Abenteuer Kind #8: Ausnahmezustand

Nachdem der letzte Eintrag zum Thema inzwischen schon ein gutes halbes Jahr zurückliegt, möchte ich den ersten Geburtstag unseres Zappelinchens dazu nutzen einmal wieder Bilanz zu ziehen. Ein Jahr Familienleben. Ein Jahr, das mir vorkommt wie ein Wimpernschlag. Flüchtig und kaum greifbar. So unfassabar schnell vorbei. Von emotionaler Seite betrachtet, kommt mir die Zeit jedoch vor wie 10 Jahre. Mindestens. Als wäre sie schon immer da gewesen. Eine wirklich faszinierende und wohl nur von Eltern wahrnehmbare Diskrepanz in der Zeitwahrnehmung.

Bevor ich nun weiter in sentimentalen Vatergefühlen schwelge, komme ich direkt zum Thema: Ausnahmezustand Kindergeburtstag. Auch wenn wir uns geschworen hatten es nicht zu übertreiben, da die Kleine den Trubel ja sowieso noch nicht versteht, kamen insgesamt 15 Gäste (davon 4 Kinder) und unsere Wohnung versank unter einem Berg von Geschenken. Unglaublich. Insgesamt also 5 Kinder und 13 Erwachsene. Chaos auf engstem Raum – und doch war es ein wirklich sehr schöner Tag, an dessen Ende wir Eltern mindestens genauso kaputt ins Bett gefallen sind, wie das Geburtstagskind.

Nun folgt in zwei Wochen noch die große Krabbelgruppenfeier, die wir zusammen mit einer befreundeten Familie und ihrem kleinen Geburtstagskind in deren Garten (hihi) feiern werden. Danach sollte ich mir wohl ein paar Tage Urlaub nehmen.

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Kindergeburtstage sind härter, als gemeinhin angenommen wird.

16 Gedanken zu “Abenteuer Kind #8: Ausnahmezustand

  1. Was für eine Frage! Natürlich hat sie was vom Kuchen bekommen. Sie hat sogar von allen probieren dürfen. Insgesamt dürften es über den Tag verteilt bestimmt zwei komplette Kuchenstücke gewesen sein, aber schließlich wird man nur einmal ein Jahr alt… 😉

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  2. Danke, danke. Bin kommenden Sonntag auch wieder auf einem Kindergeburtstag. Vielleicht wird man mit der Zeit abgehärtet? Sp richtig anstrengend wird es bestimmt erst, wenn die Kids in ein aktiveres Alter kommen…

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  3. Kindergeburtstage sind wirklich eine Herausforderung für sich. Ich durfte immer Animateur bei den Geburtstagen meines jüngeren Bruders spielen. Nach einem Tag war ich da erst mal komplett bedient. Da freut man sich dann doch irgendwie, dass die Kleinen nur einmal im Jahr Geburtstag haben 😉

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  4. Einmal im Jahr reicht auf jeden Fall. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie ich die Freundinnen meiner jüngeren Schwester unterhalten durfte (Zaubershows, Puppentheater etc.) – mal sehen, wann diese Phase dann bei unserer Kleinen eintritt. Noch sind die Kids ja relativ leicht zufriedenzustellen.

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  5. Warte erstmal den 2. bis 6. Geburtstag ab – was da los ist *hehe*
    Aber schön ist es immer wieder.

    Morgen wird mein Kleiner ja auch 6 Monate alt und ich bin dann schon 2 Monate zu Hause. Frag mich nicht, wo die Zeit geblieben ist…

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  6. Das glaube ich dir aufs Wort. Spätestens dann sollten wir uns wirklich eine größere Wohnung (oder besser ein Haus) zulegen, um die zusätzlichen Kinder überhaupt unterzukriegen.

    6 Monate sind auch schon eine lange Zeit. Kommt mir schon wieder ewig her vor. Ich hoffe du genießt die Elternzeit! Da vermisst man die Arbeit bestimmt nicht… 😉

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    • Oder Nachbars Schrebergarten verwüsten 🙂

      Ist schon verrückt, wie die Zeit scheinbar rennt. In 8 Monaten muss ich schon wieder arbeiten 😉 Um ehrlich zu sein: Ich würde glatt verlängern, wenn das Geld nicht wäre… Es ist unheimlich toll, als Papa hauptsächlich zu Hause zu sein und seinen Junior beim Aufwachsen zuzusehen bzw. zu unterstützen.

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      • Das kann ich voll und ganz verstehen. Hätte auch sehr gerne zumindest einen Teil Elternzeit genommen, doch in unserer kleinen Firma wäre das nicht möglich gewesen und da meine Frau Lehrerin ist und somit wieder problemlos in den Job reinkommt, war das dann leider eine Entscheidung aus praktischen Gründen. Dennoch verbringe ich relativ viel Zeit mit meiner Kleinen und genieße diese auch ausgiebig. Mal sehen, wie wir das beim nächsten Kind (und nächstem Job?) so handhaben werden…

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