Eine aktualisierte Besprechung des Films habe ich am 30. August 2018 veröffentlicht.
Auch wenn in meinem Regal bestimmt noch ein gutes Dutzend ungesehener DVDs steht, habe ich mich gestern Abend einmal wieder für Pixars „Findet Nemo“ entschieden – und es hat sich erneut voll und ganz gelohnt.

Selbst in der inwzischen dritten oder vierten Sichtung des Films entdecke ich immer noch neue Details. Es ist einfach unglaublich, wie lebendig Pixar die Unterwasserwelt dargestellt hat. Ein Meer von Farben. Überall Bewegung. Licht und Schatten. Ein grandioses Erlebnis. Viele Gags laufen beinahe unbemerkt im Hintergrund ab und im Korallenriff weiß man anfangs gar nicht, wohin man nun schauen soll um nichts zu verpassen. Ein wahrer Augenschmaus.
Die Geschichte des Films ist relativ einfach. „Finding Nemo“ eben. Doch aufgrund der Fülle an Eindrücken und der wirklich urkomischen Charaktere, fällt dieser Aspekt nicht sonderlich negativ auf. Dadurch, dass die Geschichte zwei Handlungsstränge – Marlin und Dory sowie Nemo – besitzt, wird jegliche Langeweile vermieden. Beide Schauplätze ergänzen sich grandios und werten die Geschichte meiner Meinung nach deutlich auf.
Ich mag Buddy-Movies, ich mag Road-Movies und ich liebe Filme, die das Meer zum Thema haben. In „Findet Nemo“ werden diese Genres so kombiniert, wie man es noch nie gesehen hat. In erster Linie natürlich kindgerecht, doch mit unzähligen Witzen und Anspielungen angereichert, die mir ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Hinzu kommt eine herausragende Animation, die auf wirklich komischen Figuren basiert – dabei stelle ich es mir gar nicht so einfach vor, einem Fisch wirklichen Charakter zu geben. So ganz ohne Arme und Beine. Eine weitere Meisterleistung Pixars.
Für mich reiht sich „Findet Nemo“ nahtlos ins qualitativ hochwertige Portfolio der Animationsschmiede ein. Minimale Schwächen in der Geschichte werden mit fantastischen Einfällen und Charakteren ausgeglichen. Die grandiose Animation ist natürlich die Krönung. Genial: 10/10 Punkte.








