Wir lassen die Astronaut:innen im Weltall zurück und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute den fünf sympathischsten Killer:innen zu. Puh, wahrlich kein einfaches Thema, doch ich habe mich an einer Wahl versucht. Da es die Einschränkung nicht gab, habe ich sowohl Filme als auch Serien in Betracht gezogen. 🔪

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #377 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)
Das Thema für Ausgabe #377 lautet:
Kill it: Die 5 sympathischsten Killer:innen
- Alice Morgan aus „Luther“ (2010-2019) – Auch wenn ich die Serie leider nie zu Ende gesehen habe, so ist mir die Figure von Alice Morgan doch als bemerkenswert in Erinnerung geblieben. Wie alle anderen Figuren nicht im wahrsten Sinne des Wortes sympathisch, aber eben doch charismatisch und eine spannende Gegenspielerin zu Luther.
- Dexter Morgan aus „Dexter“ (2006-2013) – Beinahe wäre mir dieser verstörend sympathische Serienkiller nicht eingefallen. Dabei ist das ja zugleich das Konzept der Serie. Die Prämisse wird hier auf die Spitze getrieben, was über etliche Staffeln auch überraschend gut funktioniert. Seine sympathische Fassade hält Dexter auf jeden Fall erstaunlich lange aufrecht.
- Léon aus „Léon: Der Profi“ (1994) – Wie auch „Pulp Fiction“ ein Film aus der Hochzeit der Gangster- bzw. Killerfilme. Jean Reno als Freund und Beschützer der jungen Mathilda hat sich in die Popkultur eingebrannt. Um zu beurteilen, wie gut der Film gealtert ist, müsste ich ihn noch einmal sehen. Stand heute habe ich ihn als herausragend in Erinnerung.
- Tony Soprano aus „The Sopranos“ (1999-2007) – Dies war wohl eine der ersten Serien, die einen kompletten Antihelden ins Zentrum gestellt hat. Tony Soprano kann sympathisch sein und im nächsten Moment auch absolut furchteinflößend. Das funktioniert unfassbar gut, was ich auch dem leider zu früh verstorbenen James Gandolfini zuschreiben möchte, der hier die Rolle seines Lebens spielte.
- Vincent Vega & Jules Winnfield aus „Pulp Fiction“ (1994) – Wohl die beiden Figuren, die vermutlich in jeder Liste auftauchen werden. Man kann von Quentin Tarantino als Person halten was man will, sein Einfluss auf die Popkultur der 90er Jahre bleibt unbestritten. Diesen hat er größtenteils mit sympathischen Killer:innen erreicht und Vince und Jules sind die Archetypen dieser Art von Figur.
Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.
Alice rocks! Cooler ist wahrscheinlich nur Villanelle aus ‚Killing Eve‘ 🙂
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„Killing Eve“ habe ich noch gar nicht gesehen. Lohnt sich? In was für eine Richtung geht die Serie?
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Ich fand die Serie großartig. Es geht um eine MI5-Angestellte, die eigentlich rein am Schreibtisch arbeitet und dann ins Feld geht, weil sie auf eine Auftragsmörderin aufmerksam wird, die sie unbedingt zur Strecke bringen will. Die beiden Frauen entwickeln eine merkwürdige Bindung zueinander und die Geschichte ist einfach herrlich schräg. Normalerweise sind solche Geheimdienstgeschichten ja nach wie vor sehr von männlichen Hauptfiguren dominiert und hier sind es zwei Frauen, die noch dazu genial von Sandra Oh und Jodie Comer gespielt werden. Und die Macher schaffen es nahezu das hohe Niveau über 4 Staffeln zu halten, auch wenn man nach und nach sicher ein paar Abstriche machen muss. Ist allerdings eher noch nichts zum Schauen mit Deinen Kindern, weil teilweise ein wenig gewalttätig
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Vielen Dank für die Einordnung! Das klingt tatsächlich sehr spannend. Werde ich mir einmal vormerken, wenn es dünn wird mit meinen momentanen Serien.
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Also mein erster Gedanke war auch direkt Dexter und puuuh, ich finde ihn in deiner Liste wieder. Glück gehabt 🙂
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Lustigerweise ist mir Dexter als letztes eingefallen und ich habe sogar eine andere Alternative gegen ihn ausgetauscht. Aber ja, er gehört natürlich auf diese Liste.
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Pulp Fiction habe ich nirgends gelesen. 😉
Leon ist ja ein echt Netter. 🙂
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Ja, da lag ich falsch mit meiner Vermutung. 😄
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Aber sowas von falsch. 😆
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Ha, doch nicht ganz. Der gute Gnislew hat eben Geschmack. 🙂
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Hätte ich jetzt auch gesagt. 😉
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Huh, ich hab Luther auch nie bis zum Ende gesehen. keine Ahnung warum, soweit ich mich erinnere mochte ich die Serie.
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Bei mir lag es daran, dass es zunächst hieß nach 4 Staffeln sei Schluss. Also kaufte ich mir die vermeidliche Komplettbox. Dann kam aber noch eine weitere Staffel und ein Film. Diese habe ich dann nicht mehr gesehen.
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Ah ja, genau. Der Expanse-Effekt… 😉
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Was bin ich froh, dass ich „The Expanse“ erst geschaut habe, als die Serie vollständig war. Hätte ich nicht missen wollen. 😅
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Ach du hast Serien und Filme gemixt^^
Hatte mich nur auf Filme spezialisiert, aber ich hatte auch keine Begrenzung gesetzt. Nice. Vincent Vega & Jules Winnfield sind auch ne tolle Wahl!
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Ich war ganz froh, dass es keine Eingrenzung hab. Sonst wäre mir die Liste deutlich schwerer gefallen. So war es dann aber perfekt. 🙂
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Ja gut 🙂
Wobei „Serienkiller:innen“ da dann auch ein lustiges Wortspiel wäre, würde man das nochmal extra machen. Aber ich glaub bei Serien ist meine Liste nicht so voll. Könnte es aber auch Martin aufs Auge drücken.
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Ja, das wäre wirklich ein witziges Wortspiel, wobei mir da beim Attribut „sympathisch“ auch langsam die Kandidat:innen ausgehen würden. 😉
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Mehr als die Hälfte als Übereinstimmung hatten wir lange schon nicht mehr! Jetzt muss ich nur mal schauen wie sympathisch Alice und Tony wirklich sind.
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Wohoo, freut mich sehr, dass bei dir zumindest Jules & Vincent auftauchen. Kaum zu glauben, dass die sonst nirgends zu finden sind.
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*ironieon*Ist doch auch kein Wunder, bei so einem eher unbekannten Film eines unbedeutenden Regisseurs.*ironieoff*
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Stimmt, ein echter Geheimtipp! 😂
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