Race to Dakar (2006)

Nach längerer Zeit hatte ich einmal wieder Lust auf eine Reisedoku und da ich Charley Boorman in seinen bisherigen Abenteuern stets sympathisch fand, bot sich „Race to Dakar“ an. Zuvor war ich eher skeptisch, da ich befürchtete, dass hier – noch mehr als in seinen anderen Unternehmungen – das Motorradfahren an sich im Vordergrund stehen würde. Schließlich geht es ja um die Teilnahme an der berühmt-berüchtigten Rallye Dakar. Ob es Charley ins Ziel geschafft hat?

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Zeitlich lässt sich „Race to Dakar“ zwischen den beiden Trips mit Ewan McGregor – „Long Way Round“ und „Long Way Down“ – und vor Charleys beiden „By Any Means“-Abenteuern einordnen. Ewan hat auch in dieser Doku einige Auftritte, doch blieb er aufgrund seiner Unerfahrenheit als Fahrer (und bestimmt auch auf Anraten seines Managers) lieber zu Hause. Dabei ist zu Beginn noch gar nicht klar, wie unwahrscheinlich anstrengend diese Unternehmung doch werden sollte. Man bekommt als Unbeteiligter (und in meinem Fall eigentlich auch Uninteressierter) zwar durchaus mit, dass es immer mal wieder Todesfälle bei der Rallye Dakar gibt, doch welche Leistungen die Fahrer teils erbringen müssen und was die Teilnahme an solch einem Rennen tatsächlich bedeutet, wurde mir erst nach dieser Doku klar.

Natürlich wird wieder viel über Motorräder geredet und das Fahren steht natürlich im Mittelpunkt, doch selbst mir – mit absolut keinem Interesse an Motorrädern – hat die Doku ausgezeichnet gefallen. Sie ist spannend, witzig und teils durchaus beeindruckend. Natürlich wird ab und zu inszenatorisch auf die emotionale Tube gedrückt, doch wirken die Personen stets echt und sind dabei absolut sympathisch. Auch Hut ab für Charley für seinen gezeigten Teamgeist.

Letztendlich hat mir auch diese mit sieben Episoden recht kurze Serie wieder enorm viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf Charleys nächstes Abenteuer. Wer Tipps für unterhaltsame Reisedokus (möglichst in Serienform) hat, immer her damit! „Race to Dakar“ kann ich für meinen Teil nur empfehlen: 8/10 Punkte.

Der Hobbit: Eine unerwartete Reise – OT: The Hobbit: An Unexpected Journey (2012)

Aktualisierung: Ich habe „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ am 27. Dezember 2013, am 13. Dezember 2014, am 19. Dezember 2015 und am 25. Dezember 2023 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und jeweils eine aktualisierte Besprechungen veröffentlicht.

Seit ich Peter Peter Jacksons Verfilmung der „Der Herr der Ringe“-Trilogie kennen und lieben gelernt habe, war die Verfilmung von J. R. R. Tolkiens Vorgänger ein großer Wunsch von mir. Gestern war es – nach etlichen Startschwierigkeiten – endlich soweit und ich konnte mir „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ (OV, 3D mit 24 fps) auf der großen Leindwand ansehen. Die Erwartungen waren hoch, die Ängste aufgrund viel zu vieler bereits gelesener Rezensionen auch. Würde der Film an die alte Trilogie anschließen können oder würde ich bitter enttäuscht werden?

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Im Gegensatz zu meiner ersten Sichtung von „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ vor nun schon über 10 Jahren fehlte von Beginn an ganz klar die Magie. Seitdem hat sich das Marketing von Filmen extrem gewandelt und jeder noch so kleine Schnippsel wird bereits im Vorfeld breitgetreten und ausgiebig diskutiert. Ich selbst bin mit meinem Blog natürlich Teil dieser Maschinerie und freue mich auch stets über die aktuellsten Trailer und andere Neuigkeiten, doch manchmal wünschte ich mir die unschuldige Vorfreude von damals zurück. Zuviel Kalkül, zuviel Analyse, zuviel Meinung. Damals gab es ein paar wenige Filmseiten im Netz, ansonsten hat man sich auf Zeitschriften oder Mundpropaganda verlassen. Während der heutigen Sichtung spukte mir jedoch bereits die Kritik an einzelnen Szenen im Kopf herum, was dem Filmerlebnis sicher nicht zuträglich war.

