Bloggen unter eigener Domain

Spätestens seit Miss Booleana vor über zwei Jahren eine wunderbare Anleitung veröffentlicht hat, wie man einen Umzug von WordPress.com zu einem selbst gehosteten Blog via WordPress.org ganz einfach gestalten kann, schleiche ich um das Thema herum. Nun habe ich es getan. Oder eben auch nicht. Lange Rede, kurzer Sinn. Mein Blog ist seit heute unter moviescape.blog erreichbar:

moviescape-blog

Allerdings bin ich trotz der großen Vorteile einer selbst gehosteten Lösung bei WordPress.com geblieben. Hier ein paar Gründe:

1. Die Kosten: Mit eigenem Webspace und der .blog-Domain wäre ich gut und gerne auf 10 Euro pro Monat gekommen. Da ich ich mir den Webspace nun spare, zahle ich monatlich unter 3 Euro und somit kaum mehr als die Domain selbst.

moviescape-blog-2

2. Die Bequemlichkeit: Ich merke beständig, dass meine Zeit immer knapper wird. Auch wenn ich sehr gerne grafisch arbeite und auch ein wenig am Blog bastle, würde ich nie und nimmer ein eigenes Theme auf die Beine stellen oder mich durch unzählige Plugins wühlen. Hinzu kommt das Kümmern um Updates und Backups. Puh. Da schätze ich den Komfort einer (eingeschränkten) Cloud-Lösung doch sehr. Zudem müssen auch meine Leser nichts ändern, da die WordPress-Adresse automatisch auf die neue Domain weiterleitet.

3. Geld verdienen: Ein Argument gegen WordPress.com ist neben der mangelnden Flexibilität häufig das Verbot dort Werbung zu schalten. Tatsächlich sind nur Ads von anderen Netzwerken (z.B. Google AdWords) untersagt, was nur Blogs mit einer großen Masse an Aufrufen betreffen dürfe – und die sind ohnehin selbst gehostet. Andere Verdienstmöglichkeiten von Affiliate-Links bis hin zu gesponserten Artikeln sind erlaubt. Ich plane nicht mit meinem Blog Geld zu verdienen, doch wenn es einmal soweit sein sollte, dann scheinen mir die letztgenannten Möglichkeiten auf jeden Fall lukrativer für kleinere Blogger.

Was haltet ihr von diesem gewagten Schritt hin zur eigenen Domain? Liebäugelt ihr auch damit oder habt ihr ihn eventuell schon längst vollzogen? Was haltet ihr von meinen Argumenten für WordPress.com? Oder seid ihr vehemente Verfechter der selbst gehosteten Variante? Wenn ja, nutzt ihr alle Vorteile oder möchtet ihr nur einfach unabhängig sein?

74 Gedanken zu “Bloggen unter eigener Domain

  1. Ich bin ja eher fürs selber hosten. Ich laufe mit allen meinen Seiten zwar noch nicht auf einem eigenen Server, weil dafür sind die Kosten einfach zu hoch, aber ich habe Webspace, den ich selbst verwalten kann und halt eine echte DE Domain dazu. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich mit einer eigenen Webseite, damals noch http://www.gnislew.de angefangen habe, als es so einfache CMS-Systeme wie WordPress noch nicht gab. Da war man fast gezwungen eigenen Webspace zu nutzen um nicht irgendwelche komischen URLs nehmen zu müssen. Und so bin ich halt auch mit WordPress und meiner Filmseite dann beim selber hosten geblieben und bisher sehr gut damit gefahren. Zumal ich so auch neben WordPress den Webspace als Cloudspeicher nutzen kann oder einfach um private Dateien nicht über einen Dienst wie Dropbox oder Google Drive teilen zu müssen. Allerdings ist es im Grunde egal ob du nun selber hostest oder nicht, am wichtigsten ist, dass der Content stimmt und dies tut er bei dir. 🙂

