Run, Fatboy, Run (1876)

Nachdem wir erst letztes Wochenende zusammen laufen waren, hat sich das Zappelinchen mir heute erneut angeschlossen. Es war schön sonnig, aber auch recht windig und frisch. ☀

Sonntagslauf mit bester Begleitung zu den 54 km diese Woche

Sonntagslauf mit bester Begleitung zu den 54 km diese Woche

Distanz: 9.16 km
Zeit: 00:59:14
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 6:28 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 139 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 741 kcal

2024: 2014 km
Oktober: 98 km
KW 41: 54 km

Nach den ersten drei Kilometern bin ich noch alleine weitergelaufen, wobei ich es heute bei insgesamt 9 km belassen habe. Somit stehen diese Woche 54 km auf der Uhr und damit bin ich wirklich zufrieden. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #845 – The Beautiful Game
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Captain Marvel (2019) (WS1)

Nach einem langen Tag voller Gartenarbeit war ich abends ziemlich platt. Auf dem Programm stand „Captain Marvel“, an den ich mich irgendwie kaum noch erinnern konnte. Vermutlich war meine Aufmerksamkeit bei der letzten Sichtung, die an einem Weihnachtsfeiertag stattfand, durch das Fresskoma deutlich reduziert. Die Vorfreude hielt sich demnach in Grenzen, weshalb ich nun umso begeisterter bin! 🦸‍♀️

Captain Marvel (2019) | © Walt Disney

Captain Marvel (2019) | © Walt Disney

Zwischen Identitätskrise und 90er Buddy-Movie

Durch den chronologisch fragmentierten Aufbau des Films, musste ich mich erst einmal zurechtfinden. Es wird ein Mysterium aufgemacht, das sich erst nach und nach auflöst. Der Ton des Films schwankt dabei zwischen ernst und komisch, was überraschend gut funktioniert. Brie Larson ist eine großartige Besetzung für die alles überstrahlende Heldin und gerade ihr Zusammenspiel mit einem beeindruckend gut verjüngten Samuel L. Jackson ist fantastisch gelungen. In diesen Szenen erinnert „Captain Marvel“ an die großen Buddy-Movies der 1980er und 1990er Jahre. Wie passend! Es grenzt schon an ein Wunder, dass dieser oft humorvolle Plot mit dem bedeutungsschwangeren Krieg-im-Weltall-Handlungsstrang zusammen passt.

Die Figuren bekommen mehr Tiefe als in vielen anderen Marvel-Filmen. Die Wandlung der scheinbaren Bösewichte zu Verbündeten geht ans Herz und die Gags haben mich teils laut zum Lachen gebracht. Auch die Kinder waren extrem begeistert und haben „Captain Marvel“ so gut bewertet, wie kaum einen zweiten MCU-Film. Das ist doch erstaunlich. Wenn Carol Danvers im Finale dann ihre kompletten Fähigkeiten auspackt, ist das nur noch mitreißend. Ich kann gut verstehen, warum Captain Marvel für junge Frauen und, wenn man nach dem Zwergofanten geht, auch junge Männer solch eine wichtige Figur innerhalb des MCU ist. Eine der besten Origin-Geschichten überhaupt und das so spät innerhalb des Franchises. Toll!

Fazit

Mich hat „Captain Marvel“ heute wirklich begeistert. Da hat für mich nahezu alles gepasst. Ich freue mich jetzt schon auf Carol Danvers Auftritt in „Avengers: Endgame“ und auch ihren zweiten Einzelfilm. Ein rundum gelungener Spaß mit fantastischer Superheldin. Stand heute einer meiner liebsten MCU-Filme: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1875)

Am Wochenende geht das Laufen doch gleich viel leichter von der Hand, äh, vom Fuß. Das Wetter war herrlich, aber es war kälter als es den Anschein hatte. Ich habe mich nach dem späten Frühstück direkt zu einer 10-km-Runde aufgemacht. Mit dieser habe ich die 2.000 km dieses Jahr geknackt. 🥳

