Wir bleiben den (modernen) Horrorfilmen treu und tauchen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG in den kosmischen Horror ab. Sprich wir widmen uns dem unbegreiflichen Horror, der die Grenzen des menschlichen Verstandes sprengt. Ich hoffe, so ergeht es euch nicht beim Lesen meiner Liste… 🤪

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 403 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)
Das Thema für Ausgabe 403 lautet:
Die 5 besten Cosmic-Horror-Filme
- „Auslöschung“ (2018) – Alex Garlands Verfilmung ist zwar nicht ganz so verstörend wie Jeff Vandermeers Romanvorlage „Area X – The Southern Reach Trilogy“, doch immer noch ziemlich unbehaglich. Für mich trifft das Cosmic Horror schon ziemlich perfekt. Ein spannender und mitreißender Film.
- „Event Horizon“ (1997) – Ich kann mich noch genau an meinen damaligen Kinobesuch erinnern und dass mich die Stimmung des Films ziemlich mitgerissen hat. Bis heute vermutlich der beste Film von Paul W. S. Anderson. Dieses ungreifbare Böse ist bis heute faszinierend. Leider ist der berüchtigte Extended-Cut unwiederbringlich verschollen.
- „Die Mächte des Wahnsinns“ (1994) – Ein John-Carpenter-Film, der stark an die Geschichten von H. P. Lovecraft erinnert. Sehe ich alle paar Jahre (zuletzt wohl eher Jahrzehnte) mal und unterhält mich jedes Mal aufs Neue. Sam Neill ist klasse in der Rolle!
- „Der Nebel“ (2007) – Das ungreifbare Grauen, das im Nebel lauert und die Protagonist:innen wahnsinnig werden lässt. Diese Thematik zieht sich durch den gesamten Film, doch erst in der letzten Szene landet der Schlag so richtig fies in der Magengrube. Hat mich damals ziemlich mitgenommen.
- „Underwater: Es ist erwacht“ (2020) – Obwohl ich den jüngsten Film auf dieser Liste nicht sonderlich gut bewertet habe, so hätte ich doch durchaus Lust, ihn mir noch einmal anzuschauen. Auch mit den angepassten Erwartungen, denn er ist doch mehr (bzw. weniger) als „Alien“ unter Wasser. Gerade diese anderen Aspekte verorten ihn im Cosmic Horror.
Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.
Underwater hat einzelne tolle Szenen. Und eine Menge leider brachliegendes Potenzial. Muss dem aber auch mal eine Zweitsichtung angedeihen lassen…
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Ja, genauso habe ich den Film auch wahrgenommen. Die zweite Sichtung ist schon eingeplant.
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Der Nebel ist einer der wenigen Fälle, wo mir die s/w Version tatsächlich besser gefällt. Ich kann gar nicht sagen warum.
Underwater hab ich auch irgendwie recht gespalten in Erinnerung. Gute Besetzung, aber zu viel Aliens Zitat und beim eigentlich ziemlich coolen dritten Akt konnte ich quasi nix erkennen. Aber irgendwie hab ich auch das Bedürfnis ihn nochmal zu sehen…
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Kann mir gut vorstellen, dass „Der Nebel“ in s/w nochmal besser funktioniert bzw. auch das teils mäßige CGI da nicht so heraussticht.
„Underwater“ im Stream war auch schwer zu ertragen. Viel Banding aufgrund der geringen Datenrate und der ähnlichen Farbtöne. Habe inzwischen die Blu-ray und hoffe auf ein visuell hochwertigeres Erlebnis.
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Und ich merke wieder, ich kenne keinen davon. Scheint also wirklich ein Genre zu sein, das mir eher nicht liegt *lach*
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Ist zugegebenermaßen auch schon ziemlich nischig. Also quasi die Nische in der Nische Horror. Wenn man schon dazu keinen Bezug hat, ist das nicht weiter verwunderlich, hier nichts zu kennen.
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Der Nebel… genau. An den habe ich gar nicht gedacht.
Event Horizon dürfte heute der Renner sein. Eventuell noch Alien. 😉
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Ich tippe eher auf „Event Horizon“, da dort das Grauen noch ungreifbarer ist. 🙂
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Sieht ganz danach aus. 🙂
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Mächte des Wahnsinns müsste ich mal wieder schauen um mir den Film in Erinnerung zu rufen. Habe den vor Urzeiten mal gesehen.
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Bin mir sicher, der gefällt dir auch heute noch.
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