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    • Ja, ich verstehe deine Argumente. Übrigens habe ich früher (sieht man mal von gaaanz früher mit Geocities und Co. ab) auch mit einem eigenen Webspace angefangen. Als ich noch mit HTML und später Flash gebastelt habe. Da bin ich aber inzwischen raus und könnte mich gar nicht mehr in HTML5 und dynamische Webtechnologien reinfuchsen. Für mich funktioniert aktuell diese Lösung, doch wenn man es professioneller haben will, Google-Analytics-Anbindung usw. dann führt natürlich nichts an einem selbst gehosteten Blog vorbei. Das mit dem Content war übrigens sehr nett. Danke! 🙂

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      • Mit dem Content ist einfach Fakt. Ich sehe es ja an meiner Seite. Seit dem ich wieder mehr eigenen Content in Form von Kritiken und den Blogaktionen habe, gehen auch die Besucherzahlen wieder nach oben und stabilisieren sich auf einem für mich als Hobbyschreiber akzeptablen Niveau. Die Pressemeldungen bietet zwar Informationen, die findet man allerdings auch auf jeder anderen großen Filmseite, so dass nur wenige Besucher hierdurch einen Mehrwert haben. Ich bin durch den Job zum Glück noch ein wenig in HTML, CSS & Co. drin, so dass ich halt auch was versuchen kann ein wenig was zu basteln und am Code rumzuspielen, was natürlich mit einer bei WordPress gehosteten Installation auch nur bedingt geht.

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      • Content is King, heute mehr denn je. Natürlich kann man auch hier viel tricksen bzw. bewusst so schreiben, dass die Seiten viel geklickt werden. Eigentlich hätte mein Eintrag „3 Gründe warum WordPress.com besser ist als WordPress.org“ heißen müssen. Dann hätte man gleich noch eine Kontroverse gehabt und ein Titelformat, das gerne geklickt wird. Aber darum geht es mir ja nicht. HTML- und CSS-Kenntnisse habe ich auch noch ein paar und setze sie auch immer noch ein, doch ist das alles schon sehr rudimentär und kein Vergleich zu den Webtechnologien heutzutage. Schade eigentlich, denn Spaß machen würde das schon… 😀

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  2. Die eigene Domain ist schon ein guter Schritt, für den ich auch etwas Anlauf brauchte. Nachdem ich mich 2014 für WordPress entschieden hatte, war ich zunächst auch mit eigener Domain auf WordPress.com, musste aber feststellen, dass ich dort schnell an meine Grenzen gestoßen bin. Ich bin ja, wie man unschwer bei mir sieht, etwas überkreativ und experimentierfreudig – das lief bei WordPress.com nicht oder nur sehr teuer. Darum habe ich mich dann auf einen anderen Hoster verkrümelt, bin WordPress aber treu geblieben.
    Und ich zahle mit eigener Domain keine 50 € im Jahr und bin meine eigene Herrin 🙂
    Die Updates laufen übrigens bei WordPress auch selbstgehostet automatisch, wenn man es so einstellt und die Pluginauswahl finde ich auch üppiger, aber Du hast natürlich recht: man investiert mehr Zeit, einfach weil Du mehr Möglichkeiten hast.
    Für Backup habe ich jetzt auch eine gute automatische, aber nicht kostenfreie Lösung mit Jetpack.

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    • Ja, völlig richtig. Dein Blog ist auf jeden Fall eines, das sich vom Design her komplett von den Standard-Themes abhebt. Da glaube ich dir gerne, dass dir WordPress.com nicht ausgereicht hat. Mit unter 50 Euro für Webspace und Domain fährst du wirklich günstig. So ein Angebot hatte ich nicht gefunden. Mal sehen. Ich gewöhne mich nun erst einmal an meine eigene Domain und sehe dann weiter, ob irgendwann nicht doch der nächste Schritt nötig wird… 😉

