Meine 5 liebsten Serienfamilien

Da mein Donnerstag ziemlich verplant ist, habe ich die liebe Gorana dieses Mal um eine exklusive Sneak Preview gebeten, was Die 5 BESTEN am DONNERSTAG angeht. Und was soll ich sagen? Das Thema ist großartig und ich freue mich sehr darüber, die Frage nach meinen fünf liebsten Serienfamilien nun in aller Ruhe am Vorabend des Donnerstags beantworten zu können… 🙂

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Das Thema für Ausgabe #16 lautet:

Meine 5 liebsten Serienfamilien

  1. Die Bravermans („Parenthood“, 2010-2015) – Meine liebste Serienfamilie überhaupt sind eindeutig die Bravermans. In keiner anderen klassischen Familienserie habe ich mich je so zu Hause gefühlt. Interessante Figuren, etliche Konflikte und dennoch viel Harmonie – einfach die perfekte TV-Familie.
  2. Die Foremans („That ’70s Show“, 1998-2006) – Was Sitcoms angeht, so gibt es kaum noch klassische Familienkonstellationen. Ich musste mich hier tatsächlich zwischen den Heffernans und den Foremans entscheiden, habe letztendlich aber Eric, Red, Kitty und Laurie den Vorzug gegeben, da dort das Familienflair noch ein wenig ausgeprägter ist.
  3. Die Gallaghers („Shameless“, 2011-heute) – Es kann ja nicht nur die heile Familienwelt geben. Die Gallaghers bilden somit die Ausnahme von der Regel, wobei der Zusammenhalt unter den Geschwistern auch immer wieder herzerwärmend ist. Wahrlich eine famos unterhaltsame Familie.
  4. Die Sopranos („The Sopranos“, 1999-2007) – Wenn der Name der Familie schon im Serientitel vorkommt, dann müssen die Sopranos auch eine ganz besondere TV-Familie sein. Das sind sie auch und ich habe ihnen deshalb den Vorzug vor den anderen HBO-Familien (den Fishers und den Starks) gegeben.
  5. Die Taylors („Friday Night Lights“, 2006-2011) – Die Taylors entspringen der gleichen Feder wie die Bravermans. Dies merkt man tatsächlich an den Werten, welche in der Serie vermittelt werden, und auch an der Art wie die Charaktere geschrieben sind. Ich mag diesen authentischen Stil wirklich sehr und vermisse auch diese TV-Familie ein wenig.

Erzgebirge 2016 #4: Besuch im Tierpark Chemnitz

Nun ist es soweit: Die letzten Energiereserven, die der Urlaub vor knapp zwei Monaten in unsere Familie gespült hat, sind aufgebraucht. Die Erinnerungen jedoch bleiben, was in akuten Stressphasen leider auch nur ein schwacher Trost ist. Es waren aber auch nur drei  Tage, da darf man vermutlich nicht zuviel erwarten. Wie dem auch sei: Am Tag nach unserer Wanderung  rund um den Fichtelberg hieß es auch schon wieder Abschied nehmen und wir fuhren am Rückweg nach Chemnitz, um dem dortigen Tierpark einen Besuch abzustatten…

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Oh, welch schönes Stachelschwein!

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Media Monday #277

Im Moment fühle ich mich, als hätte das Wochenende gerade erst begonnen. Oder müsste es. Hat es aber nicht. Somit beginnt morgen früh bereits eine weitere sehr fordernde Arbeitswoche. Leider kann ich an dieser Stelle keine großen Highlights verkünden: Den Samstag haben wir größtenteils damit verbracht den Garten winterfest zu machen und am heutigen Sonntag waren wir bei den Schwiegereltern eingeladen. Dazwischen habe ich irgendwann zwei Filme gesehen und beantworte nun voller Elan die aktuellen Fragen des Medienjournals – schaut doch mal rein!

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  1. Meine Blogreihe „Run, Fatboy, Run“ vermittelt ein völlig falsches Bild von meinem sportlichen Ehrgeiz, schließlich muss ich mich wirklich aufraffen, um überhaupt zweimal die Woche laufen zu gehen.
  2. Ein spannendes Biopic kann die unterschiedlichsten Themen und Menschen porträtieren, zum Beispiel „12 Years a Slave“, „Saving Mr. Banks“ oder auch „The Wolf of Wall Street“.
  3. Charlie Kaufman hätte allein für die audiovisuelle Ausgestaltung von „Anomalisa“ eine Ehrung verdient, schließlich hat man solch einen Film zuvor noch nicht gesehen.
  4. Guilty Pleasure in Serie: „New Girl“ oder „The Big Bang Theory“ schaue ich ja wirklich gerne, obwohl beide Comedys ihren Zenit schon längst überschritten haben.
  5. Ernest Clines „Ready Player One“ ist genau nach meinem Geschmack, immerhin besteht der Roman zu großen Teilen aus Referenzen auf die Popkultur der 80er Jahre.
  6. Der zweite Teil von „Alien“ ist immer noch eine der besten Fortsetzungen, schließlich hat James Cameron in „Aliens“ das Genre geschickt gewechselt.
  7. Zuletzt habe ich „The Revenant“ gesehen und das war eines meiner beeindruckendsten Filmerlebnisse, weil Lubezkis Kamera für eine Immersion sorgt, wie ich sie zuvor nur selten erlebt habe.

Run, Fatboy, Run (401)

Eigentlich wollte ich heute gleich morgens laufen gehen, doch dann kamen wir nicht aus dem Bett, der Kindergottesdienst stand auf dem Programm (und ich hatte mich schon das letzte Mal gedrückt), gefolgt vom Mittagessen bei den Schwiegereltern. Natürlich Schweinebraten und nach einem herrlich sonnigen Spaziergang noch Kaffee und Kuchen (immerhin darauf habe ich verzichtet). Somit bin ich erst gegen halb fünf losgekommen, was mich direkt in die Goldene Stunde laufen ließ:

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Distance: 12.48 km
Duration: 01:06:40
Elevation: 124 m
Avg Pace: 5:20 min/km
Avg Speed: 11.23 km/h
Heart Rate: 173 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 1034 kcal

Da mein 400. Lauf nur ein kurzer war, wollte ich zumindest über 10 km laufen. Das hat auch geklappt, wenngleich mir heute auch alles sehr anstrengend vorkam. Ob es am Schweinebraten oder den viel zu langen Fernsehabenden des Wochenendes lag? Mit der Zeit bin ich durchaus zufrieden und ich bin froh draußen gewesen zu sein, denn die kommende Arbeitswoche droht schon jetzt wieder extrem fordernd zu werden…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 60: Die Rennschnecke
Im zweiten Ohr: Mando Diao, Fall Out Boy

The Revenant: Der Rückkehrer (2015)

Heute bin ich endlich dazu gekommen mir „The Revenant“ anzusehen. Geplant hatte ich dies schon länger, doch wollte ich für die Sichtung fit sein und den Kopf nicht mit tausend anderen Dingen voll haben. Das hat zwar nicht zu 100% geklappt, doch Alejandro Iñárritus Film sorgte letztendlich dafür, dass meine Aufmerksamkeit vollständig von ihm vereinnahmt wurde – eine Sogwirkung, wie ich sie schon lange nicht mehr in dieser Intensität erlebt habe…

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Schon alleine die Eröffnungssequenz ließ mich ziemlich sprachlos zurück. Dieser Angriff des Arikaree-Stammes erinnert nicht von ungefähr an Steven Spielbergs berühmte Omaha-Beach-Sequenz aus „Der Soldat James Ryan“. Man wird als Zuschauer förmlich in den Film gesogen, was vor allem der virtuosen Kameraarbeit zuzuschreiben ist. Emmanuel Lubezki, der bereits „Gravity“ einen ganz besonderen Look gegeben hat, verwendet nahezu ausschließlich Weitwinkelobjektive, selbst in den nahen Einstellungen. Dies sorgt für eine enorme Dreidimensionalität und Tiefenschärfe, was in Kombination mit unglaublich langen Einstellungen für eine Immersion sorgt, die einen förmlich in den Film zieht.

Zusätzlich zur technischen Perfektion erzählt der Film seine einfache Geschichte durch Bilder und Stimmungen. Die Welt wirkt dreckig, roh und von der Natur bestimmt. Der Kampf gegen den Grizzlybär ist eine der eindrucksvollsten Szenen, die ich je gesehen habe. Technisch brillant und so roh und brutal, dass ich kaum zuschauen konnte – und ich bin normalerweise nicht zimperlich, wenn es um filmische Gewalt geht. Dieser Eindruck setzt sich über die kommenden zwei Stunden fort, sei es nun der Kampf gegen Naturgewalten oder gegen andere Menschen. Leonardo DiCaprio spielt wahrlich famos und hält uns Zuschauer bei der Stange. Sein Hugh Glass dürfte wohl zweifellos zu den Filmcharakteren gehören, mit denen man auf keinen Fall tauschen will. Wenn man dann noch bedenkt, dass es sich um eine wahre, wenn auch nur in Teilen überlieferte, Geschichte handeln soll…

