich auf 2.700 km gebracht habe.
  2. Meine Superheldin wird mich noch lange begleiten und deshalb habe ich ihr die letzte Ausgabe des „Projekt 52“ im Jahr 2025 gewidmet.
  3. Für die kommenden Monate würde ich mir weniger Technofeudalismus und mehr Sozialpolitik wünschen.
  4. Auch wenn der Film nicht perfekt war: Unser Kinobesuch von „Avatar: Fire and Ash“ hat mich ziemlich begeistert weil James Camerons Werk im IMAX seine Wirkung voll entfalten konnte.
  5. Im kommenden Jahr werde ich bestimmt wieder „Schöne Bescherung“ schauen.
  6. Auch der eine oder andere Familienfilm für die Feiertage wird bestimmt über unseren Fernseher flimmern.
  7. Zuletzt habe ich den dritten, vierten, fünften und sechsten Teil der „Harry Potter“-Reihe gesehen und das war gemütliche Unterhaltung, weil die Zauberwelt inszenatorisch wunderbar eingefangen wurde.

Meine Weihnachtsgeschenke stelle ich auch in einem Blogartikel ausführlicher vor (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Harry Potter und der Halbblutprinz – OT: Harry Potter and the Half-Blood Prince (2009) (WS1)

Die Zeit rennt. Heute haben wir die Halbzeit der Ferien bzw. des Urlaubs erreicht. Erfahrungsgemäß geht es nun schnell. Bevor es jedoch soweit ist, haben wir uns „Harry Potter und der Halbblutprinz“ angeschaut. Der erste Film der Reihe, den ich bisher nur einmal und zwar damals im Kino gesehen habe. Vor unglaublichen 16 Jahren und damit so lange her, dass ich mich kaum noch an ihn erinnern konnte. 🪄

Harry Potter und der Halbblutprinz (2009) | © Warner Home Video

Harry Potter und der Halbblutprinz (2009) | © Warner Home Video

Düsternis überzieht jeden Winkel von Hogwarts

War bereits „Harry Potter und der Orden des Phönix“ ein recht düsterer Film, so hat David Yates in „Harry Potter und der Halbblutprinz“ die Sättigung beinahe komplett rausgedreht. Der Film wirkt in 90% alles Szenen fast schon monochrom und teils so düster, dass es schwer fällt, etwas zu erkennen. Der visuelle Eindruck reflektiert die Handlung. Auch wenn es noch ein paar witzige und emotionale Szenen gibt, so liegt über dem Film ein Schleier der Vorahnung. Ich kann mich noch dunkel an die Buchvorlage erinnern und dass ich damals wirklich betroffen war, was das Finale angeht. Ein großer Teil Hoffnung und Sicherheit fällt nun für unsere Hauptfiguren weg. Ein geschickter Schachzug, der durchaus auch emotional in der Verfilmung umgesetzt wurde. Deutlich besser als eine ähnliche Szene im Vorgänger.

Im Gegensatz zu diesem wirkt die Handlung nicht zu sehr eingedampft. Die Figuren bekommen Raum zum Atmen und auch neue Charaktere, wie Professor Horace Slughorn, werden ausreichend ausführlich eingeführt. Wunderbar fand ich auch die Reise von Harry und Dumbledore, die Yates herrlich abenteuerlich und gruselig inszeniert hat. Davon hätte ich gerne mehr gesehen. Ansonsten wurde die Erklärung der Horkruxe auf ein Minimum reduziert und ich meine mich zu erinnern, dass diese im Buch deutlich ausführlicher war. Aber ich mag mich auch täuschen.

Fazit

Ich mochte „Harry Potter und der Halbblutprinz“ wirklich sehr gerne. David Yates lehnt sich komplett in die Düsternis und das funktioniert erstaunlich gut. Auch die Kinder hatten viel Freude mit dem Film und konnten den Ausgang nicht fassen. Mir ging es damals, nach dem Lesen der Vorlage, nicht anders. Nun freuen wir uns schon auf das große Finale in zwei Teilen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Projekt 52 – 2025 #52: Meine Superheldin

Projekt 52 LogoDie letzte Ausgabe des Projekt 52 in diesem Jahr. Schon verrückt, wenn ich mir vor Augen führe, wie im Januar alles angefangen hat. Inzwischen habe ich in dieser Kategorie 52 Fotos samt ihrer Geschichten hinterlegt, welche ihr euch gesammelt hier anschauen könnt. Die letzte Aufgabe des Jahres lautet mein Superheld bzw. meine Superheldin und dieses Thema umzusetzen war gar nicht so einfach. Mir war klar, dass ich eine reale Person aus meinem Leben nehmen würde. Letztendlich habe ich das Zappelinchen gewählt. Weil wir ein schwieriges Jahr zusammen hatten. Weil sie mich trotz aller Konflikte immer wieder positiv überrascht hat. Weil sie mutiger ist, als ich es in ihrem Alter jemals gewesen bin. Weil sie jeden Tag kämpft und das wahrlich nicht ohne Verluste. Wenn sie als Schulsanitäterin oder im Rahmen des BRK-Bereitschaftsdienstes ehrenamtlich tätig ist oder als Klassensprecherin schwierige Themen bei Lehrkräften anspricht oder an einem Erasmus-Austauschprogramm teilnimmt, dann ist sie meine Superheldin. Als solche ist ihre größte Schwäche wohl der Selbstzweifel. Gerade außerhalb der Familie. Manchmal könnte sie auch als Superschurkin durchgehen, doch die Grenze ist eben manchmal fließend. Für diese Aufgabe habe ich auf ein Archivbild zurückgegriffen, als das Zappelinchen mit kurzer und dünner Wanderhose ganz oben auf dem Gletscher des Kitzsteinhorns stand. Eine meiner Lieblingserinnerungen des Jahres 2025:

Das Zappelinchen ganz oben auf dem Kitzsteinhorn

Das Zappelinchen ganz oben auf dem Kitzsteinhorn

Motiv: Das Zappelinchen ganz oben auf dem Kitzsteinhorn
Kamera: Realme 8 via Frau bullion
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2209)

Gestern Abend bin ich ungewöhnlich vernünftig früh ins Bett gegangen. Somit war ich heute morgen bereits um kurz nach 8 Uhr wunderbar ausgeschlafen. Nach dem Morgenkaffee hat der Rest der Familie zum Puzzlen angefangen. Ich habe noch über den Film des Vorabends geschrieben und mich danach zu einer kurzen Laufrunde aufgemacht. Mein Rücken ist zwar besser, aber noch weit nicht gut. 🏃‍♂️

Beim vielleicht letzten Lauf des Jahres noch die 2.700 km geknackt

Beim vielleicht letzten Lauf des Jahres noch die 2.700 km geknackt

Distanz: 8.54 km
Zeit: 00:52:53
Anstieg: 75 m
Ø Pace: 6:12 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 730 kcal

2025: 2702 km
Dezember: 160 km
KW 52: 18 km

Das Wetter war erneut perfekt und wenn ich in körperlich besserer Verfassung gewesen wäre, hätte ich mich vielleicht an einem letzten Halbmarathon des Jahres versucht. So wollte ich nur die 2.700 km knacken. Ob ich mir die nächsten Tage als Pause gönne oder doch noch einen weiteren Lauf einlege? Mal sehen. Je nach Lust und Laune. Und Rücken. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod 905 – Frankenstein
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Harry Potter und der Orden des Phönix – OT: Harry Potter and the Order of the Phoenix (2007) (WS2)

Nach einem recht entspannten Samstag zwischen den Jahren ging es abends natürlich mit unserer aktuellen Filmreihe weiter: „Harry Potter und der Orden des Phönix“ gehört zu den Filmen des Franchises, die ich schon mehrfach auf meinem Blog besprochen habe. Weil sie einfach in diese Zeitspanne fallen. Da möchte ich gar nicht drüber nachdenken, was das über mein Alter aussagt. Also lieber zum Film… 🔮

Harry Potter und der Orden des Phönix (2007) | © Warner Home Video

Harry Potter und der Orden des Phönix (2007) | © Warner Home Video

Ein zu effizient erzählter Mittelteil

Mit David Yates sitzt hier erstmals der Regisseur auf dem Regiestuhl, der den größten Teil der „Harry Potter“-Filme inszeniert hat. Dabei hat er die Reihe interessanterweise am wenigsten geprägt. Yates ist ein famoser Handwerker, der viel von Alfonso Cuaróns etabliertem Stil aufgreift. Der Look ist stimmig und auch die Geschichte wird greifbar. Dabei ist „Harry Potter und der Orden des Phönix“ das dickste Buch der Reihe, die Verfilmung jedoch die kürzeste. Somit bleibt vermutlich (ich kann mich kaum noch an die Vorlage erinnern) einiges auf der Strecke und auch die Essenz fühlt sich stark eingedampft an. Als würde Yates die einzelnen Stationen nur abhaken.

Was gezeigt wird sieht toll aus und ist auch wirklich stimmungsvoll umgesetzt. Einzig würde ich mir wünschen, dass wir an den Schauplätzen ein wenig länger verharren dürften. Selbst der große Verlust des Films wirkt viel zu schnell abgehandelt. Es gibt keine Zeit für Trauer. Zudem erinnern die Zauberkämpfe eher an Sci-Fi-Blaster-Schüsse oder auch „Ghostbusters“-Action und weniger an heraufbeschworene Magie. Auch hier wird viel der zeitlichen Effizienz geopfert. Fantastisch fand ich dagegen Dolores Umbridge, welche großartig von Imelda Staunton (u.a. „The Crown“) verkörpert wird. Eine wahrlich hassenswerte Figur. Auch der erneut aufziehende Faschismus ist ein großer Teil der Geschichte und selbst in der verkürzten Version wird die Bedrohung greifbar. Heute leider relevanter denn je.

Fazit

Auch wenn David Yates „Harry Potter und der Orden des Phönix“ zu wenig Raum gibt, und ich nicht mehr so angetan bin wie bei der letzten Sichtung vor 16 Jahren, so funktioniert die Geschichte und Inszenierung dennoch. Neue Impulse darf man hier allerdings nicht erwarten und doch ist es ein Kunststück die ausufernde Geschichte auf gut zwei Stunden einzudampfen: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)