Mit dem heutigen Lauf habe ich die 2.000 km dieses Jahr geknackt

Mit dem heutigen Lauf habe ich die 2.000 km dieses Jahr geknackt

Distanz: 10.20 km
Zeit: 01:00:17
Anstieg: 97 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 855 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 53%

2024: 2005 km
Oktober: 89 km
KW 41: 45 km

Am Anfang bin ich nur wieder recht träge vorangekommen. Im letzten Drittel habe ich tempomäßig anziehen können. Noch nicht ideal, aber besser als die letzten Läufe. Nun fehlen noch knapp 20 km bis ich mein Minimalziel dieses Jahr erreicht habe. Danach? Mal sehen, wie weit ich noch komme. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #845 – The Beautiful Game
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Guglhupfgeschwader (2022)

Endlich ist Wochenende! Nachdem der Zwergofant wieder lange beim Karate-Training war, und ich in der Zwischenzeit Pizza organisiert habe, sind wir recht spät aufs Sofa gekommen. Da Frau bullion Kopfschmerzen hatte, haben wir auf wilde Marvel-Action in 3D verzichtet und uns mit „Guglhupfgeschwader“ einmal mehr dem gemächlichen und doch turbulenten Treiben in Niederkaltenkirchen zugewandt. 🎰

Guglhupfgeschwader (2022) | © Constantin Film Verleih GmbH

Guglhupfgeschwader (2022) | © Constantin Film Verleih GmbH

Im achten Teil gibt es Action und Millionen

Nachdem wir den Vorgänger „Kaiserschmarrndrama“ erst nach längerer Pause gesehen hatten, ging es nun nach nur einer Woche schon wieder auf den Hof der Eberhofers. Interessanterweise stand der Kriminalfall dieses Mal deutlich stärker im Zentrum und war sehr mit den persönlichen Geschichten der Figuren verknüpft. Für Franz galt es die Frage zu klären, ob er denn der Vater von Lotto-Otto ist. Flötzinger dagegen wird scheinbar zum Lotto-Millionär, was für eine der witzigsten Musikmontagen der gesamten Eberhofer-Reihe sorgt. Auch daneben stimmt die Dynamik zwischen den Figuren einfach und selbst der im letzten Teil verstorbene Hund Ludwig wird inhaltlich noch einmal aufgegriffen.

Für mich hat all das wunderbar funktioniert, auch wenn die Reihe inzwischen schon ziemlich aufdreht bzw. Ed Herzog all das genauso inszeniert, wie man es vermutlich von ihm erwartet. Nur mit einer Prise mehr Action und Aufwand. Da wird das Bildformat im Showdown auf Cinemascope gemattet und plötzlich gleicht der Eberhofer-Hof dem Schauplatz in einem Italowestern. Das kann man albern oder übertrieben finden, doch für mich passen auch solche Spielereien wunderbar zu dieser erstaunlich erfolgreichen Krimireihe, die schon immer mehr war als nur ein Kriminalfall mit etwas Lokalkolorit.

Fazit

Insgesamt hat mir „Guglhupfgeschwader“ mindestens genauso gut gefallen, wie der Vorgänger „Kaiserschmarrndrama“. Damit hat die Reihe nach ein paar schwächeren Teilen wieder zu alter Stärke gefunden. Nun bleibt nur noch „Rehragout-Rendezvous“ übrig und wir haben alle aktuellen Filme der Reihe gesehen. Verrückt. Noch verrückter, dass uns die Filme tatsächlich so gut gefallen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1874)

Nachdem ich gestern schon echt nicht fit war, ist mir der heutige Lauf nicht leichter gefallen. Momentan fehlt mir einfach die Energie. Hinzu kommt, dass ich gestern Abend Alkohol getrunken habe, was ich unter der Woche sonst nicht mache. Dann noch das nasskalte Wetter und fertig ist die Müdigkeit. 😴

