Castle – Season 2

Wie schön es doch ist, wenn sich Serien in ihrem zweiten Jahr steigern können. Hatte ich letztes Jahr nur ganz gern in die Serie reingeschaut, mauserte sich „Castle – Season 2“ zu einem kleinen Highlight in meiner Serienwoche. Wer hätte gedacht, dass dies ein anscheinend simpler TV-Krimi einmal schaffen könnte?

Inhaltlich hat sich im Vergleich zur ersten Staffel kaum etwas geändert. Zwar gibt es nun ein paar episodenübergreifende Fälle, doch typischerweise hat man es immer noch mit einem Mord-der-Woche-Schema zu tun. Klingt altbacken? Das dachte ich anfangs auch, doch inzwischen sind die Fälle so herrlich verzwickt, dass es eine wahre Freude ist. Oft folgt eine absurde Wendung auf die nächste, was ausgezeichnet zum Stil der Serie passt und mich als Zuschauer freudig miträtsen lässt.

Neben den gelungeneren Kriminalfällen kann die zweite Staffel rund um den egozentrischen Krimiautor Richard Castle besonders durch die schmissigen Dialoge und das symapthische Schauspiel aller Beteiligten punkten. Es macht einfach unglaublich viel Spaß Nathan Fillion und Stana Katic bei ihren Plänkeleien zuzusehen. Doch auch der Supportcast ist nicht zu verachten. Eine absolut runde Sache. Ein besonderes Schmankerl gibt es in dieser Staffel übrigens für Fans von Fillions vorangehender Serie „Firefly“ – mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten…

Ich kann die zweite Staffel von „Castle“ allen Serienfreunden nur ans Herz legen, selbst solchen, die – wie ich – mit Krimishows ansonsten eher nur wenig anfangen können. Vermutlich sollte man die Serie auch nicht als Krimi, sondern mehr als Komödie sehen, dann dürfte man deutlich mehr Spaß mit ihr haben. Zurzeit wohl mein liebster leichter Seriensnack: 8/10 Punkte.

Die wilden Siebziger – OT: That ’70s Show – Season 1

An manchen Serien merkt man, wie die Zeit vergeht bzw. wie alt man tatsächlich schon geworden ist. So sind seit meiner Erstsichtung der Sitcom „That ’70s Show – Season 1“ inzwischen schon gut und gerne 10 Jahre vergangen. Unglaublich. Damals kannte ich die Serie natürlich nur unter dem Titel „Die wilden Siebziger!“ und war auf die Synchro angewiesen, dennoch gehörte die Show schon damals zu meinen absoluten Favoriten.

Aufgrund der doch recht sporadischen Ausstrahlung wurde ich der Serie damals nie überdrüssig und sie bot deshalb – im Vergleich zu täglich ausgestrahlten Sitcoms, wie z.B. „The King of Queens“ – immer ein besonderes Erlebnis. Heute verbinde ich mit der Serie lange Nächte während der Zivildienstzeit und entspannte Nachmittage. Ein Gefühl des Aufbruchs und der Selbstfindung, welches sich durchaus in den Geschichten rund um Eric Forman wiederfinden lässt.

Bei meiner nun ersten Sichtung von „That ’70s Show“ im englischen Originalton fiel mir sofort auf, wie unglaublich frisch die Serie auch heute noch wirkt. Wirklich fantastisch. Kein Vergleich zu sonstigen Sitcoms aus dieser Zeit. Der Humor der Serie ist teils zwar sehr auf die Jugendabenteur unserer Helden angelegt, doch das stört nicht wirklich, begleitet man die Charaktere doch beim Erwachsenwerden. Coming-of-Age als Sitcom. Wunderbar!

Die Schauspieler sind über jeden Zweifel erhaben und füllen ihre Rollen mehr als nur perfekt aus. Mein Liebling ist wohl Kurtwood Smith (Bösewicht Boddicker aus „RoboCop“) als mürrischer Vater mit Herz. Ganz großes Kino. Doch auch die restliche Bande um Topher Grace hat alle Sympathien auf ihrer Seite. Absolut perfekt gecastet.

Eine wirkliche Rahmenhandlung – außer der aufkeimenden Beziehung zwischen Eric und Donna – besitzt diese erste Staffel nicht wirklich, doch das ist für solch eine Sitcom auch nicht wirklich nötig. Jede Episode kann für sich alleine stehen und überzeugt auf ganz spezielle Art und Weise. Erwähnen sollte man auch noch den wunderbar rockigen Soundtrack, der es glücklicherweise über Lizenzhürden hinweg auf die DVDs geschafft hat.

