Verpackungsirrsinn

Als ich heute nach Hause kam, wartete ein Paket auf mich. Das ist doch immer etwas Feines und so machte ich mich direkt ans Auspacken. Zunächst schlug mir eine Welle von Füllmaterial entgegen und so wühlte ich bis zum Boden des Pakets, nur um enttäuscht festzustellen, dass die bestellte Ware gar nicht beigepackt war.

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Alles, was ich fand, war diese exakt 1 cm lange Schraube für den exorbitanten Warenwert von 0,05 Euro, die ich mir zum Erreichen der Versandkostenfreigrenze mitbestellt hatte. Ansonsten war das riesige Paket – vom Füllmaterial einmal abgesehen – leer und ich wurde auf eine Nachlieferung der tatsächlichen Ware vertröstet.

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Interessant wurde es dann, als ich die Transportkosten von 1,90 Euro auf der Warensendung fand. Somit hat Conrad mit dieser Sendung exakt 1,85 Euro Verlust gemacht. Nun bin ich gespannt, ob die eigentliche Ware dann aufgrund der Verpackungsgröße mit einer Spedition angeliefert wird und (ver)zweifle so langsam an der schönen und ach so bequemen Welt des eCommerce…

So this is the New Year…

Ich hoffe ihr seid gut und ohne große Verluste rübergekommen. Von meiner Seite gibt es nicht viel zu berichten, denn mit zwei kleinen Kindern beschränkt sich das Feiern sowieso auf die heimischen vier Wände und einen kleinen, aber erlesenen Kreis. Das Raclette war lecker und die Nacht kurz. Viel zu kurz.

Mit folgenden Eindrücken des gestrigen Lichterspiels und treffenden Gedanken zum Jahreswechsel (ihr müsst euch die Musik halt dazu denken), entlasse ich euch in ein hoffentlich grandioses 2013!

silvester_2012

So this is the New Year
And I don’t feel any different
The clanking of crystal
Explosions off in the distance

So this is the New Year
And I have no resolutions
For self-assigned penance
For problems with easy solutions

So everybody put your best suit or dress on
Let’s make believe that we are wealthy for just this once
Lighting firecrackers off on the front lawn
As thirty dialogs bleed into one

I wish the world was flat like the old days
Then I could travel just by folding a map
No more airplanes, or speed trains, or freeways
There’d be no distance that can hold us back

So this is the New Year

DEATH CAB FOR CUTIE, TRANSATLANTICISM (2003)

Konsumrausch 2012

Da bereitet man sich wochenlang auf diese drei Tage im Jahr vor, packt dutzende von Geschenken ein und versucht die entsprechende Stimmung zu verbreiten – und dann ist der Spuk schneller vorbei, als man das Weihnachtsessen verdaut hat. Mit diversen Familienbesuchen, Patenkindern usw. kommen mir die Feiertage nachträglich wie ein einziger Rauschzustand zwischen Plätzchen, Geschenkpapier und Windeln vor. Schön war es dennoch – und leer ausgegangen bin ich dieses Jahr natürlich auch nicht:

konsumrausch2012

Wie ihr seht – und wie ich bereits im letzten Media Monday angekündigt habe – hat meine Seriensammlung Zuwachs bekommen. Weiterhin gab es Theaterkarten und Nervennahrung in Form eines Single Malts und diverser Leckereien. Den größten Teil der Geschenke macht jedoch die Kategorie Zubehör für das Kind aus, das ich an dieser Stelle jedoch nicht ablichten konnte, da mir ganz einfach das nötige Weitwinkel-Objektiv fehlt, um tatsächlich alles aufs Bild zu bekommen… 😉

Frohe Weihnachten! (2012)

Eigentlich hatte ich dieses Jahr geplant, ganz gemächlich in die Weihnachtszeit zu gleiten. Vor ein paar Wochen hat es auch noch recht gut ausgesehen: Kinderlachen, Schnee und viel Freizeit in der Woche vor den Feiertagen. Wie es aber eben so ist, kam es dann doch anders und ich musste die letzten Tage projektbezogen einspringen. Doch dies liegt nun hinter mir und auch wenn der – für mich als Pendler eigentlich lästige Schnee – ausgerechnet jetzt wieder am verschwinden ist, bin ich guter Dinge, dass sich die Weihnachtsstimmung nun auch bei mir einstellt…

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Die kommenden zwei Wochen werde ich wohl hauptsächlich mit Familie, Schlemmen und Feiern verbringen. Absolut positiver weihnachtlicher Freizeitstress eben, wie es sich für diese paar besonderen Tage im Jahr gehört. Ich hoffe auch ihr – meine stets treuen Leser – werdet eure Feiertage froh und munter im Kreise eurer Lieben verbringen. Bis zum neuen Jahr schaffe ich es vielleicht sogar noch über den einen oder anderen Film zu berichten, oder man liest sich noch an anderer Stelle – und falls nicht: kommt gut rüber und habt ein wunderbaren Start ins Jahr 2013!

Euer bullion

Abenteuer Kind #12: Annäherungsversuche

Nach der erfolgreichen Verdopplung unseres Nachwuchses steht nicht nur mein Leben wieder komplett Kopf. Dabei wissen wir ja eigentlich, was in der nächsten Zeit auf uns zukommen wird – eigentlich, denn es gibt da ja noch einen gewissen Faktor, den es das letzte Mal nicht gab: die große Schwester, das Zappelinchen.

