Indian Summer

Aufgrund des famosen Wetters hat unsere kleine Familie heute einen Ausflug in den goldenen Herbst gemacht. So könnte es von mir aus die nächsten 6 Monate aussehen, um dann ganz einfach übergangslos erneut in den Sommer zu wechseln. Wie bereits vor über drei Jahren wecken diese letzten schönen Tage stets eine gewisse Wehmut in mir. Wenn er es richtig macht, ist der Herbst aber auch eine der schönsten Jahreszeiten. Indian Summer eben – und das mitten in Deutschland.

Übrigens waren wir dieses Mal direkt gegenüber – und somit auf der für Kinderwagen deutlich zugänglicheren Seite – unserer 2009er Osterwanderung unterwegs. Man kann auf dem obersten Bild sogar die Felsen erkennen, auf denen wir damals saßen und herab fotografierten. Ihr merkt schon, dieser Eintrag dient wieder einmal einzig und allein dazu, mir später eine Gedächtnisstütze zu sein…

Herbstliche Tierwelt

Seit meinem letzten Besuch im Tiergarten sind inzwischen schon wieder eineinhalb Jahre vergangen. Unglaublich wie die Zeit verrinnt. Heute hatten wir erstmals unser Zappelinchen dabei. Was wird das schön, wenn sie erst einmal älter ist und sich dann hoffentlich genauso über die bunte Tierwelt freut, wie ich es als kleiner Steppke getan habe. Damals gab es für mich nichts Schöneres, als stundenlang den Tieren bei ihren – zugegebenermaßen oft ziemlich faulen – Tätigkeiten zuzusehen.

Die Stimmung war heute sehr herbstlich. Der nahende Winter beinahe schon greifbar. Warme und erdige Farbtöne dominierten den gesamten Tiergarten. Eine fast schon wehmütige Stimmung, die mich daran erinnert hat, dass die viel zu kurze Urlaubswoche nun auch schon wieder so gut wie vorbei ist. Winter is coming…

Gesucht: Neuer Computer

Lange hat er mir treue Dienste geleistet, doch nun macht sich die Altersschwäche bei meinem Rechner langsam und unausweichlich bemerkbar. Deshalb suche ich einen neuen Rechenknecht und habe da auch schon recht konkrete Vorstellungen:

  • Mein alter PC (AMD64 3400/2 GB RAM/200 GB HD) hat – mit nur wenigen Wiederbelebungsversuchen – immerhin sechs lange Jahre durchgehalten. Folglich sollte sich auch der neue entsprechend zukunftssicher geben.
  • Ein Quad-Core sollte es schon sein, u.a. weil ich wieder verstärkt Videos (max. 1080p) bearbeiten möchte. Ob AMD oder Intel ist mir ziemlich egal. Das Preis-/Leistungsverhältnis sollte eben stimmen.
  • Für den Arbeitsspeicher würde ich mir mindestens 6 GB vorstellen. Wenn man mich überzeugt, bleibe ich auch gerne bei 4 GB. Aufrüstbarkeit ist hier natürlich Pflicht.
  • Die Grafikkarte sollte schon ordentlich sein, doch spielen werde ich mit der Kiste wohl nicht. Eventuell packe ich aber einmal wieder Cinema 4D aus. An Anschlüssen sollte es DVI, HDMI und VGA geben.
  • Festplatte sollte schnell (7.200 rpm) sein und so um die 1 TB.
  • Blu-ray-Laufwerk wäre sehr nett, ist aber teuer. Zumindest ein DVD-Brenner sollte aber drin sein.
  • Als Betriebssystem hätte ich gerne Windows 7 in 64 Bit. Welche Version sollte man da nehmen? Home wird wohl ausreichend sein.
  • Preislich würde ich so zwischen 500 und 800 Euro ansetzen. Was eben realistisch ist.
  • Selbst zusammenbauen möchte ich übrigens nicht. Die Schrauberphase habe ich hinter mir. Ich möchte einfach, dass die Kiste läuft.