Fazit

Ich kann die Serie jedem Sitcom-Freund nur empfehlen, dem so langsam der altbekannte Stoff ausgeht. Man fühlt sich (auch wenn diese nicht in den 70ern stattfand) an seine eigene Jugend zurückerinnert und kann durch den ironischen Unterton herzhaft über so manche Dummheit lachen. Eine großartige erste Staffel einer fantastischen Serie: 9/10 Punkte.

Firefly – Season 1 (WS1)

In den letzten Wochen stand wieder einmal meine fast schon jährliche Sichtung von „Firefly“ auf dem Programm. Joss Whedons leider viel zu früh abgesetztes Meisterwerk ist wohl die einzige Serie, die ich wirklich regelmäßig und wiederholt konsumiere. Erstmals auf Blu-ray und und in Gesellschaft meiner besserer Hälfte war es dieses Mal jedoch ein ganz neues Erlebnis.

Bereits bei den ersten Tönen des herrlichen Westernscores musste ich ganz automatisch lächeln. Als Browncoat fühlt man sich einfach sofort zu Hause auf der Serenity. Auch wenn dies die inzwischen dritte Sichtung innerhalb nur weniger Jahre war (so oft habe ich in diesem Zeitraum kaum einen Film gesehen), gibt es für mich doch immer noch neue Details zu entdecken und seien dies nur neue Dialogschnippsel, die mir bisher entgangen waren.

„Firefly“ ist wohl das Paradebeispiel für eine vorzeitig abgesetzte Serie. Auch bei der aktuellen Sichtung konnte ich einfach nicht begreifen, wie FOX nur so ignorant sein konnte. Das von Whedon erschaffene Universum birgt so viele potentielle Geschichten und Abenteuer, dass man als fallengelassener Fan gar nicht an die schier unendlichen Möglichkeiten denken möchte. Der nachgeschobene Kinofilm „Serenity“ ist da – trotz seiner wirklich wunderbaren Qualitäten – leider nur ein Trostpflaster.

Wer mehr über den detaillierten Inhalt dieses famosen Weltraumwesterns erfahren möchte, dem kann ich nur meinen ersten Eintrag zu „Firefly“ ans Herz legen, in dem ich auch die einzelnen Episoden ausführlich beschrieben habe. Ansonsten bleibt mir nur noch die perfekte Besetzung, Inszenierung und audiovisuelle Gestaltung dieses Serienmeisterwerks zu loben. Und selbst dann wird dieser Eintrag der Serie absolut nicht gerecht. Deshalb dringendst selbst anschauen! Bis zum nächsten Wiedersehen auf der Serenity: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Two and a Half Men – Season 3

Sitcoms sind das Fastfood unter den TV-Serien. Kein anderes Genre lässt sich so schön verschlingen und hinterlässt dabei einen Hunger nach mehr. Kein Wunder also, dass auch „Two and a Half Men – Season 3“ in Rekordzeit durchgeschaut wurde. Und was soll ich sagen? Her mit der nächsten Staffel!

Im Vergleich zur zweiten Staffel werden die Eigenheiten der Charaktere teils immer mehr auf die Spitze getrieben, teils aber auch komplett umgekehrt. So geht z.B. Charlie eine Beziehung ein, in der er lange Zeit auf Sex verzichten muss. Sein Bruder Alan dagegen findet sich in einer oberflächlichen und rein körperlichen Beziehung wieder. Am Ende sind jedoch (fast) alle Charaktere wieder dort angekommen, wo sie zu Beginn der Staffel standen und ich bin mir sicher, dass sich dieser Trend in der kommenden Staffel fortsetzten wird.

Insgesamt gesehen fand ich die episodenübergreifende Handlung der dritten Staffel bisher am ausgewogensten und auch unterhaltsamsten. Trotz teils veränderter Grundsituation haben die Charaktere ihre bekannten Eigenschaften beibehalten und teils neue errungen, wodurch sich die Autoren weitere Humorpotentiale erschlossen haben.

„Two and a Half Men“ ist die nahezu perfekte Sitcom für Zwischendurch. Selbst mit größerem Abstand zwischen den einzelnen Episoden muss man nicht befürchten wichtige Details zu vergessen. Fastfood eben. Nicht sonderlich nachhaltig, aber doch irgendwie immer lecker: 8/10 Punkte.

