Kaum zu glauben, dass dieser Film inzwischen auch schon neun Jahre alt ist. Mein Zeitgefühl ist ziemlich kaputt. Eigentlich hatte ich nicht gehofft, dass diese Woche ein Filmabend drin ist. Da es jedoch komplett geregnet hat, sind wir nach dem ersten Weihnachtskonzert der Kinder nicht mehr auf den Weihnachtsmarkt, sondern haben es uns mit „Jurassic World“ auf dem Sofa bequem gemacht. Warum der Film bei den Kindern extrem gut ankam und wie er mir bei meiner inzwischen dritten Sichtung gefallen hat, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🦖
Bei meinem damaligen Kinobesuch war ich nicht sonderlich begeistert von „Jurassic World“. Mit der zweiten Sichtung vor sieben Jahren hat das Legacy-Sequel schon deutlich dazugewonnen. Ich wusste, worauf ich mich einzulassen hatte, und konnte die teils absurde Action einfach nur genießen. Heute hat das für mich noch besser funktioniert. Ich fand Bryce Dallas Howard und Chris Pratt im Zusammenspiel erneut wunderbar. Auch die Nebendarsteller (u.a. Jake M. Johnson, bekannt aus „New Girl“) haben zum Charme des Films beigetragen. Natürlich gibt es immer noch Elemente, die ich mir von einem „Jurassic Park“-Sequel nicht gewünscht hätte, wie z.B. die trainierten Raptoren. Allerdings konnte auch nicht zum x-ten Mal eine weitere Rettungsaktion o.ä. auf Isla Nublar oder Isla Sorna gezeigt werden. Insofern rechne ich Colin Trevorrow fast schon hoch an, dass er die Geschichte weiterentwickelt hat.
Der Einstieg in „Jurassic World“ mit dem funktionierenden Park ist zudem sehr gelungen. Das hätte ich damals schon gerne gesehen. Wer schon einmal in einem Freizeitpark war, kann sich vorstellen, dass auch ein Dino-Park ziemlich exakt so aussehen würde, wie es der Film es zeigt. Die tierische Eskalation samt menschlichem Bösewicht (gespielt von Vincent D’Onofrio) ist dann zu übertrieben und auch ein wenig albern. Hat mich bei der heutigen Sichtung aber nicht sonderlich gestört, denn der Unterhaltungsfaktor ist extrem hoch und schließlich weiß ich inzwischen, dass sich die Handlung im nächsten Teil noch deutlich weiter von der ursprünglichen Reihe entfernen wird. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ich den zweiten Teil nun auch mit milderen Augen sehe. Das werde ich jedoch erst in ein paar Wochen wissen.
Fazit
War ich heute schon sehr angetan von „Jurassic World“, waren die Kinder regelrecht begeistert. Mit der Animationsserie „Jurassic World: Neue Abenteuer“ kannten sie die Insel bereits und nun war es endlich soweit und sie konnten sie in echt erkunden. Für mich eines der wenigen Legacy-Sequels, die tatsächlich exzellent funktionieren. Auch wenn ich mich erst an den Film und die Entwicklung des Franchises gewöhnen musste. Wunderbare Dino-Unterhaltung: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)
Wie fange ich mit diesem Artikel nur an? Ich habe bereits 2015 über meine ersten Berührungspunkte mit Virtual Reality (VR) geschrieben. Deshalb kann ich auch sehr exakt die Entwicklung dieser Technologie aus Nutzerperspektive bis heute einordnen bzw. den Sprung, den sie gemacht hat. Meine Faszination für VR hat nie abgenommen. Dennoch waren meine Berührungspunkte damit in den letzten Jahren eher begrenzt. Zuletzt habe ich Ende 2023 in der Bavaria Filmstadt mit der ganzen Familie ein VR-Spiel gespielt. Unfassbar begeistert war ich nicht. Die Entwicklung auf dem Heimmarkt hatte ich jedoch stets im Blick. Nachdem Meta Oculus gekauft hatte, kam auch viel Bewegung in den Markt. Mit der Meta Quest 3 schien die Entwicklung nun so weit fortgeschritten, dass ich mich wieder mehr damit beschäftigen wollte. Mir war der Preis von 700 Euro für das große Modell jedoch zu hoch für nur eine Spielkonsole. Mit der Preisreduzierung auf 550 Euro hatte ich schon eher mit dem Gedanken gespielt, dann wurde auch noch die günstigere Meta Quest 3S eingeführt, welche jedoch ausstattungstechnisch schwächer aufgestellt war. Durch eine Rabattaktion rutschte die Meta Quest 3 512 GB kurzzeitig auf 460 Euro und ich habe spontan den Bestellknopf gedrückt. Zu diesem Zeitpunkt sollte ich noch nicht ahnen, wie sehr sich meine Abendgestaltung seitdem ändern sollte…
Die Meta Quest 3 samt Touch-Plus-Controller
Meine kurze Geschichte der Videospiele
Um zu verstehen, was die Meta Quest 3 in mir auslöst, muss ich ein wenig weiter ausholen: Schon seit ich denken kann, habe ich eine Faszination für Videospiele (und damit schließe ich PC-Spiele mit ein). Meine ersten Berührungspunkte waren vermutlich LCD-Spiele, welche nur sehr rudimentäre Bewegungsmuster zuließen. Mit 6 Jahren erlebte ich, wie bei Bekannten ein Nintendo Entertainment System (NES) Einzug hielt. Sehr viel gespielt habe ich damit nicht, doch die Faszination war geboren. Wie bei vielen Kindern der 1980er Jahre war für mich der Nintendo Game Boy das Erweckungserlebnis. Rein geschenketechnisch ist das Weihnachtsfest 1990 bis heute unübertroffen. Es folgte der C64 II von Commodore, mit dem ich nur offiziell Hausaufgaben machte, dann das Super Nintendo Entertainment System (SNES), welches mir komplett neue Welten eröffnete, und schließlich ein PC (Pentium 75), den ich größtenteils zum Spielen nutze. Diese Zeit von 1990 bis 1996 war meine intensivste Videospielzeit. In meinem Artikel „Eine Reise in die Vergangenheit“ habe ich etwas ausführlicher darüber geschrieben. Diese Faszination und Immersion sollte sich danach nie wieder einstellen, dabei habe ich es durchaus versucht.
Die verbleibenden PC- und Videospiele meiner Jugend in der Vitrine
Nach einer längeren Pause (andere Lebensbereiche sind in den Fokus gerutscht), wurde mir gegen 2005 ein Nintendo GameCube geschenkt. Ich steckte mitten im Studium und hatte durchaus Zeit zum Spielen. Auch habe ich mit dem Gerät eine gute Zeit verlebt, doch die Magie des Videospielens sollte sich nicht mehr einstellen. Eine Hochzeit und zwei Kinder später habe ich mir Weihnachten 2018 eine Xbox One S gegönnt. Für knapp zwei Wochen war ich fasziniert von der Technik und den Möglichkeiten, die „GTA V“ oder „Forza Horizon 4“ boten, und habe versucht mich in Spiele wie das neue „Tomb Raider“ oder „Mittelerde: Mordors Schatten“ zu versenken. Doch mehr als 1-2 Stunden habe ich damit nie verbracht. Inzwischen habe ich den Großteil der Spiele wieder verkauft und die Konsole fristet ein trauriges Dasein. 2020 hielt dann die Nintendo Switch bei uns Einzug, welche mir tatsächlich ein paar wundervolle Spielerlebnisse schaffte. Allerdings nie alleine, sondern immer zusammen mit dem Zwergofanten. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle das wundervolle „It Takes Two“, das vermutlich der beste Couch-Coop-Titel ist, den ich je gespielt habe. Darüber hinaus nutzt der Zwergofant die Switch inzwischen hauptsächlich zum „Fortnite“-Zocken mit seinen Freunden.
Die Meta Quest 3 hat die Magie neu entfacht
Wir springen wieder in die Gegenwart: Die Meta Quest 3 ist frisch angekommen (Ende Oktober, sprich gerade einmal vor einem guten Monat) und ich setze sie erstmals auf. Durch unzählige YouTube-Videos (empfehlenswert ist z.B. der Kanal „Die Zockstube VR“) war ich darauf vorbereitet, was mich erwarten würde, und doch wurde ich komplett umgehauen. Alleine die unfassbare Technik, dass Fenster fest fixiert mitten im Raum schweben. Echtzeit-Tracking ohne Latenz oder Ruckler. Alleine das grenzt für mich schon an Magie. Kein Wunder, habe ich doch vor knapp 20 Jahren meine Diplomarbeit über Matchmoving (bzw. Kamera-Tracking) geschrieben und weiß, wie komplex korrektes Tracking ohne Verrutschen ist. Nach dem ersten Aha-Effekt habe ich das vorinstallierte Mixed-Reality-Spiel (MR) „First Encounters“ getestet. Es ist einfach unfassbar: Mitten in deinem Wohnzimmer landet ein Raumschiff, dir wird eine futuristische Waffe in die Hand gedrückt und plötzlich fangen die Wände deines Wohnzimmers an auseinanderzufallen. Kleine, außerirdische Wesen brechen durch die Wände und du musst diese abschießen. Dabei bewegst du dich im kompletten Raum. Virtuelle und reale Elemente verschmelzen zu einem einzigen Erlebnis. All das ohne High-End-PC im Hintergrund, sondern völlig autark in der VR-Brille ohne Kabel oder sonstiges Zubehör gerendert. Unfassbar. Ich habe euch hier ein Video (Quelle: WudiPlays YouTube-Kanal) eingebunden, welches das Prinzip sichtbar macht, das Erlebnis jedoch nicht auch nur annähernd zu vermitteln weiß:
Über die folgenden Tage und Wochen habe ich immer wieder ein paar Demos und Spiele heruntergeladen und getestet. Es gibt unzählige Apps für die Meta Quest 3, teils kostenlos, teils zum Vollpreis. Momentan gibt es das Spiel „Batman: Arkham Shadow“ als Beigabe zur VR-Brille dazu; normalerweise kostet es knapp 50 Euro. Das ist jedoch die Ausnahme. Im Schnitt habe ich zwischen 5 und 15 Euro für eine App gezahlt, was mehr als nur fair ist. Von kompletten VR-Spielen, welche die Umgebung komplett ausblenden, bis hin zu weiteren Mixed-Reality-Erlebnissen ist alles dabei. Seit ich die Meta Quest 3 habe, schmeiße ich diese jeden Tag zumindest einmal an – und sei es nur, um im Feierabend noch eine Runde Tischtennis im Wohnzimmer zu spielen (die Ballphysik ist unfassbar real). Das Eintauchen in die virtuellen Welten begeistert mit ungebrochen und ich habe schon so viele innovative Spielprinzipien gesehen, dass ich die alte Magie wieder spüre. Wer hätte das gedacht?
