Run, Fatboy, Run (097)

Hatte ich mir für den heutigen Lauf tatsächlich Sonnenschein gewünscht? Wie leichtsinnig! Nach zwei relativ kühlen Wochen bin ich die Hitze wohl einfach nicht mehr gewöhnt und somit habe ich heute ziemlich kämpfen müssen. Vielleicht war es aber auch deshalb ein Kampf, weil ich gestern seit 7 Wochen einmal wieder ohne Kind unterwegs war (Besprechung von „Inception“ folgt).

Länge: 6,08
Laufzeit: 00:39:00
kCal: 516
min/km: 6:25

Über die gelaufene Zeit schreibe ich am besten gar nichts. So langsam war ich wirklich schon lange nicht mehr. Dabei hatte ich mich wirklich angestrengt, doch gegen Ende war die Luft einfach raus. Viel zu warm, viel zu sonnig und ein noch viel zu voller Bauch. Keine guten Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Lauf. Aber wenigstens habe ich auch diese Woche wider Erwarten meine zwei Läufe durchgezogen.

Run, Fatboy, Run (096)

Heute habe ich mich zum ersten Mal für einen Lauf im Regen entschieden. Warum? Weil ich heute einfach laufen musste. Nach einem langen – und wichtigen – Drehtag hatte ich nicht nur ziemliche Kopfschmerzen, sondern auch einen komplett verkrampften Rücken. Stress also, den ich unbedingt abbauen wollte – zumal morgen der nächste Drehtag ansteht.

Länge: 4,20
Laufzeit: 00:25:00
kCal: 357
min/km: 5:57

Aufgrund der Wetterverhältnisse habe ich auf Streckenabschnitte mit Feldwegen verzichtet und bin somit nur die kleine Runde gelaufen. Die Zeit ist auch dementsprechend gut und somit habe ich es endlich einmal wieder unter die 10km/h geschafft. Dennoch habe ich für den nächsten Lauf wieder Sonnenschein bestellt…

Run, Fatboy, Run (095)

Meinen zweiten Lauf für diese Woche habe ich dieses Mal schon am Samstag absolviert. Wie wunderbar! Es läuft sich aber auch gleich viel besser, wenn man sich nach einer beinahe komplett durchgeschlafenen Nacht auf den Weg macht. Auch die sonstigen Rahmenfaktoren waren fantastisch: Milder Sonnenschein, leichter Wind und das gesamte Wochenende noch vor einem.

Länge: 6,08
Laufzeit: 00:38:00
kCal: 516
min/km: 6:15

Obwohl ich die 6km wirklich problemlos durchgelaufen bin und ich mich dabei wirklich schnell gefühlt habe, war die Laufzeit wieder nur durchschnittlich. Hierbei kann ich mich wirklich nicht auf mein Gefühl verlassen. Echt seltsam. Dennoch fühle ich mich ausgezeichnet und kann vergnügt ins Wochenende starten.

Run, Fatboy, Run (094)

Nachdem die letzte Nacht aufgrund eines vorangegangenen 15-Stunden-Arbeitstags und eines nicht schlafen wollenden Zappelinchens deutlich verkürzt war, habe ich mich heute trotz der wenig vielversprechenden Voraussetungen einmal wieder auf die lange Strecke gewagt. Und was soll ich sagen? Es lief erstaunlich gut.

Länge: 6,08
Laufzeit: 00:38:00
kCal: 516
min/km: 6:15

Die Zeit ist zwar nicht sonderlich bemerkenswert, aber auch weit davon entfernt schlecht zu sein. Zudem fühle ich mich nach dem Lauf nun wirklich gut, was vielleicht auch etwas am netten Gruß des Sneakpods liegen mag. Da läuft es sich doch gleich noch besser!

Run, Fatboy, Run (093)

Nachdem ich aufgrund von Vaterpflichten und ungewöhnlich ausdauernden Regenfällen die letzten Tage nicht zum Laufen gekommen bin, musste ich mich heute – obwohl ich so gar keine Lust hatte – doch einmal wieder aufraffen. Die Lustlosigkeit hat sich letztendlich auch im Lauf niedergeschlagen und so ging es nur sehr langsam voran.

Länge: 5,41
Laufzeit: 00:35:00
kCal: 460
min/km: 6:28

Die Zeit ist deshalb auch so schlecht wie schon lange nicht mehr und das obwohl ich wieder nur die mittlere Strecke gelaufen bin. Der Knoten ist erst so richtig im letzten Drittel geplatzt, davor ging wirklich nichts. Aber wenigstens war ich unterwegs und konnte mir somit auf meine zwei wöchentlichen Läufe sichern.

Run, Fatboy, Run (092)

Obwohl mich mein Wecker bereits um 5:30 Uhr aus dem Bett geschmissen hat und der Arbeitstag einfach nicht aufhören wollte, war ich heute erfolgreich laufen – und früher dachte ich tatsächlich Videodrehs planen mache Spaß. Insgesamt war ich also nicht in der allerbesten Verfassung, doch so gut wie heute habe ich mich beim Laufen schon lange nicht mehr gefühlt.

Länge: 5,41
Laufzeit: 00:33:00
kCal: 460
min/km: 6:05

Die Zeit ist wieder etwas besser, was ich nach dem lockeren Lauf auch so erwartet hatte. Wer weiß, vielleicht kann ich nächstes Mal ja wieder die lange Strecke angehen? Nun fühle ich mich auf jeden Fall viel besser und kann den Herausforderungen des morgigen Tages auf jeden Fall wieder kraftvoller entgegensehen. Doch jetzt ist es erst einmal Zeit mein Zappelinchen zu bespaßen… 🙂

Mein zweiter Monat mit Flattr

Wie bereits im vergangenen Monat, möchte ich euch auch meine aktuellen Gewinne Zahlen nicht vorenthalten, die mir mein Flattr-Button beschert hat. Diesen Monat habe ich selbst 8 mal geflattrt, was für die entsprechenden Blogs einer Einzelspende von 0,25 EUR gleichkommt.

Mein Blog wiederum wurde diesen Monat erneut 5 mal geflattrt, was meine aktuelle Flattr-Bilanz sogar deutlich besser aussehen lässt, als noch letzten Monat. Ingesamt geht die Tendenz jedoch immer noch leicht ins Negative:

Juni Juli Gesamt
Angeflattrt 0,78 EUR 1,88 EUR 2,66 EUR
Verflattrt -1,17 EUR -2,00 EUR -3,17 EUR
Summe -0,39 EUR -0,12 EUR -0,51 EUR

Von meinem Ziel wenigstens eine ausgeglichene Flattr-Bilanz zu haben, bin ich also immer noch weit entfernt. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn es verbleiben mir noch ein paar Monate bis mein aktuelles Probeguthaben aufgebraucht ist.

Vielen Dank an meine Flattrer! 🙂

Wer selbst noch eine Einladung zu Flattr haben möchte, schreibt einfach einen Kommentar oder schickt mir eine Email.

Run, Fatboy, Run (091)

Seit einer halben Ewigkeit bin ich heute wieder einmal die mittlere Strecke gelaufen. Seit dem letzten Lauf spüre ich meine Schienbeine, weshalb ich die Belastung nicht noch weiter steigern wollte. Ansonsten wurde ich von Zeugen Jehovas, die sich auf dem Weg zu ihrem Königskreissaal, Prinzessinnenraum (oder so ähnlich) verfahren hatten, nach dem Weg gefragt, wurde von einer Bremse gestochen und habe jene kurz darauf erschlagen (also die Bremse, nicht die Zeugen).

Länge: 5,41
Laufzeit: 00:34:00
kCal: 460
min/km: 6:16

Trotz der diversen Unterbrechungen geht die Zeit für mich in Ordnung. Vielleicht hätte ich auch nicht immer nach dem Ufo Ausschau halten sollen, das eventuell ebenfalls auf dem Weg zum Treffen seiner Anhänger war – oder war das eine andere Glaubensgemeinschaft Sekte? So oder so freue ich mich diese Woche tatsächlich meine zwei Läufe geschafft zu haben. Mal sehen, ob ich das nun beibehalten kann…

Run, Fatboy, Run (090)

Heute war ich zum ersten Mal laufen seit unser Zappelinchen da ist und all meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Da muss der Sport natürlich hinten angestellt werden. Ich habe nach der Arbeit weder die Zeit noch groß Lust die Kleine schon wieder alleine zu lassen. Allerdings merke ich nach gut vier Wochen ohne sportliche Betätigung wieder, wie sehr mir die langen Arbeitstage ohne Bewegung doch zusetzen.

Länge: 4,20
Laufzeit: 00:26:00
kCal: 357
min/km: 6:11

Gelaufen bin ich zum Einstieg einmal wieder die kleine Runde. Die Zeit ist völlig okay und allzu sehr anstrengen musste ich mich dafür auch nicht. Weiterlaufen wäre zwar möglich gewesen, doch wollte ich es nicht gleich übertreiben. Zudem war es einfach zu verlockend die Abzweigung nach Hause zu nehmen. Nun hoffe ich, dass ich mich doch wieder regelmäßiger – d.h. mindestens zweimal die Woche – zu einem kurzen Lauf aufraffen kann. Irgendwann wird das mir vielleicht auch mein Töchterchen danken… 😉

Abenteuer Kind #3: Zeit ist relativ

Seit Albert Einstein wissen wir: Zeit ist relativ. In den letzten drei Wochen habe ich dieses Phänomen am eigenen Leib erfahren. Es ist diese unabdingbare Wahrheit, der sich anscheinend alle Eltern bewusst sind. Auch als ich früher – besonders zu Schulzeiten – jammerte, wie wenig Zeit ich doch hätte, sagte auch meine Mutter stets zu mir: Erst wenn du selbst einmal Kinder hast, wirst du merken wie schnell die Zeit wirklich vergeht.

Wahre Worte. So unglaublich wahre Worte. Auch wenn es für mich vermutlich noch zu früh ist, um über zu schnell verrinnende Zeit zu lamentieren, so möchte ich doch wenigstens versuchen den Wandel in meiner persönlichen Zeitwahrnehmung festzuhalten:

Einerseits kommen mir die vergangenen drei Wochen endlos vor. Als gäbe es nichts davor. Die Schwangerschaft liegt gefühlte Jahre zurück. Selbst die Geburt beginnt schon zu verblassen. Andererseits verrinnt die Zeit schneller, als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Wo gehen sie hin? Die Stunden, die Tage, die Wochen?

Am vergangenen Samstag bin ich z.B. bereits um 5:30 Uhr aufgestanden. Ich hatte also einen wirklich langen Tag. Dennoch ist die Zeit einfach verschwunden. Aufgesogen von Windeln und Feuchttüchern. Im Vaporisator verdampft. Verspielt auf der Wickelkommode. Doch das sind dann die schönen Momente. Wunderbare und magische Momente. Dazwischen? Zeitraubende Notwendigkeiten. Einkaufen, Waschen, Aufräumen usw.

Vielleicht beschäftigt mich das auch alles nur so sehr, weil ich mich im Moment fühle als würde ich zwei Leben leben. Ein Arbeitsleben mit Arbeitsprojekten, Arbeitsproblemen und Arbeitsmenschen. Und ein Privatleben mit Babyfreuden, Babysorgen und Babylogistik. Beide Welten in 24 Stunden unterzubringen grenzt für mich schon fast an Unmöglichkeit. Doch vermutlich werde ich – genau wie unser Zappelinchen – erst noch lernen müssen in diese neue Welt hineinzuwachsen…

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Ignoriert die Grauen Herren und genießt die richtigen Momente.