Two and a Half Men – Season 2

Nachdem ich mich zuletzt eher mit schwerer Serienkost beschäftigt hatte, wurde es Zeit einmal wieder intensiver in die Welt der Sitcoms einzusteigen. Was liegt da also näher, als mit „Two and a Half Men – Season 2“ wieder einmal bei den Harpers vorbeizuschauen?

Hatte mir die erste Staffel ja bereits sehr gut gefallen, kann die Serie in ihrem zweiten Jahr noch einmal an Qualität zulegen. Die Chemie zwischen den drei Hauptdarstellern stimmt einfach. Da macht es auch gar nichts, wenn hauptsächlich Klischees durch den Kakao gezogen werden oder mit den Erwartungen der Zuschauer gespielt wird. Einfach nur gute und entspannte Unterhaltung.

Wie bereits bei der vorangegangenen Staffel könnte ich erneut die stagnierende Weiterentwickling kritisieren, doch fand ich dass es nun zumindest mehr Facetten bei den einzelnen Charakteren zu entdecken gab. Rein gar nichts auszusetzen gibt es dagegen an den Schauspieler. Einfach perfekt, wenngleich Charlie Sheen einmal mehr wieder nur sich selbst zu verkörpern scheint.

Insgesamt kann ich auch die zweite Staffel von „Two and a Half Men“ jedem Sitcom-Freund nur ans Herz legen. Ein wirklich großer Spaß, der jedoch noch ungenutztes Potential besitzt. Insofern freue ich mich schon auf die kommenden drei Staffeln, die bereits auf ihre Sichtung warten: 8/10 Punkte.

Dollhouse – Season 2

Wieder einmal heißt es von einer Joss Whedon-Serie Abschied nehmen. Dieses Mal hat es die ungewöhnliche Sci-Fi-Serie „Dollhouse – Season 2“ erwischt. Wohl das bislang unpopulärste Werk des Autors. Dennoch eine äußerst sehenswerte Serie mit mehr (zugegebenermaßen teils ungenutztem) Potential, als die meisten anderen Genreserien der letzten Jahre.

Der Aufbau der zweiten – und leider letzten –  Staffel der Serie erinnert stark an den ihres ersten Jahres: Zu Beginn plätschern die Episoden viel zu beliebig vor sich hin, dann plötzlich zieht die Geschichte so stark an, dass man sich erst einmal neu orientieren muss und ehe man sich versieht flimmert bereits der Abspann der letzten Episode über den Screen. Unglaublich wieviel Potential zu Beginn verschenkt wurde und noch unglaublicher, was man aus den restlichen Episoden herausgeholt hat.

Man mag Joss Whedon hier einiges vorwerfen, doch Ideenarmut gehört definitiv nicht dazu. Über ihre Laufzeit bekommt die Geschichte eine solche Tiefe und Tragweite, dass man vermutlich tatsächlich noch etliche weitere Staffeln damit hätte füllen können. Die Frage nach Identität, kollektivem Bewusstsein, Mensch-Maschine-Kommunikation usw. sind alles ideale Themen um in solch einer Sci-Fi-Serie aufgearbeitet zu werden. Die späteren Episoden sind auch entsprechend düster und besitzen den typischen Whedon-Witz, so dass absolut keine Langweile aufkommen mag. Hier wäre wirklich noch viel drin gewesen.

Leider jedoch gab es zu Beginn wieder zu viel Leerlauf und reine Füllepisoden. Ich weiß auch nicht, was die Autoren hier geritten hat. Vermutlich Fox, aber das Thema wurde ja schon zu genüge diskutiert. Insgesamt kann die Serie nicht an den Kultstatus ihrer inoffiziellen Vorgänger anschließen. Dafür ist sie wohl zu speziell und komplex aufgebaut. Auch hat man offensichtlich versucht sich mit einem zu großen Spagat zwischen den Zielgruppen neue Zuschauer zu erschließen. Eine Maßnahme, die – wie wir heute wissen – ziemlich nach hinten los ging.

Ich für meinen Teil wurde grandios unterhalten, hätte mir aber eine purere Version der eigentlichen Geschichte gewünscht. Von mir aus auch gerne als Miniserie. Dennoch bin ich froh, dass Whedon die Geschichte – anders als damals bei „Firefly“ – zu einem richtigen Ende führen konnte. Somit ist „Dollhouse“ ein mehr als nur sehenswerter Seriensnack für alle Sci-Fi-Nerds da draußen: 8/10 Punkte.

