Nachdem der letzte Eintrag zum Thema inzwischen schon ein gutes halbes Jahr zurückliegt, möchte ich den ersten Geburtstag unseres Zappelinchens dazu nutzen einmal wieder Bilanz zu ziehen. Ein Jahr Familienleben. Ein Jahr, das mir vorkommt wie ein Wimpernschlag. Flüchtig und kaum greifbar. So unfassabar schnell vorbei. Von emotionaler Seite betrachtet, kommt mir die Zeit jedoch vor wie 10 Jahre. Mindestens. Als wäre sie schon immer da gewesen. Eine wirklich faszinierende und wohl nur von Eltern wahrnehmbare Diskrepanz in der Zeitwahrnehmung.

Bevor ich nun weiter in sentimentalen Vatergefühlen schwelge, komme ich direkt zum Thema: Ausnahmezustand Kindergeburtstag. Auch wenn wir uns geschworen hatten es nicht zu übertreiben, da die Kleine den Trubel ja sowieso noch nicht versteht, kamen insgesamt 15 Gäste (davon 4 Kinder) und unsere Wohnung versank unter einem Berg von Geschenken. Unglaublich. Insgesamt also 5 Kinder und 13 Erwachsene. Chaos auf engstem Raum – und doch war es ein wirklich sehr schöner Tag, an dessen Ende wir Eltern mindestens genauso kaputt ins Bett gefallen sind, wie das Geburtstagskind.

Nun folgt in zwei Wochen noch die große Krabbelgruppenfeier, die wir zusammen mit einer befreundeten Familie und ihrem kleinen Geburtstagskind in deren Garten (hihi) feiern werden. Danach sollte ich mir wohl ein paar Tage Urlaub nehmen.
Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?
Kindergeburtstage sind härter, als gemeinhin angenommen wird.