Kritikpunkte kann ich kaum finden. Ja, die Geschichte ist einfach und ja, die Charaktere sind nicht sonderlich komplex gezeichnet. Das macht aber nichts, denn der Film ist unglaublich mitreißend und beinahe schon fühlbar roh und erdig. Hinzu kommen unglaublich schöne Landschaftsaufnahmen, die mich haben fluchen lassen, dass ich „The Revenant“ nicht im Kino gesehen habe. Wenn ich irgendwann einen größeren Fernseher samt Ultra-HD-Blu-ray mein Eigen nenne, dann ist Iñárritus Film bestimmt einer der ersten, den ich mir zulegen würde. Audiovisuell hat mich schon lange kein Realfilm (ich treffe diese Unterscheidung, da ich gestern erst den ebenso imposanten Animationsfilm „Anomalisa“ gesehen habe) mehr so beeindruckt.

Wie die Stammleser inzwischen wissen, bewerte ich Filme auch häufig danach, ob ich während ihnen einschlafe. Mit gut zweieinhalb Stunden ist „The Revenant“ ziemlich fordernd, was den Wachzustand angeht, doch saß ich die meiste Zeit auf der Sofaecke und habe mit Hugh Glass mitgelitten. Durch die Vater-Sohn-Beziehung war ich auch emotional eingebunden und konnte selbst den an „Gladiator“ erinnernden und ein wenig kitschigen Zwischenbildern etwas abgewinnen. Ein wahrlich beeindruckendes Filmabenteuer: 9/10 Punkte.

Anomalisa (2015)

Freitagabend nach einer Woche, die es in sich hatte. Eigentlich wollte ich endlich „The Revenant“ sehen, doch aufgrund seiner Laufzeit hätte ich den Film wohl nicht zu Ende gesehen. Dann erinnerte ich mich an jackers Empfehlung zu „Anomalisa“ und die Wahl war schnell getroffen. Anfangs überlegte ich noch, ob Charlie Kaufmans jüngstes Werk nicht zu verkopft sei für solch einen Abend, an dem mir der Kopf ohnehin noch raucht, doch schon schnell sollte diese Sorge einer Faszination weichen…

anomalisa

Zunächst einmal muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass auch „Anomalisa“ auf Amazon Prime leider im falschen Bildformat – nämlich in 16:9 statt 2,35:1 – läuft. Dies ist wirklich sehr ärgerlich, doch möchte ich mich im Folgenden auf den Inhalt konzentrieren. Nur seid gewarnt, falls euch das wichtig ist. Audiovisuell ist Kaufmans Film nämlich extrem beeindruckend. Durch die mit 3D-Druck verfeinerte Stop-Motion-Technik bietet sich dem Zuschauer ein Look, wie man ihn zuvor noch nicht gesehen hat. Artifiziell und dennoch realistisch. Der Stil des Films ist immer präsent, lenkt jedoch nie von der Handlung ab und unterstützt diese sogar. Ein Animationsfilm, der sich wahrlich von der Masse abhebt.

Rein inhaltlich könnte man „Anomalisa“ recht einfach auf die Romanze eines Mannes mit Fregoli-Syndrom reduzieren. Ich glaube jedoch, dass es auch außerhalb dieser Nische viele Berührungspunkte gibt, die den Film viel universeller in seiner Aussage machen. Es geht um Einsamkeit, die moderne Arbeitswelt, Individualismus und Midlife-Crisis. Und das sind nur die offensichtlichsten Themen. Es ist beeindruckend, wie viel Detailarbeit in dem animierten Drama steckt. Jede Szene ist wohl durchdacht und atmosphärisch so aufgeladen, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Die zentrale Liebesszene ist wunderbar behutsam inszeniert und funktioniert einfach. Das hätte ich zuvor wirklich nicht vermutet. Man ist ganz nahe dran an den Figuren.

Auch wenn „Anomalisa“ inhaltlich vielleicht einfacher ist, als es zunächst den Anschein erweckt, so bietet er doch viel zu entdecken – wenn man sich denn darauf einlässt. Auch wenn mir heute eigentlich nach leichter Unterhaltung gewesen wäre, so hat mich Kaufmans Film doch unglaublich gepackt und mitgerissen. Wer sich einmal für 90 Minuten in eine fremde und vielleicht auch erschreckend bekannte Welt entführen lassen will, der sollte „Anomalisa“ auf jeden Fall eine Chance geben: 9/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (400): Spezialausgabe

Wow, mit diesem Eintrag feiere ich tatsächlich schon den 400. Lauf, den ich seit dem Start meiner, ähm, Laufkarriere im April 2008 hier beständig dokumentiere. Unfassbar. Damals hätte ich nie damit gerechnet auch nur annähernd in diese Regionen zu kommen. Zudem hätte ich mich damals auch nach solch einem stressigen Tag nie aufraffen können, doch gerade heute war es bitter nötig. Die Arbeit fordert mich extrem und jeden Tag gibt es neue Unbekannte zu bewerten und möglichst agil zu reagieren. Somit war es durchaus befreiend, dem Sonnenuntergang entgegen zu laufen – auch wenn es ein paar Minuten danach schon erschreckend dunkel war:

run-fatboy-run-400

Distance: 7.35 km
Duration: 00:38:41
Elevation: 27 m
Avg Pace: 5:15 min/km
Avg Speed: 11.40 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 636 kcal

Die letzten 25 Läufe habe ich seit dem Juli vollgemacht, was für meine Verhältnisse schon extrem schnell ist. Wie ihr sehen könnt, war ich dieses Jahr schon weiter und länger laufen als all die Jahre zuvor – und vor allem war ich auch schneller unterwegs. Es lohnt sich also doch mehr zu trainieren:

2008 2009 2010 2011 2012
Länge 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Laufzeit 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 Gesamt
Länge 388,03 319,01 243,70 616,18 2.941,14
Laufzeit 39:02:57 31:23:04 24:24:25 58:08:00 293:30:33
kCal 29.878 24.563 18.930 49.914 235.285
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:59

Lange und anstrengende Arbeitstage sorgen dafür, dass ich mich abends auf dem Sofa häufig sehr ungesund ernähre. Auch deshalb ist es wichtig, dass ich beständig laufe – ansonsten wäre das „Run, Fatboy, Run“ wohl schon bald mehr als nur eine Bezeichnung für diese Kategorie. In Zahlen ausgedrückt, habe ich dieses Jahr bereits 93 Tafeln Schokolade bzw. 210 Flaschen Bier runtertrainiert. Glücklicherweise zähle ich meinen tatsächlichen Konsum nicht… 😉

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 59: Vor dem Taubertal 100

5 Guilty Pleasure Filme

Was, schon wieder Donnerstag? Das kann unmöglich sein! Doch wenn Gorana nach den 5 BESTEN am DONNERSTAG fragt, dann ist es wohl so. Glücklicherweise macht sie es mir dieses Mal sehr einfach, habe ich die Frage nach meinen Guilty Pleasures doch schon zweimal beantwortet. Somit spare ich mir heute etwas Zeit bin gespannt, was ihr zu meiner Wahl sagt…

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Das Thema für Ausgabe #15 lautet:

5 Guilty Pleasure Filme

  1. „Das Relikt: Museum der Angst“ (1997) – Als Monsterfilm funktioniert der Film tadellos. Ein interessanter pseudowissenschaftlicher Hintergrund, sympathische Figuren und ein mitreißender Spannungsaufbau lassen das Herz jedes Genrefans höher schlagen. Wenn dann das Monster im letzten Filmdrittel endlich seinen großen Auftritt hat, wird zudem mit blutigen Effekten nicht gegeizt. So muss das sein.
  2. „Die Piratenbraut“ (1995) – Bereits 8 Jahre vor dem ausufernden Piratenmärchen um Captain Jack Sparrow inszenierte Renny Harlin einen der teuersten Filme der Kinogeschichte – und einen ihrer größten Flops. Meiner Meinung nach ist Harlins Piratenabenteuer jedoch in keiner Weise schwächer, als der Blockbuster aus dem Hause Disney. Ich kann dieses bombastisch inszenierte Piratenabenteuer jedem Freibeuter nur ans Herz legen.
  3. „Howard: Ein tierischer Held“ (1986) – Mein größtes Guilty Pleasure ist wohl diese George Lucas-Produktion aus den 80er Jahren. Was habe ich den Film damals geliebt! Jede TV-Ausstrahlung war ein Erlebnis für sich. Eine coole Ente, schleimige Außerirdische, eine absurde Liebesgeschichte. 80s trash at its best! Und das Beste: Der Film schafft es auch heute noch mich zu begeistern.
  4. „Reindeer Games – Director’s Cut“ (2000) – Dies ist einer jener Filme, über die man kaum ein gutes Wort liest. Wenige Kinofreunde kennen den weihnachtlichen Actionthriller und noch weniger mögen ihn. Ich dagegen war bereits bei der ersten Sichtung äußerst angetan von der Atmosphäre des Films. Für mich wird John Frankenheimers Thriller immer zu den kleinen, missverstandenen Filmen gehören, die einen ganz besonderen Platz in meinem Filmherzen gefunden haben.
  5. „The Cave“ (2005) – Für mich sind mit Monstern, viel Wasser und einer ungewöhnlichen Location alle Voraussetzungen für einen Genre-Hit vorhanden. Herz, was willst du mehr? Der Film sieht zudem extrem gut aus und er zeichnet ein sehr atmosphärisches Abbild seiner unterirdischen Welt. Natürlich ist all das Teil eines klischeebeladenen Genrefilms und keine große Filmkunst. Dennoch – oder gerade deshalb – mag ich ihn wirklich sehr.