Die innovativen Touch-Plus-Controller der Meta Quest 3
Ist VR oder MR ein isolierendes Erlebnis?
Ich habe weiter oben schon geschrieben, dass mich zuletzt nur gemeinsame Spielerlebnisse begeistern konnten. Wenn man eine Brille auf dem Kopf hat, und nur alleine die Spielwelt wahrnimmt, dann ist das doch ein isolierendes Erlebnis. In Teilen stimmt das leider auch. Ideal wären bestimmt zwei Brillen, doch das ist alleine aufgrund der Kosten nicht realistisch. Man kann die Inhalte der Meta Quest allerdings sehr einfach auf ein anderes Gerät (z.B. Smartphone oder Tablet) spiegeln. So wechseln wir uns beim Spielen meistens ab und sehen, was die andere Person gerade erlebt. Es ist also auch eine geteilte Erfahrung möglich, was viel Spaß bringt. Im Gegensatz zu normalen Videospielen ist man auch stets in Bewegung. Es gibt Spiele, bei denen kommt man durchaus ins Schwitzen. Selbst solche, bei denen man eher ruhig die Umgebung erkundet, haben immer Bewegungselemente, sprich man steht bzw. geht und führt Aktionen durch Bewegungen der Hände und Arme aus. Das unterstützt die Immersion enorm und gibt mir auch ein besseres Gefühl, als nur auf dem Sofa zu sitzen.
Die Meta Quest 3 mit ihren Kameras und Sensoren von vorne
Wie geht es mit VR und MR nun weiter?
Ich bin nun mehr denn je davon überzeugt, dass VR bzw. MR eine der Technologien der Zukunft sein wird. Die Entwicklung der vergangenen 10 Jahre ist gigantisch und in weiteren 10 Jahren werden sich virtuelle Element völlig nahtlos in unsere Umwelt einfügen können. Schon heute ist die Meta Quest 3 ein unfassbares Stück Technik, das auch noch zu einem erschwinglichen Preis verkauft wird. Spätestens mit der Meta Quest 3S, welche ca. 300 Euro kostet, ist VR bzw. MR im Massenmarkt angekommen. Eine moderne Xbox oder PlayStation kostet mindestens genauso bis doppelt so viel. Ein komplett neues Erlebnis können diese allerdings nicht bieten. Die Meta Quest ermöglicht das. Ich bin davon so beeindruckt und begeistert, wie ich es seit meiner Kindheit nicht mehr war. Ich wiederhole mich: Neben AI (und vermutlich auch in Kombination damit) wird VR und MR eine der bahnbrechenden Technologien der Zukunft werden. Davon von ich überzeugt.
Der Blick in die Meta Quest 3 plus für meine Sehstärke angepasste Linsen
Am Anfang des Artikels habe ich mich noch gefragt, wie ich ihn starten bzw. gestalten soll. Kauftipps für Zubehör? Die Top 10 der Meta-Quest-Spiele? Letztendlich habe ich mich für einen sehr persönlichen Erfahrungsbericht entschieden. Ob ich noch mehr darüber schreiben werde? Das liegt auch an euch: Interessiert ihr euch für VR/MR? Habt ihr selbst schon Erfahrungen damit gemacht? Oder gar selbst eine Brille? Welche Aspekte reizen euch sonst noch? Schreibt es gerne in die Kommentare!