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  3. Er hat’s getan, ich gratuliere! Ging ja fix. 🙂
    Ich würde wohl allerdings eher dazu tendieren, mir gleich das Gesamtpaket zuzulegen und gänzlich selbst zu hosten. Hauptgrund sind die zunehmenden Einschränkungen von WordPress (u.a. in Theme-Dingen), wo es doch mehr Handhabe bräuchte und der Webspace, der allmählich eng wird. 3€ pro Monat sind zwar nahezu geschenkt, aber nur um mir die Domain abzukürzen… weiß nicht. Ich bräuchte es wohl nicht. Aber gut, ich bin eh zu faul, um in Zukunft überhaupt etwas zu ändern. 😉
    Darf man bei dir noch mit (optischen) Veränderungen rechnen, oder bleibt nach dem „umhieven“ vorerst alles beim alten? 😉

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    • Fix ist gut. Ich trage mich ja schon seit Jahren mit dem Gedanken und habe ihn letztendlich auch nur halbherzig umgesetzt… 😉

      Dir wird echt der Webspace eng? Schon beim kostenlosen WordPress gibt es doch 3 GB dazu (ich habe in 10 Jahren des Bloggens übrigens erst 230 MB verbraucht) und in meiner bezahlten Variante sind es schon 6 GB. Also das erhält man auch noch für die 3 Euro, nicht nur die Domain (und die Werbung fällt auch weg).

      Optisch wird bei mir auch erst einmal alles beim Alten bleiben. Kann ja eh nicht mehr machen als davor und mit meinem Theme bin ich immer noch sehr zufrieden. Vermisst du etwas? 😉

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    • Im Prinzip wird sich ja nichts ändern, nur dass ich an ein paar Stellen meine Domain angepasst habe. Mal sehen, ob es sich irgendwie auf die Aufrufe auswirkt, aber das bezweifle ich noch. Ja, ob ich den nächsten Schritt gehe, bin ich auch gespannt… 😉

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  4. Yay. 🙂

    „Du benutzt aktuell 2,0 GB von 3,0 GB deines Speicherkontingents.“

    Ich denke in der Tat darüber nach. Andererseits bin ich Schreiberling. Ich verstehe ein wenig was von dem technischen Kram und freue mich wie ein Kleinkind, wenn ich mal wieder einen Rappel bekomme und ganz dringend das Blogdesign (zum Entsetzen meiner Followerschaft) „verbessern“ muss … Aber ich weiß die Bequemlichkeit zu schätzen.
    Ich kann mich hier aufs Schreiben konzentrieren, ohne „bauen“ zu müssen – auch wenn ich hin und wieder in den HTML-Editor wechsle, weil der Visuelle nicht so will wie ich.
    Ich hätte manchmal gern ein wenig mehr Auswertung meiner Nutzerströme, andererseits ist es eine gute Übung in Intuition – und auf der Arbeit mache ich das auch schon.
    Von daher: Da mein Blog-Profil so ist, dass bei mir „Content is King“ nur zur halben Wahrheit wird, schätze ich das kostenlose Marketing, dass WordPress.com für mich leistet, einfach dafür, dass ich mich von ihnen hosten lasse. Auch wenn es nicht viel ist – ich müsste es ansonsten selber machen, um die Aufmerksamkeitshure in mir zufrieden zu stellen.

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    • Du benutzt schon 2 GB? Wie hast du denn das geschafft? Rechnest du deine Bilder nicht vorher runter oder hast du irgendwo Videos versteckt, die ich noch nicht gesehen habe? Wie gesagt komme ich gerade einmal auf 230 MB in 10 Jahren des Bloggens.

      Ich sehe auf jeden Fall schon, dass ich mit dir einen ähnlich denkenden Blogger am Start habe. Ein wenig personalisieren kann man ja auch unter WordPress.com und die Design-Zickereien in den Beiträgen lassen sich mit ein wenig HTML-Kenntnissen ganz gut lösen. Ich hatte ja schon öfter darüber nachgedacht meine „Finde (d)einen Film“-Seiten weiter zu automatisieren, doch dafür müsste ich mir noch einige Kenntnisse mehr aneignen. Wird vorerst nicht passieren. In diesem Sinne: Content is King – und wie es in ein paar Jahren aussieht, sehen wir dann ja… 😉

