Back to School

Die letzten drei Tage habe ich die Früchte meiner Vorbereitungen ernten lassen, die mich das letzte viertel Jahr nahezu jedes Wochenende an den Rechner gefesselt hatten: Ich habe als Lehrbeauftragter ein Seminar an meiner alten Fachhochschule gehalten.


 Eine ganz neue Perspektive

Da ich normalerweise eher ungern in Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehe und auch lieber zuhöre, als erzähle, war das für mich eine ganz neue Erfahrung. Doch nach der ersten Eingewöhnungszeit hat es wirklich Spaß gemacht. Ich habe 25 ganz unterschiedliche Menschen kennen gelernt und konnte mein Wissen mehr oder weniger erfolgreich an den Mann bzw. die Frau bringen.

Nun bin ich etwas geplättet, habe fast keine Stimme mehr und eine Erkältung hat sich mir bemächtigt, was unvorteilhaft ist wenn man bedenkt, dass ich schon nächstes Wochenende vor dem Altar stehen werde – doch das ist wohl der Preis für diese wirklich interessante Erfahrung.

Auf die Ergebnisse der Studienarbeit bin ich schon gespannt. Nun werde ich aber erst einmal mein Restwochenende genießen, denn ab Montag wartet mein regulärer Job wieder auf mich. Für das nächste Semester gilt es auf jeden Fall ein paar neue Ideen zu sammeln…

Kirchenbesichtigung

In knapp zwei Monaten werden wir uns hier das Ja-Wort geben. Die Umgebung ist wirklich sehr nett und schreit förmlich nach Fotos. Leider hatte ich nur den kleinen Knipser dabei, womit ich meinen Spieltrieb nur bedingt ausleben konnte.

Der Countdown läuft. Spürbar und unaufhörlich.

Der bullion von Tölz

War ich. Zumindest die letzten zwei Tage. Ihr glaubt ja nicht, wie lange ich für diesen höchst kreativen Beitragstitel überlegen musste. Wahnsinn, oder? Dabei steckt alles drin, was es zu wissen gilt: Die letzte zwei Tage haben wir anlässlich eines besonderes Jubiläums eine Auszeit genommen und es uns so richtig gut gehen lassen. Wo? Eben in Bad Tölz. Genauer gesagt im Alpamare – und es war wirklich entspannend.

Badebilder erspare ich euch, dafür gibt es anbei ein paar Impressionen der sonstigen Tätigkeiten.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viel man in zwei Tage packen kann – und wenn es nach mir gegangen wäre, hätten es ruhig noch ein paar mehr werden dürfen.

…und zu guter Letzt das Bild, auf das ihr alle gewartet habt: Der bullion von in Tölz. Da sag doch mal einer, hier würde einem nichts geboten! 😉

Der Feierlichkeiten zweiter Teil

Nach der Auftaktveranstaltung am letzten Wochenende, haben die Feierlichkeiten zur Hochzeit meiner Schwester gestern ihren Höhepunkt gefunden. Nach einem guten halben Jahr mitfiebern – und teils auch mitplanen – ein wirklich großes Ereignis. Umso schöner ist es natürlich danach sagen zu können, dass es ein fantastischer Tag war.

Begonnen hat es morgens mit einer ausgedehnten Fotoserie, von der ich recht begeistert bin – falls es einmal nicht klappt im Job, sollte ich mir das als zweites Standbein merken. Weiter ging es mit der kirchlichen Trauung während der ich gerührter war, als ich es mir hätte träumen lassen. Die anschließenden Feierlichkeiten samt Spiel, Spaß und Tanz sind absolut reibungslos verlaufen und alle Gäste haben sich – soweit ich das beurteilen kann – großartig amüsiert.

Nach dem Zusammenräumen sind Frau bullion und ich totmüde ins Bett gefallen. Heute habe ich begonnen, das Hochzeitsvideo zu schneiden und Fotos zu sortieren. Nun neigt sich der Tag dem Ende zu und obwohl die letzten vier Tage doch sehr anstrengend waren, bin ich absolut zufrieden – und hoffe, dass unsere kirchliche Hochzeit ebenso problemlos und einfach nur perfekt ablaufen wird, wie die meiner Schwester.

Achja, ist morgen tatsächlich schon Montag!?!

Aufreger des Tages: Der Nichtblinker

Liebe Fahrer von Luxuskarossen,
liebe Fahrer von Möchtegernluxuskarossen,

ihr habt viel Geld für eure schicken Wagen gezahlt. Dafür habt ihr allerlei Luxus bekommen, worüber ihr euch auch freuen dürft. So richtig ausgiebig. Das ist völlig in Ordnung. Doch glaubt ihr wirklich, dass ihr soviel Geld auf den Tisch knallt und die Hersteller bei euch keinen Blinker einbauen? Glaubt ihr das ernsthaft?

Seht euch um in der Welt: Jeder Wagen – und sei er auch so winzig – hat einen Blinker. Und das Beste: Er wird auch benutzt!

Noch einmal zum Mitschreiben. Extra ganz langsam. Nur für euch. Das was sich da links neben dem Lenkrad befindet, das ist der Blinker. Der Blinker und nicht die eingebaute Vorfahrt – diese ist nämlich nur ganz speziellen Fahrzeugen vorbehalten.

Probiert es doch einmal aus. Das Blinken. Erfreut euch an der einen Funktion eures Wagen, die ihr garantiert noch nie benutzt habt. Es tut auch nicht weh. Versprochen.

Viele Grüße,
euer bullion

Abschiedstour

Ziemlich genau ein Jahr nach meinem Junggesellenabschied sind wir gestern erneut aufgebrochen, um einem Junggesellen die letzte Ehre zu erweisen.

Ausgestattet mit diversen Utensilien haben wir gestern Nacht acht feuchtfröhliche Stunden verbracht. Besonders die Buttons waren ein voller Erfolg: Man musste teils aufpassen, dass sie einem nicht vom Körper gerissen wurden.

Als ich heute früh um halb fünf ins Bett gefallen bin war ich platt, aber zufrieden – ich hoffe dem Junggesellen ging es ebenso. Nächstes Wochenende ist es dann soweit und meine kleine Schwester wird heiraten. Bis dahin heißt es aber erst einmal Schlaf nachholen…

Ein Pokerabend

Nun ist der Trend auch bei uns angekommen: Poker. Überall wird gespielt, besonders im Internet kann man nervtötender Pokerwerbung kaum entkommen. Wir dagegen haben einmal wieder das altmodische Zusammensitzen zelebriert. Dieses Mal war – wie man nur unschwer erkennen kann – auch eine Kamera griffbereit.

Es war ein äußerst lustiger Abend und es sind ein paar interessante Bilder entstanden, von denen ich hier allerdings nur die uninteressanten zeigen möchte kann.

Die Sache wird bestimmt wiederholt und ich bin gespannt, wann ich es endlich schaffe so etwas wie eine Strategie zu entwickeln. Aber letztendlich ist das Spiel auch eher nebensächlich – bis dann wieder eisern um die kleinen, bunten Chips gekämpft wird…