Nachdem ich heute den Garten nun endgültig winterfest gemacht habe, sprich die Gartenmöbel gesäubert und in den Keller geräumt, war der Nachmittag auch schneller vorbei als ich mir gewünscht hätte. Der Rest der Familie war ausgeflogen und kam erst zum Abendessen bzw. kurz danach zurück. Für „Jurassic Park III“ haben wir uns dann jedoch alle auf dem Sofa versammelt. Wie uns der letzte Teil der ersten Dino-Trilogie gefallen hat, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🦕
Es ist schon faszinierend, die unterschiedlichen Teile der Reihe miteinander zu vergleichen: „Jurassic Park“ war perfekt ausgewogen erzählt, „Vergessene Welt: Jurassic Park“ hat sich viel Zeit gelassen und uns mit Figuren und Schauplätzen überschüttet und „Jurassic Park III“? Hier werden Geschichte und Figuren aufs Wesentliche eingedampft und die Handlung hetzt atemlos von Actionszene zu Actionszene. Ein ganz anderer Ansatz, der heute dennoch erstaunlich gut für mich funktioniert hat. Vielleicht habe ich inzwischen auch schon genug Abstand zu dem gewachsenen Franchise und weiß, dass nur der erste Teil diese magische Erfahrung für mich bereithält. Erwartungshaltung. So wichtig.
Vermutlich ist „Jurassic Park III“ auch nur eine Best-of-Sammlung der aus den ersten beiden Teilen wieder verworfenen Actionszenen bzw. Schauplätze: Eine Flussszene mit T-rex hätte es bereits im ersten „Jurassic Park“ geben sollen. Im zweiten Teil sollte ein Angriff von Flugsauriern inszeniert werden, welcher jedoch zugunsten der San-Diego-Sequenz gestrichen wurde. In „Jurassic Park III“ sind diese Szenen wieder versammelt und werden zudem noch durch eine spannende Raptorenjagd sowie den Spinosaurus ergänzt. All das stopft Regisseur Joe Johnsten in 90 Minuten, was über eine halbe Stunde kürzer ist, als Steven Spielberg für die ersten beiden Teile veranschlagt hatte. Der Film fühlt sich dadurch auch anders an, was rückblickend aber vermutlich der richtige Weg für die Reihe war.
Fazit
Ich hatte heute wirklich viel Spaß mit „Jurassic Park III“. Der Zwergofant fand ihn auch gut, mochte aber die ersten beiden Teile lieber. Das Zappelinchen dagegen fand den Film sogar bisher am stärksten. Nun verlassen wir den Park und begeben uns langsam in die Welt. Dies wird jedoch noch dauern, da das kommende Wochenende bereits komplett ausgebucht ist. Extrem unterhaltsame Dino-Action: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)
Nach einer anstrengenden und viel zu langen Woche habe ich mich sehr auf den Filmabend am Freitag gefreut. Da ich mit dem Zwergofanten noch beim Karate-Training war, sind wir erst kurz vor 21 Uhr aufs Sofa gekommen. Dort hat natürlich „Vergessene Welt: Jurassic Park“ auf uns gewartet. Ich war sehr gespannt, wie mir diese Fortsetzung eines meiner absoluten Lieblingsfilme heute gefallen würde. Also auf zur Isla Sorna und Dinos jagen… 🦖
Natürlich wusste ich schon, was auf mich zukommt. Sowohl Michael Crichtons Buchfortsetzung als auch Steven Spielbergs Adaption können dem bahnbrechenden ersten Teil nicht das Wasser reichen. Dieser ist in jeder Hinsicht perfekt. Das fängt schon bei der Handlung an: In der Fortsetzung gibt es viel zu viele Figuren und Handlungselemente. Der Fokus auf das Wesentliche fehlt. Nirgends lässt sich das besser ablesen, als im aufgesetzt wirkenden Finale, in dem der Tyrannosaurus rex durch San Diego poltert. Für sich genommen eine unterhaltsame Sequenz, doch im Kontext des restlichen Films wirkt sie fehl am Platz. Überhaupt besitzt „Vergessene Welt: Jurassic Park“ einen seltsam unausgewogenen Rhythmus. Viele Szenen ziehen sich und andere wiederum sind zu schnell vorbei. Vermutlich fällt das gerade im Vergleich zu „Jurassic Park“ so stark auf, da es kaum einen zweiten Film gibt, der seine Geschichte so perfekt und auf den Punkt zu erzählen weiß.
Trotz meiner Kritik gibt es etliche tolle Szenen in „Vergessene Welt: Jurassic Park“: Natürlich die Truck-Sequenz oder der Angriff der Raptoren im hohen Gras. Auch einige Todesszenen sind mir im Kopf geblieben, wie z.B. der Angriff der Compsognathus auf Dieter (Peter Stormare), dessen Tod nur durch das Blut im Flusslauf angedeutet wird. Aufgrund seiner übertrieben aufgeblähten Figurenansammlung gibt es natürlich auch viele neue Schauspieler:innen zu sehen, von denen mir vor allem der famose Pete Postlethwaite (auch bekannt aus „Alien 3“) im Kopf geblieben ist. Die Hauptfiguren kommen nicht an die des ersten Teils heran und harmonieren dennoch ganz gut miteinander. Man hat hier versucht eine Fortsetzung zu schaffen, die von allem mehr bietet und dabei doch den Kern der Geschichte ein wenig aus den Augen verloren. John Williams hat extra ein neues Theme für „Vergessene Welt: Jurassic Park“ geschrieben, welches großartig zur Isla Sorna passt. Dennoch habe ich mich gefreut, als auch das klassische Theme wieder eingespielt wurde.