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      • Ich habe die Bilder früher nicht komprimiert, weil ich der irrsinnigen Idee aufsaß, dass meine Bilder es verdient haben, in voller Dateigröße, hochauflösend … und so weiter. Mittlerweile komprimiere ich. Aber ja: Ich komme mit HTML auch weit genug, um momentan glücklich zu sein. 🙂

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      • Ah ok, das erklärt auch den Verbrauch von 2 GB, wobei das immer noch wahnsinnig viel ist. Meine Bilder hatten früher (hey, ich habe immerhin vor 10 Jahren angefangen) gerade mal eine Auflösung von 300×200 Pixeln. Inzwischen optimiere ich immerhin auf eine Breite von 1024 Pixeln hin. Man muss ja mit, ähm, der Zeit gehen… 😉

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    • Du musst es doch so sehen: Extra für dich habe ich mich natürlich für eine Lösung entschieden, die dich in deinem Leseverhalten überhaupt nicht beeinflusst. Du musst nicht einmal den Feed oder irgendwelche Links zu mir anpassen. Ist das nicht ein Traum? 😀

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  5. Ich hab seinerzeit ja bei Blogspot angefangen und bin echt froh, recht schnell unter die Selbsthoster gegangen zu sein. Zwar habe ich kein eigenes Thema (nur ein modifiziertes „Fertiges“), aber davon ab gefällt mir die Flexibilität mit Plugins usw. doch sehr gut. Die Kosten sind natürlich so ein Punkt für sich, ich zahle für meinen Tarif derzeit 5 Euro im Monat, habe eine Inklusiv-Domain mehr als ich nutze und auch der Speicher ist eigentlich zu viel für meine Zwecke. Aber nun ja, der Preis passt schon, dafür stimmt der Service beim Anbieter.

    Glückwunsch jedenfalls zu dem Schritt. Wenn dich die Lust packt kannst du ja nebenbei immer noch anfangen, selbst was zu basteln. Denn wenn das Gerüst erstmal steht ist ein selbstgehosteter Blog genau so einfach zu befeuern, wie WordPress.com.

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    • Mit 5 Euro pro Monat für Webspace inklusive Domain fährst du auch wirklich günstig. So ein Angebot habe ich nicht gefunden. Liegt aber vielleicht auch daran, dass die .blog-Domains deutlich teurer sind als .de-Endung. Hätte ich auch lieber gehabt, doch moviescape.de ist schon weg und moviescape-blog.de war mir dann doch zu umständlich. Wie auch immer, aktuell bin ich noch ganz zufrieden. Und wie du schon sagst, ich kann ja immer noch parallel anfangen zu basteln, wenn es mich plötzlich überkommt… 🙂

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  6. Ich wurschtele schon seit Anbeginn meiner Blog- und Medienbereitstellungszeit auf selbstgehostetem Zeug rum. Früher (ohje) noch reines HTML und CSS, heute auf zwei WordPress-Instanzen. Das Geld wäre für mich ein Argument, allerdings zahle ich für 3 TLDs und 50GB Speicher 4.irgendwas Euro im Monat. Das ist es mir dann wieder wert, zumal ich den Webspace auch schon lange als private Cloud nutze. Von der „persönlichen“ Mailadresse ganz zu schweigen. Die eine Blu-ray pro Monat ist es mir wert. 🙂

    Das mit dem selbstständigen Updaten und Sichern kann ich gut verstehen, auch wenn es relativ unproblematisch ist, wenn erstmal alles eingerichtet ist. Da reichen dann ein paar Klicks und das regelmäßige Nachsehen im Backend. Blöd wird es nur dann, wenn Plugins warum auch immer nicht richtig funktionieren, da muss man dann ein wenig rumbasteln und per FTP ran. Ab und an mal die PHP-Version prüfen und ggf. anpassen muss auch sein.

