Castle – Season 4

Auch in diesem Jahr befand sich erstaunlicherweise eine simple Krimiserie unter meinen Serienhighlights. So habe ich mich jede Woche auf die neue Episode von „Castle – Season 4“ gefreut und wurde jedes Mal bestens unterhalten. Was hat die Staffel also im Detail zu bieten? Spannende Fälle, viel Humor, Liebesgeplänkel, eine Zeitreise, Zombies – und natürlich Nathan Fillion.

Gleich zu Beginn der Staffel wird natürlich der Cliffhanger des vorhergehenden Jahres aufgelöst, der zwar schockierend war, doch letztendlich nur einen Ausweg erlaubte. Auch über den Verlauf der Staffel wird die Handlung rund um Detective Becketts Ermittlungen nach dem Mörder ihrer Mutter immer wieder aufgegriffen. Dieser Handlungsstrang gipfelt im Staffelfinale letztendlich in einer erneut äußerst spannenden Episode, welche die Weichen für das kommende Jahr neu stellt – und das in absolut jeder Hinsicht. Man darf also gespannt sein…

Den Großteil machen jedoch auch im vierten Jahr die in sich abgeschlossenen Einzelfälle aus, welche teils wirklich erstaunlich überraschend und oft mit einem inhaltlichen Twist erzählt werden. So werden unsere Helden z.B. mit einer Geistergeschichte konfrontiert, jagen einen selbsternannten Superhelden, werden in einem Banküberfall als Geisel genommen, lösen einen Fall in den 1940er Jahren, finden sich in einem anfangs an „Saw“ erinnernden Szenario wieder, decken eine CIA-Verschwörung auf und flüchten vor einer Zombie-Horde. Für Abwechslung ist also – sowohl für die Ermittler, als auch für uns Zuschauer – auf jeden Fall gesorgt.

Ein weiteres Highlight war für mich als großer „Firefly“-Fan natürlich die Wiedervereinigung von Nathan Fillion und Adam Baldwin, der in einer Episode einen tragenden Gastauftritt in einer Rolle absolvieren durfte, die ihm wirklich auf den Leib geschrieben war. Für mich stellte die vierte Staffel somit noch einmal eine kleine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr dar und ich weiß jetzt schon, dass ich meine wöchentliche Dosis „Castle“ vermissen werde: 9/10 (8.8) Punkte.

Run, Fatboy, Run (198)

Auch heute habe ich mich wieder für eine kurze, dafür aber schnelle Runde entschieden. Mal sehen, ob dieses Vorgehen über kurz oder lang den nötigen Trainingserfolg bringt. Vielleicht in Kombination mit einem längeren Lauf am Wochenende. Zurzeit mache ich das noch so, wie es mir in den Sinn kommt, doch vielleicht sollte ich mich wirklich einmal nach einem Trainingsplan umsehen, der nicht mehr als zwei Läufe pro Woche vorsieht.

Distance: 5.54 km
Duration: 00:29:39
Avg Speed: 11.2 km/h
Avg Pace: 5:20 min/km
Energy: 448 kcal

Mit der Geschwindigkeit bin ich natürlich ziemlich zufrieden, doch das ist bei der kurzen Strecke auch kein Wunder. Ansonsten war der Lauf sehr angenehm: tolles Wetter, mild und nicht zu heiß sowie die nötige Motivation. Dafür spüre ich seit langer Zeit einmal wieder meine Waden, was ich einmal als gutes Zeichen werten möchte…

Im ersten Ohr: Der GameOne-Plauschangriff: Kickstarter
Im zweiten Ohr: Sneakpod #232 – Das Hochzeitsvideo / Iron Sky

Blogroll Reloaded #2

Auch im letzten Vierteljahr hat sich so einiges in der mir bekannten Blogosphäre getan. Zwar weniger als bei der letzten Aktualisierung, doch immerhin so viel, dass mir die Veränderungen einen eigenen Artikel wert sind. Natürlich werde ich auch dieses Mal weiterhin die Feeds der gelöschte Blogs für einen gewissen Zeitraum beobachten…

Die Blogroll-Veteranen:

Über ein Jahr Funkstille bzw. stillgelegt:

Neu und lesenswert:

Kommentare in Form von Anmerkungen, Richtigstellungen und Empfehlungen sind natürlich auch dieses Mal wieder willkommen!

Media Monday #45

Obwohl meine Arbeitstage aufgrund eines neuen Mammutprojekts zurzeit wieder regelmäßig über die 10-Stunden-Marke zu wachsen drohen, habe ich die tote Zeit zu Projektbeginn genutzt, um mich den Fragen des Medienjournals zum Thema Film und Co. zu widmen.

  1. Der beste Film mit Robert De Niro ist für mich ziemlich schwer zu benennen, da er in wirklich vielen fantastischen Filmen mitgespielt hat. Ich könnte hier alles von „Brazil“ über „Once Upon a Time in America“ bis „The Deer Hunter“ nennen, entscheide mich letztendlich aber für „GoodFellas“ – und möchte zudem noch „The Godfather: Part II“ genannt wissen, um mich damit endgültig aus einer definitiven Aussage herauszuwinden…
  2. Robert Rodriguez hat mit „From Dusk Till Dawn“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film damals eingeschlagen hat wie eine Bombe und Rodriguez – meiner Meinung nach – danach nie wieder solch einen perfekten Genremix hinbekommen hat, was wohl seiner Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino zu verdanken ist.
  3. Der beste Film mit Julianne Moore ist für mich „Magnolia“.
  4. Die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie weckte schon früh meine Begeisterung für Zeitreisen.
  5. Am Donnerstag startet die Kinoadaption von 21 Jump Street, der Serie mit der Johnny Depp seine Karriere begründet hat. Wie ist eure Meinung zu dem Remake? Toll, überflüssig oder einfach nur egal?
    Total egal. Ich kenne weder die Serie, noch konnte mich der Trailer begeistern.
  6. Die beste Krimi-Serie ist für mich „Castle“ mit Nathan Fillion – zumindest unter den klassischen Crime Procedurals. Ansonsten könnte ich auch das Serial „The Killing“ nennen, das über mehrere Staffeln die Aufklärung eines einzigen Mordfalls erzählt.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Transformers: Die Rache“ und der war ziemlich schlecht, konnte mich aber dennoch gut unterhalten, weil ich nach einer zermürbenden Woche einfach nur unterhalten werden wollte und dies dem Film erstaunlicherweise ganz gut gelungen ist.

Transformers: Die Rache – OT: Transformers: Revenge of the Fallen (2009)

Aktualisierung: Ich habe „Transformers: Die Rache“ am 14. März 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Nach einer recht stressigen Woche und dem Ausblick auf noch mehr davon in den nächsten Tagen, haben wir einstimmig beschlossen uns bei der Wahl des Wochenendfilms auf Popcornkino zu beschränken. Da die Auswahl an noch ungesehenen Filmen in diesem Bereich nicht groß war, wanderte letztendlich „Transformers: Die Rache“ in den Blu-ray-Player – und obwohl ich nach den ersten 10 Minuten bereits wieder ausschalten wollte, haben wir letztendlich tatsächlich durchgehalten…

Transformers: Die Rache (2009) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Transformers: Die Rache (2009) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Erwartet hatte ich mir ehrlich gesagt nicht viel. Zwar wusste mich der Vorgänger „Transformers“ bei der Zweitsichtung recht gut zu unterhalten, doch waren die Kritiken für diese erste Fortsetzung so vernichtend, dass ich wahrlich eine der größten filmischen Katastrophen erwartete. Zu Beginn des Films wird man auch sofort in eine völlig übertriebene Actionsequenz hineingeworfen, woraufhin ich die Sichtung auch beinahe abgebrochen hätte. Doch letztendlich blieben wir dabei und nach einer gewissen Zeit hat sich anscheinend mein Wahrnehmung auf das Niveau des Films eingepegelt, was dazu führte, dass ich über weite Strecken tatsächlich gut unterhalten wurde.

Man darf sich natürlich nichts vormachen: Die Geschichte ist, wenn man dem Film überhaupt eine solche zugestehen möchte, größtenteils unglaublich hanebüchen. Tote Roboterkrieger, die mit unserem Hauptcharakter Sam Witwicky im Geiste kommunizieren. Ein absurder Plot rund um die Auslöschung der Sonne und Mördermaschinen, die unter den Pyramiden von Gizeh versteckt sind. Hinzu kommen Figuren, die unglaublich platt gezeichnet sind und keinerlei Form der Charakterentwicklung erfahren. Einzig bei Optimus Primes Niederlage musste ich an sein Ableben in den Comics denken, das mich als Kind doch ziemlich mitgenommen hatte – ganz im Gegensatz zur gestrigen Filmversion davon. Man sieht schon, dass die Stärken in anderen Bereichen liegen müssen.

„Transformers: Revenge of the Fallen“ ist in erster Linie natürlich ein großes Actionfeuerwerk. Besonders im Finale ist die Action so übertrieben bombastisch, dass man ihr kaum noch folgen kann. Allerdings empfand ich die Kameraführung bei Weitem nicht so extrem irritierend, wie ich dies nach den meisten Kritiken befürchtet hatte. Michael Bay ist es durchaus gelungen enorme Schauwerte in die viel zu langen zweieinhalb Stunden Film zu verpacken. Die CGIs sind exzellent und setzen das Sci-Fi-Szenario auf jeden Fall beeindruckend in Szene. Ich hatte somit durchaus Spaß mit den kämpfenden Riesenrobotern – besonders die Schlacht im Wald – und auch die Werbebilder für das US-Militär sehen natürlich sehr schick aus, doch reicht das für ein gelungenes Filmerlebnis?

Fazit

Eigentlich vereint „Transformers: Die Rache“ alles, was man an einem Film verabscheuen sollte: Anbiederung an die Zielgruppe, pseudocoole Inszenierung, keine Handlung, blasse Charaktere und ein ärgerlich reaktionärer Grundton. Selbst der Humor versagt – bis auf das perfekt getimte ‚We gotta catch that plane!‘ – beinahe komplett. Doch gestern hat mir das irgendwie gereicht. Mich hat der Film nach einigen Anlaufschwierigkeiten tatsächlich erstaunlich gut unterhalten: 6/10 Punkte. Und nun dürft ihr meine Kritik in der Luft zerreißen…

Run, Fatboy, Run (197)

Nachdem ich meine Laufpläne aufgrund des regnerischen Wetters heute eigentlich schon auf Eis gelegt hatte, habe ich mich doch noch für eine kurze Runde aufgemacht. Da ich nicht in den Matsch wollte, war die Streckenauswahl doch sehr eingerschänkt. Um zumindest etwas Abwechslung in den Lauf zu bringen, habe ich mich heute erstmals am Intervalltraining versucht: 400 m locker, 400 m deutlich schneller als normal, 400 m locker, 400 m deutlich schneller als normal usw.

Distance: 4.27 km
Duration: 00:22:45
Avg Speed: 11.3 km/h
Avg Pace: 5:20 min/km
Energy: 344 kcal

Letztendlich war die Durchschnittsgeschwindigkeit tatsächlich schneller, als beim normalen Laufen. Allerdings ist die Runde auch deutlich kürzer, als meine sonstigen Strecken und ich muss zugeben, dass diese Trainingsart schon wirklich ziemlich anstrengend ist. Auf jeden Fall eine interessante Erfahrung. Vielleicht versuche ich das nun ab und zu wieder. Ob es mich letztendlich jedoch schneller macht, muss sich erst noch zeigen…

Im Ohr: Nerdtalk Episode 252

Ergebnis: Veränderung

Ihr habt eifrig gewählt und es war keine leichte, geschweige denn eine eindeutige Entscheidung. Zu Beginn hat es so ausgesehen, als würde das Neat!-Theme eine übermächtige Anhängerschaft besitzen, ab Mitte der Woche ist die Stimmung jedoch umgeschlagen und ihr habt euch anscheinend – ebenso wie ich – mit Ari angefreundet, was sich auch deutlich im Ergebnis widerspiegelt:

Es ist also ein klassisches Unentschieden geworden, doch der Mehrheit der Leser scheint es ohnehin egal zu sein, mit welchem Theme ich mein Meinung in die filmische Blogosphäre hinausposaune. Letztendlich liegt die Entscheidung also wieder bei mir – und da sich die ganze Sache ja auch irgendwie gelohnt haben soll, entscheide ich mich ausnahmsweise einmal für Veränderung.

Vielen Dank für eure Mithilfe!

Ich hoffe übrigens, dass sich die 13 Neat!-Fans mit der Zeit auch mit dem neuen Design anfreunden werden – zumindest bis zur nächsten Veränderung in frühestens 6 Jahren… 😉

Alle guten Dinge sind zwei

Um dem aktuellen Fortsetzungswahn gerecht zu werden, war es auch für uns an der Zeit für ein Sequel. Dabei sind wir jedoch nicht mit höher, schneller und weiter dem Trend gefolgt, sondern haben eine nicht unwichtige Veränderung in der Anatomie in Auftrag gegeben. Somit darf sich unser Zappelinchen auf ein Brüderchen freuen – vorausgesetzt natürlich, dass die Frau Doktor tatsächlich mehr auf dem Ultraschall erkennen konnte, als ich… 😉

Im November ist es dann soweit und bis dahin gibt es noch so einiges zu überstehen. Das erste Drittel verlief – zumindest für Nummer zwei und mich – schon einmal bestens, doch zog dieses erschreckend schnell an uns vorüber und ich kann nur hoffen, dass wir auch für den Neuzugang noch ein paar Ruhepausen finden werden.

Wäre ja auch gelacht, wenn sich 2012 somit nicht doch noch anschicken würde spannender als 2011 und mindestens ebenso spannend wie 2010 zu werden!

Run, Fatboy, Run (197)

Nach einigen aufgrund diverser Gründe recht anstrengenden Tagen, habe ich mich heute trotz pochender Kopfschmerzen zum Laufen aufgemacht. Kurz nach dem Lauf ging es auch viel besser, doch inzwischen sind sie zurück. Außerdem kann ich mich nicht mehr online bei meiner Tracking-Software anmelden, so dass ich um die Ergebnisse meiner nächsten Läufe bange. Zurzeit scheint mich Murphy – ihr wisst schon, der von Murphy’s Law – recht hartnäckig zu verfolgen…

Distance: 7.33 km
Duration: 00:42:40
Avg Speed: 10.3 km/h
Avg Pace: 5:49 min/km
Energy: 592 kcal

Mit der Zeit bin ich recht zufrieden. Trotz Sonnenschein und ziemlicher Hitze, habe ich den Lauf aufgrund eines angenehmen Lüftchens doch genossen. Eine neue Strecke habe ich auch ausprobiert, die sich letztendlich jedoch als nicht so sinnvoll herausstellte, wie ich mir das zuvor erhofft hatte. Bis zum Wochenende war es das einmal wieder und ich kann nur hoffen, dass sich bis dahin das Glück – zumindest in so manchen Bereichen – wieder wendet.

Im ersten Ohr: Sneakpod #231 – 50/50: Freunde fürs (Über)Leben
Im zweiten Ohr: Celluleute Folge #42: Jahresrückblick 2011

Media Monday #44

Der heutige Brückentag lässt mir beinahe noch weniger Zeit, als normale Arbeitsmontage, weshalb die Antworten auf die Fragen des Medienjournals heute etwas auf sich warten ließen.

  1. Der beste Film mit Guy Pearce ist für mich „The Road“.
  2. Paul Thomas Anderson hat mit „Magnolia“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film für mich jedes Mal ein tief emotionales Erlebnis mit einem fantastischen Soundtrack ist.
  3. Der beste Film mit Mila Kunis ist für mich „Nie wieder Sex mit der Ex“ – allerdings kenne ich auch „Black Swan“ noch nicht.
  4. Gibt es einen Film, der geplant und bereits im Gespräch war, letztlich – oder bisher – noch nicht produziert worden ist, auf den ihr euch aber sehr gefreut hättet?
    Hier kann ich auf jeden Fall Terry Gilliams „The Man Who Killed Don Quixote“ nennen, dessen Nicht-Entstehungsgeschichte in der Doku „Lost in La Mancha“ auf beeindruckende Weise festgehalten wurde. Noch heute bin ich mir sicher, dass der Film fantastisch geworden wäre. Die Doku ist auch eine der gelungensten ihrer Art und man sollte sie als Filmfreund auf jeden Fall einmal gesehen haben. 
  5. In sich abgeschlossene Miniserien sind ein Medium, das noch viel zu selten genutzt wird. Besonders Romanverfilmungen könnten davon profitieren. Leider jedoch wird hier meist nur auf zeitlich knapp bemessene Filme oder – zumindest bei Erfolg – endlose Serien gesetzt.
  6. Filme mit mehreren Episoden und Erzählsträngen sehe ich sehr gerne (z.B. „Magnolia“, „Smoke“ oder „Shortcuts“), da sie oft ein wunderbar skurriles Kaleidoskop des Lebens zeichnen.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch war „A Clash of Kings“ und das war wirklich mitreißend, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Handlungsstränge der diversen Parteien in Westeros weitergehen.

Zu guter Letzt noch eine Bitte an alle Leser und Gelegenheitsleser meines Blog, die durch den Media Monday hier vorbeischauen: Wie findet ihr das neue Blog-Design? Einfach kurz den zugehörigen Eintrag lesen und abstimmen. Vielen Dank!