Hier einmal drei Rechner, die mir so auf Anhieb ins Auge gesprungen sind:

Tipps sind gerne willkommen. Bin aus der Materie nun doch schon ein paar Jährchen raus. Händlerempfehlungen werden auch gerne genommen. Also heraus mit euren Insider-Tipps, damit ich auch in Zukunft eifrig weiterbloggen kann… 🙂

Abenteuer Kind #5: Sie hat mich angeschleimt!

Wer erinnert sich nicht an den Aufschrei, der 1984 durch die Kinosäle hallte? Slimer verteilte grünes Ektoplasma, was – sehr zur Freude der Zuschauer – für großen Ekel bei Dr. Peter Venkman sorgte: ‚Ah, er hat mich angeschleimt!‘

Gut 20 Jahre seit meiner ersten Sichtung dieses unbestrittenen Klassikers des 80er Jahre Unterhaltungskinos, kann man eben diesen Schrei auch öfter einmal in unseren vier Wänden (und nicht nur da) hören. Schleim. Er ist überall. Er ist nicht berechenbar und er kommt meist immer dann, wenn man ihn am wenigsten erwartet. Explosionsartig:

Was freue ich mich darauf, wenn der Schleim durch eine variablere Auswahl an Nahrungsmitteln dann endlich das für Slimer typische Grün erreicht. Und ja, den Vergleich zu Friedkins „Der Exzorzist“ habe ich bewusst vermieden. Dann doch lieber die freundlichen Geisterjäger aus der Nachbarschaft.

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Seid auf der Hut, denn es kann euch immer und überall erwischen.

Mein dritter Monat mit Flattr

Schon wieder ein Monat vorbei. Schon wieder eine neue Flattr-Bilanz. Mein dritter Monat mit Flattr ließ sich deutlich schlechter an, was sich in beinahe schon dunkelroten Zahlen niederschlägt. Ich selbst habe 7 mal geflattrt, was für die entsprechenden Blogs bzw. Einträge einem Einzelbetrag von 0,28 EUR entspricht.

Mein Blog wurde dagegen nur 1 mal – mit immerhin 0,90 EUR – geflattrt, was einen neuen Negtivrekord darstellt. Somit hat sich die positive Tendenz des guten letzten Monats leider nicht fortgesetzt:

Juni Juli August Gesamt
Angeflattrt 0,78 EUR 1,88 EUR 0,90 EUR 3,56 EUR
Verflattrt -1,17 EUR -2,00 EUR -2,00 EUR -5,17 EUR
Summe -0,39 EUR -0,12 EUR -1,10 EUR -1,61 EUR

Ich werde nun meine Konsequenzen aus der Bilanz ziehen und in Zukunft erst einmal wieder darauf verzichten Flattr-Buttons unter meinen Einträgen zu platzieren. Was bedeutet das genau? Da meist sowieso nur mein Blog als Gesamtwerk geflattrt wurde, spare ich mir Zeit und Arbeit sowie ein zusätzliches Element in meinen Einträgen – auch wenn dies bedeutet, dass man mich nicht mehr direkt in den Feedreadern flattrn kann.

Da Flattr nun für alle offen zugänglich ist und man keine Einladung mehr benötigt, bin ich nun besonders gespannt, wie sich der Micropayment-Service weiterentwickelt und was die Zukunft – auch für mein Blog – birgt.

