Run, Fatboy, Run (367)

Da das Wochenende komplett verplant war, habe ich mich am heutigen Pfingstmontag aufgerafft und war eine Runde laufen. Eigentlich stand auf dem Plan endlich einmal die Halbmarathon-Distanz anzugehen, doch bei 6 °C und Regen konnte ich mich dazu nicht motivieren. Somit gab es die übliche 10-Kilometer-Runde, bei der ich mich auch auf befestigte Wege begrenzen konnte, denn auf nasse Füße hatte ich keine Lust:

run-fatboy-run-367

Distance: 10.65 km
Duration: 00:58:49
Elevation: 78 m
Avg Pace: 5:31 min/km
Avg Speed: 10.86 km/h
Heart Rate: 167 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 894 kcal

Mit der Zeit bin ich durchaus zufrieden, speziell da es gestern Nacht doch wieder später wurde und ich heute morgen eigentlich noch die eine oder andere Mütze voll Schlaf hätte vertragen können. Somit hoffe ich auf ein schnelles Weiterziehen der Eisheiligen und plane für kommendes Wochenende endlich einmal wieder einen richtig langen Lauf. Mal sehen, ob sich mein gerade entstehender Garten mit dieser Planung anfreunden kann… 😉

Im Ohr: Nerdtalk Episode 436

Run, Fatboy, Run (366)

Kennt ihr das? Die Nacht zuvor schlecht geschlafen, dann einen vollen Arbeitstag gehabt und das Wetter eher bescheiden. Ihr wollt nur noch heim, ein wenig mit den Kindern plaudern, etwas essen und dann aufs Sofa. So einen Tag hatte ich heute. Aber ich war letzte Woche nur einmal laufen und das kommende Wochenende ist auch schon recht dicht. Also keine Ausreden und raus. Da ich sonst eher idyllische Fotos meiner Läufe poste, gibt  es heute einmal einen eher tristen Blickwinkel – auch wenn der Abschnitt durch das Industriegebiet glücklicherweise nur kurz ist:

run-fatboy-run-366

Distance: 10.05 km
Duration: 00:54:23
Elevation: 61 m
Avg Pace: 5:24 min/km
Avg Speed: 11.09 km/h
Heart Rate: 167 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 839 kcal

Trotz der geringen Motivation, bin ich letztendlich – wie eigentlich immer – froh laufen gewesen zu sein. Der Kopf ist nun wieder frei und ich habe etwas für mich getan. Mit der Zeit bin ich auch überaus zufrieden. Insgeheim wäre ich aber wohl lieber auf mein neues Rad gestiegen, denn ich habe seit gestern (nach gut 15 Jahren Pause) tatsächlich wieder ein Fahrrad! Somit mag es sein, dass ich hier in Zukunft auch ein paar Beiträge unter Ride, Fatboy, Ride veröffentlichen werde… 🙂

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 42: Interview Rich Roll
Im zweiten Ohr: Mumford & Sons, Blink 182, The Weakerthans

Run, Fatboy, Run (365)

Nach einem ziemlich anstrengenden Arbeitstag erwartete mich zu Hause die Nachricht, dass der Computer nicht mehr hochfährt. Sofort breitete sich ein leises Gefühl der Panik in mir aus, denn das konnte nichts Gutes bedeuten. Eine halbe Stunde später war das Problem behoben: Aus irgendeinem Grund hatte das BIOS die Boot-Partition verloren und somit versucht von der alten Platte zu starten. Somit bin ich erst spät zum Laufen gekommen und habe nur eine kleine Runde in der untergehenden Abendsonne gedreht:

run-fatboy-run-365

Distance: 8.06 km
Duration: 00:44:34
Elevation: 88 m
Avg Pace: 5:31 min/km
Avg Speed: 10.85 km/h
Heart Rate: 167 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 661 kcal

Nachdem ich auf nahezu identischer Strecke beim letzten Lauf noch einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellte, bin ich dieses Mal nicht so recht vom Fleck weggekommen. Es war zu heiß und ich hatte irgendwie keine Energie mehr. Da ich vergangenes Wochenende nicht zum Laufen gekommen bin, hoffe ich, dass ich zumindest in den nächsten Tagen noch einen Lauf einschieben kann – und dann vielleicht Pfingstmontag tatsächlich einen langen Lauf, denn das Wochenende ist, welch Wunder, schon wieder komplett verplant…

