Gestern habe ich Freunden beim Umzug geholfen. Von 8:00 bis 21:00 Uhr. 13 Stunden. Dritter Stock. Kein Aufzug. Heute spüre ich jeden Muskel im Körper – selbst an Stellen, an denen ich keine Muskel erwartet hätte. Unglaublich wieviel Zeug sich so im Laufe der Zeit ansammelt. Am Ende des Tages waren alle geschafft. Geschafft, aber glücklich. Die neue Wohnung ist wirklich wunderschön, aber leider nicht meine. Da schwingt neben der Freude fast etwas Neid mit. Wenigstens wohnt einer meiner ältesten und besten Freunde nun wieder in der Nähe. Schön das! Doof nur, dass meine Jobchancen hier in der Region eher mau sind…
Familie und Freizeit
Oh, Wii ist das schön!
Nachdem ich es seit Weihnachten vor hatte, bin ich gestern nun endlich einmal dazu gekommen, zu meiner Schwester zu fahren und Wii zu spielen. Und es macht Spaß. Unglaublich viel Spaß. Ich hatte mir das ja nie so richtig vorstellen können, wie die Steuerung funktionieren soll. Aber es klappt. Sehr präzise. Sehr simpel. Sehr anstrengend – zumindest zeitweise.
Wii Sports ist der Knaller überhaupt. Alle Spiele sind recht einfach gehalten und man findet sich in kürzester Zeit in die erforderlichen Bewegungsabläufe ein. Angefangen hat es mit Tennis, danach kamen Bowling, Baseball und Golf und schließlich Boxen. Eine wahrlich schweißtreibende Betätigung und unglaublich lustig – anscheinend auch für die Zuschauer. 😉
Von Wii Play war ich dann nicht mehr so begeistert, da man hier stets auf den Bildschirm zielen muss und der Bewegungsradius somit recht eingeschränkt ist. Trotzdem auch eine recht spaßige Angelegenheit. Der kurze Besuch in Hyrule hat mich dann etwas wehmütig an meine SNES-Zeiten zurückdenken lassen. Wenn man viel Zeit hat, ist das neue „Zelda“ bestimmt genauso fesselnd wie damals „A Link to the Past“.
Insgesamt bin ich doch schwer begeistert von Nintendos kleiner Revolution im Konsolenbereich. Das Spielgefühl wird deutlich aufgewertet und ich denke darin liegt die Zukunft. Falls ich jemals mit meiner Diplomarbeit fertig werden sollte und mein Geld – mangels Sponsoren – noch nicht komplett für Locations, Darsteller und Equipment draufgegangen ist, werde ich mich vielleicht mit einer Wii belohnen. Tolles Teil das! 😀
Der Kiwi-Knubbel
Kennt ihr das? Ihr esst eine Kiwi – mit der klassischen Löffeltechnik – und eine Seite lässt sich supergut rauslöffeln, während die andere sich standhaft weigert. Die Kiwischale zerreißt und die ganze Soße befindet sich überall – nur nicht da, wo sie letztendlich hin soll.
Der Grund dafür ist der Knubbel unter dem Fruchtfleisch. Der hat bestimmt irgendeine furchtbar – wahrscheinlich sogar fruchtbar – wichtige biologische Bedeutung, doch kann man da gentechnisch nichts drehen? Ich meine, man züchtet nun ja auch geschmacklose Riesentomaten. Da dürfte doch die Wegzüchtung des Kiwi-Knubbels ein Kinderspiel sein!
Ich werde alt
Heute morgen stehe ich auf, bücke mich und *zack* erwischt es mich. Nackenschmerzen. Extreme Nackenschmerzen. Ich kann kaum meinen Kopf drehen, ohne dass ich denke mir steckt ein Samuraischwert im Nacken (Dramatisierung). Das alles wäre nicht so schlimm, hätte ich heute nicht ein furchtbar wichtiges Meeting gehabt.
In Ermangelung von passenden Arzneimitteln, habe ich meinen Vormittag also damit verbracht, mir Wärmflaschen auf den Nacken zu packen. Im Sitzen. Vor dem Rechner. Das war weder allzu bequem, noch sonderlich effektiv. Aber was tut man nicht alles. Dann also zum Termin. Die halbstündige Autofahrt war natürlich eine reine Freude. Ebenso das rückwärts Einparken, wenn man nur gerade aus sehen kann.
Beim Meeting selbst hieß es dann Zähne zusammenbeißen und cool sein (bzw. so tun). Ich hoffe man hat nicht gemerkt, dass mir der Schweiß aus allen Poren gerannt ist (Dramatisierung). Eine Stunde später war das Schauspiel dann auch vorbei. Mehr oder weniger erfolgreich. Eher weniger. Aber das Ergebnis passt zum heutigen Tag.
Nachdem ich mich in der Apotheke noch mit allen möglichen Salben und Wärmeverbänden eingedeckt hatte, musste es natürlich anfangen zu regnen. Glücklicherweise war mein Parkplatz nur gute zwei dutzend Häuserblocks (keine Dramatisierung) entfernt. Nun sitze ich endlich in der warmen Stube, mir brennt der Nacken von der Salbe und ich kann mich immer noch nicht bewegen. Welch ein gelungener Tag.
Kochduell ohne Duell
Früher haben wir im Freundeskreis öfter Kochduelle veranstaltet. Das war meist spaßiger und kommunikativer als normales Kochen und hat zudem die Kreativität gefördert. Nach einigen Jahren wurde diese Möglichkeit der Freizeitgestaltung gestern Abend wieder aus der Versenkung geholt. Allerdings mit mäßigem Erfolg.
Wenn beide Parteien die identischen Lebensmittel zum Kochduell mitbringen und diese in der Art der kreativen Zubereitung zudem noch eingeschränkt sind, dann ist es vermutlich ein sicheres Zeichen dafür, dass manche Trends nicht wiederbelebt werden sollten.
Letztendlich haben wir alle Zutaten zusammengeworfen und dennoch einen schönen Abend samt leckerem Essen verlebt – und das alles ohne Duell. Vielleicht sind wir auch einfach friedlicher geworden.
Chili con Carne: Eine Fehlplanung
Was kocht man bei einer größeren Essenseinladung? Nach längerer Überlegung ist die Wahl auf Chili con Carne gefallen. Soll ja auch nicht zu aufwändig sein. War es dann doch. Man will ja schließlich alles frisch machen und auf keinen Fall zu wenig.

Darf ich vorstellen?
Die Menge war – nach grober Schätzung – auf ca. 16 Personen ausgelegt. Anwesend waren letztendlich nur 13. Es hätte also ungefähr hinhauen müssen. Doch wie das immer so ist mit der Essensplanung, ging die Kalkulation völlig daneben.

Con Carne. Chili con Carne.
Mein Essensplan für die nächsten Tage dürfte wenig Abwechslung beinhalten. Glücklicherweise war auch die Menge des Nachtischs falsch kalkuliert… 😉
Schweigen ist Silber, Reden ist Gold
Heute war ich seit längerer Zeit einmal wieder beim Friseur. Kein hipper Friseur. Kein stilbewusster Friseur. Einfach ein Friseur. Ein Friseur, zu dem ich bereits als Kind gegangen bin. Leider bin ich unter der Schere kein besonders gesprächiger Typ, was mich – neben dem Alter – vom restlichen Kundenstamm unterscheidet. Normalerweise bin ich auch in 20 Minuten durch und habe keine besonders ausgefallenen Wünsche. Also völlig pflegeleicht. Trotzdem wurde der Preis für meinen unverändert modischen Kurzhaarschnitt im letzten Jahr dreimal eröht!
Denn Friseure wollen keine schweigsamen Kunden. Sie wollen reden. Wollen wissen was sich im Leben der Kunden abspielt – und wollen, dass der Kunde das gleiche Interesse aufbringt. Normalerweise komme ich mit ein, zwei Sätzen Smalltalk durch meine Sitzung. Doch heute nicht. Heute war ich erstaunlich gesprächig, was die behandelnde Friseuse sichtlich erfreut hat. Nicht weiter erstaunlich. Ganz im Gegensatz zur geforderten Leistungsvergütung, die doch tatsächlich geringer war, als die letzten (schweigsamen) Male – und das trotz der (aufgrund der Unterhaltung) erhöhten Schnittdauer. Ob da ein Zusammenhang besteht? Sollte ich den Wert des gesprochenen Wortes im Alltag unterschätzt haben?
Confusing…
Gestern Abend war ich auswärts Essen. Als mich die Kellnerin fragte, ob ich denn noch etwas benötige, antwortete ich mit: „Ich bin gut, danke!“ Nachdem ich den nun folgenden irritierten Blick mit einem peinlich berührten Lächeln überspielt hatte, suchte ich nach dem Grund für meinen spontanen sprachlichen Aussetzer. Liegt es daran, dass ich die Nacht zuvor kaum geschlafen hatte und zudem nervös wegen des Essens war? Vermutlich sehe ich einfach zu viele englischsprachige Filme/Serien. In denen wäre ich mich „I’m good, thank you!“ bzw. „I’m fine, thank you!“ wohl deutlich besser weggekommen… 😉
The Return of Wintereinbruch 2007
Eigentlich mag ich Fortsetzungen. Wenn sie gut gemacht sind. Wenn sie nicht nur eine Kopie des Vorgängers sind. Wenn sie nicht nur höher, weiter und schneller sein wollen. Leider gehört „The Return of Wintereinbruch 2007“ anscheinend genau zu dieser Sorte von Fortsetzung: mehr Schnee, mehr kalt, mehr nass, mehr bäh – und das zu einem Zeitpunkt, wo kein kein Mensch mehr das weiße Zeug gebraucht hätte. Wo war es denn zur Weihnachtszeit?

Suchbild: Wo ist mein Auto?

Kippfenster im Winter…

…sind schon was tolles!
Nachdem ich heute bereits dreimal eine halbe Stunde Schneeschippen war und ebenso oft mein Auto freigelegt habe – mit dem ich eh nicht wegfahren kann, da ich sonst keinen Parkplatz mehr finde – weiß ich wieder, warum ich die weiße Pracht so liebe. Leider scheint sie dieses Mal hartnäckiger zu sein, als im Vorgänger. So ist das halt mit Fortsetzungen. Der Bösewicht ist bei seiner Rückkehr immer mächtiger. Ich hoffe der schneeschippende Held kann auch dieses Mal dagegen halten.
Fortsetzung folgt hoffentlich nicht… 😉
Ablenkung: Mein virtuelles Ich?
Was tut man, wenn man keine Lust auf das hunderdste Storyboardbild hat? Richtig, sich mit Surfen ablenken. Dabei bin ich auf meez.com gestoßen, wo man sich gar wunderbar von der Arbeit abhalten lassen kann. Lange Rede, kurzer Sinn. So sieht – zumindest im Moment – mein virtuelles Ich aus:

Da ich kein Arbeitszimmer habe, steht mein Rechner tatsächlich im Wohnzimmer. Der TV ist um einiges kleiner und eine Lavalampe ist bei mir auch nicht zu finden. Dafür habe ich einen Stuhl. Außerdem hängt bei mir kein „Star Wars“-, sondern ein „Fight Club“-Poster. Ansonsten trifft das schon so einigermaßen zu (besonders die unglaublich vielen Kaffeebecher). Genug abgelenkt und zurück zu Photoshop.
Edit: Da mich das Gezappel der animierten Version – bestimmt genauso wie euch – völlig genervt hat, habe ich es entfernt.