Media Monday #684 – Badespaß am Rothsee, Hitster und Rehe im Sommer

Die erste Ferienwoche liegt hinter uns. Sprich die Kinder und Frau bullion sind schon im Ferienmodus. Ich dagegen war jeden Tag im Büro und sehne mich nach dem Urlaub. Eine Woche noch, dann habe auch ich frei. So nötig war es schon lange nicht mehr. Am Wochenende waren die Kinder ausgeflogen. Allerdings hatte ich Freitagabend keine Energie mehr, etwas zu unternehmen, sprich wir sind erst auf der Terrasse, dann vor dem Fernseher versumpft. Samstag waren wir dann mit Kids und Großeltern am Rothsee, wo wir eine Runde Minigolf spielten. Danach bin ich, sehr zur Freude der fünf Kinder, mit ins Wasser und zur Plattform geschwommen, wo wir einige wilde Sprünge vollführt haben. Abends kamen dann die Schwägerin und ihr Mann vorbei und wir haben zwei sehr unterhaltsame Runden Hitster auf der Terrasse gespielt. Die Batterien sind also wieder etwas aufgeladen, was mich hoffentlich durch die nächste Woche rettet. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals, auch wenn der Medienkonsum letzte Woche bei mir gegen null ging. 😬

Media Monday #684

  1. Genialer Schachzug von Hollywood, Remakes von ausländischen Filmen zu machen. Spült eben Geld in die Kasse.
  2. Die Menschheit hat es echt vergeigt, wenn Kapitalismus als erstrebenswerteste aller Gesellschaftsformen gesehen wird.
  3. Ich warte noch auf den Tag, dass grenzenloses Wachstum als die brandgefährliche Ideologie gesehen wird, die sie ist.
  4. Was anstehende Filmveröffentlichungen angeht, so freue ich mich schon auf das 4K-Steelbook von „Furiosa: A Mad Max Saga“.
  5. Meine Resilienz hat mich überrascht und beeindruckt, denn vor ein paar Jahren wäre ich in der momentanen Situation schon längst ausgestiegen.
  6. So mitten im Sommer ist es schön, beim einem Morgenlauf ein paar Rehe auf dem Feld zu sehen.
  7. Zuletzt habe ich meine Kinder von den Großeltern abgeholt und das war nötig, weil sie die letzten zwei Tage außer Haus waren.

Neu in der Filmsammlung, dabei habe ich noch nicht einmal den ersten Teil gesehen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1823)

Nachdem es gestern Abend ein wenig feuchtfröhlicher geworden ist und wir viel Spaß mit den Nachbarn und einer Runde Hitster hatten, habe ich heute sogar bis 9 Uhr geschlafen. Verrückt. Nach zwei Tassen Kaffee auf der Terrasse habe ich mich dann zum Sonntagslauf aufgemacht und bin eine eher trailige Strecke gelaufen. 🏃‍♂️

Gerade mal 44 km sind es diese Woche geworden

Gerade mal 44 km sind es diese Woche geworden

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:50:24
Anstieg: 94 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 712 kcal

2024: 1509 km
August: 36 km
KW 31: 44 km

Somit sind ein paar Höhenmeter zusammengekommen und ich hatte Spaß, mich zwischen den Wochenendwanderern durchzuschlängeln. Dennoch habe ich es bei acht Kilometern belassen, da ich den freien Nachmittag noch ein wenig zum Lesen nutzen möchte. Mit 44 km war das nicht die erfolgreichste Woche, aber ich bin zufrieden.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 648 – Tony Hannah Montana Black
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1822)

Da ist endlich Wochenende, die Kinder sind aus dem Haus und ich? Wälze mich bis drei Uhr morgens und finde keinen Schlaf. Um 8 Uhr war ich auch schon wieder wach und konnte auch nicht mehr einschlafen. Also bin ich aufgestanden, habe einen Kaffee auf der Terrasse getrunken und war danach eine Runde laufen. 🏃‍♂️

Müder Morgenlauf nach schlafloser Nacht mit Rehlein

Müder Morgenlauf nach schlafloser Nacht mit Rehlein

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:49:49
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 695 kcal

2024: 1500 km
August: 27 km
KW 31: 36 km

Ich bin nicht gut reingekommen und es war bereits zu warm. Dafür habe ich mich sehr über die Rehe gefreut, die ich auf dem Feld gesehen habe. Es sind die kleinen Dinge. 🦌

Im ersten Ohr: Sneakpod #833 – Operation Fortune
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1821)

Eine Woche voller Präsenztage geht zu Ende. Heute gab es zwar weniger Termine als die Tage davor, doch war die Stimmung seltsam emotional. Ich bin nun langsam wirklich urlaubreif. Um das Wochenende einzuläuten, war ich noch eine Runde laufen. Da ich mich heute nicht verabschieden konnte, kurz zu den Schwiegereltern, bei denen die Kids mit ihren Cousins und Cousine ein Wochenende verbringen.

