Media Monday #95

Nach einem wunderschönen Frühlingssonntag bringt uns der Montag wieder graue Wolken – und natürlich die aktuellen Fragen des Medienjournals, was den Wochenausblick gleich wieder positiver gestaltet. Auch wenn das Wochenende somit weniger im Zeichen von Film und Serie stand, so bietet der inzwischen bereits 95. Media Monday wieder allerlei interessante Informationen…

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  1. Al Pacino gefiel mir am besten in „Carlito’s Way“.
  2. Greg Mottola hat mit „Paul“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil mich der Film einfach nur gut unterhalten hat – und ich hier nicht schon wieder die Serie „Arrested Development“ nennen möchte, bei der Mottola auch Regie geführt hat…
  3. Milla Jovovich gefiel mir am besten in „Das fünfte Element“.
  4. Wenn ihr krank seid, greift ihr eher zu einem guten Buch oder stöbert ihr lieber in der heimischen Filmesammlung?
    Da ich mir Kranksein nur gönne, wenn es mich wirklich böse erwischt hat, greife ich in diesem Fall am ehesten zum Buch. Finde ich in diesem Zustand weniger anstrengend als Filme schauen und man kann auch in kurzen Etappen mit der Geschichte weiterkommen.
  5. Eine der überzeugendsten Buchverfilmungen, wo mir Buch und Film gleichermaßen gut gefallen haben, ist – aus aktuellem Anlass, sprich ich habe erst kürzlich die Vorlage gelesen – „Die Tribute von Pamen: The Hunger Games“.
  6. Morgen ist Welttag des Buches. Wie ist deine Meinung dazu?
    Da ich zum ersten Mal davon höre, habe ich noch keine Meinung dazu. Grundsätzlich finde ich es aber immer gut, wenn man versucht Kindern Freude am Lesen zu vermitteln.
  7. Mein zuletzt gelesener Blogartikel hat sich dem Thema Sam Raimis 80er Jahre Schocker „Evil Dead“ gewidmet und findet sich hier: Going to the Movies.

Run, Fatboy, Run (232)

Angespornt durch Sebastians Lauf hatte ich mir heute vorgenommen, es wieder einmal etwas schneller angehen zu lassen. Am Anfang war es recht hart, besonders da sich eisiger Wind und angenehm warmer Sonnenschein beständig abwechselten. Nach den ersten paar Kilometern brach die Sonne aber letztendlich durch die Wolken und auch ich hatte meinen Rhythmus gefunden, so dass ich meine Strecke stets um noch einen Abschnitt erweiterte.

Distance: 8.28 km
Duration: 00:51:32
Avg Speed: 9.64 km/h
Avg Pace: 6:13 min/km
Energy: 696 kcal

Letztendlich hatte ich nicht mehr so sehr die Zeit, als die Länge der Strecke im Blick, womit ich zum ersten Mal in diesem Jahr die 8 km geknackt habe. Doch nicht nur das, es war auch der schnellste Lauf, nach dem ich mich nun noch erstaunlich fit fühle. So kann es gerne weitergehen! Ich hätte wahrlich nie gedacht, dass ich es einmal genießen würde, sonntags durch verlassene Dörfer und über einsame Felder in den gerade erwachenden Tag zu laufen. Verrückte Welt.

Im ersten Ohr: Second Unit #49: High Tension
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Episode 296

Zorn der Titanen – OT: Wrath of the Titans (2012)

Nach einem ereignislosen und doch irgendwie recht anstrengenden Samstag, konnte ich kaum noch Energie für die dringend nötige Abendunterhaltung aufbringen. Doch wollte ich die Woche nicht komplett ohne Film vorüberziehen lassen – und da erinnerte ich mich daran, dass „Zorn der Titanen“ noch ungesehen im Regal vor sich hinschlummerte. Also Hirn aus und ab in die US-Popcorn-Version der griechischen Mythenwelt…

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Der Vorgänger, der 2010er „Kampf der Titanen“, hatte mir bereits viel Spaß bereitet, wenngleich es sich auch nicht wirklich um einen guten Film handelt. Vom Nachfolger erhoffte ich mir somit auch nicht mehr, spricht: fetzige Monster, schöne Landschaftsaufnahmen und mitreißende Action. Dies sollte ich zu Beginn auch bekommen: Die Handlung schickte sich zwar an noch dämlicher zu sein, als die des Vorgängers, doch versprach die Unterwelt als neuer Schauplatz immerhin interessanter zu werden, als der glitzernd aufpolierte Olymp. Auch Perseus erster Kampf gegen die Chimäre war mitreißend gefilmt und ließ auf eine Steigerung hoffen – jedoch weit gefehlt und nach 15 Minuten hatte ich den besten Teil des Films bereits hinter mir gelassen.

Gab es in „Kampf der Titanen“ zumindest noch eine Gruppe von Gefährten, die durchaus ein wenig Charakter besaßen, so kann man dies von der neuen Truppe rund um Perseus leider nicht behaupten. Hinzu kommt, dass sich die Szenen in der Unterwelt – trotz teils bombastischer Schauwerte – schnell als noch schlimmeres Schmierentheater herausstellen, als die Szenen im Olymp es bereits waren. Und das heißt etwas. Auch die folgenden Kämpfe sind leider keine Steigerung, sondern eher nervig inszeniert und inhaltlich unmotiviert. Selbst der große Endkampf ist nur ein blasser Abklatsch gegen den des Vorgängers – nur statt Kraken und Wasser gibt es nun eben Kronos und Feuer.

In einigen Szenen kam jedoch tatsächlich eine nette Abenteueratmosphäre auf. So fand ich das Labyrinth sehr schön gestaltet und wirklich atmosphärisch umgesetzt. Leider jedoch werden unsere Helden auch hier in austauschbare Action gestürzt und der Abenteueraspekt schnell links liegen gelassen. Weiterhin fand ich die Effekte größtenteils wirklich gelungen und den Film schön anzusehen. Unterhalten wurde ich somit durchaus, doch eine weitere Fortsetzung brauche ich nun wirklich nicht mehr: 4/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (231)

Nachdem der Frühling nun tatsächlich da ist, habe ich mich sogleich auf einen schönen Feierabendlauf begeben. Zwar bin ich einigermaßen pünklich aus dem Büro gekommen, doch ein Stau hat meinen Lauf in die Sonne dann doch mehr  verzögert als ich gehofft hatte. Sei es drum. Heute musste es einfach sein. Und zwar in kurzer Hose und T-Shirt. Yeah!

Distance: 6.72 km
Duration: 00:42:56
Avg Speed: 9.39 km/h
Avg Pace: 6:23 min/km
Energy: 570 kcal

Ich habe gleich die etwas längere Runde angepackt und bin zum ersten Mal in diesem Jahr wieder über die Feldwege gelaufen, was wirklich angenehm war. Die Zeit ist zwar immer noch recht bescheiden und sonderlich fit war ich nach dem Lauf auch nicht mehr, doch es wird. Ganz langsam. Und der Sommer ist ja hoffentlich noch lang…

Im ersten Ohr: Second Unit #17: The Dark Knight Rises
Im zweiten Ohr: Sneakpod #281 – Das hält kein Jahr…!

Media Monday #94

Nachdem der Frühling ja nun endlich da ist, kommt man morgens doch gleich viel einfacher aus dem Bett. Zudem habe ich es dieses Wochenende tatsächlich geschafft zwei Filme zu schauen, also bin ich bestens für die aktuellen Fragen des Medienjournals gewappnet – auch wenn Wulf diese Woche gar nicht nach den gesehenen Filmen gefragt hat, doch gelesen habe ich glücklicherweise auch etwas…