The War at Home – Season 1

Zu Weihnachten bekam ich mit „The War at Home – Season 1“ eine mir bis dahin unbekannte Sitcom geschenkt. Obwohl mein Interesse an typischen Familiensitcoms in den letzten Jahren deutlich nachgelassen hat, war ich dennoch höchst erfreut über einen erneuten Ausflug in dieses Subgenre.

Die Freude hielt jedoch nicht sonderlich lange an. Wäre die Serie kein Geschenk gewesen, wäre ich wohl bereits nach den ersten Episoden ausgestiegen. Der Humor rangiert irgendwo zwischen zynisch und einfach nur platt. Hinzu kommen seltsam oberflächliche und unsympathische Charaktere, was für mich in dieser Konstellation einfach nicht so recht funktionieren will. Die Show legt es ganz klar darauf an zu provozieren und anders zu sein, als andere Familiensitcoms, doch leider mag ihr das auch nicht wirklich gelingen.

Nachdem ich mich durch ungefähr 10 Episoden gequält hatte, war ich jedoch erstaunt wie flüssig sich die weiteren Folgen wegschauen ließen. Es gab mehr Schmunzler und man wusste bereits im Vorfeld, welche Gags man zu erwarten hatte. Der typische Sitcom-Gewöhnungseffekt eben. Abgesehen von angestaubten Storylines à la Hilfe, meine Frau will nicht eifersüchtig werden! und unzähligen Klischees hatte ich somit durchaus meinen Spaß mit der Serie. Die direkt in die Kamera gesprochenen Kommentare fand ich zudem durchaus nett anzusehen.

Auch wenn „The War at Home“ nicht der befürchtete Totalausfall war, so gibt es aufgrund der starken Konkurrenz in diesem Genre jedoch keinen guten Grund die Serie weiterzuverfolgen. Im allerbesten Fall durchschnittliche Unterhaltung und mal ehrlich: Braucht man das wirklich? 5/10 Punkte.

Bones – Season 3

Als kleinen Seriensnack zwischendurch habe ich in letzter Zeit immer mal wieder eine DVD von „Bones – Season 3“ in den Player geschoben. Auch wenn mich juliaL49 vorgewarnt hatte, erhoffte ich mir insgeheim doch eine fröhliche Serienkillerjagd. Doch gab es diese auch zu sehen?

Leider nein. Definitiv nicht. So vielversprechend die Staffel mit einem episodenübergreifenden Handlungsbogen um einen kannibalistischen, einem Geheimbund entsprungenen Serienkiller auch beginnt, als so enttäuschend entpuppt sich dieser Erzählstrang leider im weiteren Verlauf. Anfangs wirkt die Geschichte viel zu konstruiert, nur um nach einigen Episoden wieder komplett zu verschwinden und am Ende mit einer an den Haaren herbeigezogenen Auflösung ins Staffelfinale zu gehen.

Zwischen den leider enttäuschenden Episoden mit durchgehender Handlung gab es die übliche „Bones“-Serienkost: Unterhaltsame Fälle, nette Charaktere, einfach unterhaltsam. Daneben wurde jedoch wieder das große Familiendrama thematisiert, welches mir bereits in der vorangegangenen Staffel nicht sonderlich zusagte. Aufgrund des Autorenstreiks bietet die dritte Staffel auch nur 15 Episoden, was für einen mehr als nur holprigen Gesamteindruck sorgt.

Freunde der Serie können auch im dritten Jahr getrost reinschauen, man sollte seine Erwartungen nur deutlich herunterschrauben. Die Staffel wirkt unfertig und gehetzt, wofür ich jedoch auch den Autorenstreik verantwortlich mache. Ob es nun qualitativ wieder aufwärts geht? Ich hoffe es. Hierfür sind mehr als 6/10 Punkte jedoch leider nicht drin.

The Sopranos – Season 6

Mit dem Finale von „The Sopranos – Season 6“ geht mein letzter großer Serienmarathon zu Ende. Zumindest soweit ich das aktuell abschätzen kann. Die letzten drei Monate mit Tony Soprano und seinen zwei Familien waren ein echter Erlebnis. Brutal und nierderschmetternd, doch ebenso komisch und mitreißend. Eine großartige Serie.