Fazit
Tatsächlich fällt „Vergessene Welt: Jurassic Park“ im Vergleich zum nahezu perfekten Vorgänger deutlich ab. Für sich genommen ist es ein guter bis sehr guter Film, der spannende Szenen und eigenwillige Figuren besitzt. Stets unterhaltsam und doch fühlt sich das Pacing nicht immer richtig an. Zweifellos aber eine gelungene Fortsetzung, welche sich über die Jahre, und seit meiner letzten Sichtung, immer weiter in mein Herz gespielt hat: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)
Trotz Urlaub habe ich viel zu lange für den sechsten Band der „The Expanse“-Reihe gebraucht. Dabei hat zu Beginn alles so gut ausgesehen. „Babylon’s Ashes“ ist zugleich der Abschluss der mir bekannten Geschichte, da es der letzte Band ist, der für die TV- bzw. Streaming-Serie umgesetzt wurde. Die Handlung war mir im Grunde bekannt und doch war ich gespannt auf die Erweiterungen, denn die finale Staffel der Serie war nur eine verkürzte mit sechs Episoden. Warum das rückblickend gar nicht so verkehrt war und ich dennoch viel Freude an der Buchvorlage hatte, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🚀
„Knowing that all you can give isn’t enough is its own burden.“
Im Grunde ist „Babylon’s Ashes“ die bisher fehlende zweite Hälfte von „Nemesis Games“. Die Geschichte rund um Marco Inaros und seine Free Navy wird konsequent weitergeführt. Nach den Einzelabenteuern des vorherigen Bandes ist die Crew der Rocinante wieder vereint. Das bringt eine neue Dynamik mit sich, was ich sehr mochte. Es ist im Prinzip eine Kriegsgeschichte, welche am Ende herrlich unspektakulär aufgelöst wird. Das Protomolekül und dessen Auswirkungen auf das uns bekannte Universum spielt, abgesehen von den Ring-Toren, keine große Rolle mehr. Mit Fred Johnson gibt es für unsere Figuren zumindest einen größeren Verlust zu verzeichnen, welcher aber auch Platz für eine neue Spielerin macht: Michio Pa ist eine spannende Figur, welche in den Büchern die Rolle einnimmt, welche in der Serie bei Camina Drummer lag. Das ist zu Beginn etwas verwirrend, doch inzwischen habe ich mich daran gewöhnt.
„Against all evidence, I keep thinking the assholes are outliers.“
Auch wenn ich „Babylon’s Ashes“ immer noch sehr mochte, so bin ich dennoch froh, dass der Handlungsstrang um die Free Navy abgeschlossen ist. Ich mag die eher fantastisch angehauchten Protomolekül-Aspekte in den Geschichten mehr, zumal auch diese reich an zwischenmenschlichen Konflikten sind. In der Serienadaption der Staffel gab es diese Elemente immer noch, weil offenbar eine Kurzgeschichte aus dem „The Expanse“-Universum mit eingewoben wurde. Das hat nicht immer wie aus einem Guss gewirkt, doch mochte ich diese Erweiterung der Handlung. Letztendlich beginnt für mich nun eine komplett neue Geschichte, da ich ab jetzt keinen Wissensvorsprung durch die Serie mehr habe. Ob ich das kommende Buch auch wieder im Sommer am Strand lesen werde?
„Babylon’s Ashes“ hat mir viel Freude bereitet, auch wenn ich es bisher wohl für den schwächsten Band der Reihe halte. Nun werde ich eine kurze Pause einlegen und dann freue ich mich schon darauf, wenn die Reise der Rocinante mit „Persepolis Rising“ weitergeht. Ein gelungener Abschluss des Free-Navy-Erzählstrangs: 8/10 Punkte.