Ein müder Freitagslauf bei nasskaltem Wetter

Ein müder Freitagslauf bei nasskaltem Wetter

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:51:01
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:57 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 692 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 72%

2024: 1995 km
Oktober: 79 km
KW 41: 34 km

Ich bin sehr langsam vorangekommen und war froh, als es dann auch vorbei war. Nun setze ich alle Hoffnungen auf die Läufe am Wochenende. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 652 – Mein ChatGPT hat ein Safeword
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, My Chemical Romance

The Boys – Season 4

Ich hänge hinterher mit meinem Serienkonsum. Nachdem ich vor ein paar Monaten noch die erste Staffel des Spin-offs „Gen V“ eingeschoben hatte, wollte ich sogleich mit „The Boys – Season 4“ weitermachen. Das habe ich dann auch zeitnah, doch hat sich die Sichtung erstaunlich lange gezogen. Ein wenig ist die Luft vermutlich raus, doch warum die Serie immer noch Spaß macht, lest ihr hier. 🦸‍♀️🦸‍♂️

The Boys – Season 4 | © Amazon Prime Video

The Boys – Season 4 | © Amazon Prime Video

Eine zerfaserte Staffel mit Höhepunkt am Ende

Es fällt mir schwer wiederzugeben, was sich alles in dieser Staffel zugetragen hat. Es gibt unzählige Handlungsstränge abseits der Hauptgeschichte. Das ist einerseits erfrischend und auch herzergreifend (z.B. Hughies Abschied von seinem Vater), andererseits aber nimmt es auch zu viel Fokus vom eigentlichen Geschehen. Gerade langgezogene Abschweifungen, wie Hughie im Sado-Maso-Keller, hätte man sich meiner Meinung nach auch sparen können. Aber ja, auch das ist natürlich „The Boys“. Ebenso wie fliegende Killerschafe. Die Grenze zwischen albern, ultrabrutal und schockierend verschiebt sich fließend. All das funktioniert für mich nicht mehr so gut wie noch in der dritten Staffel oder auch in „Gen V“. Zum Spin-off bleibt mir noch zu sagen, dass die Verbindung eher oberflächlich bleibt und man der Handlung auch gut ohne dessen Kenntnis folgen könnte. Nur die Auftritte von ein paar Figuren des Spinn-offs würden ohne Kontext bleiben.

Richtig gut wird die Serie dann gegen Ende. Die Eskalation mit Homelander nimmt endlich Fahrt auf, der Einsatz des Shapeshifters ist extrem spannend und auch die Dynamik innerhalb der Boys wird interessanter. Da frage ich mich tatsächlich, warum man mit all dem so lange gewartet hat. Vermutlich fühlt sich die Staffel rückblickend auch deshalb ein wenig unrund an. Das Tempo war am Anfang zu gering bzw. wurden die Handlungsstränge zu fragmentiert erzählt. Gegen Ende hat die Staffel ihren Groove gefunden und ich hätte liebend gerne noch weitergeschaut. Das Staffelfinale war wirklich rund und eines der besten, das die Serie bisher zu bieten hatte. Somit wird mir die Staffel insgesamt doch in guter Erinnerung bleiben und ich freue mich jetzt schon auf das große Finale im kommenden Jahr.

Fazit

Auch wenn die Handlung der Staffel insgesamt durchwachsener war als in den Vorjahren, so beeindruckt „The Boys“ weiterhin mit bitterböser Satire, übertriebener Gewalt und auch überraschenden Emotionen. Gerade das Staffelfinale fand ich wirklich stark und macht Lust auf das Finale der Serie: 8/10 (7.9) Punkte.