    Allerdings (das sehe ich ja jetzt erst): Die wichtigste Frage hast du nicht beantwortet, und da ist bitte gefälligst absolute Aufklärung angesagt: Wo zum Henker ist die coole Barney-Stinson-Tagline im Header hin?!?!
    Wenigstens die kopulierenden Käfer haben es überlebt…

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    • Mit einer .de-Domain wäre ich vielleicht auch günstiger gefahren, so wären es mindestens 8 Euro im Monat geworden und das wäre mir doch zu teuer gewesen. Vom Aufwand einmal ganz abgesehen, wobei das vermutlich auch nur Bequemlichkeit ist. Mal sehen, sollte ich irgendwann noch einmal größere Ziele mit meinem Blog verfolgen, kann ich ja immer noch umziehen… 🙂

      Ja, der Spruch musste leider weichen. Die Käfer sind noch da. Vielleicht bastle ich daraus mal ein Logo. Wenn ich, ähm, Zeit habe.

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  7. Eigene Domain ist immer gut. 🙂
    Ich habe auch zwei Stück. Eine „richtige“ Domain, die Geld im Monat kostet und eine kostenlose „Umleitungsdomain“, die kostenlos ist. Die stammen noch aus alten Tagen.
    Umziehen werde ich nicht. WP ist kostenlos und ich habe auch nicht vor, hier Geld zu verdienen.

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  8. Unser bullion wird erwachsen 🙂

    Wobei dein Argument 2 Bloedsinn ist. Du kannst das gleiche, wenn nicht gar dasselbe Theme nehmen und Plugins kannst du ebenso die gleichen nehmen oder gar keine. Und du kannst einstellen, dass alles automatisch aktualisiert. Der einzige Zeitaufwand ist dann das Loeschen der automatischen Email, die dich informiert, dass dein Blog automatisch auf die neueste WP-Version akualisiert wurde.

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    • Ich finde schon, dass es ein Argument ist. Man muss sich ja auch um den Webspace kümmern, Datenbank, Backups usw. Zudem möchte man dann ja auch Basteln, denn wenn man eh nur den Standard nutzt, kann man ja – wie ich – gleich bei WP.com bleiben… 😉

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  9. Vor zwei Tagen habe ich zumindest schonmal das Design meines Blogs umgestellt. Auf lange Sicht will ich aber von meiner xy.wordpress.com-Adresse runter und auf eine eigene Domain mit neuem Namen umstellen. Ich habe aber bislang noch keine Ahnung wie ich das als Nicht-Technikerin alles hinbekommen soll. Wird wahrscheinlich ein Learning-by-Doing-Prozess.

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    • Schickes neues Design! Gefällt mir richtig gut. Was den Umzug auf eine eigene Domain angeht, so sind das nur ein paar Klicks. Technisch musst du da gar nichts machen – zumindest nicht wenn du, wie ich, den einfachen Weg wählst und bei WP.com bleibst.

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      • Ich muss mich da mal ein bißchen einlesen und schauen, wie viel Geld mir mein Hobby im Monat wert ist und was mir die verschiedenen Anbieter so bieten. Ich habe gehört, WordPress.org soll nicht so gut sein, aber das ist nur Hörensagen. Ich muss mich da wirklich mal näher mit befassen und ein paar Experten in meinem Bekanntenkreis befragen.

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      • Eigentlich ist es ganz einfach: WP.org ist sehr mächtig, erfordert aber ein gewisses technisches Verständnis. WP.com bietet nur Basisfunktionen, übernimmt aber alles für dich. Kostenmäßig kann man wohl mit beiden Varianten relativ günstig fahren (bei WP.com bin ich mit Domain bei 3 Euro pro Monat).

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  10. Ahhh, er hat es getan! 😀 Ich habe tatsächlich sehr geschmunzelt, als ich gestern am späten Abend deinen Beitrag gesehen habe. Da war ich aber schon zu müde fürs Kommentieren. 😉

    So, jetzt aber mal Butter bei die Fische! Ist das wirklich so leicht mit der Umstellung? Stellst du nur den Tarif um, suchst dir die neue Hauptdomain aus und das war’s? Ich spiele inzwischen auch ernsthaft mit dem Gedanken, auf den kleinen Tarif zu wechseln. Aufs Selbsthosten hätte ich gar keine Lust, insofern sind wir uns da sehr ähnlich. WordPress.com bietet einfach so viel Komfort, den ich nicht missen möchte. 🙂