Nachdem wir heute den Kindergeburtstag des Zwergofanten im Ninja Warrior Park Germany gefeiert haben (ein ausführlicher Bericht folgt noch), waren die Kinder abends völlig ausgelaugt. Kein Wunder nach den sportlichen Höchstleistungen. Abends haben sich jedoch alle noch auf dem Sofa eingefunden, weshalb es auch endlich soweit war: Wir haben uns „Jurassic Park“ angeschaut. Ein Film, der mir unfassbar viel bedeutet. Wie er dem Rest gefallen hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung. 🦖
Obwohl „Jurassic Park“ einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist, liegt die letzte Sichtung bereits 17 Jahre zurück. Kaum zu glauben. Dennoch konnte ich heute noch jeden Dialog mitsprechen, was zeigt, wie häufig ich den Film damals gesehen habe. Überhaupt war ich als Kind komplett im „Jurassic Park“-Fieber. Mit 11 Jahren habe ich Michael Crichtons Vorlage „Dino Park“ gelesen und war so fasziniert, wie zuvor noch von keinem Buch. Danach wurde jeder Zeitungsschnipsel über die Verfilmung des Romans ausgeschnitten und auswendig gelernt. 1993 war es dann endlich soweit: Steven Spielbergs Film kam in die Kinos. Das war damals ein Hype, wie man ihn sich heute kaum noch vorstellen kann. Jeder wollte diesen Film sehen. Vor allem Kinder, die im Dino-Fieber waren. Aufgrund der nicht gerade zimperlichen Inszenierung, und der sich darauf beziehenden Presseberichte, haben die Kinobetreiber jedoch strengstens darauf geachtet, dass niemand unter 12 Jahren „Jurassic Park“ sieht. Ich war am Startwochenende, gerade zwölf geworden, mit meiner Mutter im Kino und habe miterlebt, wie andere Eltern mit ihren Kindern des Kinos verwiesen wurden. Bis heute eine meiner allerliebsten Kinoerinnerungen. Vergleichbar wohl nur mit Zuschauenden, die 1977 „Star Wars“ auf der großen Leinwand erleben durften oder 2001 „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“, was auch mein zweites großes Kinoerlebnis gewesen ist.
Ich werde immer in meiner Dino-Phase sein
Ich muss auch heute wieder sagen, dass es kaum einen zweiten Blockbuster gibt, der so perfekt durchkomponiert wurde, wie „Jurassic Park“. Damit meine ich noch nicht einmal den unfassbaren Score von John Williams oder die bahnbrechenden visuellen Effekte. Nein, ich schreibe vom Drehbuch und der Dramaturgie. Es findet ab der ersten Szene soviel Setup statt (Alan Grant mag keine Kinder, die Gefährlichkeit der Velociraptoren usw.), welches auch komplett eingelöst wird. Das Payoff ist deshalb unfassbar befriedigend. Ich liebe so etwas. Heutzutage ist das in dieser Konsequenz leider kaum noch in Filmen zu finden. Jeder Aspekt greift wie ein Zahnrad ins nächste. Anhand von „Jurassic Park“ könnte man ganze Vorlesungen füllen, wie man funktionierende Filme dreht. Lustigerweise sollten sich gerade die Fortsetzungen (speziell die späteren) nicht mehr auf die Tugenden des ersten Teils besinnen. Vermutlich wird er bei mir auch deshalb immer einen solch besonderen Stellenwert besitzen. Als ich vorhin beim ins Bett bringen einen Velociraptor nachahmte meinte der Zwergofant: „Oh schaut, der Papa ist in seiner Dino-Phase.“ Und ich erwiderte nur: „Ich werde immer in meiner Dino-Phase sein.“
Worauf ich noch kurz eingehen möchte, ist die 3D-Präsentation des Films. Wie auch „Titanic“ gehörte „Jurassic Park“ zu den wenigen Filmklassikern, welche auf dem Höhepunkt des 3D-Booms eine 3D-Konvertierung erfuhren, die damals sogar kurz im Kino aufgeführt wurde. Ich bin nun im Heimkino in den Genuss gekommen und ein solcher ist diese besondere Fassung tatsächlich. Wie auch bei „Titanic“ ist der 3D-Effekt überragend gut gelungen. Da können die meisten Standard-3D-Filme, die im Zuge der kontemporären Postproduktion konvertiert wurden, nicht mithalten. Leider gibt es heute kaum noch Möglichkeiten den Film so zu genießen. Wenn ihr die Chance habt, und 3D nicht abgeneigt seid, dann solltet ihr sie ergreifen.
Fazit
Auch heute hatte ich bei „Jurassic Park“ wieder einige Male Gänsehaut. Der Film hat mich erneut komplett begeistert. Die Kinder waren leider schon ziemlich müde und speziell das Zappelinchen hat teils mit dem Schlaf gekämpft. Der Zwergofant wurde dagegen von den immens spannenden Szenen in der zweiten Hälfte wachgehalten. So angespannt habe ich ihn schon lange nicht mehr erlebt. Ich bin nun extrem neugierig auf unsere weitere Reise. Für mich liegt das Highlight schon hinter uns, doch das heißt ja nicht, das es den Kindern genauso gehen muss: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)
Mal wieder geht eine extrem energieraubende Woche zu Ende. Da der Zwergofant noch beim Karate-Training war und die Pizza spät geliefert wurde, sind wir auch mit Verspätung aufs Sofa gekommen. Eigentlich hatten wir einen gewissen Plan, doch war es dafür schon zu spät. Somit haben wir uns recht spontan für „Wo die Lüge hinfällt“ entschieden, den eine Freundin des Zappelinchens neulich erwähnt hatte. ❤️🔥
Ich muss sagen, dass ich recht schwer in den Film reingekommen bin. Wenn ich an romantische Komödien denke, dann habe oft Richard Curtis im Kopf. Filme wie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ oder „Notting Hill“. Auch amerikanische Filme der 1990er oder frühen 2000er Jahre, wie z.B. „Meine Braut, ihr Vater und ich“. Für diese hatte ich tatsächlich eine gewisse Schwäche. Die Figuren waren liebenswert trottelig und man konnte schnell Sympathien verteilen. „Wo die Lüge hinfällt“ wirkt in vielen Szenen dagegen wie ein wahr gewordener Influencer-Albtraum: Jede Person ist perfekt durchgestylt, besitzt Traummaße und hat mindestens ein paar Millionen auf dem Konto. All das wirkt so übertrieben künstlich, dass ich lange gebraucht habe, bis ich auch nur annähernd mit den Figuren mitfiebern konnte. Richtig sympathisch sind sie mir auch erst während der Gesangseinlage im Abspann geworden.