Run, Fatboy, Run (1873)

Ein weiterer Mittagslauf. Schon beim Start habe ich gemerkt, dass das nicht mein Lauf wird. Ob es am Wetter lag? Starker Wind und nasskalt. Gerade im Vergleich zum gestrigen Lauf war das nicht so schön. Aber auch körperlich habe ich mich einfach nicht auf der Höhe gefühlt. 😬

War heute deutlich härter als ich vermutet hatte

War heute deutlich härter als ich vermutet hatte

Distanz: 8.63 km
Zeit: 00:51:15
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 711 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 79%

2024: 1986 km
Oktober: 71 km
KW 41: 26 km

Zudem sind mir viele Arbeitsgedanken im Kopf rumgegangen. Gerade auch weil ich ausgerechnet gegen Abend die wichtigsten Termine habe und danach direkt zum Elternabend los muss. Zumindest war ich laufen. Also abgehakt und weiter. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 652 – Mein ChatGPT hat ein Safeword
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Stars, blink-182, Harvey Danger

Top 5 Lieblingshorrorfilme (aller Zeiten)

Wir lassen die besten Filme mit Girl Power hinter uns (auch wenn es eine Dopplung gibt) und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG passend zum Oktober endlich dem Horror zu. Gefragt sind meine Lieblingshorrorfilme aller Zeiten, was eine ganz schön große Anforderung ist. Die Liste unten ist also mehr als unvollständig. Welche Filme vermisst ihr am meisten? 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #380 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #380 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #380 lautet:

Top 5 Lieblingshorrorfilme (aller Zeiten)

  1. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Lässt sich dieser Film wirklich dem Genre Horror zuordnen? Aber hallo! Ich finde ihn jedes Mal wirklich unheimlich und die Anspannung überträgt sich nahtlos vom Bildschirm auf mich als Zuschauer. Wenn ich an meine damals erste Sichtung denke, dann bekomme ich jetzt noch Gänsehaut.
  2. „Der weiße Hai“ (1975) – Steven Spielbergs frühes Meisterwerk ist auf der einen Seite klassischer Tierhorror, auf der anderen auch messerscharfe Satire. Gerade in der Hochphase von Corona hätte man den Film als Lehrstück über fehlgeleiteten Kapitalismus, der über allem steht, hernehmen können. Bis heute brillant erzählt und nicht ohne Schockwirkung.
  3. „eXistenZ“ (1999) – Auch wenn David Cronenbergs „Die Fliege“ einer der Urväter des Body-Horror-Genres ist, so ist mir diese wilde Genre-Hybrid doch noch stärker in Erinnerung geblieben. Einfach ein wilder Ritt, den ich immer noch sehr liebe. Quasi „Matrix“ auf Drogen.
  4. „Shaun of the Dead“ (2004) – Nicht nur meine Lieblingshorrorkomödie, auch mein liebster Zombie-Film und meine liebste RomCom. Das Kunststück ist, dass Edgar Wright hier alle drei Genres gekonnt kombiniert. Der Film ist unfassbar witzig und doch auch ein mitreißender Survival-Trip. Kaum zu glauben, dass er inzwischen schon 20 Jahre auf dem Buckel hat.
  5. „Tremors: Im Land der Raketenwürmer“ (1990) – Ich bleibe den Horrorkomödien treu und nenne hier diese wundervolle Hommage an das Monsterkino der 1950er Jahre. Der Humor ist perfekt getroffen, die Figuren sind liebenswert und die Monster sind großartig und erinnerungswürdig. Kein Wunder, dass der Film unzählige Fortsetzungen in abnehmender Qualität nach sich gezogen hat.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1872)

Nach einem Bürotag gestern blieb ich heute wieder im Home Office. Deshalb konnte ich mittags laufen gehen, was super war, denn es war angenehm warm, aber nicht zu warm, und herrlich sonnig. ☀️

Wunderbar sonniger Mittagslauf

Wunderbar sonniger Mittagslauf

Distanz: 9.11 km
Zeit: 00:52:48
Anstieg: 91 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 751 kcal

