Run, Fatboy, Run (1898)

Nach zwei fordernden Bürotagen bin ich heute wieder im Home Office geblieben. Nicht weniger fordernd, doch immerhin konnte ich einen Mittagslauf unterbringen. Der hilft dann doch etwas, die mental fordernde Situation ein wenig abzupuffern. Natürlich hat es komplett durchgeregnet. Wo war noch einmal der goldene Herbst? 🌧️

Herbstlicher Regenlauf nach zwei Tagen Pause

Herbstlicher Regenlauf nach zwei Tagen Pause

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:49:06
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:43 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 711 kcal

2024: 2214 km
November: 85 km
KW 46: 25 km

Ich war einigermaßen schnell unterwegs. Bin zufrieden. Leider hänge ich von der Distanz im November gut und gerne 15 km hinterher. Da ich morgen eventuell nicht zum Laufen kommen werde, sieht es mit dem Aufholen auch düster aus. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #849 – Spieleabend
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, Harvey Danger

Die 5 besten (animierten) Kurzfilme

Nach den Snacks, die ich beim Serien schauen verputze, springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Kurzfilmen. Da ich zuletzt nur animierte Kurzfilme gesehen habe, besteht meine Liste beinahe ausnahmslos aus Pixar-Produktionen. Bei den anderen Teilnehmer:innen ist bestimmt mehr Abwechslung vorhanden, weshalb ich umso gespannter bin. 🖼️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #385 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #385 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #385 lautet:

Die 5 besten (animierten) Kurzfilme

  1. „Bao“ (2018) – Der Vorfilm zu „Die Unglaublichen 2“ besitzt unglaublich viel Herz und er hat mich emotional voll gepackt. Kein Wunder, dass Regisseurin Domee Shi vier Jahre später mit „Rot“ ihr ebenso gelungenes Langfilmdebüt geben durfte.
  2. „Der Vogelschreck“ (2000) – Als Vorfilm zu „Monster AG“ ist „For the Birds“ (so der Originaltitel) genau in die Zeit meines Studiums gefallen, in der ich mich selbst noch als Animator versucht hatte. Wir haben den Film rauf und runter analysiert. Bis heute einer der witzigsten Kurzfilme, die ich je gesehen habe. Regisseur Ralph Eggleston ist leider zu früh verstorben.
  3. „La Luna“ (2011) – Den Kurzfilm zu „Merida: Legende der Highlands“ habe ich häufiger gesehen als den Hauptfilm. Er ist einfach nur wundervoll, sowohl audiovisuell als auch inhaltlich. Ein Traum! Auch war er für Regisseur Enrico Casarosa das Sprungbrett zum famosen Langfilmdebüt „Luca“.
  4. „Liebe geht durch den Magen“ (2014) – Die einzige Nicht-Pixar-Produktion auf dieser Liste. „Feast“ (so der Originaltitel) ist der Vorfilm zu „Baymax: Riesiges Robowabohu“ und kann durch seinen außergewöhnlichen Stil überzeugen. Wahrlich eine Pracht! Auch inhaltlich konnte mich der Film bewegen.
  5. „Piper“ (2016) – Der Kurzfilm auf dieser Liste, den ich als letztes gesehen habe. Der Vorfilm zu „Findet Dorie“ überzeugt durch seinen fotorealistischen Stil und seine zuckersüße Geschichte. Das Setting am Meer bekommt mich ohnehin. Unbedingt anschauen!

Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Abenteuer Kind #56: Endlich offiziell bereit für FSK 12!

Endlich war der langersehnte Geburtstag da. Aufgrund des Schaltjahres hatte er sich leider auf einen Montag verschoben. Dabei konnten wir letztes Jahr so schön und entspannt am Wochenende feiern. Dennoch war die Vorfreude beim Zwergofanten natürlich groß. Speziell da viele seiner Klassenkamerad:innen schon 13 Jahre alt sind. Nun wurde die Lücke immerhin kleiner und es heißt: Endlich offiziell bereit für FSK 12! Damit eröffne ich auch den Rückblick auf die Feierlichkeiten… 🥳

Der Geburtstagstisch morgens früh um 6 Uhr (gähn!)

Der Geburtstagstisch morgens früh um 6 Uhr (gähn!)

Aufgrund des Zeitpunkts unter der Woche, hat der Wecker bereits kurz nach 5 Uhr geklingelt und kurz nach 6 Uhr saßen wir schon beim Geburtstagsfrühstück. Der Zwergofant hat die ersten Geschenke ausgepackt und es gab zur Feier des Tages ein paar Donuts für die Kinder. Danach mussten sich alle auch schon auf den Weg Richtung Schule bzw. Home Office machen.

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Run, Fatboy, Run (1897)

Eine schlaflose Nacht liegt hinter mir. Gerne würde ich behaupten, dass wir den Geburtstag des Zwergofanten so wild gefeiert haben (Bericht folgt noch), doch es waren leider Arbeitsthemen, die mich um den Schlaf brachten. Somit war ich heute Morgen ziemlich gerädert und da ich den ganzen Vormittag mit Feuerlöschen verbracht habe, musste ich mittags einfach eine Runde raus. 😴

Dringend nötiger Mittagslauf nach katastrophaler Nacht

Dringend nötiger Mittagslauf nach katastrophaler Nacht

Distanz: 8.63 km
Zeit: 00:48:46
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 706 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 48%

2024: 2206 km
November: 76 km
KW 46: 17 km

Ich kam erstaunlich flott voran. Am liebsten wäre ich einfach immer weiter gelaufen. Aber das ist auch keine Lösung. Zu allem übel hat es gestern auch noch unsere Waschmaschine zerlegt (Eltern wissen, wie dramatisch das ist) und ich hoffe, dass der Handwerker, der sich für heute angekündigt hat, den Fehler beheben kann. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #849 – Spieleabend
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1896)

Heute hat der Wecker schon kurz nach 5 Uhr geklingelt, denn der Zwergofant hat Geburtstag und das wollte natürlich mit einem Geburtstagsfrühstück begangen werden. Die ohnehin schon kurze Nacht wurde noch kürzer und obwohl ich zum Kaffee auch in den (heute wortwörtlich) Feierabend entschwinde, wollte ich mir einen kurzen Mittagslauf nicht entgehen lassen. 🥳

Kurzer Mittagslauf an vollem Tag

Kurzer Mittagslauf an vollem Tag

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:50:36
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 709 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 66%

2024: 2197 km
November: 67 km
KW 46: 8 km

Ich kam ganz okay voran, es war zu kalt und ich habe mich zu gehetzt gefühlt. Der Lauf hat insgesamt zwar gut getan, doch war es eher ein Reinzwängen in den übervollen Tag als Erholung oder Kopf frei laufen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #849 – Spieleabend
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #698 – Weltpolitik, Jahresendspurt und HBO-Serien

Eines der letzten freien Wochenendes des Jahres ist vorbei. Dennoch fühle ich mich alles andere als erholt. Einen Teil dazu tragen wohl auch die absurden weltpolitischen Entwicklungen bei, die wir vergangene Woche erleben mussten. Ich komme darauf immer noch nicht klar. Dabei hätte ich damit rechnen müssen. Die Menschheit ist größtenteils einfach egoistisch (schaut euch nur die Entwicklung an der Börse an) und der andere Teil leider dumm. Aber wir müssen gar nicht über den großen Teich schauen: Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie kommende Wahlergebnisse bei uns aussehen. Einfach nur bitter. Auch arbeitstechnisch war die vergangene Woche anstrengend und privat war sie es ebenso. Ich werde die bleierne Müdigkeit einfach nicht los und der Ausblick auf vollgestopfte Wochenenden ist da nicht beruhigend. Morgen bzw. heute steht der Geburtstag des Zwergofanten an und spätestens damit wird für mich auch stets der Jahresendspurt eingeleitet. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart! 😩

Media Monday #698

  1. Der nahende Winter hat immerhin für sich, dass es ganz normal ist sich mit den besten Snacks beim Serien schauen Winterspeck anzufuttern.
  2. Die weltpolitische Lage gruselt mich wirklich enorm, einfach weil die Richtung, in die sich alles verschiebt (Rassismus, Sexismus, Nationalismus, Egoismus usw.), beängstigend und mir unbegreiflich ist. Vor ein paar Jahren waren wir gefühlt deutlich weiter als heute.
  3. Von all den Serien-Anbietern und/oder -Produzenten ist HBO immer noch ein Garant für Qualität, wie ich auch wieder an den ersten Staffeln von „Silicon Valley“ gemerkt habe.
  4. Wenn wir schon bei HBO sind: Unterschiedliche Perspektiven auf die Apokalypse in „The Last of Us“ zu verwenden ist wirklich geniales Storytelling und hat bei mir Begeisterung ausgelöst.
  5. Genial, dass man heutzutage ganz ohne Probleme oder Aufwand Ausstrahlungen des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks streamen und speichern kann, weshalb wir am Wochenende in den Genuss von „Rehragout-Rendevous“ gekommen sind.
  6. Die Vergangene Woche punktet bei mir mit 46 km, die ich durch den trüben Herbst gelaufen bin.
  7. Zuletzt habe ich mit dem Zwergofanten „Der Super Mario Bros. Film“ gesehen und das war ein gelungener Filmabend, weil uns die Videospieladaption noch besser gefallen hat, als beim damaligen Kinobesuch.

Das 4K-Steelbook von „Im Westen nichts Neues“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1895)

Nachdem ich gestern Nacht viel zu lange wach war und erst gegen 2 Uhr ins Bett bin, habe ich mich heute Morgen nicht sonderlich fit gefühlt. Bin ja auch selbst schuld. Da das Zappelinchen etwas schwächelt, habe ich mich heute alleine zu einem Sonntagslauf aufgemacht. Eine eher seltene Runde durch den trüben Herbst. 🍂

Laufwoche mit 46 km und einem trüben Herbstlauf abgeschlossen

Laufwoche mit 46 km und einem trüben Herbstlauf abgeschlossen

Distanz: 10.30 km
Zeit: 01:03:13
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 6:08 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 839 kcal

2024: 2188 km
November: 59 km
KW 45: 46 km

Gut vorangekommen bin ich nicht wirklich. Meine Uhr hatte mir eigentlich auch Ruhe verordnet und meine Body Battery war morgens schon nur bei 30/100. Habe ich alles ignoriert und letztendlich war es ein ganz guter Lauf. Nur wirklich kalt. Wo ist er denn nun, der goldene Herbst? 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #849 – Spieleabend
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Der Super Mario Bros. Film – OT: The Super Mario Bros. Movie (2023) (WS1)

Da sich der heutige Abend ein wenig anders gestaltete, als erwartet, habe ich spontan die ursprünglichen Pläne über den Haufen geworfen. Der Zwergofant und ich haben letztendlich entschieden, dass wir uns noch einmal „Der Super Mario Bros. Film“ anschauen wollen. Ursprünglich hielt sich meine Lust in Grenzen, doch am Ende war ich fast noch begeisterter als beim Kinobesuch im April letzten Jahres. 🍄

Der Super Mario Bros. Film (2023) | © Universal Pictures

Der Super Mario Bros. Film (2023) | © Universal Pictures

Die perfekte Adaption der Super-Mario-Spiele

Für den Kontext wiederhole ich auch an dieser Stelle noch einmal meine persönliche Geschichte, die ich mit dem wohl berühmtesten Klempner der Welt habe:

Der Videospiel-Klempner aus dem Hause Nintendo begleitet mich schon seit ich denken kann. Ja, selbst weit vor meiner ersten Konsole. Es dürfte 1986 gewesen, dass ich bei Freunden erstmals das originale „Super Mario Bros.“ auf dem NES gespielt habe. Da wir kurz danach in eine andere Stadt gezogen sind, sollte das eine kurze Begegnung bleiben. Mit dem Game Boy kam ein paar Jahre später „Super Mario Land“ und damit mein erstes eigenes Mario-Spiel. Der richtige Durchbruch stellte sich jedoch erst mit „Super Mario World“ auf dem SNES ein. Dieses Spiel habe ich unglaublich intensiv gespielt. Auch heute packe ich es mit dem SNES Classic Mini teilweise noch an und bin erstaunt, wie sehr sich manche Level und Musikstücke in mein Gedächtnis gebrannt haben. Nun mit den Kindern, speziell dem Zwergofanten, bin ich mit „Mario Kart 8 Deluxe“, „Super Mario Odyssey“ und „Super Mario 3D World“ auch wieder mit dem Klempner konfrontiert. Die Spiele sind auch heute noch einfach großartig.

Quelle: Meine erste Besprechung von „Der Super Mario Bros. Film“

All das zahlt sich auch bei der Rezeption des Films aus, denn Nintendo und Illumination haben ganz bewusst auf eine Mischung aus Referenzen an die Super-Mario-Welt und eine eigenständige und recht simple Geschichte gesetzt. Somit ist der animierte Super-Mario-Film die Antithese der 1993er Realfilmversion. Er geht in allem auf Nummer sicher und lässt die Nostalgie durch den Einsatz der bekannten musikalischen Themen sowie unzähliger Soundeffekte aufleben. Hinzu kommen bekannte Figuren sowie Schauplätze, was in der Mischung beinahe schon zu abgeklärt und kalkuliert wirkt, beim Zuschauen aber dennoch ausgezeichnet funktioniert. Obwohl ich mir vor der heutigen Sichtung dachte, dass ich den Film ja noch viel zu gut von unserem Kinobesuch 2023 im Kopf habe, so wurde ich mit jeder verstrichenen Minute begeisterter. Mir hat „Der Super Mario Bros. Film“ heute noch einmal besser gefallen, als beim ersten Durchgang. Ein großer Spaß für Kinder und Eltern.

Fazit

Wie bei unserem Kinobesuch haben auch heute nur der Zwergofant und ich „Der Super Mario Bros. Film“ gesehen. Schade eigentlich. Wir hatten beide wieder sehr viel Spaß mit den Klempner-Brüdern und ihren Abenteuern im Pilzkönigreich. Ich war erstaunt, dass der Film doch mehr Halbwertszeit besitzt, als ich erwartet hatte. Das hat mich gefreut und auch der Fortsetzung sehen der Zwergofant und ich nun noch freudiger entgegen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: war müde und hat sich ins Bett verzogen; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1894)

Es beginnt die Zeit der vollen Wochenenden. Dieses ist noch einigermaßen entspannt, beim kommenden wird es mir schon schwer fallen, eine Lücke zum Laufen zu finden. Aber heute ist erst einmal heute und somit habe ich mich mittags zu einer nebeligen Samstagsrunde aufgemacht. 🍂

Ungemütlicher Samstagslauf in neuen Schuhen

Ungemütlicher Samstagslauf in neuen Schuhen

Distanz: 10.06 km
Zeit: 00:59:14
Anstieg: 98 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 827 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 66%

2024: 2178 km
November: 48 km
KW 45: 35 km

Trotz Ausschlafen war ich immer noch sehr müde und es hat gedauert, bis ich in den Tritt gekommen bin. Dafür haben sich die neuen Schuhe (inzwischen habe ich das dritte Paar eingeweiht) gut angefühlt. Nun sind die Damen zum Plätzchen backen ausgeflogen, der Zwergofant macht Schulzeug und ich werde mich um Wäsche und ein paar überfällige Reparaturen im Haus kümmern. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #848 – Eifersucht
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Rehragout-Rendezvous (2023)

Heute war ein seltsamer Tag. Ich war sehr froh, als die Arbeitswoche endlich ihr Ende fand und dann war die ganze Familie ausgeflogen: Der Zwergofant war auf einer Geburtstagsfeier und die Damen des Hauses einkaufen. Somit habe ich den Nachmittag alleine vertrödelt und bis auf ein wenig Wäsche waschen nicht wirklich viel gemacht. Nach einer erfolgreichen Shopping-Tour wollten die Damen noch einen Film schauen und ich habe die Aufzeichnung von „Rehragout-Rendezvous“ angeworfen. Der vorerst letzte Eberhofer-Krimi und damit für uns nach exakt acht Monaten das Ende einer Ära. 🦌

Rehragout-Rendezvous (2023) | © Constantin Film Verleih GmbH

Rehragout-Rendezvous (2023) | © Constantin Film Verleih GmbH

Viel zotige Albernheiten in Niederkaltenkirchen

Der Vorgänger „Guglhupfgeschwader“ hat mir ausgezeichnet gefallen. Auch auf den inzwischen schon neunten Teil der Reihe hatte ich mich gefreut und wir bekommen auch hier die übliche Mischung präsentiert: Die zwischenmenschlichen Geschichten sind sehr unterhaltsam und der Kriminalfall läuft am Rande mit. Den emotionalen Kern bildet dieses Mal Oma Eberhofer, die mit ihren 86 Jahren nicht mehr den Haushalt schmeißen kann. Das geht tatsächlich zu Herzen, da auch Schauspielerin Enzi Fuchs inzwischen in die Jahre gekommen ist. Ich fand es schön, dass Regisseur Ed Herzog das Thema in seinem Film verarbeitet hat. Inwiefern das auch schon in der Vorlage der Fall war, kann ich nicht beurteilen.

Die weiteren Geschichten rund um Susi als stellvertretende Bürgermeisterin und Franz‘ Erektionsprobleme sind dagegen schon so comichaft übertrieben und zotig, dass man diese fast nicht mehr ernst nehmen kann. Muss man auch nicht, denn das war im Eberhofer-Kosmos schon immer so, doch viel weiter aufdrehen sollte Ed Herzog diese Aspekte nicht. Der Kriminalfall ist absolute Standardkost und plätschert so mit. Aber auch das war zu erwarten und schon immer so.

Fazit

Ich fand „Rehragout-Rendezvous“ war erneute beste Unterhaltung. Kein Highlight der Reihe, aber auch kein großer Tiefpunkt. Konnte man sich gut anschauen und ich bin fast ein wenig traurig, dass wir nach neun Filmen nun vorerst durch mit der Reihe sind. Den zehnten Teil werden wir dann vermutlich sogar im Kino verfolgen. Soweit ist es also schon gekommen: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: war bei einem Freund Geburtstag feiern)