Weiterhin nervt es mich in RomComs immer, wenn die Liebenden (meist gegen Ende des zweiten Akts) sich plötzlich nicht mehr mögen, weil es irgendein nichtiges Problem gibt, das durch zwei Sätze aus der Welt zu schaffen wäre. Hier basiert der gesamte Film auf dieser Prämisse. Es hätte nach fünf Minuten ein Happy End geben können, wenn die beiden kurz miteinander gesprochen hätten. Ansonsten besitzt die eigentliche Geschichte durchaus Witz, was kein Wunder ist, stand doch William Shakespeares „Viel Lärm um Nichts“ Pate für die Handlung. Wer das in einer gelungeneren, modernisierten Fassung sehen möchte, dem kann ich nur Joss Whedons Adaption von „Viel Lärm um Nichts“ ans Herz legen, die ich deutlich spritziger fand.
Fazit
Insgesamt wurde ich durchaus gut von „Wo die Lüge hinfällt“ unterhalten, auch wenn ich aufgrund des schwachen Drehbuchs häufiger mit den Augen rollen musste. Die Kinder haben teils laut gelacht und sich teils fremdgeschämt ob der vielen nackten Haut. Für das Auge ist auf jeden Fall einiges geboten. Doch auch das rettet „Wo die Lüge hinfällt“ nicht über das Mittelmaß hinaus. Die wunderbare Schlussmontage, in der der gesamte Cast singt, hat für mich noch einen Punkt wettgemacht: 5/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 6/10 Punkte.)
Da sich der heutige Abend ein wenig anders gestaltete, als erwartet, habe ich spontan die ursprünglichen Pläne über den Haufen geworfen. Der Zwergofant und ich haben letztendlich entschieden, dass wir uns noch einmal „Der Super Mario Bros. Film“ anschauen wollen. Ursprünglich hielt sich meine Lust in Grenzen, doch am Ende war ich fast noch begeisterter als beim Kinobesuch im April letzten Jahres. 🍄
Für den Kontext wiederhole ich auch an dieser Stelle noch einmal meine persönliche Geschichte, die ich mit dem wohl berühmtesten Klempner der Welt habe:
Der Videospiel-Klempner aus dem Hause Nintendo begleitet mich schon seit ich denken kann. Ja, selbst weit vor meiner ersten Konsole. Es dürfte 1986 gewesen, dass ich bei Freunden erstmals das originale „Super Mario Bros.“ auf dem NES gespielt habe. Da wir kurz danach in eine andere Stadt gezogen sind, sollte das eine kurze Begegnung bleiben. Mit dem Game Boy kam ein paar Jahre später „Super Mario Land“ und damit mein erstes eigenes Mario-Spiel. Der richtige Durchbruch stellte sich jedoch erst mit „Super Mario World“ auf dem SNES ein. Dieses Spiel habe ich unglaublich intensiv gespielt. Auch heute packe ich es mit dem SNES Classic Mini teilweise noch an und bin erstaunt, wie sehr sich manche Level und Musikstücke in mein Gedächtnis gebrannt haben. Nun mit den Kindern, speziell dem Zwergofanten, bin ich mit „Mario Kart 8 Deluxe“, „Super Mario Odyssey“ und „Super Mario 3D World“ auch wieder mit dem Klempner konfrontiert. Die Spiele sind auch heute noch einfach großartig.
All das zahlt sich auch bei der Rezeption des Films aus, denn Nintendo und Illumination haben ganz bewusst auf eine Mischung aus Referenzen an die Super-Mario-Welt und eine eigenständige und recht simple Geschichte gesetzt. Somit ist der animierte Super-Mario-Film die Antithese der 1993er Realfilmversion. Er geht in allem auf Nummer sicher und lässt die Nostalgie durch den Einsatz der bekannten musikalischen Themen sowie unzähliger Soundeffekte aufleben. Hinzu kommen bekannte Figuren sowie Schauplätze, was in der Mischung beinahe schon zu abgeklärt und kalkuliert wirkt, beim Zuschauen aber dennoch ausgezeichnet funktioniert. Obwohl ich mir vor der heutigen Sichtung dachte, dass ich den Film ja noch viel zu gut von unserem Kinobesuch 2023 im Kopf habe, so wurde ich mit jeder verstrichenen Minute begeisterter. Mir hat „Der Super Mario Bros. Film“ heute noch einmal besser gefallen, als beim ersten Durchgang. Ein großer Spaß für Kinder und Eltern.