Die dritte Null

Sie hat mich eingeholt. Die unausweichliche dritte Null. Somit feiere ich in diesem Blog bereits meinen fünften Geburtstag. Unglaublich. Im vergangenen Jahr wurde ich dann wohl auch erwachsen. Was auch immer das bedeuten mag. In meinem Fall wohl Vater sein. Mit großer Freude kommt große Verantwortung. Was würde Peter Parker tun? Und bin ich inzwischen nicht schon zu alt für popkulturelle Anspielungen dieser Art? Diese und weitere Fragen werden wohl erst im kommenden Jahr beantwortet werden…

Wieder einmal wurde ich reichlich beschenkt. Besonders über das Großprojekt Kaffeevollautomat habe ich mich sehr gefreut, da unsere treue Senseo meine verwöhnten Geschmacksnerven inzwischen nicht mehr vollends zu befriedigen weiß. Auch die restlichen Geschenke können sich – wie ihr seht – auf jeden Fall sehen lassen.

Nun bin ich also tatsächlich 30 Jahre alt. Vor nicht allzu langer Zeit war das für mich noch unvorstellbar. Doch was soll ich sagen? Ich habe es irgendwie geschafft alles zu erreichen, was ich bis 30 erreichen wollte. Zumindest was die für mich wichtigen Dinge angeht. Familie, Studium, Job und so. Der liegengebliebene Rest? Dafür habe ich ja noch mindestens 30 Jahre Zeit. Also kann ich durchaus frohen Mutes in die Zukunft blicken…

Abenteuer Kind #4: Nicht die Mama

Während der Schwangerschaft gingen uns dutzende Dinge durch den Kopf, die wir einmal anders machen wollten, als unsere/andere Eltern. Besser machen. Zumindest aus unserer – damals noch – naiven Sicht. Es handelte sich dabei um die einfachsten Dinge, wie z.B. auf das voreilige Schnuller geben zu verzichten, bis hin zu komplexen erziehungstechnischen Fragen, welche heute noch weit in unserer Zukunft liegen. Im besten Sinne hätte man uns idealistisch nennen können.

Eines dieser Dinge war die Bezeichnung des Partners als Mama bzw. Papa (analog dazu Mami/Papi und alle weiteren Varianten dieser Art). Habt ihr das nicht auch gehasst, wenn eure Eltern in dieser Form miteinander redeten? Ich für meinen Teil fand es immer äußerst befremdlich.

Heute bin ich einmal wieder allein mit unserem Zappelinchen und was ist das erste, das ich vor mich hin murmele? Richtig. Wo hat Mami nur den Schlafanzug hingepackt? Wo hat Mami die Spucktücher versteckt? Wieso hat Mami nur zwei Portionen Milch in den Kühlschrank gestellt? Und so weiter. Zudem muss ich zugeben, dass ich Gespräche dieser Art mit dem Zappelinchen nicht zum ersten Mal geführt habe. Und bestimmt auch nicht zum letzten Mal.

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Steckt eure Ziele nicht zu hoch, denn auch Eltern sind nur Menschen.

Mein zweiter Monat mit Flattr

Wie bereits im vergangenen Monat, möchte ich euch auch meine aktuellen Gewinne Zahlen nicht vorenthalten, die mir mein Flattr-Button beschert hat. Diesen Monat habe ich selbst 8 mal geflattrt, was für die entsprechenden Blogs einer Einzelspende von 0,25 EUR gleichkommt.

Mein Blog wiederum wurde diesen Monat erneut 5 mal geflattrt, was meine aktuelle Flattr-Bilanz sogar deutlich besser aussehen lässt, als noch letzten Monat. Ingesamt geht die Tendenz jedoch immer noch leicht ins Negative:

Juni Juli Gesamt
Angeflattrt 0,78 EUR 1,88 EUR 2,66 EUR
Verflattrt -1,17 EUR -2,00 EUR -3,17 EUR
Summe -0,39 EUR -0,12 EUR -0,51 EUR

Von meinem Ziel wenigstens eine ausgeglichene Flattr-Bilanz zu haben, bin ich also immer noch weit entfernt. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn es verbleiben mir noch ein paar Monate bis mein aktuelles Probeguthaben aufgebraucht ist.

Vielen Dank an meine Flattrer! 🙂

Wer selbst noch eine Einladung zu Flattr haben möchte, schreibt einfach einen Kommentar oder schickt mir eine Email.

Abenteuer Kind #3: Zeit ist relativ

Seit Albert Einstein wissen wir: Zeit ist relativ. In den letzten drei Wochen habe ich dieses Phänomen am eigenen Leib erfahren. Es ist diese unabdingbare Wahrheit, der sich anscheinend alle Eltern bewusst sind. Auch als ich früher – besonders zu Schulzeiten – jammerte, wie wenig Zeit ich doch hätte, sagte auch meine Mutter stets zu mir: Erst wenn du selbst einmal Kinder hast, wirst du merken wie schnell die Zeit wirklich vergeht.

Wahre Worte. So unglaublich wahre Worte. Auch wenn es für mich vermutlich noch zu früh ist, um über zu schnell verrinnende Zeit zu lamentieren, so möchte ich doch wenigstens versuchen den Wandel in meiner persönlichen Zeitwahrnehmung festzuhalten:

Einerseits kommen mir die vergangenen drei Wochen endlos vor. Als gäbe es nichts davor. Die Schwangerschaft liegt gefühlte Jahre zurück. Selbst die Geburt beginnt schon zu verblassen. Andererseits verrinnt die Zeit schneller, als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Wo gehen sie hin? Die Stunden, die Tage, die Wochen?

Am vergangenen Samstag bin ich z.B. bereits um 5:30 Uhr aufgestanden. Ich hatte also einen wirklich langen Tag. Dennoch ist die Zeit einfach verschwunden. Aufgesogen von Windeln und Feuchttüchern. Im Vaporisator verdampft. Verspielt auf der Wickelkommode. Doch das sind dann die schönen Momente. Wunderbare und magische Momente. Dazwischen? Zeitraubende Notwendigkeiten. Einkaufen, Waschen, Aufräumen usw.

Vielleicht beschäftigt mich das auch alles nur so sehr, weil ich mich im Moment fühle als würde ich zwei Leben leben. Ein Arbeitsleben mit Arbeitsprojekten, Arbeitsproblemen und Arbeitsmenschen. Und ein Privatleben mit Babyfreuden, Babysorgen und Babylogistik. Beide Welten in 24 Stunden unterzubringen grenzt für mich schon fast an Unmöglichkeit. Doch vermutlich werde ich – genau wie unser Zappelinchen – erst noch lernen müssen in diese neue Welt hineinzuwachsen…

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Ignoriert die Grauen Herren und genießt die richtigen Momente.

Abenteuer Kind #2: Vater auf Distanz

Ab heute arbeite ich wieder. Zum ersten Mal bin ich länger als nur ein paar Stunden von unserem Zappelinchen getrennt. Klingt nicht dramatisch? Ihr habt ja keine Ahnung. Seit sich vor gefühlten 100 Jahren in unserer Schulclique die ersten Pärchen bildeten, hatte ich nicht mehr so große Angst etwas zu verpassen. Selbst die beständigen E-Mail-Updates meiner Frau vermögen kaum mich zu beruhigen.

Was wenn sie plötzlich anfängt zu sprechen? Was wenn sie ihre ersten Schritte macht? Was wenn sie mich vergisst? Was wenn sie – was wohl die einzig realistische Option ist – von Blähungen geplagt wird? Wo bin dann ich?

Natürlich weiß ich, dass sie bestens versorgt wird. Keine Frage. Doch mit dem rationalen Denken ist das eben so eine Sache. Auch wenn die letzten Tage wirklich anstrengend waren, so möchte ich doch keine Fütterung, kein Wickeln und schon gar keine Bespaßung missen. Es ist wirklich ein seltames und nur schwer zu beschreibendes Gefühl. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Zeit, als ihr Heimweh hattet weil es zum ersten Mal ins Schullandheim ging. So ähnlich ist das. Nur eben andersrum.

Also liebe Leser, wie lautet die Moral der Geschichte?

Bei der Jobwahl auch an die potentielle Familienplanung denken.