Im ersten Ohr: Nerdtalk Episode 435
Im zweiten Ohr: Mumford & Sons, The Postal Service

Run, Fatboy, Run (364)

Da meine Frau heute strawanzen ist, wie man bei uns in Bayern sagt, musste ich einen schnellen Lauf nach der Arbeit einschieben. Letztendlich sind es ca. 8 km geworden, die ich so schnell gelaufen bin wie noch nie zuvor. Vermutlich ist das so, wenn man ein Ziel hat und schnell wieder zu Hause sein muss. Das herrlich sonnige Wetter hat seinen Teil zur Motivation beigetragen:

run-fatboy-run-364

Distance: 8.08 km
Duration: 00:42:55
Elevation: 92 m
Avg Pace: 5:18 min/km
Avg Speed: 11.30 km/h
Heart Rate: 171 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 675 kcal

Im letzten Drittel habe ich meine Schienbeine gespürt, was ein Signal ist, dass ich es vielleicht doch ein wenig schnell habe angehen lassen, oder dass die Regeneration nach dem letzten langen Lauf nicht ausreichend war. Ich lese und höre immer wieder, dass man sich nach einem Lauf in die Badewanne fläzen soll, die Beine hochlegen usw. Das mag helfen, realistisch ist das aber nicht. Bei mir geht es nach einer schnellen Dusche immer sofort weiter mit Familientrubel und eben auch viel Bewegung. Da ist nichts mit Ausruhen. Läuft das bei euch anders?

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 41: Interview Andre Kriwet
Im zweiten Ohr: Fall Out Boy, The Weakerthans, Johnossi

Run, Fatboy, Run (363)

Um die Bedeutung dieses Laufes für mich zu transportieren, muss ich etwas weiter ausholen: Schon seit meiner Kindheit kenne ich die nächstgrößere Stadt ziemlich gut. Sie liegt ca. 20 Fahrminuten entfernt, ich bin dort zum Kieferorthopäden gegangen, habe dort Autofahren gelernt und die Tanzschule besucht. Nach dem Tod meines Vaters ist meine Mutter in diese Stadt gezogen und somit lag es nahe, nachdem ich nun auch längere Strecken laufe, sie einmal zu Fuß zu besuchen. Und somit zu dieser – aus Kindersicht – unfassbar weit entfernten Stadt zu laufen. Die Strecke hat sich als famos erwiesen, führt sie doch größtenteils am Alten Kanal entlang und bietet etwas für Herz und Auge:

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Distance: 15.53 km
Duration: 01:31:00
Elevation: 157 m
Avg Pace: 5:51 min/km
Avg Speed: 10.24 km/h
Heart Rate: 171 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 1308 kcal

Die Distanz ist mit ca. 15 Kilometern gar nicht so etwas Besonderes, doch für meinen Kopf war es unglaublich wichtig, diese Strecke einmal zu bezwingen. Wir hatten das schon länger geplant und somit musste ich heute laufen – auch wenn ich in der Nacht zuvor aufgrund des hustenden Zwergofanten nur zwischen 2 und 5 Uhr ein paar Stunden Schlaf gefunden hatte. Doch das härtet vielleicht ab – und wer weiß, ob es vor meinem ersten Halbmarathon nicht auch so ist, zu dem ich mich nun tatsächlich angemeldet habe. Ansonsten kann ich noch von den ersten Erfahrungen mit meinem neuen Trinkrucksack berichten, was recht gut funktioniert. Irgendwann hatte ich sogar das Trinken während des Laufens raus. Scheint mir eine lohnenswerte Investition gewesen zu sein. Beim nächsten langen Lauf sind die 21,1 km dann aber fällig! 😀

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 40: RotterdamReviewCorps
Im zweiten Ohr: Johnossi, Wilco, Fall Out Boy

Run, Fatboy, Run (362)

Da sich der Elternabend an der Schule meiner Frau spontan auf morgen verschoben hat, bin ich heute unerwartet doch zum Laufen gekommen. Dabei hatte ich so gar keine Lust. Doch morgen geht jetzt ja nicht und da ich zurzeit ganz gut dabei bin, wollte ich schlechtes Wetter und einen anstrengenden Arbeitstag auch nicht als Ausrede gelten lassen. Das Foto unten zeigt übrigens noch den freundlichsten Abschnitt. Den größten Teil der Strecke habe ich bei Temperaturen knapp über 0 °C mit Wind, Regen und Hagel ziemlich gefroren:

run-fatboy-run-362

Distance: 10.33 km
Duration: 00:55:48
Elevation: 67 m
Avg Pace: 5:24 min/km
Avg Speed: 11.11 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 882 kcal

Letztendlich war ich schneller als erwartet und habe abermals eine neue Bestzeit über 10 Kilometer hingelegt. Nicht viel schneller, aber immerhin. Inzwischen ist auch mein Trinkrucksack angekommen, den ich für die kurze Strecke (schon unglaublich, wie sich hier die Wahrnehmung ändert) aber nicht benötigt habe. Am Wochenende steht dann endlich der schon länger geplante Lauf zum Wohnort meiner Mutter an, was von der Streckenlänge gar nicht so weit ist, aber ein wichtiges psychologisches Ziel. Und dann steht ja auch noch die Anmeldung zum Halbmarathon aus. Spannende Zeiten also für mein kleines Lauf-Hobby…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 39: Quer durch Deutschland mit Jörn Richter
Im zweiten Ohr: The Weakerthans, Of Mountains & Seas, The Gaslight Anthem

Run, Fatboy, Run (361)

Ich hatte mir fest vorgenommen dieses Wochenende die Halbmarathon-Distanz zu knacken. Dann bin ich jedoch am Freitag zu spät aus der Arbeit gekommen und der ganze Samstag war bei ca. 5 °C verregnet, so dass wir lieber nach Gartenmöbeln und Fahrrädern geschaut haben. Da der Sonntag mit dem 85. Geburtstag einer Großtante meiner Frau auch schon verplant war, hatte ich mir früh den Wecker gestellt und wurde mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Allerdings hatte es nur minus 2,5 °C (!!!) – somit habe ich meine Winterlaufsachen wieder rausgekramt. Sobald die Sonne weg war, wurde es auch bitter kalt (aktuell schneit es übrigens):

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Distance: 18.17 km
Duration: 01:43:37
Elevation: 109 m
Avg Pace: 5:42 min/km
Avg Speed: 10.52 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 1560 kcal

Auch wenn ich die 21,1 km aufgrund unseres Mittagstermins nicht komplett geschafft habe, so bin ich doch erneut einen Längenrekord gelaufen. Die noch fehlenden 3 km hätte ich auch noch locker(?) gepackt, doch fehlten mir einfach die knapp 20 Minuten. Somit habe ich auch für die nächsten langen Läufe noch ein Ziel und kann mich dann danach auf die Geschwindigkeit konzentrieren. Übrigens habe ich mir gestern einen Trinkrucksack bestellt, da das Laufen mit einer 0,5 Liter PET-Flasche nicht wirklich der Weisheit letzter Schluss ist: Ich muss zum Trinken immer kurz stehenbleiben und die Menge reicht für die langen Läufe einfach nicht mehr, speziell wenn es wärmer ist. Ich werde berichten, ob das ein Gewinn für meine Läufe ist. Ab wann sollte man eigentlich Salze, Zucker usw. nachtanken? Bisher schleppe ich nur Leitungswasser mit…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 38: Utrecht, die Nachlese
Im zweiten Ohr: Johnossi, Fall Out Boy, The Weakerthans, Mumford & Sons

Run, Fatboy, Run (360)

Eigentlich wollte ich schon gestern laufen, doch war ich erst um 19:30 Uhr zu Hause und hatte einen sehr anstrengenden Tag hinter mir. Also habe ich den Lauf auf heute verschoben und wurde mit strahlendem Sonnenschein bei angenehmen 13 °C belohnt. Da läuft es sich doch gleich viel besser:

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Distance: 13.24 km
Duration: 01:12:35
Elevation: 85 m
Avg Pace: 5:28 min/km
Avg Speed: 10.95 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 1135 kcal

Geplant hatte ich nur eine 10-Kilometer-Runde, die sich dann aber doch auf gut 13 Kilometer erweitert hat. Und das Beste: Nach dem 5:34er Schnitt von vorletzter Woche, habe ich mit 5:28 min/km einen neuen Geschwindigkeitsrekord über 10 km aufgestellt. Zwar habe ich dafür eine dicke Blase an der Zehe, aber die hat sich gelohnt. Das nächste Mal vielleicht doch nicht die dicken Wintersocken anziehen, nur weil ich sie gerade zur Hand habe… 😉

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 37: Utrecht Calling / Trailrunnersdog

Run, Fatboy, Run (359)

Gestern habe ich den letzten Tag meines diesjährigen Blockseminars absolviert, somit blieb nur der Sonntag zum Laufen. Da das Wetter eher bescheiden war, stand auch keine andere Aktivität auf dem Programm. Somit wollte ich wenigstens eine kleine Runde drehen. Da mir Flo Liebs Besprechung von „Stand by Me“ Lust auf den Film gemacht hat, habe ich meine Route um ein paar Meter an den Eisenbahnschienen erweitert – eine Brücke gab es jedoch nicht zu überqueren:

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Distance: 17.02 km
Duration: 01:37:49
Elevation: 102 m
Avg Pace: 5:44 min/km
Avg Speed: 10.44 km/h
Heart Rate: 167 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 1462 kcal

Zu kämpfen hatte ich mit zwei Hindernissen: Zunächst einmal hat mir das Wetter sehr zugesetzt. Es war eklig kalt und windig, was aber das geringere Problem war. Als ich mich dann abseits der befestigten Wege ins Gelände schlug, bin ich von einem erhöht gelegenen Trampelpfad fast den Berg hinunter gerutscht. Irgendwann sollte ich mir wirklich Trail-Schuhe mit besserem Profil zulegen. Das zweite Hindernis war ein alter Sack mit deutschem Schäferhund, der prototypische AfD-Wähler also, der mich nach meiner Bitte, den Hund an die Leine zu nehmen, gleich einmal beleidigte. Trotz dieser Unwägbarkeiten habe ich es mit einer sehr guten Zeit ins Ziel geschafft und bereits zum zweiten Mal die 17 Kilometer bezwungen. Insofern bin ich sehr zufrieden… 🙂

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 36: Wie organisiert man den Köln-Marathon?

Run, Fatboy, Run (358)

Heute habe ich mir mitten unter der Woche einen freien Tag gegönnt, um der Schuleinschreibung unseres Zappelinchens beizuwohnen. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Aber darum soll es an dieser Stelle nicht gehen. Da ich heute morgen aufgrund eines kranken Zwergofanten wider Erwarten doch nicht sturmfrei hatte, habe ich gleich etwas Sinnvolles gemacht und eine Außensteckdose montiert sowie gefühlt drölf Tonnen Steine in den Lichtgraben geschaufelt. Nach den drei Stunden war ich erst einmal am Ende. Dennoch konnte ich mich heute Nachmittag noch zu einem kleinen Lauf aufraffen. Mir sind besonders die Steigungen schwer gefallen und eine ganz besonders teuflische habe ich für euch festgehalten. Sieht auf dem Foto dummerweise nur nicht wie eine Steigung aus:

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Distance: 7.02 km
Duration: 00:40:49
Elevation: 87 m
Avg Pace: 5:48 min/km
Avg Speed: 10.32 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 575 kcal

Nachdem der letzte Lauf mit einer (für meine Verhältnisse) Rekordlänge von über 17 Kilometer schon recht lange gedauert hat, konnte ich heute die Geduld meiner Familie nicht wieder so lange beanspruchen. Wenn der Papa schon einmal unter der Woche Urlaub hat. Letztendlich bin ich meine neue Hausrunde gelaufen und war trotz 10 Kilometern weniger sogar langsamer als beim vorherigen Lauf. Vermutlich steckte mir das Schaufeln vom Vormittag noch in den Knochen – und wer weiß, ob sich der Hand-Fuß-Mund-Albtraum nicht auch bei mir schon gemütlich einnistet…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 35: Road to Marathon