Feierabendlauf ins bitter nötige Wochenende

Feierabendlauf ins bitter nötige Wochenende

Distanz: 8.55 km
Zeit: 00:47:27
Anstieg: 51 m
Ø Pace: 5:33 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 22.8 °C
Kalorien: 659 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 31%

2024: 1492 km
August: 19 km
KW 31: 27 km

Nun bin ich recht durch und werde wohl einen entspannten Abend auf der Terrasse begehen. Mehr ist einfach nicht mehr drin heute. Und der Lauf? Der war ganz gut, nur dass ich jetzt eine dicke Blase an der großen Zehe habe. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #833 – Operation Fortune
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1820)

Ich kann nur erneut sagen: Was für ein Tag. Am Nachmittag hat es ordentlich gewittert, so dass es nicht mehr ganz so heiß war. Dafür ordentlich schwül. Um diverse Dinge zu verarbeiten, habe ich mich im Feierabend noch zu einer Laufrunde aufgemacht. 🏃‍♂️

Der erste 10er im August, um den Kopf zu sortieren

Der erste 10er im August, um den Kopf zu sortieren

Distanz: 10.47 km
Zeit: 01:00:58
Anstieg: 92 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 819 kcal

2024: 1483 km
August: 10 km
KW 31: 19 km

Meine Body Battery stand schon vor dem Lauf nur bei 5/100 und nach dem Lauf ebenso. Da sieht man, wie gut man diesen Werten vertrauen kann. Meine mentale Batterie ist dafür wieder etwas aufgefüllt. Mal sehen, was der morgige Tag bringt.

Im ersten Ohr: Sneakpod #833 – Operation Fortune
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Jimmy Eat World, blink-182

Die besten ausländischen Filme, die Hollywood-Remakes bekamen

Schon haben wir August und lassen die besten Filme mit weiblichen Hauptrollen hinter uns. Bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG geht es unbeeindruckt weiter und es stehen heute die besten ausländischen Filme, die Hollywood-Remakes bekamen an. Da gibt es eine ganze Menge und ich habe mich recht spontan für die folgende, wild zusammengewürfelte Auswahl entschieden. 🎬

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #370 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #370 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #370 lautet:

Die besten ausländischen Filme, die Hollywood-Remakes bekamen

  1. Aus „Die sieben Samurai“ (1954) wurde „Die glorreichen Sieben“ (1960) – Auch wenn ich das Original noch nicht gesehen habe, so muss es doch ein exzellenter Film sein. Er hat nicht nur das oben genannte, und ebenfalls großartige, Western-Remake nach sich gezogen, sondern ist die Blaupause für viele weitere Filme und Serienepisoden geworden.
  2. Aus „Nightwatch: Nachtwache“ (1994) wurde „Freeze: Alptraum Nachtwache“ (1997) – Nahezu identischer Film, sogar vom gleichen Regisseur. Das Original fand ich dennoch ungleich packender, hat es mich damals auch in einer Phase erwischt, in der ich im Rahmen meines Zivildienstes selbst häufiger Nachtwache schieben musste. Das Remake konnte für mich nie komplett an die Creepiness des Originals aufschließen.
  3. Aus „Oldboy“ (2003) wurde „Oldboy“ (2013) – In diesem Fall kenne ich nur das Original und selbst diese Sichtung liegt schon Jahre zurück. Es wird wirklich Zeit, dass ich mich dem Film einmal wieder widme. Das Remake dagegen interessiert mich nicht und ist auch in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.
  4. Aus „So finster die Nacht“ (2009) wurde „Let Me In“ (2010) – In diesem Fall kenne ich nur das Remake und dieses hat mir ausgezeichnet gefallen. Vermutlich ist das Original noch packender, doch für sich genommen kann auch die amerikanisierte Version voll und ganz überzeugen.
  5. Aus „Verblendung“ (2009) wurde „Verblendung“ (2011) – In diesem Fall habe ich beide Filme gesehen und obwohl ich das skandinavische Original schon sehr gut fand, hat David Fincher noch einmal einen drauf gesetzt, was Stil und Inszenierung angeht. Schade, dass es bei diesem einen Teil geblieben ist.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1819)

