Media Monday #559

Eine weitere ziemlich zermürbende Woche liegt hinter uns. Selbst das Wochenende war eher von Stress geprägt. Weil es immer etwas zu tun gibt, aber eben nichts, was positiv ablenkt. Und weil die Nerven bei allen blank liegen. Zumindest am heutigen Sonntag waren wir eine Runde wandern (siehe Foto unten) und das hat wirklich gut getan. Nun noch die aktuellen Fragen des Medienjournals beantworten, dann ist das Wochenende auch schon wieder rum. Das klingt nun alles sehr negativ, was nicht sein sollte, da es mir eigentlich wirklich gut geht, gerade im Vergleich zu den Menschen, die momentan wirklich leiden. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Wochenstart! 💙💛

Media Monday #559

  1. Kein Tag vergeht, an dem ich nicht an der Menschheit verzweifle.
  2. Sobald/falls Denis Villeneuve einen Film macht, dann ist mein Interesse geweckt, denn bisher fand ich all seine Werke (zuletzt natürlich „DUNE“) großartig.
  3. Alex Garland ist in meinen Augen auch eine Art verkanntes Genie, denn seine Filme sind zwar nicht immer perfekt, doch stets spannend und für die Zuschauer*innen fordernd (z.B. „Auslöschung“ oder „Ex Machina“).
  4. Ernsthaft, wenn sich mir mal die Gelegenheit bieten sollte mein nutzloses Filmwissen sinnvoll einzusetzen, ich würde mich freuen.
  5. Die großartige Serie „This Is Us“ kann ich mir ja immer wieder ansehen und freue mich nun schon auf die finale sechste Staffel.
  6. Schon spektakulär, wie Regisseurin Domee Shi in Pixars „Rot“ bzw. „Turning Red“ die weibliche Pubertät darstellt. Einfach erfrischend großartig!
  7. Zuletzt habe ich eine Runde „MicroMacro: Crime City“ gespielt und das war sehr unterhaltsam, weil das Spielkonzept einfach wunderbar kurzweilig ist.

Eine Impression unserer heutigen Wanderung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

29 Gedanken zu “Media Monday #559

    • Naja, Krieg, Corona-Wahnsinn zum zusätzlichen Alltagsstress. Das reicht, um zu zermürben.

      Da wird es keine Fortsetzung geben. Kann aber empfehlen, die Bücher zu lesen. Die sind wirklich faszinieren.

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      • Du meinst, weil du inzwischen abgehärteter bist, was das weltpolitische Geschehen angeht?

        „Auslöschung“ war wohl auch ein ziemlicher flopp, zudem war er ziemlich zu Ende erzählt. Bleiben dir also nur noch die Bücher.

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      • Abgehärtet klingt so übertrieben. Bei all dem, was in den letzten 45 Jahren so los war, wird man irgendwo ruhiger. Manche Dinge kann man nicht und werden sich auch nicht ändern. Das kann man dann im Hinterkopf behalten aber man muss sich nicht übermäßig damit beschäftigen.
        Wenn man jetzt schon innerlich Amok läuft, was macht man dann erst, wenn etwas Realität wird?

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      • Vor zwei Wochen war ich noch der totale News-Junkie was den Ukraine-Krieg angeht und konnte mich gar nicht mehr auf irgendwas anderes konzentrieren, aber jetzt gehts wieder. Nur wäre ich jetzt sehr dafür, dass mal was passiert, dass mich ein bisschen unter Stress setzt. Wobei ich da auch nur so mittel gut bin, so richtig knalle harten Stress zu handeln – bin eben mit meinem 94er Baujahr ziemlich unerfahren mit dem Leben 😉

        (Wortman hingegen ist fast so alt wie mein Papa und nervlich bestimmt total gestählt ^^)

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      • Mein Eindruck ist: Wenn man Kinder hat, nimmt man solche Informationen noch einmal ganz anders wahr. Zumindest mir geht es so. Ich begrenze das Doomscrolling und Nachrichten inzwischen auch, doch die Gedanken bleiben dennoch. Wenn es bei all den Themen unserer Zeit (Klimakrise, Corona, Krieg usw.) nur um mich gehen würde, dann wäre ich viel entspannter.

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      • Ich kann Kinder nur so mittel leiden, von daher bleibe ich wahrscheinlich bewusst kinderlos, es sei denn ich finde eine Frau, die es schafft mich vom Gegenteil zu überzeugen 😉 Zudem werde ich zwar älter, aber ich habe ungefähr die selben Hobbies wie mit 12: LEGO, Games, Filme, Comics, Brettspiele und Schreiben.

        Aber klar, wenn man Kinder hat, dann macht man sich Gedanken darüber wie deren Leben aussehen wird und will ihnen die besten Chancen auf ein gutes Leben geben.

        Corona ist hoffentlich in spätestens zwei Jahren vorbei, der Krieg dann hoffentlich mit einer bestenfalls siegreichen Ukraine auch oder wenigstens ein Unentschieden. Aber Klimawandel ist ein ernsthaftes Problem, dass uns noch auf Jahrzehnte beschäftigen wird und die jetzigen „Lösungen“ nicht wirklich zuende gedacht sind, finde ich.

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      • Ach, in deinem Alter konnte ich mir Kinder auch noch nicht vorstellen. Und meine Hobbies sehen nicht viel anders aus als deine. Nur eben, dass ich zurzeit wieder viel mit den Kids LEGO baue oder zocke. Das verlagert sich eben… 😉

        Was Corona angeht bin ich hoffnungsvoll, aber nicht überzeugt, dass es in absehbarer Zeit vorbei ist. Das denken wir schon seit zwei Jahren und spätestens seit es Impfungen gibt. Am Verhalten ändert aber niemand was. Auch dass der Krieg ein positives Ende nimmt, wenn es sowas überhaupt gibt, bezweifle ich stark. Und, wie du richtig sagst, das sind alles nur kleine Probleme, gegen die Klimakrise und da rennen wir auch offenen Auges ins Verderben. Weil schon so kleine Diskussionen wie Geschwindigkeitsbegrenzung niemand mittragen will. Da sehe ich mittelfristig schwarz für die Menschheit.

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  1. Ex Machina war großartig, Auslöschung war so naja.
    Filmwissen ist nie völlig sinnlos! 😉
    Dune fand ich auch bombastisch, wenn auch ziemlich trippy und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
    Und ich wünsche dir alles Gute bei dem Unterfangen deine Nerven wieder zu beruhigen 🙂

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      • Japp, ich kenn den alten Dune von David Lynch, ich hab aber nicht viel mitbekommen, weil ich nebenbei LEGO Teile sortiert habe 😉

        Die Bücher zu Auslöschung kenne ich nicht, aber ich hab atm sooo viele Bücherserien auf der Liste, die ich noch lesen will, dass ich wahrscheinlich erst so in zehn Jahren dazu kommen würde 😀

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      • Beim Filme schauen kann und mag ich nix nebenbei machen. Selbst das Handy ist dann tabu. Aber da bin ich einfach sehr altmodisch.

        Kann ich mir gut vorstellen, dass du viele Bücher auf deinem Stapel hast. Geht mir auch so. Diese Trilogie ist auf jeden Fall sehr faszinierend (aber auch anstrengend).

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  2. Ich habe das Verzweifeln auf die geraden Kalendertage verlegt. So wechseln sich Frust und Freude mehr ab. Micro Macro hat hier gar nicht gezündet. Zwei Fälle und dann war Ende. Keine Ahnung warum es für mich nicht funktioniert hat.

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  3. Ich kann das Verzweifeln sehr nachvollziehen. Wenn man eigene Kinder hat muss das noch härter sein.
    Das klingt jetzt brutal, aber in Zeiten wie gerade weiß ich wieder, warum ich in diese Welt nie wirklich Kinder setzen wollte. Bei all dem Wohlstand, den wir hierzulande genießen, ist die Zukunft doch sehr ungewiss. Auf jeden kleinen Schritt, welchen die Menschheit bei den großen Probleme vorwärts macht, folgen 100 rückwärts. Wobei das mit den Kinderlos-Sein bei mir durchaus auch andere Gründe hat.