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  1. Morgan Freeman gefiel mir am besten in „Die Verurteilten“.
  2. Francis Ford Coppola hat mit „Der Pate“ und „Der Pate – Teil II“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil beide Filme eigentlich als ein monumentales Gesamtwerk gesehen werden müssen, die nicht nur aufgrund ihrer Erzählstruktur, Charaktere und Ausstattung zu Recht als Meisterwerk gelten.
  3. Nicole Kidman gefiel mir am besten in Baz Luhrmans grandiosem “Moulin Rouge” (siehe Media Monday #67).
  4. Stereotype Charaktere gibt es wohl in nahezu jedem Film, doch das ist okay solange sie durch starke und eigenständige Hauptcharaktere aufgewogen werden. Zudem hält ja auch das Leben etliche stereotype Mitmenschen bereit; warum sollte man diese also im Film ausklammern?
  5. Verschachtelte Geschichten mit Vor- und Rückblenden sind für mich meist ein Zugewinn – aber nur falls diese dem Gesamtwerk zuträglich sind und nicht zu reinem Selbstzweck verkommen, doch das gilt ja für jedes Stilmittel.
  6. Jeder Film, um dem im Vorfeld ein enormer Hype entsteht, ist meiner Meinung nach mehr als nur überbewertet, denn diese Hypes werden – zumindest in der heutigen Zeit – größtenteils durch die Filmstudios und Verleiher selbst geschürt, so dass am Ende meist nur die Enttäuschung bleibt; siehe z.B. „A Good Day to Die Hard“ – im Vorfeld ein Riesentrubel auf allen Blogs und dann letztendlich nur enttäuschte Kritiken.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist „Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe“ und das war ein großer Lesespaß und eine absolut gelungene Fortsetzung zu „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“, weil es Suzanne Collins darin gelingt ein Jugendabenteuer mit dystopischen Sci-Fi-Elementen zu verbinden, was erstaunlich gut funktioniert.

Run, Fatboy, Run (230)

Erneut ist seit meinem letzten Lauf über ein Monat ins Land gegangen. Somit dürfe das erste Quartal 2013 das schwächste sein, seit ich angefangen haben zu laufen. Doch heute wollte ich es unbedingt einmal wieder anpacken. Endlich wieder gesund, endlich wieder Plusgrade. Von den versprochenen 20 °C und Sonnenschein war jedoch weit und breit nichts zu sehen, also musste ich mich bei knapp 7 °C, dunklen Wolken und drohendem Nieselregen aufraffen.

Distance: 5.05 km
Duration: 00:32:34
Avg Speed: 9.3 km/h
Avg Pace: 6:27 min/km
Energy: 430 kcal

Eigentlich wollte ich heute mindestens 6-7 km schaffen, doch auf dem Rückweg bin ich einer Bekannten in die Arme gelaufen und nach dem beinahe viertelstündigen Plausch war ich so durchgefroren, dass ich die Runde lieber abgekürzt habe. Die Zeit ist nicht der Rede wert, aber immerhin habe ich mich nach dem Lauf noch überraschend fit gefühlt, was nach so einer langen Pause keine Selbstverständlichkeit ist. Nun hoffe ich demnächst wieder zwei Läufe pro Woche anpacken zu können – zumindest wenn Kinder, Arbeit und Wetter mitspielen… 😉

Im Ohr: Second Unit #45: Hana-Bi

The Dark Knight Rises (2012)

Was war das im vergangenen Jahr wieder für ein Hype um den neuen Batman-Film. Nach dem Kinostart hörte man dann größtenteils enttäuschte Stimmen. Obwohl ich die ersten beiden Teile der Superheldentrilogie beim zweiten Durchgang wirklich zu schätzen gelernt habe, ließ ich mir mit meiner Sichtung von „The Dark Knight Rises“ erst einmal Zeit. Inzwischen hat sich der Staub gelegt und somit konnte ich mir nun endlich eine eigene Meinung bilden…

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Die Erwartungen waren hoch, keine Frage. Ich weiß jetzt noch, wie überrascht ich damals war, dass „The Dark Knight“ alle Rekorde brach. Sicher hatte auch schon „Batman Begins“ das Genre aufgewirbelt, doch erst der Nachfolger öffnete – vermutlich zusammen mit „Iron Man“ – dem Genre alle Türen. Superheldenfilme waren nun nicht mehr nur für die Geeks und Comicleser interessant, sondern in der breiten Masse angekommen. Besonders Nolans realistischer Ansatz schien auf fruchtbaren Boden zu fallen und somit erwartete mit „The Dark Knight Rises“ wohl jeder Typ von Zuschauer den perfekten Abschluss seiner Superheldentrilogie.

Wäre Christopher Nolans Trilogie eine TV-Serie, dann wäre – so hart es klingt – der zweite Teil von vielen Zuschauern wohl als reine Füllepisode wahrgenommen worden. Zwar mit wichtiger Charakterentwicklung, doch für die übergreifende Handlung eher unwichtig. Eigentlich. „The Dark Knight Rises“ schlägt viel mehr Brücken zum ersten Teil, sowohl inhaltlich, als auch stilistisch. Bane ist eine Bösewicht mit Motivation, das macht ihn einerseits langweiliger, als den grandiosen Joker, andererseits aber auch bedeutsamer. Weiterhin wird der Mythos weitergesponnen und Schauplätze, wie The Pit, oder Bösewichte, wie die League of Shadows, sind eher fantastisch angehaucht und stellen somit engere Bezüge zu „Batman Begins“ dar, was mir durchaus gefallen hat.

Aus „The Dark Knight“ entliehen sind dagegen aktuelle sozialpolitische Themen und die Bedeutsamkeit, mit der die Handlung erzählt wird. Auch wenn man die Geschichte bestimmt knapper hätte erzählen können, so fand ich sie jedoch nicht übermäßig komplex oder zerfahren, wie ich in einigen Kritiken gelesen hatte. Ich konnte der Handlung stets folgen und gelangweilt wurde ich auch zu keinem Zeitpunkt. Sicher gibt es einige Zufälle und dramaturgische Schwächen, doch sehe ich Nolans Batman-Filme auch immer noch als das, was sie sind, nämlich Comicverfilmungen.

Mal abgesehen von dem großen Hype und enttäuschten Erwartungen, ist „The Dark Knight Rises“ ein absolut gelungenes Finale der Trilogie. Mitreißend, spannend und unterhaltsam. Qualitativ nehme ich den Film in etwa so wahr, wie die ersten beiden Teile bei meinen ersten Sichtungen, das heißt auch für das Finale besteht durchaus noch Steigerungspotential: 8/10 Punkte.

Winter’s Bone (2010)

Seltsamerweise hatte mich der Film bis zur heutigen Sichtung nicht sonderlich interessiert. Obwohl „Winter’s Bone“ größtenteils sehr gut besprochen wurde, brachte ihn erst die kürzlich vermehrte Medienpräsenz von Jennifer Lawrence auf meinen Radar. Und obwohl mir nach einer vollen Arbeitswoche eher nach seichter Unterhaltung war, habe ich mich letztendlich an die düstere Literaturverfilmung herangewagt. Ob das die richtige Entscheidung war?

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Wenn ich den Film mit nur wenigen Worten beschreiben wollte, dann wären diese wohl: bedrückend und doch hoffnungsvoll. Bedrückend ist das Setting, die Lebensumstände der gezeigten Charaktere und die damit verbundene Ausweglosigkeit. Hoffnungsvoll ist einzig und allein die von Jennifer Lawrence („Die Tribute von Panem: The Hunger Games“) fantastisch gespielte Hauptfigur Ree – doch ihr aufopferungsvolles und zugleich anpackendes Wesen ist genug, um diesen Aspekt des Films zu tragen und ein Gegengewicht zu all der bedrückenden Trostlosigkeit zu schaffen.

„Winter’s Bone“ ist kein fröhlicher Film und doch hat er seltsam schöne Szenen. Selbst die ausgewaschenen Landstriche besitzen eine gewisse Ästhetik, der man sich nur schwer entziehen kann. Rees Suche nach ihrem Vater ist alles andere als effekthascherisch inszeniert und doch wirkt ihre Reise unwahrscheinlich bedeutend. Das Ergebnis der Suche ist dabei beinahe schon vernachlässigbar und im Mittelpunkt stehen eher Begegnungen und einzelne Situationen. Der dokumentarische Look unterstreicht dabei die Unmittelbarkeit. Auch wenn die eigentliche Geschichte am Ende des Films abgeschlossen scheint, so habe ich diese Welt, die einem im Unterhaltungskino sonst nicht gezeigt wird, mit sehr gemischten Gefühlen verlassen.

Weder die Handlung noch die Inszenierung sind sonderlich aufregend. Der Film lebt in meinen Augen von seinem Setting, den tollen Schauspielern (größtenteils Laien aus der Region) und eben dem dokumentarischen Erzählstil. Unbedingt sehenswert, jedoch kein Film, den ich mir einmal im Jahr anschauen würde: 8/10 Punkte.

Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe (Suzanne Collins)

tribute_von_panem_2Seit ein paar Wochen verbringe ich täglich ca. eine halbe Stunde in Panem. Viel zu wenig eigentlich, denn nach wie vor nimmt mich Suzanne Collins‘ Romanwelt gefangen und ich würde am liebsten länger dort verweilen. Somit habe ich auch „Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe“ verhältnismäßig schnell verschlungen und weiß jetzt schon, dass ich nach dem Finale der Romantrilogie Entzugserscheinungen haben werde. Spoiler sind zu erwarten.

Von seiner Struktur erinnert der zweite Band sehr an den Auftakt „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“, das heißt die erste Hälfte spielt sich größtenteils in Distrikt 12 ab, wo sich Katniss und Peeta mit ihrem neuen Status anfreunden müssen, und in der zweiten Hälfte geht es erneut in die Arena. Ich hatte zunächst befürchtet, dass sich dieser Aufbau recht schnell abnutzt, doch erstaunlicherweise gelingt es Collins ihre Figuren und ihr Szenario beständig weiterzuentwickeln. Ich freue mich jetzt schon darauf zu sehen, wie die neue Arena samt ihrer Schrecken in der kommenden Verfilmung umgesetzt wird.

Auch wenn es der reißerische deutsche Titel anders vermuten lässt, wird aus dem Buch kein schnulziger Liebesroman. Zwar hängen die angedeuteten Beziehungen stets wie dunkle Schatten über der Hauptfigur, doch sind diese nicht nur schmuckes Beiwerk, sondern essentiell für die Motivation der Charaktere. Darauf stützt sich auch der Cliffhanger am Ende des Buches, der die Spannung erhöht und einen gänzlich anderen Aufbau des finalen Akts vermuten lässt.

Kritisieren würde ich einzig die Rettung aus der Arena, die zwar unerwartet kam, doch ein wenig nach dem Prinzip Deus ex machina abläuft. Insgesamt fand ich den Roman aber sehr rund und hätte ihn am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt. Sicher im Grunde immer noch ein Jugendbuch mit entsprechender Zielgruppe, doch ein unglaublich unterhaltsames, das mir auch im nicht mehr ganz so jugendlichen Alter sehr gut gefallen hat: 9/10 Punkte.

Media Monday #93

Nach dem hoffentlich letzten Ein-Tages-Wochenende in absehbarer Zeit, kam der Montag wieder einmal wieder viel zu schnell. Selbst das Zappelinchen hat nicht verstanden, warum der Papa schon wieder arbeiten gehen muss. Kindermund tut Wahrheit kund. Ist einfach so. Mit dem Montag kommen natürlich auch die aktuellen Fragen des Medienjournals – viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Liam Neeson gefiel mir am besten in „The Grey: Unter Wölfen“.
  2. Wim Wenders hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich das aufgrund der Unkenntnis seiner Werke bisher nicht besser einschätzen kann.
  3. Kathy Bates gefiel mir am besten in dem Film „Grüne Tomaten“ und in der Serie „Six Feet Under“.
  4. Suchtverhalten filmisch dargestellt wird für mich wohl immer gleichbedeutend mit Danny Boyles „Trainspotting“ sein.
  5. Bücher konsumiere ich am ehesten täglich – selbst wenn ich absolut keine Zeit habe, so müssen zwei bis drei Seiten doch immer drin sein.
  6. Wenn sich ein Blog oder eine Seite dem Thema Film widmet, dann interessiert mich besonders die Meinung des Autors zu Filmen, die ich bereits kenne oder die ich zu sichten plane. Zumindest, wenn ich das Blog bereits eine gewisse Zeit lese und somit die Sehgewohnheiten und Meinungen des Autors bzw. der Autorin einschätzen kann.
  7. Auf Intergalaktische Filmreisen habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zu dem Thema Frühjarsputz im Affenland gelesen, der mich schmerzhaft daran erinnert hat, dass auch ich noch ganze Kisten an Zeitschriften, Comics und Spielsachen im Haus meiner Eltern stehe habe, die ich in den nächsten zwei Monaten ausgemistet haben muss.