So birgt jeder einzelne Moment Überraschungen und der kleine Bruder muss bereits in den ersten Tagen so einiges über sich ergehen lassen: Liebkosungen, die stets in bester Absicht geschehen, doch oft noch recht ruppig und ungestüm in ihrer Ausführung sind. Die Liebe ist auf jeden Fall groß – auch wenn es wohl nur eine Frage der Zeit ist, bis die Frage nach Umtausch oder Rückgabe kommt…

Aus Elternsicht ist diese zweite Kennenlernphase ganz anders und wohl auch anstrengender als die erste, denn schließlich will und muss auch das Zappelinchen weiterhin bespaßt werden. Somit haben wohl einerseits die Eltern recht, die behaupten, dass das zweite Kind einfach so mitläuft, als auch andererseits die, die meinen, dass zwei Kinder das Vierfache an Arbeit bedeuten. Wenn nachts solidarisch mitgeschrien wird, sind die Nächte eben verdammt kurz. Andererseits bekommt man auch das Vierfache an Emotionen zurück – und das in absolut jeder auch nur erdenklichen Hinsicht.

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Mit zwei Kindern am besten die vierfachen Kräfte einplanen.

Mehr aus der „Abenteuer Kind“-Reihe…

Erfolgreiche Verdopplung

Wir haben es geschafft. Aus zwei mach vier. Die Verdopplung ist somit erfolgreich abgeschlossen. Nach zwei langen und – besonders für Mutter und Kind – anstrengenden Tagen und Nächten hat unsere Nummer zwei endlich das Licht der Welt erblickt. Gut zwei Jahre und vier Monate nach der Geburt unseres Zappelinchens kann ich mein Glück erneut kaum in Worte fassen.

Das Kräfteverhältnis ist nun ausgeglichen. Zwei Frauen, zwei Männer. Zwei Kinder, zwei Elternteile. Leben in Balance? Ich glaube es wird eher noch turbulenter werden, doch das ist auch gut so. Nun ist allerdings erst einmal Ruhe und Familienzeit angesagt. So zumindest der Plan. Was wohl deine Schwester zu dir sagen wird?

Du kleines Wunder, kleines Wunder du.

Die doppelte 16

Seit meinem 16. Geburtstag ist inzwischen schon genauso viel Zeit vergangen, wie bis zu meinem 16. Geburtstag. Alleine dies niederzuschreiben verursacht beinahe einen Riss in meinem ganz persönlichen Raum-Zeit-Kontinuum. Die Grenzen der Wahrnehmung werden hier eindeutig gesprengt. Als wäre dies nicht schon genug, so muss ich auch begreifen, dass seit meinem letztjährigen Eintrag auch schon wieder ein Jahr vergangen ist… puff!

Da sich die Erde aber weiterdreht, schreibe ich wie jedes Jahr meinen Geburtstagseintrag. Dieses Mal jedoch leicht verspätet, da mich meine zwei Mädels zu einem spontanen Kurzurlaub entführt hatten. Ein tolles Geschenk, da ich so zwei Tage lang Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hatte und nicht durch Medien, Job und Co. abgelenkt wurde. Die weiteren Geschenke sind dann doch wieder eher typische Zeitfresser, über die ich mich aber natürlich auch sehr gefreut habe – entsprechende Rezensionen folgen natürlich!

Nun beginnt also das schnapszahlige 33. Lebensjahr und ich weiß jetzt schon, dass es äußerst spannend werden wird. In jeglicher Hinsicht. Besonders das erste Viertel schickt sich an Grenzen zu sprengen und ich bin ziemlich gespannt wie sich die diversen Veränderungen so auf mein Leben, das Universum und den ganzen Rest auswirken werden. Ich hoffe ich finde die Zeit es euch wissen zu lassen…

Abenteuer Kind #11: Zwei Jahre

Was soll ich sagen? Seit diesem aufregendsten aller Tage sind tatsächlich schon zwei Jahre ins Land gegangen. Inzwischen hat uns der Alltag natürlich fest im Griff: Arbeit, Haushalt, Familie. Was man halt so macht – und oft leider auch machen muss. Dennoch beinhaltet jeder einzelne Tag soviel Wunder und Staunen, dass die Zeit nur so verfliegt. 24 Stunden sind einfach zu wenig. Ich fordere längere Tage! Zumindest für den Familienteil…

Nun sind es bereits zwei Jahre. Ich kann es kaum glauben. Die Geburtstagsfeier war sehr schön und vor allem sehr aufregend. In Gegensatz zu letztem Jahr wusste unser Zappelinchen genau, dass es Geburtstag hat, welche Gäste kommen und dass es Kuchen und Geschenke gibt. In zwei Wochen gibt es dann die große Feier mit allen Krabbelgruppenfreunden und ich bete jetzt schon für gutes Wetter.

Und nächstes Jahr? Nächstes Jahr sind wir bereits zu viert, was bedeutet dass dieser Geburtstag noch viel aufregender werden wird. Die Zeit wird noch schneller verfliegen und spätestens dann fordere ich die Einführung von 30-Stunden-Tagen. Mindestens. Wie soll man das denn sonst alles schaffen? Einfach unmöglich…

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Je älter das Kind, desto aufregender der Kindergeburtstag.