Doch genug des Genörgels eines alten Mannes und zum lang erwarteten Film: Sobald die ersten Noten von Howard Shores abermals äußerst gelungenen Scores erklingen, erwacht Mittelerde zum Leben. Ich habe mich sofort wieder heimisch im Auenland gefühlt und der Kniff, die erzählerische Klammer parallel zu Bilbos Geburtstagsfeier in „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ zu inszenieren, hat bei mir sofort gezündet. Überhaupt habe ich den Prolog in Beutelsend sehr gemocht und fand die Einführung der Zwergenbande einfach nur unglaublich unterhaltsam. Genau so habe ich mir das beim Lesen der Vorlage vorgestellt. Herrlich!

Die meisten Kritiker – und auch das spukte mir während der Sichtung beständig im Kopf herum – scheinen den zweiten Teil des Films um einiges gelungener zu finden, als die recht langsame erste Häfte. Dies kann ich für meinen Teil so nicht nachvollziehen, finden sich meine Kritikpunkte doch hauptsächlich in der zweiten Filmhälfte wieder. Die Begegnung mit Gollum fand ich zwar famos in Szene gesetzt, doch die 3D-Achterbahnfahrten durch das Nebelgebirge samt comichaftem Goblin-König? Nein, so hatte ich mir das nicht ausgemalt. Dabei hatte ich größte Hoffnungen für diesen Teil der Erzählung, da die Reise durch die Minen von Moria nach wie vor meine Lieblingsszene der gesamten alten Trilogie ist. Hier gab es jedoch viel zu viel Gewusel samt überzogener Action, bei der die Atmosphäre leider ziemlich auf der Strecke geblieben ist. Von der Extended Edition erhoffe ich mir tatsächlich ein paar ruhigere Momente ohne CGI-Gekloppe.

Die vielkritisierten Ergänzungen sind mir dagegen nicht negativ aufgefallen. Für mich passten die Erweiterungen sehr gut in Peter Jacksons Mittelerde, die sich ohnehin von der J. R. R. Tolkiens unterscheidet. Selbst Radagast der Braune hatte nach einer gewissen Eingewöhnungsphase durchaus so seine Momente. Da hat mich die inszenatorische Anbiederung an die Originaltrilogie deutlich mehr gestört: ob nun die Flucht aus dem Nebelgebirge, das Rufen der Adler oder andere Szenen, die inhaltlich an „Der Herr der Ringe“ erinnern – Peter Jackson hat diese auch exakt so inszeniert, wie in seinem Mammutwerk, was ich oft zu gewollt fand.

Noch ein paar Worte zur Technik: Nachdem ich in den letzten Wochen mir einiges an nativem 48 fps- bzw. 50 fps-Material angesehen hatte stand für mich fest, dass mich die HFR-Version aufgrund ihres Looks nicht wirklich in die Welt Mittelerdes hätte eintauchen lassen. Selbst normales 3D war wieder ablenkend genug. Es funktioniert wunderbar in langsamen, mit Weitwinkel gedrehten Kamerafahrten oder in Szenen, in denen die Kamera eher stationär ist. Sobald jedoch Action gezeigt wird und es zu vielen Umschnitten kommt, hätte ich mir eine klassische 2D-Fassung gewünscht. Somit freue ich mich sowohl von technischer, als auch inhaltlicher Seite auf die entspannte Sichtung der Blu-ray in ca. einem dreiviertel Jahr.

Auch wenn „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ nicht sonderlich elegant erzählt war und Peter Jackson einige Szenen – vor allem die mit ausufernder Action – eher gewöhnungsbedürftig inszeniert hatte, so fand ich die Rückkehr nach Mittelerde doch enorm gelungen. Auch die angeprangerte Länge des Films empfand ich nicht als störend – anders als meine dank 3D trändenden Augen. Heute würde ich mir am liebsten sofort den zweiten Teil ansehen und ich bin mir sicher, dass auch dieser Beginn von Bilbo Beutlins Abenteuer in meiner Gunst noch wachsen wird: 8/10 Punkte.

So this is the New Year…

Ich hoffe ihr seid gut und ohne große Verluste rübergekommen. Von meiner Seite gibt es nicht viel zu berichten, denn mit zwei kleinen Kindern beschränkt sich das Feiern sowieso auf die heimischen vier Wände und einen kleinen, aber erlesenen Kreis. Das Raclette war lecker und die Nacht kurz. Viel zu kurz.

