Run, Fatboy, Run (1083)

Während der Rest der Familie wegen Erntedank in der Kirche weilt, bin ich eine Runde laufen gegangen. Eigentlich ist Sonntag ja mein Ruhetag, doch ich habe einiges aufzuholen bzw. vorzulegen aufgrund der vollen nächsten Woche. 🏃‍♂️

Fast noch ein wenig Morgenstimmung...

Fast noch ein wenig Morgenstimmung…

Distanz: 7.30 km
Zeit: 00:39:44
Anstieg: 55 m
Ø Pace: 5:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 520 kcal

2021: 2227 km
Oktober: 26 km
KW 39: 60 km

Seit meiner Erkältung war dies der erste Lauf unter 5:30er Pace. Hat sich gut angefühlt. Mal sehen, ob ich kommendes Wochenende schon wieder fit genug für den monatlichen Halbmarathon bin.

Im Ohr: Celluleute Folge #136: Das „John Wick“-Universum und mehr!

Under the Silver Lake (2018)

Ein recht entspannter Samstag liegt hinter mir, den ich größtenteils mit einem Lauf und dem Lesen der Vorlage von „DUNE“ verbracht habe. Abends habe ich mich dann für den Film „Unter the Silver Lake“ entschieden, der bereits viel zu lange ungesehen im Regal stand. Sehr zum Leidwesen der Frau Lehrerin… 🎬

Under the Silver Lake (2018) | © Weltkino Filmverleih GmbH (Vertrieb LEONINE)

Under the Silver Lake (2018) | © Weltkino Filmverleih GmbH (Vertrieb LEONINE)

„Donnie Darko“ trifft auf „Mulholland Drive“

Ich wusste davor nicht viel über den Film. Nur dass er von David Robert Mitchell, dem Regisseur von „It Follows“ ist, den ich wirklich sehenswert und gruselig fand, und dass er eine mysteriöse Kriminalgeschichte in Hollywood erzählt. Auf dem Papier macht  „Under the Silver Lake“ auch genau das, doch ist hier eher der Weg das Ziel. Nur ohne Ziel. Von Anfang an hat mich die Stimmung an „Donnie Darko“ erinnert. Oder eben David Lynchs „Mulholland Drive“, welcher auch thematisch verwandt ist. Fans der beiden Filme dürfen die Besprechung schon einmal abkürzen und direkt ins Gefängnis gehen. Der Rest darf noch einmal über Los wandeln und nach einem Ausweg aud dem düsteren Hollywood suchen.

„Under the Silver Lake“ ist kein leichter Film. Ich fand die Übersexualisierung anstrengend. Auch die traumhafte Montage ist nicht immer einfach ertragbar, aber doch faszinierend. Am stärksten ist jedoch die Atmosphäre, die mich irgendwann für sich eingenommen hatte. So sehr, dass ich Andrew Garfield (u.a. bekannt als „The Amazing Spider-Man“) bereitwillig durch das popkulturelle Labyrinth gefolgt bin. Hier liegt für mich auch die Aussage des Films: Man kann alles in popkulturelle Erzeugnisse hineininterpretieren. Es steckt jedoch nichts dahinter. Oder aber: Es steckt mehr in Popkultur als man auf den ersten Blick vermuten würde. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Gerade auch, weil David Robert Mitchell sich formal sehr an den Hollywood-Klassikern Alfred Hitchcocks usw. bedient, was beim Score oder den verwendeten Motiven auffällt. Eine endgültige Interpretation habe ich noch nicht gefunden, aber ich bin fasziniert und werde bestimmt noch länger über den Film nachdenken müssen. Ob ich will oder nicht.

Fazit

Ja, das war ziemlich abgedreht. Eine böse Satire auf Hollywood? Eine Abrechnung mit dem Geschäft um die Popkultur? Oder nur ein Kifferfilm ohne Sinn und Verstand? Ich kann es nicht sagen. Auf jeden Fall faszinierendes Kino und anders als die meisten Filme. Für Freunde des abseitigen Kinos definitiv empfehlenswert: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1082)

Das Zappelinchen hatte heute Morgen wieder eine Reitstunde, d.h. ich habe die Gelegenheit ergriffen und bin während des Wartens gleich eine Runde gelaufen. Spart eine Autofahrt und ich habe mich gleich noch bewegt. Win win. 🐎

