Gestern Abend konnte ich endlich mein Geburtstagsgeschenk einlösen: Die Kinder waren bei den Großeltern und Frau bullion und ich haben uns das Filmmusik-Konzert der Klassik Radio Pops angehört. Davor waren wir natürlich lecker essen und hatten somit einen längst überfälligen und sehr schönen Ausgehabend:
Nachdem wir in den Jahren 2008, 2009 und 2010 jährlich dieses Konzertformat besucht hatten, und 2014 das letzte Filmmusik-Konzert eines anderen Orchesters, war die Vorfreude entsprechend groß. Gespannt war ich auch auf das Programm und wie es sich herausstellen sollte, waren tatsächlich einige Stücke dabei, die ich noch nicht live gehört hatte:
1. Teil: Sci-Fi, Romanzen & Historienfilme
- „Also sprach Zarathustra“ (Richard Strauss)
- „Stargate“ (David Arnold)
- „Across the Stars“ aus „Star Wars: Episode II“ (John Williams)
- „Star Trek“-Medley (Alexander Courage, Jerry Goldsmith, Cliff Eidelman & Michael Giacchino)
- „Doktor Schiwago“ (Maurice Jarre)
- „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (Yann Tiersen)
- „That Next Place“ und „Whisper of a Thrill“ aus „Meet Joe Black“ (Thomas Newman)
- „Elizabeth: Das goldene Königreich“ (A. Rahman & Craig Armstrong)
- „The Crown“ (Hans Zimmer & Rupert Gregson-Williams)
- „Dunkirk“ (Hans Zimmer, Benjamin Walfisch & Sir Edward Elgar)
2. Teil: Fantasy, Superhelden & Weihnachten
- „Wenn Träume fliegen lernen“ (Jan Kaczmarek)
- „Long, Long Time Ago“ aus „Pans Labyrinth“ (Javier Navarrete)
- „Der Sternwanderer“ (Ilan Eshkeri)
- „Wonder Woman: Rise of the Warrior“ (Hans Zimmer, Rupert Gregson-Williams, Junkie XL)
- „Superman Suite“ aus „Superman“ (John Williams)
- „Spider-Man: Homecoming“ (Michael Giacchino)
- „Love Theme“ aus „Tatsächlich… Liebe“ (Craig Armstrong)
- „Nightmare Before Christmas“ (Danny Elfman)
- „Der Polarexpress“ (Alan Silvestri)
Zugaben
- „Sleigh Ride“ (Leroy Anderson)
- „Peter Gunn Theme“ aus „Blues Brothers“ (Henry Mancini)
Es war ein tolles Konzert, sowohl was das Programm als auch die Qualität des Vortrags anging. Leider jedoch war der Rahmen inklusive Moderation äußerst lustlos und plump. Ich kann nicht verstehen, warum bei solch einem Konzert, bei dem man selbst für die schlechteren Kategorien gut 70 Euro pro Karte zahlt, auch noch Sponsoren auftreten müssen. Das hat etwas von Verkaufsveranstaltung und empfand ich als sehr störend und unpassend. Auch schade, dass die Moderation nach Schema Morgenradio verlaufen ist. Da hatte Holger Wemhoff deutlich mehr Charme zu bieten und konnte Dirigent Nic Raine so manche Information zu Komponisten und Stücken entlocken.
Insgesamt war es ein sehr schöner Abend mit leckerem Essen, toller Musik und der perfekten Begleitung. Eine erneute Wiederholung kann ich mir durchaus vorstellen, wenngleich ich es auch schade fand, dass die Qualität des Rahmenprogramms so stark nachgelassen hat.





Meinen ersten eigenen Fernseher habe ich erst nach dem Umzug in die eigene Wohnung gekauft. Mein Traum war damals ein 32-Zoll-TV von Philips im 16:9-Format (Kostenpunkt: 799 Euro). Natürlich noch ein Röhrenfernseher. Also gekauft und in die Wohnwand gestellt. Geschoben, gerückt, gezetert. Ja, der Fernseher war zu groß (sprich: zu tief) für die Standfläche. Also im örtlichen