Run, Fatboy, Run (361)

Ich hatte mir fest vorgenommen dieses Wochenende die Halbmarathon-Distanz zu knacken. Dann bin ich jedoch am Freitag zu spät aus der Arbeit gekommen und der ganze Samstag war bei ca. 5 °C verregnet, so dass wir lieber nach Gartenmöbeln und Fahrrädern geschaut haben. Da der Sonntag mit dem 85. Geburtstag einer Großtante meiner Frau auch schon verplant war, hatte ich mir früh den Wecker gestellt und wurde mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Allerdings hatte es nur minus 2,5 °C (!!!) – somit habe ich meine Winterlaufsachen wieder rausgekramt. Sobald die Sonne weg war, wurde es auch bitter kalt (aktuell schneit es übrigens):

run-fatboy-run-361

Distance: 18.17 km
Duration: 01:43:37
Elevation: 109 m
Avg Pace: 5:42 min/km
Avg Speed: 10.52 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 1560 kcal

Auch wenn ich die 21,1 km aufgrund unseres Mittagstermins nicht komplett geschafft habe, so bin ich doch erneut einen Längenrekord gelaufen. Die noch fehlenden 3 km hätte ich auch noch locker(?) gepackt, doch fehlten mir einfach die knapp 20 Minuten. Somit habe ich auch für die nächsten langen Läufe noch ein Ziel und kann mich dann danach auf die Geschwindigkeit konzentrieren. Übrigens habe ich mir gestern einen Trinkrucksack bestellt, da das Laufen mit einer 0,5 Liter PET-Flasche nicht wirklich der Weisheit letzter Schluss ist: Ich muss zum Trinken immer kurz stehenbleiben und die Menge reicht für die langen Läufe einfach nicht mehr, speziell wenn es wärmer ist. Ich werde berichten, ob das ein Gewinn für meine Läufe ist. Ab wann sollte man eigentlich Salze, Zucker usw. nachtanken? Bisher schleppe ich nur Leitungswasser mit…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 38: Utrecht, die Nachlese
Im zweiten Ohr: Johnossi, Fall Out Boy, The Weakerthans, Mumford & Sons

10 Gedanken zu “Run, Fatboy, Run (361)

  1. Pingback: Media Monday #252 | Tonight is gonna be a large one.

  2. Ein Laufrucksack fuer 2h ist uebertrieben in den meisten Faellen. Bei den Temperaturen brauchst du kein Wasser, ausser du schwitzt sehr stark.
    Wenn du es aber bequemer findest, dann ist das gut. Aber da du sagst „bestellt“ gehe ich davon aus, dass du den nicht anprobiert hast?! Das kann schief gehen, da der genau passen muss, wenn er nicht reiben soll oder sonstige unangenehme Eigenschaften haben soll.

    Salz brauchst du beim Marathon des Sables (7 Tage durch die Sahara), aber bei einem Marathon ist das nicht noetig (ausser dein Schweiss ist sehr salzhaltig und selbst da wuerde ich argumentieren dass nach dem Lauf noch frueh genug ist).

    Grundsaetzlich lautet die Empfehlung: Wasser bei Lauf laenger als 1h und Gele/Chews/Jelly Babies ab 1.5h. Beides ist das durchschnittliche Minimum und kann durch Training erhoeht werden – ich nehme bei 3h momentan 1 Gel und manchmal eine kleine Donut-Wasserflasche. Letztes Jahr im Sommer bin ich mit 2 Gelen und 2 Flaschen, weil es wesentlich waermer war.
    Diese Zahlen gelten fuer Trainingslaeufe – im Rennen sieht das wieder anders aus und man sollte die erhoehte Frequenz auch mal getestet haben. Aber einen Halbmarathon kann man zur Not auch komplett ohne ueberstehen.

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    • Danke für die ausführlichen Infos! 🙂

      Ich hatte mir auch Alternativen zum Laufrucksack überlegt, doch außer Gürtel mit Flasche oder eben Flasche in der Hand bin ich auf nichts gestoßen. Da schien mir ein Laufrucksack doch die bequemste Lösung, zumal ich bei den längeren Läufen (über 15 km) doch merke, dass ich Flüssigkeit brauche. Im Sommer bei Temperaturen jenseits der 25 °C dann umso mehr. Ich hatte den Rucksack (CamelBak Classic) kurz auf und bin durch den Laden gelaufen. Das sollte passen.

      Bisher habe ich noch bei keinem Lauf etwas außer Wasser zu mir genommen. Denke auch, dass es beim HM nicht nötig wäre. Werde vielleicht mal ein Gel oder etwas in der Art probieren, vielleicht gibt das ja noch einmal Energie? Ansonsten laufe ich sogar ganz nüchtern morgens meine 10+ km. Insofern kommt die Frage eher aus Interesse… 🙂

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      • Ah, ok, du hast den Rucksack vorher angehabt – das ist wichtig!

        Und ja, bei so warmen Temperaturen ist es sehr wichtig zu trinken. Ich mag die Flasche(n) ganz gerne tragen, weil es meine Haende beschaeftigt. Ausserdem reduziert es meinen ausschweifenden Armschwung links (trage bei einer Flasche meistens links) etwas reduziert.

        Wenn du 10km und mehr auf nuechternen Magen schaffst, dann bist du schon recht gut trainiert. Ich koennte das nur sehr langsam (>6min/km). Und es ist mir auch schon passiert, dass ich an einem warmen Tag nach 90min trotz Wasser danach fast umgekippt bin – da haette ich dann ein Gel gebraucht.

        Wichtig ist es zu experimentieren und Buch zu fuehren, um Zusammenhaenge zu sehen und verstehen. Training ist dazu da, dass man Fehler macht – man sollte nur daraus lernen 🙂

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      • Vielleicht hatte ich bisher einfach die falschen Flaschen (eben 08/15-Supermarkt-PET), aber mich stören die irgendwann. Zudem sind 0,5 Liter zu wenig. Da erhoffe ich mir durch den Laufrucksack ein wenig komfort. Ich werde berichten! 🙂

        Ja, die 10 km gehen recht locker nüchter von der Sohle. Vor diesem frühen 18-km-Lauf hatte ich wenigstens schnell ein paar Haferflocken mit Banane verdrückt, das wäre mir selbst nüchtern zu hart gewesen. Auf Wasser dagegen kann ich schlecht verzichten. Und vielleicht teste ich einfach mal ein Gel oder auch nur Traubenzucker. Mal sehen, ob sich da noch etwas tut… 😉

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      • Aha, wir kommen den Ursachen naeher. Supermarkt-PET ist keine Wasserflasche! Ich habe diese beiden (imEinsatz je nach Menge):
        http://www.wiggle.co.uk/ultimate-performance-kielder-handheld-bottle-carrier/
        http://www.wiggle.co.uk/high5-race-run-bottle-with-zero-10-tube-and-energy-gel/

        Essen vorher: es ist wichtig, dass du mindestens 1-3h wartest (je nachdem wie dein Magen das mitmacht). 18km laeuft man nicht auf nuechternen Magen, ausser man schafft das in einer Stunde.

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      • Hehe, ja man nimmt halt das, was gerade zur Hand ist. Meine Laufausstattung ist auch sehr spartanisch… 😉

        Ich glaube, ich habe meine Hände lieber frei. Aber mal sehen. Ich hoffe, dass ich mit dem Laufrucksack gut fahre – und ich im Idealfall motiviert bin, noch längere Läufe anzugehen.

        Ja, 1-3 Stunden wären bestimmt ideal. Bei diesem Lauf waren es vielleicht 20-30 Minuten, mein Magen hat aber dennoch nicht rebelliert. Mit nüchtern laufen hatte ich bisher auch nie Probleme – mit den längeren und schnelleren Runden, werde ich den Tipp aber im Hinterkopf behalten… 🙂

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  3. Pingback: Run, Fatboy, Run (370) | Tonight is gonna be a large one.

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