Mit folgenden Eindrücken des gestrigen Lichterspiels und treffenden Gedanken zum Jahreswechsel (ihr müsst euch die Musik halt dazu denken), entlasse ich euch in ein hoffentlich grandioses 2013!

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So this is the New Year
And I don’t feel any different
The clanking of crystal
Explosions off in the distance

So this is the New Year
And I have no resolutions
For self-assigned penance
For problems with easy solutions

So everybody put your best suit or dress on
Let’s make believe that we are wealthy for just this once
Lighting firecrackers off on the front lawn
As thirty dialogs bleed into one

I wish the world was flat like the old days
Then I could travel just by folding a map
No more airplanes, or speed trains, or freeways
There’d be no distance that can hold us back

So this is the New Year

DEATH CAB FOR CUTIE, TRANSATLANTICISM (2003)

Media Monday #79 – Silvester-Special

Kaum zu glauben, dass seit dem letzten Media Monday beinahe schon wieder eine Woche vergangen ist. Die Zeit rennt aber auch – ganz besonders wenn man frei hat und somit viel zum Filme- bzw. Serienschauen kommt. Doch für den Rückblick des Medienjournals auf 2012 unterbreche ich meine nächtlichen Sichtungen gerne…

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  1. Der beste Film in 2012 war für mich „Prometheus: Dunkle Zeichen“.
  2. Mein liebstes Buch in 2012 war für mich der zweite oder dritte Teil der „A Song of Ice and Fire“-Saga, da ich es nicht geschafft habe aktuellere Bücher, d.h. von 2012, zu lesen.
  3. Größte Serienneuentdeckung in 2012 war zweifelsohne „Six Feet Under“ und „Boardwalk Empire“. Von den erst 2012 angelaufenen Serien würde ich vermutlich „Go On“ mit Matthew Perry wählen – viel mehr Aktuelles schaue ich zurzeit auch gar nicht.
  4. Die größte Enttäuschung hingegen war für mich ganz klar, dass Dan Harmon als Showrunner bei „Community“ ausgestiegen ist bzw. wurde – zumindest was Enttäuschungen bei Serien angeht.
  5. Im nächsten Jahr freue ich mich ganz besonders auf „The Hobbit: An Unexpected Journey“, den ich hoffentlich nächste Woche endlich sehen kann.
  6. Spannend wird 2013 vor allem, weil ich versuchen will meinen Medienkonsum inklusive Besprechungen in diesem Blog trotz erfolgreicher Verdopplung, anspruchsvollem Job usw. aufrecht zu erhalten.
  7. Und ganz im Vertrauen, meine Vorsätze fürs kommende Jahr sind wieder mehr Sport zu treiben, die persönlichen Prioritäten zu ordnen und den daraus resultierenden Konsequenzen entsprechend Rechnung zu tragen.

Total Recall – Extended Director’s Cut (2012)

Als der Film angekündigt wurde, war die Ablehnung der meisten Filmfreunde deutlich spürbar. Schließlich sollte mit „Total Recall“ die Vorlage eines der großen Actionfilme der frühen 90er Jahre neu interpretiert werden. Um es deutlich zu sagen: ein Remake von Paul Verhoevens Kultfilm mit Arnold Schwarzenegger. Ich für meinen Teil war jedoch zurückhaltend neugierig, bietet doch Philip K. Dicks Vorlage durchaus Potential für eine gelungene Neuverfilmung – und was haben Len Wiseman und Kurt Wimmer daraus gemacht?

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Der 2012er „Total Recall“ ist ein wildes Sammelsurium von bereits existierenden Sci-Fi-Szenarien. Bis auf in die Handfläche implementierte Mobiltelefone (was für eine grandios bescheuerte Idee), bietet der Film absolut keine genuine Idee. Es gibt Roboter, welche direkt „I, Robot“ entsprungen scheinen, aus „Star Wars“ wurden die Stormtrooper entliehen, die futuristischen Städte inklusive die Mode der Bewohner enstammen 1:1 Ridely Scotts „Blade Runner“ und die restliche Welt hat man aus Versatzstücken von „Minority Report“ zusammengeschustert. Selbst das nervige Stilmittel der allgegenwärtigen Lens Flares hat Wiseman J.J. Abrams (u.a. verstärkt in „Super 8“ eingesetzt) entrissen. Und die Handlung? Achja, da gab es 1990 ja noch diesen einen Film namens „Total Recall“.