Was für ein Tag. Ich kann und mag an dieser Stelle nicht ins Detail gehen, aber: Was für ein Tag. Da ich immer noch Fahrdienst für das Zappelinchen spiele, die ihre Ausbildung als Schulsanitäterin in der Nähe meines Arbeitsplatzes macht, bin ich recht spät nach Hause gekommen. Obwohl es abends noch knapp 33 °C hatte, musste ich noch raus. Schließlich bin ich schon die vergangenen zwei Tage, nach dem Halbmarathon am Sonntag, nicht zum Laufen gekommen. 🏃‍♂️

Mit einem hitzigen Feierabendlauf beende ich den Juli mit 241 km

Mit einem hitzigen Feierabendlauf beende ich den Juli mit 241 km

Distanz: 8.55 km
Zeit: 00:50:58
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 32.2 °C
Kalorien: 691 kcal

2024: 1473 km
Juli: 241 km
KW 31: 8 km

Ich mache es kurz: Es war viel zu heiß. Meine Uhr hatte mir auch noch einen Lauf an der Schwelle vorgeschlagen, was ich dankend abgelehnt habe. Mit Mühe und Not konnte ich eine Pace von unter 6:00 min/km laufen und habe mich schon dabei an der Grenze gefühlt. Für den Körper nicht sinnvoll, für den Geist schon. Schließlich will der morgige Tag auch noch durchgestanden werden. 🥵

Im ersten Ohr: Sneakpod #833 – Operation Fortune
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Weakerthans

Media Monday #683 – Bücherflohmarkt, meine Oma und Halbmarathon im Juli

Nachdem das vergangene Wochenende übervoll war, freute ich mich diese Woche auch mal auf ein ruhigeres. Ich hatte nur den Geburtstag der Schwägerin am Sonntagabend auf dem Schirm. Doch Samstagmorgen gab es auch noch den jährlichen Bücherflohmarkt, der ein zeitiges Erscheinen nötig machte. Viel zu früh für meinen Geschmack. Dennoch bin ich mit den Kids frühmorgens aufgebrochen, habe Bücherkisten rumgetragen und ihnen dann drei Stunden lang zugesehen, wie sie insgesamt knapp 60 Euro umsetzten. Nachmittags war ich eine Runde laufen und die Kids sind noch ins Freibad. Der Sonntag gestaltete sich bis auf den spontan gelaufenen Halbmarathon eher unspektakulär. Nächste Woche wird  es dagegen spannend, weil arbeitstechnisch ein paar wichtige Themen anstehen und das Zappelinchen ihre Ausbildung zur Schulsanitäterin macht. Sprich ich werde wohl jeden Tag ins Büro fahren, da ihre Ausbildungsstelle in der Nähe ist und wir uns somit ein paar längere Fahrten sparen können. Doch nun erst einmal zu den eigentlichen Fragen des Medienjournals, auch wenn die vergangene Woche medientechnisch eher mau war. Wie gestalten sich eure Wochen momentan? ☀️

Media Monday #683

  1. Sieger*in der Herzen ist für mich jeweils die Frau in der weiblichen Hauptrolle dieser fünf Filme.
  2. Meine Oma bleibt mir ewig unvergessen. Ihr Todestag hat sich heute bereits zum 15. Mal gejährt.
  3. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich absolut begeistert von „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ gewesen bin.
  4. Der Montag hat es nun wirklich nicht verdient, dass er nur wegen dem Start der Arbeitswoche solch einen schlechten Ruf genießt.
  5. Ich will mir gar nicht ausmalen, dass sich die Ereignisse der packenden Miniserie „Dopesick“ in dieser oder ähnlicher Form tatsächlich zugetragen haben. Absolut erschütternd.
  6. Ich hätte es wahrlich verdient nun auch schon Urlaub zu haben.
  7. Zuletzt habe ich wieder reichlich tolle Filmeditionen gekauft (siehe Foto unten) und das war ein großes Vergnügen, weil Capelight Pictures einmal mehr mit lohnenden Sonderaktionen gelockt hat.