Angenehmes Laufwetter am Samstag

Angenehmes Laufwetter am Samstag

Distanz: 8.48 km
Zeit: 00:48:36
Anstieg: 46 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 597 kcal

2021: 2220 km
Oktober: 19 km
KW 39: 53 km

Heute bin ich gut vorangekommen und der Puls war auch angenehm niedrig. Mal sehen, ob ich morgen pausiere oder doch noch einmal laufe. Kommende Woche ist nämlich mindestens ein Tag dabei, an dem es nicht klappt. 🏃‍♂️

Im Ohr: Celluleute Folge #136: Das „John Wick“-Universum und mehr!

Raya und der letzte Drache – OT: Raya and the Last Dragon (2021)

Juhu, endlich Freitagabend! Das bedeutet natürlich auch Filmabend mit der Familie. Allerdings stand dieser unter der Woche häufiger auf der Kippe. Die Kinder wissen warum. Doch am Ende hat es dann ja doch geklappt und wir konnten endlich „Raya und der letzte Drache“ anschauen… 🐉

Raya und der letzte Drache (2021) | © Walt Disney

Raya und der letzte Drache (2021) | © Walt Disney

Ein imposant animiertes Fantasy-Abenteuer

Mit „Soul“ und „Luca“ haben wir kürzlich zwei gar herausragende Filme aus dem Hause Disney gesehen. Also aus dem Hause Disney/Pixar. Bei „Raya und der letzte Drache“ handelt es sich dagegen um eine reine Disney-Produktion, was ja nichts Schlechtes sein muss. Immerhin haben sie mit „Vaiana: Das Paradies hat einen Haken“ einen meiner liebsten Animationsfilme der letzten Jahre abgeliefert. Das Setting schien zudem recht unverbraucht zu sein und asiatische Kampfkunst, gepaart mit Fantasy-Elementen, hat schließlich bereits bei „Mulan“ (der Zeichentrickversion zumindest) bestens funktioniert.

„Raya und der letzte Drache“ sieht großartig aus! Ich mag es sehr, wie menschliche Hauptfiguren in den jüngsten Disney-Animationsfilmen aussehen. Der Look der Haut und der Abstraktionsgrad funktionieren einfach hervorragend. Inhaltlich ist die Geschichte dagegen nicht ganz so stark. Der Aufbau erinnert ein wenig an Level eines Videospiels und man bekommt nicht wirklich viel von den einzelnen Gebieten der Welt zu sehen. Da hätte ich mir fast ein wenig mehr Abwechslung und Abenteuer gewünscht. Dennoch fügen sich die einzelnen Elemente gut zusammen, die Botschaft ist schön und die Figuren, und ihre Interaktion miteinander, machen wirklich Spaß. Im Finale werden noch einmal alle emotionalen Karten gezogen und ich musste, einmal wieder, eine Träne verdrücken. Einfach schön.

Fazit

„Raya und der letzte Drache“ ist ein wunderbares Fantasy-Abenteuer, das nicht nur großartig aussieht, sondern auch wirklich extrem unterhaltsam ist. Inhaltlich nicht ganz so ausgefeilt, wie die letzten Pixar-Filme, doch mit viel Liebe fürs Detail umgesetzt. Ich hatte viel Spaß damit und die Kinder waren begeistert: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1081)

Nachdem es gestern wieder ganz gut lief, bin ich heute nur schwer in den Tritt gekommen. Ich hatte auch keine Lust auf die üblichen Runden, weshalb ich einmal wieder auf alte Strecken zurückgegriffen habe, welche in den letzten Jahren (aus guten Gründen) gemieden hatte. 🐕

Mal wieder alte Streckenabschnitte gelaufen

Mal wieder alte Streckenabschnitte gelaufen

Distanz: 11.02 km
Zeit: 01:03:46
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 165 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 854 kcal

2021: 2211 km
Oktober: 11 km
KW 39: 44 km

Irgendwie habe ich es dennoch auf 11 km gebracht. Hat sich auch nicht schlecht angefühlt, nur der Puls war wieder deutlich zu hoch. Morgen habe ich ohnehin nur ein Fenster für einen kurzen Lauf, insofern einmal schauen… 🏃‍♂️

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 254: 1000 km durch die Wüste als Paar