Diese sechste und letzte Staffel ist wohl auch die ungewöhnlichste der Serie. Man hat die eingeschlagenen Pfade öfter einmal verlassen, um sich dem Spiel hinzugeben. Ich denke hier nur an die eröffnende Storyline, welche einfach nur unglaublich gut geschrieben und inszeniert ist. Ein echter Höhepunkt der Seriengeschichte. Im weiteren Verlauf gab es unzählige weitere verstörende Szenen zu bewundern, welche letztendlich im Finale gipfelten. Davon werde ich mich erst noch erholen müssen.

Es ist erstaunlich wie konsequent und kohärent die staffelübergreifende Geschichte erzählt wird. Ereignisse geschehen nicht einach ohne Grund und selbst in der letzten Episode werden noch Gegebenheiten aufgegriffen, welche etliche Staffeln zurückliegen. Dadurch ist auch die Entwicklung der Charaktere absolut glaubhaft und man erkennt so deutlich wie selten zuvor: Man hat es in „The Sopranos“ fast ausnahmslos mit Soziopathen zu tun.

Innerhalb der gesamten Serie spielt die finale Staffel erstaunlich weit vorne mit, wenngleich man die Qualitätsunterschiede wirklich mit der Lupe suchen muss. Eine Zweitsichtung würde dann eventuell zu einem ganz anderen Ergebnis führen. Im Moment sehe ich die Rangfolge der einzelnen Staffeln jedoch folgendermaßen:

1. „The Sopranos – Season 5“
2. „The Sopranos – Season 6“
3. „The Sopranos – Season 3“
4. „The Sopranos – Season 2“
5. „The Sopranos – Season 4“
6. „The Sopranos – Season 1“

Auch wenn der Einstieg in die Serie am Anfang nicht ganz einfach war, so wurde ich doch mit einem herausragenden TV-Ereignis belohnt. „The Sopranos“ endete wirklich auf dem Höhepunkt des Erfolgs und ich kann David Chase zu dieser Entscheidung nur beglückwünschen, wenngleich ich auch gerne noch weitere Geschichten aus New Jerseys Unterwelt gesehen hätte. Ein Meilenstein: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

How I Met Your Mother – Season 2

Was für ein träges Januarwochenende. Ich glaube so schnell wie „How I Met Your Mother – Season 2“ habe ich schon lange keine Serienstaffel mehr verschlungen. Unglaublich. Somit wurden auch die letzten freien Tage von mir mehr oder weniger produktiv genutzt, bevor morgen wieder der Ernst des Lebens beginnt.

Das zweite Jahr von „How I Met Your Mother“ hatte ich bisher noch nicht so stark verinnerlicht, wie die Episoden der ersten Staffel und somit auch erst zum dritten Mal gesichtet. Ich weiß auch noch, dass ich nach dem ersten Durchgang beinahe etwas enttäuscht war, doch inzwischen habe ich auch hier unzählige Lieblingsepisoden gefunden: „The Scorpion and the Toad“, „Ted Mosby: Architect“, „World’s Greatest Couple“, „Slap Bet“, „Single Stamina“, „Monday Night Football“, „Lucky Penny“, „Stuff“ und „Arrivederci Fiero“ bilden nur die Highlights einer insgesamt wirklich unglaublich gelungenen Staffel.

Trotz aller Leichtigkeit beginnt die Staffel mit der Trennung von Marshall und Lily zunächst einmal etwas ernster. Aber nur etwas. Die Autoren verstehen es auch in dieser Ausgangslage leichtes Drama mit viel Humor und noch mehr Herz zu kombinieren und dadurch selbst schwierige Situationen zu meistern. Natürlich ist am Ende wieder alles im Lot, doch warum auch nicht? Schließlich ist das eine Sitcom und wer will bei einer solchen schon schweres Drama sehen? Dann lieber noch einmal Robin Sparkles oder die nächste Slap Bet-Runde!

Die nicht chronologische Erzählstruktur wird mit Episoden, wie „Ted Mosby: Architect“ oder „Lucky Penny“ auf die Spitze getrieben, wodurch die Serie noch einmal an Spritzigkeit gewinnt. Wirklich grandios! Wie man an der Geschwindigkeit der Sichtung erkennt, wurde ich der Show auch nicht überdrüssig. Ich könnte nun sogar direkt mit der dritten Staffel weitermachen: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie