Run, Fatboy, Run (008)

Nachdem ich letzte Woche beim Fimenlauf gute 6 km gelaufen bin, habe ich auch privat wieder einmal eine größere Runde angepackt – und siehe da, im strahlenden Sonnenschein ging es gleich doppelt so gut!

Länge: 5,34
Laufzeit: 00:38:00
kCal: 512
min/km: 7:07

Ich kann nur hoffen, dass das wunderbare Wetter weiterhin so motivierend auf mich wirkt…

Skate, Fatboy, Skate (001)

Aufgrund eines spontanen verfrühten Feierabends habe ich – zum ersten Mal dieses Jahr – meine Inline Skates ausgepackt und eine Runde gedreht. Zwar noch etwas wacklig auf den Beinen, dafür aber weit entspannter als beim Joggen.

Da ich nun gefallen an der Statistik gefunden habe, gibt es sie auch hierfür:

Länge: 10,7
Laufzeit: 01:00:00
min/km: 5:36

Die Runde hat wirklich Spaß gemacht – was wohl auch daran liegt, dass ich im Gegensatz zum Joggen nicht alleine unterwegs war – und ist wohl eher unter Freizeitvergnügen einzuordnen, als unter Sport. Aber so soll es ja auch sein!

Der Feierlichkeiten zweiter Teil

Nach der Auftaktveranstaltung am letzten Wochenende, haben die Feierlichkeiten zur Hochzeit meiner Schwester gestern ihren Höhepunkt gefunden. Nach einem guten halben Jahr mitfiebern – und teils auch mitplanen – ein wirklich großes Ereignis. Umso schöner ist es natürlich danach sagen zu können, dass es ein fantastischer Tag war.

Begonnen hat es morgens mit einer ausgedehnten Fotoserie, von der ich recht begeistert bin – falls es einmal nicht klappt im Job, sollte ich mir das als zweites Standbein merken. Weiter ging es mit der kirchlichen Trauung während der ich gerührter war, als ich es mir hätte träumen lassen. Die anschließenden Feierlichkeiten samt Spiel, Spaß und Tanz sind absolut reibungslos verlaufen und alle Gäste haben sich – soweit ich das beurteilen kann – großartig amüsiert.

Nach dem Zusammenräumen sind Frau bullion und ich totmüde ins Bett gefallen. Heute habe ich begonnen, das Hochzeitsvideo zu schneiden und Fotos zu sortieren. Nun neigt sich der Tag dem Ende zu und obwohl die letzten vier Tage doch sehr anstrengend waren, bin ich absolut zufrieden – und hoffe, dass unsere kirchliche Hochzeit ebenso problemlos und einfach nur perfekt ablaufen wird, wie die meiner Schwester.

Achja, ist morgen tatsächlich schon Montag!?!

Aufreger des Tages: Der Nichtblinker

Liebe Fahrer von Luxuskarossen,
liebe Fahrer von Möchtegernluxuskarossen,

ihr habt viel Geld für eure schicken Wagen gezahlt. Dafür habt ihr allerlei Luxus bekommen, worüber ihr euch auch freuen dürft. So richtig ausgiebig. Das ist völlig in Ordnung. Doch glaubt ihr wirklich, dass ihr soviel Geld auf den Tisch knallt und die Hersteller bei euch keinen Blinker einbauen? Glaubt ihr das ernsthaft?

Seht euch um in der Welt: Jeder Wagen – und sei er auch so winzig – hat einen Blinker. Und das Beste: Er wird auch benutzt!

Noch einmal zum Mitschreiben. Extra ganz langsam. Nur für euch. Das was sich da links neben dem Lenkrad befindet, das ist der Blinker. Der Blinker und nicht die eingebaute Vorfahrt – diese ist nämlich nur ganz speziellen Fahrzeugen vorbehalten.

Probiert es doch einmal aus. Das Blinken. Erfreut euch an der einen Funktion eures Wagen, die ihr garantiert noch nie benutzt habt. Es tut auch nicht weh. Versprochen.

Viele Grüße,
euer bullion

Run, Fatboy, Run (007): Special Event

Heute gibt es etwas mehr zu berichten als sonst, denn ich war beim Nürnberger Firmenlauf dabei. Ob mein bisheriges Training etwas gebracht hat? Lässt sich schlecht sagen, denn so richtig habe ich meinen Rhythmus nicht gefunden. Kaputt war ich am Ende so oder so. Eine Erfahrung war es aber auf jeden Fall! Besonders da man sich nicht alleine gequält hat.

Meine Zeit auf der Strecke um den Dutzendteich:

Länge: 6,15
Laufzeit: 00:45:00
kCal: 590
min/km: 7:19

Etwas schade war der teils doch sehr enge Streckenverlauf – obwohl man in den Engstellen dann immer etwas pausieren konnte – und der Wettereinbruch am Ende. Die Veranstaltungen danach sind somit im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen.

Abschiedstour

Ziemlich genau ein Jahr nach meinem Junggesellenabschied sind wir gestern erneut aufgebrochen, um einem Junggesellen die letzte Ehre zu erweisen.

Ausgestattet mit diversen Utensilien haben wir gestern Nacht acht feuchtfröhliche Stunden verbracht. Besonders die Buttons waren ein voller Erfolg: Man musste teils aufpassen, dass sie einem nicht vom Körper gerissen wurden.

