Endlich bin ich wieder richtig drin in dieser Reihe. Nach „Persepolis Rising“ habe ich an „Tiamat’s Wrath“, dem achten und vorletzten Buch der „The Expanse“-Reihe, gut fünf Monate gelesen. Gerade während der Urlaube in dieser Zeit, ist das Buch nahezu unberührt geblieben. Eine Schande. Dafür zeigt die Fastenzeit ihre Wirkung und ich schaffe es nahezu jeden Tag, auch am Wochenende, so früh ins Bett zu gehen, dass ich noch 10-20 Seiten lesen kann. Wunderbar! Was fällt dafür weg? Eigentlich nur sinnlose YouTube-Berieselung. Somit bin ich gerade in den letzten paar Wochen wirklich weit gekommen. Gerade gegen Ende nimmt die Geschichte auch noch einmal ordentlich Fahrt auf, was ich nach teils anstrengenden Passagen im Mittelteil wirklich sehr zu schätzen wusste. Alles Weitere lest ihr in der folgenden Besprechung… 📖
„But pacifism only works when your enemy has a conscience.“
„Tiamat’s Wrath“ ist eines der Bücher der Reihe, das am frustrierendsten zu lesen sind. Die Crew der Rocinante ist komplett über verschiedene Sonnensysteme versprengt und Laconia besitzt klar die Oberhand. Bekannte und beliebte Figuren sterben, so z.B. direkt zu Beginn Chrisjen Avasarala. Doch damit nicht genug. Ich möchte hier nicht auf weitere Details eingehen, doch so manches Ableben hat mich hart getroffen. Auch für die verbleibenden Figuren ist die neue Weltordnung nicht einfach: Naomi versucht den Widerstand zu steuern, Holden sitzt auf Laconia fest und überhaupt scheint sich die Handlung oft nicht vom Fleck zu bewegen. Spannend fand ich jede Entwicklung auf Laconia selbst und habe die Kapitel rund um Teresa Duarte und Dr. Elvi Okoye mit am liebsten gelesen. Hier zeigt sich auch, dass neben dem Konflikt zwischen Laconia und dem Rest der Menschheit noch eine viel größere Bedrohung lauert, welche uns im finalen Band „Leviathan Falls“ beschäftigen wird.
„I’m not sure dying free is as attractive when it stops being rhetorical.“
Gegen Ende von „Tiamat’s Wrath“ blitzt plötzlich wieder Hoffnung auf und die versprengten Figuren finden endlich wieder zueinander. Diese Kapitel habe ich wirklich sehr genossen und es hat sich auch für mich wie nach Hause kommen angefühlt. In diesem Buch lernen wir auch Figuren kennen, welche ich bisher nur aus der finalen Staffel der Serienadaption kannte. Da wird es noch einmal spannend, nach dem großen Finale die Kurzgeschichtensammlung zu lesen. Ein wenig werde ich mich also noch in der Welt von „The Expanse“ aufhalten können. Danach ist die umfassendste Reihe, die ich je gelesen habe, auch vorbei. Fast macht sich jetzt schon ein wenig Wehmut breit, doch ist es dafür noch zu früh. Hoffentlich werde ich auch mit „Leviathan Falls“ etliche Stunden auf der Terrasse verbringen können:
Fazit
Auch wenn „Tiamat’s Wrath“ teils anstrengend zu lesen ist, so habe ich es, gerade gegen Ende, doch sehr genossen. Ich freue mich nun schon unfassbar auf den Abschluss der Reihe und bin begeistert, dass ich momentan wieder mehr Zeit zum Lesen finde. Speziell in den letzten Woche habe ich mich oft eher für das Buch und gegen den Fernseher entschieden. Eine schöne Entwicklung, auch dank dieser packenden Geschichte: 9/10 Punkte.
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Nach