Diese schönen Mediabooks sind die jüngsten Neuzugänge in meine Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1818)

Nachdem ich letzte Nacht einigermaßen gut geschlafen habe, bin ich zu einem späten Kaffee aus dem Bett gekrabbelt. Da heute Abend das Geburtstagsessen meiner Schwägerin ansteht, haben wir das Mittagessen eh ausfallen lassen und ich habe mich nüchtern zu einem Lauf aufgemacht. Geplant hatte ich 15 km, doch am Ende habe ich doch den Halbmarathon im Juli vollgemacht. 🏃‍♂️

Ein sonniger, aber nicht zu heißer Halbmarathon zum Abschluss des Laufmonats Juli

Ein sonniger, aber nicht zu heißer Halbmarathon zum Abschluss des Laufmonats Juli

Distanz: 21.40 km
Zeit: 02:06:47
Anstieg: 157 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 1683 kcal

2024: 1464 km
Juli: 232 km
KW 30: 66 km

Erstaunlicherweise lief alles ganz gut. Es war zwar sehr sonnig, doch nicht zu heiß und es ging immer ein wenig Wind. Durchaus angenehm. Ich bin größtenteils Asphalt gelaufen, doch selbst der war nicht zu aufgeheizt. Nachdem ich im Juni den Halbmarathon ausgelassen hatte, freut es mich nun doch, dass ich es offenbar noch kann. Mit den Monatskilometern bin ich auch zufrieden, sprich es ist nicht schlimm, wenn ich die verbleibenden Tage nicht zum Laufen komme.

Im ersten Ohr: Sneakpod #832 – The Equalizer 3
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, The Postal Service

Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017) (WS1)

Da es heute Abend geregnet hat, stand nach einer halben Ewigkeit einmal wieder ein Filmabend an. Der letzte Filmabend in voller Besetzung liegt sogar schon sechs Wochen zurück. Kann ja nicht sein. Somit wanderte endlich „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ in den Player. Natürlich die 3D-Fassung, welche auch zu den besten gehört, die man sich anschauen kann. Ein großes Vergnügen! 🌎

Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017) | © Walt Disney

Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017) | © Walt Disney

James Gunn perfektioniert seine MCU-Formel

Der erste „Guardians of the Galaxy“ gehört zu meinen absoluten Marvel-Lieblingen. Auch die Fortsetzung mochte ich bei der Erstsichtung sehr gerne. Heute konnte ich die intimere Geschichte, gepaart mit dem perfekt getimten James-Gunn-Humor, noch viel mehr zu schätzen wissen. Kurt Russell als intergalaktischer Vater von Peter Quill ist perfekt besetzt und auch sein Größenwahn ist absolut glaubhaft. Im Kern geht es um eine Vater-Sohn-Beziehung, welche den emotionalen Kern ausgerechnet in Yondu versteckt. Das ist schon ziemlich smart und außergewöhnlich emotional für das MCU. Weiterhin gelingt es James Gunn, wie zuvor bereits Joss Whedon, jede einzelne Figur in dem nicht gerade kleinen Cast wachsen zu lassen. Ein Kunststück, das nicht viele Regisseur:innen beherrschen.

Neben den inhaltlich toll ausgearbeiteten Schwerpunkten, kann „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ vor allem auch audiovisuell überzeugen. Der Soundtrack ist erneut Teil des Inhalts und wow, sieht der Film immer noch fantastisch aus! Natürlich kommt das Sci-Fi-Fantasy-Setting dem Look zugute und man kann als Zuschauer:in mehr verzeihen, als wenn einmal mehr New York City in Schutt und Asche gelegt wird. Dennoch überzeugen gerade die digitalen Figuren, wie Rocket Racoon und Baby Groot, welche absolut glaubhaft mit den realen Schauspieler:innen agieren. Ganz viel Liebe für die Welt, die James Gunn hier geschaffen hat. Zudem mag ich es sehr, wie gut der Wechsel der Bildformate eingesetzt wird und sich die 3D-Effekte teils in den Letterbox-Balken abspielen. Beeindruckend anzusehen!

Fazit

Vielleicht ist es der Filmentzug, der aus mir spricht, doch hat mir „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ heute wirklich ausgesprochen gut gefallen. Den dritten Teil der Reihe kenne ich übrigens noch genauso wenig, wie das Weihnachtsspecial. Beides werde ich wohl hoffentlich noch in diesem Jahr nachholen. Hierfür gibt es erst einmal erneut Bestnoten: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)