Fazit
Wie bei unserem Kinobesuch haben auch heute nur der Zwergofant und ich „Der Super Mario Bros. Film“ gesehen. Schade eigentlich. Wir hatten beide wieder sehr viel Spaß mit den Klempner-Brüdern und ihren Abenteuern im Pilzkönigreich. Ich war erstaunt, dass der Film doch mehr Halbwertszeit besitzt, als ich erwartet hatte. Das hat mich gefreut und auch der Fortsetzung sehen der Zwergofant und ich nun noch freudiger entgegen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: war müde und hat sich ins Bett verzogen; Zwergofant: 8/10 Punkte.)
Heute war ein seltsamer Tag. Ich war sehr froh, als die Arbeitswoche endlich ihr Ende fand und dann war die ganze Familie ausgeflogen: Der Zwergofant war auf einer Geburtstagsfeier und die Damen des Hauses einkaufen. Somit habe ich den Nachmittag alleine vertrödelt und bis auf ein wenig Wäsche waschen nicht wirklich viel gemacht. Nach einer erfolgreichen Shopping-Tour wollten die Damen noch einen Film schauen und ich habe die Aufzeichnung von „Rehragout-Rendezvous“ angeworfen. Der vorerst letzte Eberhofer-Krimi und damit für uns nach exakt acht Monaten das Ende einer Ära. 🦌
Der Vorgänger „Guglhupfgeschwader“ hat mir ausgezeichnet gefallen. Auch auf den inzwischen schon neunten Teil der Reihe hatte ich mich gefreut und wir bekommen auch hier die übliche Mischung präsentiert: Die zwischenmenschlichen Geschichten sind sehr unterhaltsam und der Kriminalfall läuft am Rande mit. Den emotionalen Kern bildet dieses Mal Oma Eberhofer, die mit ihren 86 Jahren nicht mehr den Haushalt schmeißen kann. Das geht tatsächlich zu Herzen, da auch Schauspielerin Enzi Fuchs inzwischen in die Jahre gekommen ist. Ich fand es schön, dass Regisseur Ed Herzog das Thema in seinem Film verarbeitet hat. Inwiefern das auch schon in der Vorlage der Fall war, kann ich nicht beurteilen.
Die weiteren Geschichten rund um Susi als stellvertretende Bürgermeisterin und Franz‘ Erektionsprobleme sind dagegen schon so comichaft übertrieben und zotig, dass man diese fast nicht mehr ernst nehmen kann. Muss man auch nicht, denn das war im Eberhofer-Kosmos schon immer so, doch viel weiter aufdrehen sollte Ed Herzog diese Aspekte nicht. Der Kriminalfall ist absolute Standardkost und plätschert so mit. Aber auch das war zu erwarten und schon immer so.
Fazit
Ich fand „Rehragout-Rendezvous“ war erneute beste Unterhaltung. Kein Highlight der Reihe, aber auch kein großer Tiefpunkt. Konnte man sich gut anschauen und ich bin fast ein wenig traurig, dass wir nach neun Filmen nun vorerst durch mit der Reihe sind. Den zehnten Teil werden wir dann vermutlich sogar im Kino verfolgen. Soweit ist es also schon gekommen: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: war bei einem Freund Geburtstag feiern)
Schon vor gut acht Jahren habe ich diese Serie verschlungen. Zum damaligen Zeitpunkt war ich auch in der Tech-Branche angekommen und konnte, wenn auch auf anderem Niveau, durchaus einige Parallelen feststellen. Da „Silicon Valley“ eine HBO-Serie ist, war ich auf den Zugang via DVD-Staffelsets angewiesen, von denen es jedoch nicht alle bis nach Deutschland geschafft haben. Vor ein paar Jahren habe ich mir jedoch die UK-Komplettbox zugelegt und konnte endlich in das Silicon Valley abtauchen. Inzwischen durfte ich selbst die Schattenseiten der Tech-Branche kennenlernen. Wie sich all das auf meine jüngste Sichtung ausgewirkt hat? 💻
Nachdem ich die ersten fünf Staffeln von „Silicon Valley“ zwischen September und Dezember 2023 gesehen hatte, brauchte ich für die finale Staffel beinahe ein weiteres Jahr. Kein gutes Zeichen. Warum sich die Serie insgesamt dennoch lohnt und durchaus Spaß macht, könnt ihr in der folgenden Besprechung lesen: