29 + 2 oder Zeitmaschine gewünscht

Schon wieder? Tatsächlich? Irgendetwas muss da mit meiner Zeitwahrnehmung falsch laufen. Einerseits kommt es mir so vor, als hätte mich die dritte Null erst vorgestern eingeholt, andererseits hätte man aus dem letzten Jahr – sowohl beruflich, als auch insbesondere privat – locker drei Jahre machen können.

Auch wenn ich dieses Jahr – wie man hier sehr schön erkennen kann – erneut äußerst großzügig beschenkt wurde, so sollte ich für das kommende Jahr wohl eine Zeitmaschine bzw. eher einen Zeitdehner auf den Wunschzettel setzen. Zum einen hätte ich dann die Zeit, um all die wunderbaren Filme zu sichten, zum anderen könnte ich meine aus dem Ruder gelaufene Zeitwahrnehmung wieder einpegeln und – nicht zu vergessen – mehr Zeit für Famile und Freunde herausschlagen, die meines Empfindens nach stets zu kurz kommen.

Ich bin nun äußerst gespannt, was das eben gestartete 32. Lebensjahr so für mich bereit halten wird. Spannend wird es so oder so. Es wird kaum Zeit zum Luft holen bleiben und ehe ich mich versehe, werde ich den Eintrag für den kommenden Geburtstag schreiben. Dann hoffentlich mit einem großen Bild der gewünschten Zeitmaschine.

Wasser, Berge und Sonnenschein

Da ich mich dieses Jahr ohne obligatorische Abwesenheitsnotiz in den Urlaub verabschiedet habe, ist mein Verschwinden wahrscheinlich nicht weiter groß aufgefallen. Dennoch sei euch mitgeteilt: Da bin ich wieder!

Unser erster Familienurlaub war wunderschön und wir alle drei sind mit vielen neuen Erfahrungen daraus zurückgekehrt. Aufgrund der akuten Hitzewelle konnten wir das herrliche Seewasser noch perfekt auskosten und somit einen Urlaub gestalten, der sonst wohl nur im Hochsommer möglich gewesen wäre. In den nächsten Tagen werde ich etwas mehr berichten, wobei ich wohl eher Bilder sprechen lassen werde. Bis dahin gilt unzählige Fotos zu sichten und sich wieder in der Realität einzufinden, was nach der intensiven Dreisamkeit wohl nicht immer ganz einfach sein wird…

Surviving Kindergeburtstag

Wie vor knapp zwei Wochen bereits angekündigt, stand heute die große Geburtstagsfeier mit allen Teilnehmern der Krabbelgruppe sowie befreundeten und verwandten Kids auf dem Programm. Was hat uns gerettet? Das Wetter. Nach einer verregneten Woche mit maximal 20 °C war es heute herrlich sommerlich und es ließ sich keine Wolke am Himmel blicken. Genau, wie es an solch einem Tag sein muss.

Nun sind wir alle ziemlich platt. Immerhin wurden – falls mich mein Gedächtnis nicht trügt – 10 Kinder und 19 Erwachsene verköstigt und unterhalten. Besonders die beiden Geburtstagskinder hatten enorm viel Spaß und ich bin wirklich froh, dass der Tag so harmonisch verlaufen ist. Der Wahnsinn hat ein Ende – zumindest bis zum nächsten Jahr… 😉

Abenteuer Kind #8: Ausnahmezustand

Nachdem der letzte Eintrag zum Thema inzwischen schon ein gutes halbes Jahr zurückliegt, möchte ich den ersten Geburtstag unseres Zappelinchens dazu nutzen einmal wieder Bilanz zu ziehen. Ein Jahr Familienleben. Ein Jahr, das mir vorkommt wie ein Wimpernschlag. Flüchtig und kaum greifbar. So unfassabar schnell vorbei. Von emotionaler Seite betrachtet, kommt mir die Zeit jedoch vor wie 10 Jahre. Mindestens. Als wäre sie schon immer da gewesen. Eine wirklich faszinierende und wohl nur von Eltern wahrnehmbare Diskrepanz in der Zeitwahrnehmung.

Bevor ich nun weiter in sentimentalen Vatergefühlen schwelge, komme ich direkt zum Thema: Ausnahmezustand Kindergeburtstag. Auch wenn wir uns geschworen hatten es nicht zu übertreiben, da die Kleine den Trubel ja sowieso noch nicht versteht, kamen insgesamt 15 Gäste (davon 4 Kinder) und unsere Wohnung versank unter einem Berg von Geschenken. Unglaublich. Insgesamt also 5 Kinder und 13 Erwachsene. Chaos auf engstem Raum – und doch war es ein wirklich sehr schöner Tag, an dessen Ende wir Eltern mindestens genauso kaputt ins Bett gefallen sind, wie das Geburtstagskind.

Nun folgt in zwei Wochen noch die große Krabbelgruppenfeier, die wir zusammen mit einer befreundeten Familie und ihrem kleinen Geburtstagskind in deren Garten (hihi) feiern werden. Danach sollte ich mir wohl ein paar Tage Urlaub nehmen.

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Kindergeburtstage sind härter, als gemeinhin angenommen wird.