2024: 1978 km
Oktober: 62 km
KW 41: 17 km

Aufgrund von Bauarbeiten auf meiner Standardmittagsrunde, musste ich die Strecke spontan ändern und habe es somit auf 9 km gebracht. Der Lauf war angenehm und hat sich gut angefühlt. Hat mir in jeder Hinsicht gut getan. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 652 – Mein ChatGPT hat ein Safeword
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Alkaline Trio

Perfekt Verpasst – Staffel 1 (2024)

Da habe ich doch tatsächlich einmal wieder eine deutsche Serie geschaut. Warum meine Wahl ausgerechnet auf diese gefallen ist, kann ich gar nicht so genau sagen. Vermutlich eine Mischung aus Werbung, Episodendauer und Kinderkompatibilität. Die Hauptargumente, die für „Perfekt Verpasst – Staffel 1“ sprechen, sind zweifellos die beiden Hauptdarsteller:innen Anke Engelke und Bastian Pastewka. Ob das ausreicht, um die Serie sehenswert zu machen? 💖

Perfekt Verpasst – Staffel 1 | © Amazon Prime Video

Perfekt Verpasst – Staffel 1 | © Amazon Prime Video

Eine sympathische RomCom in Serienform

Was mir von der Serie vermutlich am meisten im Kopf bleibt: Wie idyllisch ist bitte Marburg? Die Serie könnte auch als Tourismusvideo für die mittelhessische Stadt durchgehen. Davon abgesehen lebt die Serie, wie bereits im Intro erwähnt, vor allem von Anke Engelke und Bastian Pastewka. Wer die beiden nicht gerne sieht, der sollte auch einen weiten Bogen um die Serie machen. Dabei muss man fairerweise sagen, dass sie in ihren Rollen, einer egozentrischen Buchhändlerin und einem frisch geschiedenen Familienvater, komplett aufgehen. Die beiden spielen in „Perfekt Verpasst“ echte Figuren und keine Comedy-Acts, wie z.B. zuletzt in „LOL: Last One Laughing“. Das hat mich doch sehr beruhigt und war auch schön anzusehen, denn sowohl Anke Engelke als auch Bastian Pastewka besitzen durchaus auch Talent für ruhigere Töne, was die Serie in meinen Augen sehr angenehm gemacht hat.

Doch worum geht es eigentlich? Die Serie begleitet in acht Episoden zwei Menschen, die schon immer in der gleichen Stadt leben, sich bisher aber immer knapp verpasst haben. Nach Ralfs Scheidung und Marias geplatzter Affäre berühren sich ihre Wege stärker denn je und sie finden, auf Ralfs dreckigem Auto, sogar eine Möglichkeit miteinander zu kommunizieren. Das Ganze wird noch angereichert mit etlichen weiteren Handlungssträngen, wie z.B. Marias Versuch als Autorin Fuß zu fassen und Ralfs neuer Familiensituation. All das ist nicht wirklich neu und auch nicht jeder Witz zündet, doch insgesamt fand ich die Serie extrem sympathisch und wunderbar unaufgeregt erzählt. Auch der emotionale Kern hat mich erwischt und ja, Anke Engelke und Bastian Pastewka machen ihre Sache großartig! Gerade ihr Zusammentreffen in der vorletzten Episode sprüht nur so vor Chemie. Das hat wirklich Spaß gemacht.

Fazit

Auch wenn uns die Serie über mehrere Wochen und eher am Rande begleitet hat, so habe ich mich doch über jede einzelne Episode gefreut. Auch die Kids waren durchaus angetan. Wenn ihr gerne RomComs schaut, und auch deutschem Fernsehen nicht abgeneigt seid, dann solltet ihr ruhig einmal reinschauen. Ich wäre auch bei einer zweiten Staffel wieder am Start, doch eine solche steht noch in den Sternen, zumal diese erste Staffel auch für sich alleine stehen kann: 8/10 (7.9) Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)