Nachdem ich meinen Frust nun niedergeschrieben habe, muss ich neidlos zugeben, dass das Sci-Fi-Flickwerk schon verdammt gut aussieht. Die Action und die Effekte besitzten schon einen gewissen Wow-Effekt. Am liebsten hätte ich den Film alle paar Sekunden angehalten, nur um mich an den Zukunftswelten zu ergötzen. Vermutlich hätte dafür aber auch ein Buch mit dem Artwork des Films gereicht. Die in dieser Welt stattfindende Action ist aber mitreißend genug, damit man als Zuschauer am Ball bleibt. Oft ist der Videospiel-Faktor zwar schon grenzwertig, doch Langeweile kam größtenteils nicht auf. Letztendlich hat man sich aber auch daran satt gesehen.

Einen Vergleich zu Verhoevens Film kann ich mir an dieser Stelle eigentlich sparen, da dieser nahezu alles besser macht. Sicher ist der Trash-Faktor höher, doch spielt er auf dem Mars, hat die bessere (und blutigere) Action und die komplexere Handlung – und das mag bei einem Schwarzenegger-Film etwas heißen. Wisemans Remake ist einfach zu belanglos und ohne Ecken und Kanten inszeniert, um irgendeine Relevanz zu besitzen. In einem Satz: Der Film besitzt keinen Charakter.

Als Sci-Fi-Freund darf man dennoch ruhigen Gewissens einen Blick riskieren, doch vermutlich hat man als solcher das alles sowieso schon ein gutes dutzend Mal gesehen. Wer für – im sogenannten Extended Director’s Cut – über 2 Stunden Sci-Fi-Porn sehen möchte, der findet mit Len Wisemans „Total Recall“ den Film der Wahl. Die Zeit vergeht wie im Flug und danach ist der Film auch schon vergessen. Alle anderen bleiben lieber bei Verhoeven: 5/10 Punkte.

Cowboys & Aliens – Extended Director’s Cut (2011)

Manche Filme können mit den an sie gerichteten Erwartungen einfach nicht mithalten. Als die ersten Informationen zu  „Cowboys & Aliens“ die filmliebende Öffentlichkeit erreichten, schien der nächste Genreklassiker vor der Tür zu stehen. Schon der Titel schrie nach Selbstironie und Genrepersiflage. Als letztendlich jedoch der große Spaß ausblieb, hagelte es Verrisse und so war ich – trotz grundlegendem Interesse – erst einmal zurückhaltend, was die Sichtung des Films betraf…

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Zunächst einmal war ich erfreut über die gelungene Westernatmosphäre. Man hat das Genre erst genommen und somit eine glaubwürdige Bühne für dieses seltsame Zusammentreffen geschaffen. Während der ersten 45 Minuten schien sich der Film genau nach meinem Geschmack zu entwickeln. Etwas ernsthafter als vermutet, doch warum nicht? Aufgesetzte Selbstironie ist ja auch nicht zwangsweise ein Qualitätsmerkmal. Dann jedoch beginnt der zweite Akt, während dessen etliche Zusammenhänge an diversen Lagerfeuern erkärt werden, ewig durch die Pampa geritten wird und teils hanebüchene charakterliche und dramaturgische Vorbereitungen für das Finale getroffen werden. Zäh wie Kaugummi.

Nach ca. einer Stunde mit viel zu viel Gerede, langweiliger Action und nur allzu vorhersehbaren Charakterentwicklungen, wurde endlich das Finale angegangen. Dies war zwar auch nicht sonderlich innovativ – weder inszenatorisch, noch inhaltlich – doch flogen hier endlich einmal die Fetzen und die titelgebenden Aliens durften unsere gesichtslosen Reiter blutig und mit Schmackes dezimieren. Wieder eine Viertelstunde, die recht unterhaltsam war.