    Ich sehe mich ohnehin eher in der Rolle des komisch aussehenden, lustigen, kleinen Onkels 😉

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    • Ja, das sind tatsächlich Gedanken, die auch mir durch den Kopf gehen. Dennoch möchte ich meine Kinder nicht missen und will einfach glauben, dass die nachfolgenden Generationen verantwortungsbewusster mit allem umgehen. Das Problem ist ja, so abgenudelt das Klischee ist, dass zu 99% einfach alte, weiße Männer an der Macht sind. Und es diesen eben um Macht und Statuserhalt geht. Selten um die Sache an sich. Bin überzeugt davon, dass wir die meisten Schlamassel nicht hätten, wenn mehr Frauen an der Macht wären oder auch einfach jüngere Menschen (typisches FDP-Jungvolk einmal ausgenommen).

      In der Rolle des lustigen, netten Onkels kann ich mir dich durchaus vorstellen… 🙂

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      • Ich bin da eher zynisch und pessimistisch.

        Mehr Frauen an der Macht bringen nicht automatisch einen Paradigmenwechsel. Ich meine biologisch haben Männer und Frauen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Ich glaube nur nicht, dass es einer Frau an der Spitze von irgendwas nicht weniger um Macht oder Status geht als einem Kerl an der Spitze.

        Und junge Leute bringen dir auch nichts, wenn sie von der Welt wenig Plan haben weil unerfahren und naiv – ich kann nur für mich sprechen aber mit 17/18 war ich ein hoffnungslos naiver Volltrottel mit null Plan aber veträumten Idealen von der perfekten Welt 😀

        Wenn die jungen nun keiner in den Parteien hochlässt oder signifikant mitmachen lässt, dann bringt dir das herzlich wenig. Parteien sind nicht so demokratisch, wie der Laie sich das denken würde.

        Ich meine was hei´ßt Machtposition. Eine Position an der Spitze (mehr bezogen auf die Wirtschaft), was heißt das? Easy 80h Arbeitswochen und in der Regel extrem komplizierte Arbeit mit unfassbar viel Verantwortung, bei der du dir nicht den kleinsten Fehler erlauben darfst. Ich für meinen Teil will das nicht, ich hab meist schon keinen Bock auf 40h weil mir meine Freizeit wichtiger ist als Geld, wenn die Basics geregelt sind. Kann mir auch nicht vorstellen, dass viele Frauen Lust auf sowas haben, gerade die, die gleichzeitig auch noch eine Familie gründen und eine gesunde Work-Life-Balance haben wollen.

        Viele mögen Jordan B Peterson nicht so (immerhin ist er ein christlicher, weißer, älterer Mann), aber der Teil (~12min) aus einem sehr guten frühen Talk ist gut.

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      • Wenn man sich schon alleine den Umgang mit der Pandemie anschaut, dann sind weiblich geführte Länder (Neuseeland, Dänemark, Finnland usw.) deutlich besser damit umgegangen. Klar gab es bei uns Merkel, doch eben auch Söder und Co. In den genannten Ländern sind deutlich mehr Frauen in der Regierung vertreten. Ja, ich glaube fest daran, dass dies besser für die Gesellschaft und Politik wäre, eben auch weil es den Frauen nicht um persönliche Macht, sondern eben die Gemeinschaft geht (inkl. u.a. Work-Life-Balance, Familie).

        Die momentane Struktur der Gesellschaft spiegelt einfach nur konservatives Status-quo-Denken wider, welches uns nicht die Herausforderungen der Zukunft angehen lassen wird. Das hat nichts damit zu tun, dass junge Frauen lieber Familie gründen wollen (glaub mir, das geht beides), sondern dass die Strukturen so altmodisch verhärtet sind, wie sie eben sind. Und das ist schade und macht mich traurig. Idioten gibt es natürlich bei allen Geschlechtern, doch dieses krampfhafte Festhalten an Macht und etablierten Strukturen… das ist schon durchaus symptomatisch für das, wie unsere Regierung gerade in den letzten Jahr(zehnt)en aufgestellt war.

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