Als ich heute früh um halb fünf ins Bett gefallen bin war ich platt, aber zufrieden – ich hoffe dem Junggesellen ging es ebenso. Nächstes Wochenende ist es dann soweit und meine kleine Schwester wird heiraten. Bis dahin heißt es aber erst einmal Schlaf nachholen…

Felidae (1994)

Nach längerer Zeit habe ich mir gestern einmal wieder einen meiner liebsten Animationsfilme angesehen: „Felidae“ nach dem Erfolgsroman von Akif Pirinçci. Diese deutschsprachige Produktion aus dem Jahr 1994 ist in mehrerer Hinsicht bemerkenswert. Doch ich möchte nichts vorwegnehmen.

Die Geschichte um den detektivisch veranlagten Kater Francis hat mich bereits in der Buchvorlage fasziniert. Zwar bin ich kein ausgesprochener Katzenmensch, doch kann ich den samtpfotigen Vierbeinern durchaus etwas abgewinnen. Auch kann ich mich noch ganz genau an den unbeschwerten Sommer erinnern, in dem ich „Felidae“ verschlungen habe. Ein düsterer Kriminalroman aus Sicht eines Katers. Eines eingebildeten, hochnäsigen und doch smarten Katers. Ein echter Charakter. Zudem war die Handlung äußerst spannend und schien einen kompletten Mikrokosmos aufzubauen. Larger than life – und doch könnte sich die Geschichte im eigenen Hinterhof zugetragen haben. Ein wirklich starker Unterhaltungsroman.

Die Verfilmung sah ich erstmals irgendwann bei einer TV-Ausstrahlung und ich war wirklich fasziniert, wie dicht und düster die Atmosphäre der Vorlage in Bilder gebannt wurde. Als schließlich die DVD auf den Markt kam, war dies für mich eine der wichtigsten Veröffentlichungen überhaupt. In den nun folgenden Sichtungen lernte ich die grandiose Animation wirklich zu würdigen. Die Verfolgungsszenen sind wahrlich atemberaubend, doch noch überhaupt nichts gegen die Albtraumsequenzen: Der Mendel’sche Marionettenspieler jagt mir selbst heute noch eisige Schauer über den Rücken. Selten habe ich in einem Animationsfilm solch verstörende Szenen gesehen.

Neben all dem Lob darf man nicht verschweigen, dass die Geschichte im Film auf das Grundgerüst zusammengedampft wurde. In knapp 80 Minuten wird hier ein Punkt nach dem anderen abgehakt, was wirklich schade ist. Trotzdem funktioniert der Film für sich gesehen tadellos.

Animationsfreunden, die nicht nur die heile Disneywelt oder asiatische Animes lieben, sei „Felidae“ sehr ans Herz gelegt. Allerdings nur den älteren unter ihnen, denn was hier an Blut und Gedärmen gezeigt wird, ist nichts für Kinderaugen – von der düsteren Atmosphäre einmal ganz zu schweigen. „Felidae“ ist wirklich  großes Kino: 9/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (006)

Nachdem ich jetzt ja weiß, wie man es nicht macht und das Wetter zudem famos ist, bin ich gleich einmal wieder in die Sportschuhe gesprungen und habe eine kleine Runde gedreht.

Meine Zeit:

Länge: 4,36
Laufzeit: 00:32:00
kCal: 418
min/km: 7:20

Heute bin ich übrigens zum ersten Mal komplett durchgelaufen – nicht eine einzige Gehpause – zudem geht es meinem Knie einigermaßen und ich stehe nicht kurz vor dem Zusammenbrechen. Ein voller Erfolg also!

Run, Fatboy, Run (2007)

Da wir heute sowieso in der Stadt unterwegs waren, habe ich mit meinem Vorsatz gebrochen und David Schwimmers „Run, Fatboy, Run“ – meine große Inspiration – doch in der deutschen Synchronisation gesehen. Das war für mich als Pegg-Jünger zwar weniger schön, letztendlich hat es dem Filmerlebnis aber weniger geschadet, als ich befürchtet hatte.

Die Geschichte ist letztendlich nichts besonderes und ihre Versatzstücke sind aus diversen Romantic Comedies hinlänglich bekannt. Sei es der große Fehler aus der Vergangenheit, der neue Freund der Angebeteten oder der verschrobene Freundeskreis des Protagonisten. Was „Run, Fatboy, Run“ so sehenswert macht sind letztendlich die Darsteller – allen voran natürlich Simon Pegg. Seine Darstellung des geborenen Losers ist überzeugend und sympathisch. Eine Rolle wie für ihn gemacht. Doch auch Hank Azaria (u.a. bekannt aus „Friends“) weiß als schleimiger Kontrahent zu überzeugen.

Überraschungen gibt es eigentlich keine. Die Handlung verläuft ziemlich genau so, wie man sich das als Zuschauer nach Sichtung des Trailers – oder nach Lesen der Inhaltsangabe – zusammenreimen würde. Insofern typisch RomCom. David Schwimmer (Ross, „Friends“) inszenierte die Geschichte mit leichter Hand und hat die Erfahrung, die er mit der Regie diverser Sitcom-Episoden gesammelt hat, gekonnt umgesetzt.

Letztendlich ist „Run, Fatboy, Run“ auch nur eine weitere romantische Komödie. Aber eine wirklich sympathische – tolle Darsteller und eine nette Prämisse inklusive. Sehenswert: 7/10 Punkte.