Impressionen vom Bau #3: Der Keller ist dicht

Im Gegensatz zu letzter Woche ist der gefühlte Fortschritt nur gering, dennoch hat sich wieder einiges getan: Der Keller ist dicht, d.h. die Betonplatte wurde gegossen und der Winter könnte nun theoretisch kommen. Soll er aber noch nicht. Weiterhin wurde der Graben rund um den Keller wieder eingebuddelt; nur Platz für den Lichtgraben vor dem Hobbyraum ist geblieben. Man kann nun recht gut erkennen, wie viel Platz das Haus auf dem Grundstück einnimmt – und nach vorne wird es schon ein wenig eng, doch das das wussten wir ja…

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Der Lichtgraben ist schon vorbereitet

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Im Süden nur wenig Platz für Terrasse und Garten

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3. Allgemeine Altpapiersammlung (AAPS)

Owley hat bereits zum dritten Mal dazu aufgerufen 10 selbst verfasste, und der eigenen Einschätzung nach zu unrecht unbemerkt gebliebene, Blogeinträge aufzulisten bzw. anzupreisen. Wie bereits in den letzten zwei Jahren bin ich natürlich wieder mit dabei…

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Unten findet ihr meine diesjährige Auswahl von 10 Blogartikeln, bei denen ich mir mehr Feedback erhofft hatte. Der Titel verlinkt stets zum jeweiligen Eintrag, darunter findet ihr dessen Kategorie sowie die Anzahl abegebener Kommentare. Eine kurzes Statement aus heutiger Sicht und ein Teasertext sollen euch einen ersten Eindruck vom Inhalt geben. Wie bereits beim letzten Mal habe ich nur Einträge aus dem vergangenen Jahr, sprich seit der 2. Allgemeinen Altpapiersammlung, ausgesucht. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Schmökern!

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Die Unfassbaren: Now You See Me – OT: Now You See Me – Extended Edition (2013)

Aktualisierung: Ich habe „Die Unfassbaren: Now You See Me″ am 7. März 2026 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlich.

Langsam aber sicher reicht es mir mit den beständigen Krankheiten. Nachdem letztes Wochenende das Zappelinchen dran war, hat es nun den Zwergofanten und meine Frau erwischt. Alle Pläne für das Nikolaus-Wochenende dahin. Somit waren die Umstände der gestrigen Sichtung von „Die Unfassbaren: Now You See Me“ (gesehen in der Extended Edition) auch alles andere als optimal. Ob der Film dennoch überzeugen konnte, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

Die Unfassbaren: Now You See Me (2013) | © LEONINE

Die Unfassbaren: Now You See Me (2013) | © LEONINE

Filme rund um die Bühnenzauberei bilden inzwischen fast schon ein eigenes Genre. Von Christopher Nolans „The Prestige“ war ich damals sehr begeistert, Neil Burgers „The Illusionist“ konnte mich dagegen nicht so wirklich überzeugen. Beide Filme sind eher dem Thriller zuzuordnen, Louis Leterriers „Now You See Me“ erinnert dagegen eher an klassische Caper- oder Heist-Movies wie „Ocean’s Eleven“ – vielleicht auch aufgrund des Vegas-Show-Aspekts. Leichtere Kost also, als die beiden oben genannten Mystery-Thriller, doch das muss ja nicht von Nachteil sein.

„Now You See Me“ ist selbst wie eine Bühnenshow aufgebaut. Unglaublich viele Effekte, glatt und ohne Kanten inszeniert. Die Figuren sind interessant und gut gespielt, besitzen aber keinerlei Tiefe. Die Handlung jagt von einer mehr oder minder verblüffenden Wendung zur nächsten und man versucht als Zuschauer die Tricks zu entlarven. Eine große, bunte Zaubershow. Toll anzusehen und wirklich unterhaltsam. Sobald man aber anfängt über das Gesehene nachzudenken, ist es auch schon vorbei. Besonders die letzte Wendung entpuppt sich als platt und an den Haaren herbeigezogen. Der Bühnenzauber verpufft. Mehr ist da nicht.

Fazit

Ich mag die Dynamik zwischen Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Dave Franco und der großartigen Isla Fisher wirklich sehr. Auch Mark Ruffalo und Mélanie Laurent haben so ihre Momente. Michael Caine und Morgan Freeman dagegen bemühen sich erfolglos gegen die abstruse Handlung anzuspielen. All das ist gefällig inszeniert und hat mich gestern – trotz der erschwerten Rahmenbedingungen – wirklich gut unterhalten. Je länger ich jedoch über Louis Leterriers („Kampf der Titanen“) Film nachdenke, umso mehr merke ich, dass ich mich, außer an eine spektakuläre Show, kaum noch an etwas erinnern kann. Nette Unterhaltung mit einem tollen Ensemble, mehr aber leider auch nicht: 7/10 Punkte.

Filmblog-Adventskalender 2014: #02 – Seinfeld

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Ho ho ho, es weihnachtet sehr in der filmischen Blogosphäre. Folglich will auch ich nicht mit meinem Geschenktipp hinter dem Berg halten. Hmm, eine weihnachtliche Geschenkidee? Natürlich der wunderbare „Schöne Bescherung“ aus der Feder von John Hughes! Aber nein, dieser Film muss ja jedes Jahr(!) noch vor Weihnachten geschaut werden. Was also hat bei mir Gefühle ausgelöst wie Nikolaus, Weihnachten und Silvester zusammen? Natürlich die DVD-Veröffentlichung der stilbildenden Sitcom „Seinfeld“ – obwohl man in dieser Welt natürlich nicht das schnöde Weihnachten, sondern Festivus feiert…

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Vermutlich hat jeder Serienfreund zumindest schon einmal von „Seinfeld“ gehört. Die Serie war in den USA ein regelrechter Straßenfeger, doch bei uns ist sie leider sang- und klanglos untergegangen. Von mir Ende der 90er noch im Nachtprogramm von ProSieben verfolgt, war es eine Offenbarung als endlich die liebevoll gestalteten DVDs erhältlich waren. Als Weihnachtsgeschenk eignet sich wohl besonders die Komplettbox „Seinfeld: The Complete Series“ inklusive Coffee Table Book, welche leider jedoch sehr selten geworden ist. Doch auch mit den Einzelstaffeln könnt ihr Sitcom-Fans glücklich machen. Ohne „Seinfeld“ würde es heute Shows wie „Arrested Development“ nicht geben. Die Serie hat meinen Humor geprägt wie keine zweite – und wer wissen will, was es mit der Schrumpfung, dem Bubble Boy oder dem Suppen-Nazi auf sich hat, der sollte sich mit der Serie am besten gleich selbst beschenken. In diesem Sinne: ‚Boy, these pretzels are makin‘ me thirsty.‘

Wer mir jetzt noch – natürlich ohne IMDb oder Google – sagen kann, welche(r) Schauspieler(in) sowohl in „Seinfeld“ als auch in „Schöne Bescherung“ eine tragende Rolle spielt, der darf sich in meinem Buch der coolen Leute wähnen… 🙂

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Media Monday #179

Nach einem unglaublich anstrengenden Wochenende, habe ich mir den Montag redlich verdient. Obwohl ich nicht einmal einen einzigen Film gesehen habe, möchte ich die Fragen des Medienjournals nicht unbeantwortet lassen. Und was war bei euch so los?

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  1. Die wohl beste Comedy-Serie in meinen Augen ist gar nicht so leicht zu benennen, findet sich aber garantiert unter „Seinfeld“, „Friends“, „Curb Your Enthusiasm“ und „Arrested Development“ wieder.
  2. Clarence Worley (Christian Slater) und Alabama Whitman (Patricia Arquette) waren ein echtes Traumpaar in „True Romance“, denn die Chemie zwischen ihnen war in dieser ungewöhnlichen und drastischen Liebesgeschichte einfach perfekt.
  3. Wenn ich es bis 21 Uhr vor den TV schaffe, die Kinder schlafen und es der Geschichte gelingt mich emotional zu involvieren wird für mich ein Film unwiderstehlich, schließlich ist es wichtig sich komplett auf das audiovisuelle Erlebnis einlassen zu können.
  4. Der mieseste zweite Teil ist vermutlich irgendwann Direct-to-Video veröffentlicht worden, was jedoch nicht heißt, dass sich so manch grottige Fortsetzung (z.B. „Silent Hill: Revelation“) ab und zu ins Kino verirrt.
  5. Mit der 7. Staffel hat die TV-Serie „One Tree Hill“ ihren Zenit längst überschritten, wie der Ausstieg zweier Hauptdarsteller wohl eindeutig unter Beweis stellt, denn wirklich Sinn machen all die willkürlich angerissenen Handlungsstränge nicht mehr – umso faszinierender, dass die Serie größtenteils noch zu unterhalten weiß.
  6. Dürfte ich einen Tag mit meinen Kindern den Platz tauschen, würde ich ihnen zeigen wie anstrengend (und gleichzeitig liebenswert) sie doch tagein, tagaus sind.
  7. Zuletzt gelesen habe ich „Die Auserwählten im Labyrinth“ und das war wirklich eine positive Überraschung, weil ich zuvor im Zuge der Verfilmung so viel Schlechtes über „The Maze Runner“ gelesen hatte.

Impressionen vom Bau #2: Der Keller im Rohbau

Seit dem letztwöchigen Eintrag hat sich viel getan. Heute habe ich auch den ersten Tag auf unserer Baustelle verbracht, Leerrohre verlegt und sonstige Hilfsarbeiten erledigt. Bei 2 °C und eisigem Wind. Ich bin für so etwas nicht gemacht. Vielleicht rührt dieses Gefühl aber auch daher, dass unser Zappelinchen sich seit gestern Abend die Seele aus dem Leib… ihr wisst schon. Somit eine Nacht ohne Schlaf und ein umso anstrengenderer Tag. Dennoch war es ein tolles Gefühl zum ersten Mal durch den eigenen Keller zu wandeln. Wie klein das alles im Vergleich zum Werkplan doch wirkt!

Unser Keller sieht noch ein wenig aus wie ein Bunker

Unser Keller sieht noch ein wenig aus wie ein Bunker

Weder eine Selbstschussanlage noch HAL 9000

Weder eine Selbstschussanlage noch HAL 9000

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Beim Weg in den Abgrund begegnet man blauen Alien-Tentakeln. Ah!

Hobbyraum oder Kinokeller? Hmm...

Hobbyraum oder Kinokeller? Hmm…

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Media Monday #178

Nach einer aufregenden Woche (ja, unser Bauvorhaben hat tatsächlich begonnen!), steht der Montag wieder ganz im Zeichen des Alltags – zumindest bis auch diese Woche ihre Überraschungen offenbart. Und zum Alltag gehören natürlich auch die Fragen des Medienjournals, zumindest für Filmblogger. Was treibt euch diese Woche so um?

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  1. Die Schnitte in nahezu allen TV-Ausstrahlungen diverser Horror-, Action- und Gangsterfilme in den 90er Jahren haben mir den ganzen Film vermiest, weil man damals als Filmfreund noch nicht auf DVDs ausweichen konnte – und so manches Filmerlebnis damit zur Qual wurde.
  2. George Clooney in „From Dusk Till Dawn“ hat eins der coolsten Outfits, denn diese lässige Art des Anzugtragens hat uns Jungs damals ganz schön imponiert.
  3. Die Sitcom „Hinterm Mond gleich links“ ist reichlich überzogen, macht aber gerade deshalb eine Menge Spaß, schließlich sind die Beobachtungen der außerirdischen Familie Solomon über uns Erdlinge mehr als nur treffend.
  4. Die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie hat die Sache mit dem Zeitreiseparadox noch am elegantesten gelöst, denn Doc Browns Argumentation ist einfach unfehlbar: „Marty, du musst endlich lernen vierdimensional zu denken!“
  5. Schade, dass die geplante Fortsetzung zu „Der Goldene Kompass“ wohl nicht mehr kommen wird, weil ich immer noch glaube, dass Regisseur Chris Weitz genau der richtige Mann für den Job war, die fantastische Buchreihe würdig zu verfilmen.
  6. Auf Miss Booleana habe ich einen richtig guten Blog-Artikel zu dem Thema „Umzug von WordPress.com zu WordPress.org (self-hosted)“ gelesen, der mir Mut macht die ganze Sache irgendwann auch selbst anzugehen.
  7. Zuletzt gesehen habe ich Danny Boyles „Sunshine“ und das war ein imposantes und unterhaltsames Erlebnis, weil Boyle darin audiovisuell alle Register zieht und selbst der inhaltlich schwächere letzte Akt noch mitreißend inszeniert ist.

3rd Rock from the Sun – Season 2

Nach kürzeren Ausflügen in andere Comedy-Gefilde, habe ich nach einem guten halben Jahr auch meine Sichtung von „3rd Rock from the Sun – Season 2“ beendet. Wie sich die zweite Staffel mit den netten Aliens von nebenan so geschlagen hat, erfahrt ihr in folgenden Besprechung…

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Im Grunde geht es so weiter, wie es mit der ersten Staffel aufgehört hat: Nachdem der herrliche Handlungsstrang um den bösen Dick aufgelöst wurde, wirft die Serie in abgeschlossenen Einzelepisoden einen satirischen Blick auf die seltsamen Angewohnheiten von uns Erdlingen. Ganz egal ob unser seltsames Beziehungsverhalten aufs Korn genommen wird, oder unsere Feiertage – die Beobachtungen der Solomons sind oft treffender als schmeichelhaft wäre.

Bei dieser zweiten Staffel ist mir der doch sehr formelhafte Aufbau der einzelnen Episoden stärker aufgefallen, als noch im ersten Jahr. Dadurch wirkt die Serie heute ein wenig angestaubt, wenngleich sich der Humor auch wirklich gut gehalten hat.  Speziell die Auftritte von Wayne Knight (Newman, „Seinfeld“) haben es mir angetan. Für „Star Wars“-Freunde (und wer ist das nicht?) gibt es zudem einen herrlichen Gastauftritt von Mark Hamill zu bewundern.

Alles in allem ist auch die zweite Staffel von „3rd Rock from the Sun“ wirklich unterhaltsam, allerdings eignet sich die Serie wohl nicht zum heute so beliebten Binge-Watching – dafür ist Erzählstruktur doch ein wenig zu repetitiv. Davon abgesehen bietet jede einzelne Episode, auch wenn es nicht nur Highlights gibt, etliche Lacher. Für Freunde von 90er Jahre Sitcoms immer noch ein großer Spaß: 8/10 (8.0) Punkte.

Impressionen vom Bau #1: Das Kellerfundament

Heute gibt es die ersten Impressionen vom Bau. Unter der Woche bin ich erst immer in der Dunkelheit von der Arbeit gekommen, so dass auch ich heute die Baustelle erstmals in voller Pracht gesehen habe. Das Kellerfundament steht, was einen guten Eindruck von den Größenverhältnissen gibt. Nächste Woche soll der Keller fertig sein; hoffentlich hält das Wetter. Ich bin gespannt!

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Das Kellerfundament aus Südosten

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Ein Kran, ein Kran! Und der Stein des Anstoßes…

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Das Kellerfundament aus Nordosten

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Spätherbstliche Baustellenidylle

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Run, Fatboy, Run (317)

Nach einer unfreiwilligen Laufpause von 5 Wochen, habe ich mich heute endlich einmal wieder aufgemacht. Ich hatte zwar nur eine halbe Stunde zur Verfügung, doch zumindest diese wollte ich  nutzen.

Distance: 5.48 km
Duration: 00:32:01
Avg Speed: 10.27 km/h
Avg Pace: 5:50 min/km
Energy: 435 kcal

Trotz der langen Pause kam ich ganz gut rein und hätte durchaus auch eine größere Runde laufen können. Allerdings bin ich die kühlen Temperaturen noch nicht gewöhnt, was ich beim Atmen gespürt habe. Mal sehen, vielleicht kann ich morgen noch eine kurze Runde einschieben, denn die kommende Woche ist schon wieder ziemlich dicht. Welch Wunder…

Im Ohr: Second Unit #132: Memento