Interessanterweise hat man für „Cowboy & Aliens“ tatsächlich einige hochklassike Darsteller gewonnen. Allen voran Daniel Craig, der den schweigsamen Fremden durchaus gekonnt verkörpert. Auch Harrison Ford kann als fieser Großgrundbesitzer überzeugen, wobei die Rolle selbst nicht sonderlich viel hergibt. Was wohl Sam Rockwell geritten hat den langweiligen Barkeeper/Arzt zu geben? Olivia Wilde wirkte auf mich übrigens nur wie eine billige Kopie von Summer Glau. Sorry, Fanboys…

Letztendlich ist die Sache mit „Cowboys & Aliens“ ein zweischneidiges Schwert. Einerseits bietet er ein gelungenes Westernsetting und nette Effekte, andererseits sind die meisten Charaktere stinklangweilig und die Handlung hätte sich wohl jeder 10-jährige aufregender beim Lego-Spielen ausdenken können. Auch wenn ich doch größtenteils recht gut unterhalten wurde, kommt der Film über Mittelmaß einfach nicht hinaus: 5/10 Punkte.

Konsumrausch 2012

Da bereitet man sich wochenlang auf diese drei Tage im Jahr vor, packt dutzende von Geschenken ein und versucht die entsprechende Stimmung zu verbreiten – und dann ist der Spuk schneller vorbei, als man das Weihnachtsessen verdaut hat. Mit diversen Familienbesuchen, Patenkindern usw. kommen mir die Feiertage nachträglich wie ein einziger Rauschzustand zwischen Plätzchen, Geschenkpapier und Windeln vor. Schön war es dennoch – und leer ausgegangen bin ich dieses Jahr natürlich auch nicht:

konsumrausch2012

Wie ihr seht – und wie ich bereits im letzten Media Monday angekündigt habe – hat meine Seriensammlung Zuwachs bekommen. Weiterhin gab es Theaterkarten und Nervennahrung in Form eines Single Malts und diverser Leckereien. Den größten Teil der Geschenke macht jedoch die Kategorie Zubehör für das Kind aus, das ich an dieser Stelle jedoch nicht ablichten konnte, da mir ganz einfach das nötige Weitwinkel-Objektiv fehlt, um tatsächlich alles aufs Bild zu bekommen… 😉

Media Monday #78 – Christmas-Special

Diese Woche hat sich Wulf vom Medienjournal etwas Besonderes einfallen lassen und somit steht auch der Media Monday ganz im Zeichen des Weihnachtsfests. Wenn meine ganz speziellen Christkinder und Weihnachtsmänner das gewusst hätten, dann hätte ich natürlich (noch) mehr Filme/Bücher/etc. unter dem Weihnachtsbaum vorgefunden…

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  1. Was lag bei dir in Richtung Film/Buch/etc. unter dem Weihnachtsbaum?
    Bei mir gab es die „That ’70s Show“- bzw. „Die wilden Siebziger!“-Komplettbox, die ersten beiden Staffeln der TV-Serie „Justified“ und die Charley Boorman-Doku „Extreme Frontiers: Racing Across Canada“.
  2. Hast du selbst auch etwas in der Richtung verschenkt und wenn ja, was?
    Im Vergleich zu anderen Jahren sah es dieses Weihnachten etwas mau aus und so gab es nur „Castle – Season 3“ für den Schwager.
  3. Gibt es etwas, dass du dir nach den Weihnachtstagen noch unbedingt wirst kaufen müssen, weil niemand es dir geschenkt hat?
    Alternativ zu meinen Geschenken hätte ich mich noch über die „The Wire“-Komplettbox, die fünfte „Mad Men“-Staffel oder den Einstieg in die TV-Serie „Sons of Anarchy“ gefreut – doch mit dem Kaufen habe ich es nicht allzu eilig, da ich nun ja mehr als genug Stoff zum Schauen habe.
  4. Laufen bei euch zu den Festtagen bestimmte Weihnachts-CDs?
    Seit letztem Jahr gehört A VERY SHE & HIM CHRISTMAS von SHE & HIM zum Pflichtprogramm, anstonsten werden hauptsächlich Weihnachtsklassiker von Bing Crosby, Frank Sinatra, Nat King Cole, Dean Martin oder Petti LaBelle gespielt.
  5. Jetzt mal ehrlich, welches Weihnachtslied hat dich in diesem Jahr am meisten genervt?
    Wie jedes Jahr natürlich LAST CHRISTMAS von WHAM! Ein schrecklicher Song.
  6. Meine liebste Version/Adaption von Charles Dickens’ “A Christmas Carol” ist natürlich „Die Muppets-Weihnachtsgeschichte“.
  7. Die freien Tage habe ich genutzt (oder werde ich noch nutzen), um mir endlich „The Hobbit: An Unexpected Journey“ anzusehen.