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    • Ja, ich kann auch spontan und entscheidungsfreudig sein nach 10 Jahren des Bloggens… 😀

      Die Umstellung ist wirklich kinderleicht. Ein paar Klicks und fertig. Hat vielleicht zwei Minuten gedauert. Tarif umstellen, Domain eintragen. Fertig. Der größte Aufwand dabei ist noch die Domain überall (Twitter, Facebook usw.) anzupassen. Kann ich bisher nur empfehlen. Ansonsten ändert sich ja nichts… 😉

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      • Haha, na wenn der größte Aufwand der ist, einen Link bei Twitter und Co. auszutauschen. 😀 Bleibt die ursprüngliche Domain eigentlich als Subdomain erhalten? Ja, oder? Macht ja sonst keinen Sinn, weil die ganzen internen Verlinkungen ja sonst nicht mehr funktionieren würden.
        Ich habe gestern zum Spaß mal geschaut und neuesvomschreibtisch.com und neuesvomschreibtisch.blog sind tatsächlich beide noch verfügbar… da komme ich ja schon in Versuchung jetzt… 😉 Letzt Frage: Wie läuft das mit der Bezahlung? Rechung und überweisen? Paypal? Ich wusste schon, warum ich dich das Ganze zuerst ausprobieren lassen wollte. 😀

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      • Ja, die ursprüngliche WP.com-Domain leitet auf die neue weiter. Das kannst du auch ganz gut testen, wenn du einen meiner alten Links anklickst. Einfach, oder? 🙂

        Die Bezahlung läuft ganz einfach via Kreditkarte oder PayPal – und kaum hat man auf Bezahlen geklickt, ist die Domain auch schon aktiv. Bei mir hat es dann ca. 30 Minuten gedauert bis ich darauf zugreifen konnte. Hat aber, wie du siehst, letztendlich geklappt…

        Und was wird es bei dir werden? .com oder .blog? 🙂

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      • Das weiß ich tatsächlich noch nicht. Die .com-Adresse reizt mich gerade ein bisschen mehr. Aber ich werde mir die Sache wohl noch ein, zwei Wochen durch den Kopf gehen lassen. Das gibt mir auch noch Zeit, mir ein PayPal-Konto zuzulegen. 😀

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      • Man ist dann doch recht kommerziell geprägt und erliegt dem Charme einer .com-Adresse, was? Also ich werde es vermutlich tun. 😉 Wobei eine .blog-Adresse auch Charme hat – einfach weil direkt klar ist, um was für eine Seite es sich handelt. 😉 Mal sehen, wann ich dazu komme, mich mit der Umstellung zu befassen. Momentan kämpfe ich gerade an verschiedenen anderen Entscheidungsfronten (Geburtstagsplanung für den Herrn Koch, Urlaubsplanung)… 😉

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      • Ja, das habe ich mir auch gedacht. Blog ist eindeutig und für diesen Einsatz passt es auch. Diese Endung ist ja noch recht neu und die Leute werden sich hoffentlich noch daran gewöhnen… 🙂

        Viel Erfolg bei der Geburtstags- und Urlaubsplanung!

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      • Oh ja! 😆

        Nur muss ich mir dabei immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass dies nicht die jüngste Politsatire ist, sondern über dem großen Teich tatsächlich passiert. Dann habe ich wieder Angst. Eine sehr schizophrene Situation.

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      • Das ist natürlich wahr. Aber dennoch haben wir einfach ein Mehrparteiensystem, bei dem es sehr unwahrscheinlich ist, dass eine Partei je über 50% Prozent bei einer Wahl bekommen sollte. Obwohl uns die Geschichte natürlich anderes lehrt. Aber ich glauben trotzdem noch an das Gute im Menschen.

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      • Völlig richtig, doch alles im zweistelligen Bereich ist für mich schon ein deutliches Signal, dass auch hierzulande gewaltig etwas schiefläuft. Aber du hast Recht: erst einmal an das Gute im Wähler glauben… ☺

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      • Völlig richtig, mir macht diese AfD-Sache auch Angst. Aber erstmal muss sich zeigen, ob die sich nicht in Zukunft von selbst erledigt. Wäre nicht die erste Partei, die an internen Querelen zugrunde geht. *hust* Piraten *hust*

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  11. Pingback: Media Monday #295 | moviescape.blog

    • Danke für das positive Feedback! 🙂

      Nun müssen nur noch die neuen Inbound-Links da draußen überwiegen und die WP.com-Links ablösen. Dann steht der Weltherrschaft nichts mehr im Wege… 😉

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  12. Mensch, ich dachte schon, dass du dich getraut hast 😉

    Um ehrlich zu sein erscheint mir aber der Mehrwert der eigenen Domain nicht so wahnsinnig groß. Allein für die Suchmaschinen macht man das nicht, oder? Schließlich werden die .wordpress.com-Blogs auch ziemlich gut von den Suchmaschinen gefunden. Ich habe jedenfalls nie was richtig nachteiliges gelesen, zumindest nichts mit „Beweisen“, haha. Klingt wie im Kriminalroman. In erster Linie ist es wahrscheinlich schick und hilft der Identität des Blogs als nicht messbares Gut. Dafür wären mir ehrlich gesagt 3€ pro Monat zuviel. Ich habe damals bei einem eigenständigen Hoster 5€ pro Domain pro Jahr bezahlt. Aber ich will jetzt hier nicht meckern – du hast das ja schließlich aus Gründen gemacht, in dem Sinne Glückwunsch zur eigenen Domain 🙂

    Und wir wissen ja eh, dass ich eine Verfechterin des selber hostens geworden bin. Mir haben einfach die Restriktionen durch WordPress.com nicht mehr gepasst. Nie genau zu wissen, wann auf welche Version umgestellt wird. Hilfsartikel und How-Tos suchen und dann feststellen, dass man das darin beschriebene nicht machen kann, weil das nur bei selbstgehosteten Lösungen funktioniert und das allerschlimmste (was mir ja auch passiert ist), das ohne Angaben von Gründen der Blog gesperrt wird. Ich habe ihn zwar wiederbekommen, aber der Schock war ganz blöd. Und auch wenn man einen wordpress.com-Blog hat, dann befreit einen das nicht davon mal den Blog zu exportieren, also zu backupen, denn wenn der Ernstfall eintritt und man wirklich gesperrt wird, dann hat man hinterher nichts mehr. Das sind natürlich jetzt die schlimmsten corner cases … . Ich sage immer, wenn mich jemand um Rat bittet, dass ein wordpress.com-Blog die richtige Wahl ist, wenn man nicht auf ewig bloggen will, wenn man nicht viel bloggen will und wenn man nicht weiß, ob einem bloggen überhaupt gefällt. Und wenn man wenig Zeit hat. Denn an dem Punkt treffen sich deine und meine Argumentation zumindest zum Teil 😉

    An und für sich kostet der selbstgehostete Blog die meiste Zeit über soviel Zeit wie der wordpress.com-Blog. Ich merke im alltäglichen Gebrauch keinen Unterschied – ohne Quatsch. Aber – jetzt kommt das Aber. Am Anfang kostet er viel Zeit und er kostet viel Zeit, wenn mal ein technisches Problem vorliegt oder wenn man was neues ausprobiert (Plugins für die Sicherheit ausprobiert etc.). Plugins installieren und updaten ist normalerweise ein Ding von 2 Minuten und nebenher kannst du weiterbloggen. Das ist überhaupt nicht schlimm und kein nennenswerter Mehraufwand. Aber wenn dann mal was schief geht, dann sitzt man gut und gerne mal eine halbe Stunde länger oder im schlimmsten Fall 4 Stunden. Zum Beispiel, wenn man sich (wie ich letzte Woche) am Blog nicht mehr einloggen kann und keinen Hinweis darauf findet warum. Dann probiert man Zeug aus, macht Backups und bekommt Panik, dann zieht man die Serverlogs und liest, dass da irgendwas faul ist, dann ruft man beim Support an und bekommt erst am nächsten Tag die Aussage, dass der Hoster Angriffe abwehren musste und deswegen Schutzmechanismen gefahren hat, die das kurzzeitig bremsen und einen aussperren. Mäh. Sorgen gehabt, Zeit verloren. Aber Probleme in der Größenordnung treten vielleicht 2 Mal im Jahr auf (und das bleibt hoffentlich so O_o). Grundsätzlich ist das mit der Zeit also eigentlich nicht so schlimm wie viele denken.

    Natürlich variiert das auch nochmal je nachdem wieviel man ausprobieren möchte. Wenn ich beispielsweise ein Theme selber schreiben will, dann hab ich mehr Arbeit. Wenn ich die Styles eines bestehenden Themen anpassen will, auch ein bisschen. Wenn ich das Theme gut so finde wie es ist – halt keine Zeit. Und es gibt soviele Themes, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass jemand eins selber bauen muss, es sei denn er will das unbedingt.

    Und wie schon gesagt: es befreit einen nicht davon Backups zu machen, wenn man einen wordpress.com-Blog hat. Und das schöne bei der selbstgehosteten Lösung: du bekommst nicht nur diese Kacka-xmls, sondern du kannst dir ein Plugin laden, dass für dich direkt ein Datenbank-Backup macht und die Dateien bequem in deine Dropbox legt und damit kannst du mit einem Knopfdruck den Status wieder herstellen. Und musst nicht erst XMLs zerschneiden und importieren … das ist nämlich eine Kack-Arbeit. u_u (Das Plugin heißt Updraft Plus) Außerdem möchte ich die Einsicht nicht vermissen, die mir ein selbstgehosteter Blog bietet, bspw. die Statistiken. Ich sehe jetzt wieviele Klicks von Webcrawlern kommen 😄 (Das kann auch manchmal deprimierend sein, denn es sind viele.)

    Aber lange Rede kurzer Sinn … das einzig wirklich wichtige ist, dass man weiß was man braucht und wenn du weißt, was du brauchst und was nicht, dann ist ja gut 😉

    Und nebenbei vielen Dank für die Verlinkung 😉

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    • Hey, du hast dich dazu gemeldet… 🙂

      Du hast völlig recht, was das Ranking oder SEO-Effekte angeht, so ist eine eigene Domain wohl nicht ausschlaggebend. Ich würde es wohl Branding nennen und die Domain hätte auch abseits von WP.com ohne Webspace schon 3 Euro pro Monat gekostet.

      Natürlich ist man bei WP.com abhängig von einem Dienstleister. Dennoch ist Automattic so groß, dass ich bezweifle dass hier der Laden technologisch oder finanziell schnell an seine Grenzen stoßen wird. Ist ähnlich wie mit SaaS-Lösungen, die auf AWS bauen (okay, trotz des Ausfalls gestern). Da vertraut man einfach auf die Cloud. Also ich in diesem Fall zumindest… 😉

      Plugins selbst testen würde ich vermutlich gar nicht so viel. Wenn dieser Punkt einmal erreicht sein sollte, dann kann ich ja immer noch selbst hosten und nehme die Domain einfach mit. Der Punkt mit den (seltenen) technischen Problemen schreckt mich da schon eher ab.

      Ja, Backups mache ich auch (viel zu selten) bei meinem WP.com-Blog. Und eine Anbindung von Google Analytics wäre auch nett. Aber insgesamt brauche ich das alles nicht wirklich dringend. Im Moment. Und wer weiß wie es in einem Jahr aussieht? 🙂

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  13. Finde ich ganz gut. Auf wordpress.org kann man aber auch ein voreingestelltes Theme nehmen. Zumindest habe ich mich da mal umgeguckt. Ich plane nämlich selbst, demnächt auf .org umzusiedeln, da ich schon Geld mit dem Blog verdienen will. Aber ich warte noch ab, bis meine gekaufte Domain ausläuft. Das wäre ja sonst Verschwendung.
    Wenn dir das alles so taugt ist es doch gut und die eigene Domain sieht klasse aus 😉

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