Media Monday #276

Der Oktober steht für mich ganz im Zeichen einer sehr intensiven Arbeitsphase, was die Wochenenden noch schneller als gewöhnlich vorbeirauschen lässt. Zudem wird es kälter draußen und die Gelegenheiten viel Zeit im Freien zu verbringen werden weniger. Die gemütliche Zeit des Jahres kratzt schon an der Tür und ich kann den Wintertee fast schon riechen. Bis es soweit ist, beantworte ich in Ruhe die aktuellen Fragen des Medienjournals und stelle mich auf eine intensive Arbeitswoche ein…

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  1. Horrorfilme im Oktober stehen seit dem #Horrorctober auf dem Programm vieler Filmblogger – auch ich habe mich mit „Predator 2“ eingereiht.
  2. Gerade „Gravity“ sollte man unbedingt im Kino gesehen haben, denn die technischen Möglichkeiten von IMAX 3D, die der Film komplett ausschöpft, gibt es zu Hause einfach nicht (dennoch funktioniert der Film auch im Heimkino perfekt).
  3. „The Expendables“ ist ein klassisches Beispiel, wo mit einem prominenten Namen geworben wird, um die Leute ins Kino zu locken, auch wenn die meisten 80er-Jahre-Stars nur kleinere Rollen haben.
  4. Einen guten Science-Fiction-Film erkennt man daran, dass er zeitlos ist und zum Nachdenken anregt, siehe z.B. „Her“ oder „Ex Machina“.
  5. „Spotlight“ hebt sich angenehm von effekthascherischem Kino ab, denn die Geschichte wird wunderbar altmodisch alleine durch ein gutes Drehbuch und famose Schauspieler erzählt.
  6. Nähme man das Leben der Gallaghers für bare Münze, dann wäre es Zeit einen Film darüber zu drehen.
  7. Zuletzt habe ich einen langen 16-Kilometer-Lauf absolviert und das war anstrengend aber auch motivierend, weil ich in die Nachbarstadt gelaufen bin, wo uns meine Mama zum Mittagessen eingeladen hatte.

Run, Fatboy, Run (399)

Heute waren wir bei meiner Mama zum Mittagessen eingeladen. Ich habe diese Gelegenheit genutzt, um die Strecke – wie bereits im Mai dieses Jahres – zu Fuß zurückzulegen. Da es heute Vormittag noch sehr kalt war (unter 5 °C), hatte ich mich warm eingepackt, was teils durchaus nötig war. In den wenigen Abschnitten mit Sonnenschein wäre es fast zu warm gewesen, aber so ist es ja fast immer in dieser wechselhaften Jahreszeit:

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Distance: 16.60 km
Duration: 01:29:50
Elevation: 158 m
Avg Pace: 5:24 min/km
Avg Speed: 11.09 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 1382 kcal

Dieses Mal habe ich mich beim Zugang zum Alten Kanal ein wenig verlaufen, was zu einem unfreiwilligen Bonus-Kilometer mit vielen Höhenmetern geführt hat. Das wird mir auch nicht mehr passieren. Der restliche Lauf war sehr angenehm, da ich die Strecke wirklich mag und es immer wieder ein motivierendes Erlebnis ist, sie zu Fuß zu bezwingen. Das nächste Mal auch gerne wieder, wenn es draußen freundlicher ist…

Im ersten Ohr: Im Autokino: Tourtagebuch #008 – Kiel
Im zweiten Ohr: FatBoysRun – Episode 58: Little Desert Runners Club #3