Erste Finalversion…

So, nachdem ich die gesamte letzte Woche an dem CG-Bild gewerkelt habe, kann ich nun die endgültige Version präsentieren. Zumindest vorerst. Es wird noch viel für die Animation vorbereitet werden müssen, doch ich denke zumindest die Geometrie und die grundlegenden Materialien stehen, was mein Prof hoffentlich auch so sehen wird…

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 Drahtgitteransicht

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 Rendering (ohne Postwork)

Nun steht ersten Matchmove-Tests nichts mehr im Wege. Ich muss mir nur noch einen Greenscreen basteln und mir jemanden suchen, der sich freiwillig als Ersatzschauspieler zur Verfügung stellt. Vielleicht gibt es hier demnächst also ein kleines Video zu sehen. Mal schauen.

Es geht weiter…

Falls sich jemand fragt, was denn nun aus meiner Diplomarbeit geworden ist: Es geht tatsächlich weiter. Sogar so weit, dass ich gar nicht weiß, woran ich als nächstes weiterarbeiten soll. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos, doch die Zeit ist erschreckend knapp. Kann man Weihnachten eigentlich verschieben?

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 Storyboardausschnitt

Mein Ziel ist es, die Dreharbeiten im Januar durchzuziehen und die Postproduktion im Februar abzuwickeln. Da ich recht gern auf alle Eventualitäten vorbereitet bin, nutze ich die Zeit im Moment um Storyboards zu zeichnen, benötigte 3D-Elemente vorzubereiten und generell eine fundierte Preproduktion auf die Beine zu stellen (ach, wie klingt das schön hochtrabend).

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 Drahtgitteransicht

Ich plane zudem alle Einstellungen und Effekte im Vorfeld zu testen, um beim richtigen Dreh auf alles vorbereitet zu sein. Ein Nachdreh will nämlich so gar nicht in meinen Zeitplan passen. Am liebsten würde ich komplett darauf verzichten und mich nur auf die Postproduktion stürzen. Aber das gehört halt alles dazu und ist ja irgendwie auch äußerst aufregend, zumal mein Professor mir nun nahegelegt hat, mit einem richtigen Schauspieler zu drehen – was auch immer das heißen mag.

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 Materialtest

Neben dem kreativen Part schreibe ich an der Theorie. Das ist zwar interessant, kostet aber enorm viel Zeit. Ich habe dann immer etwas das Gefühl, ich würde Zeit verschenken, die ich besser nützen könnte. Ist natürlich Unfug. Neben dem ganzen Trubel ist der offizielle Teil immer mehr in den Hintergrund gerückt. Ich sollte mich wirklich einmal um die Anmeldung und die endgültige Themenformulierung kümmern.

So sieht es im Moment aus. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr beschleicht mich ein leises Gefühl der Panik. Ob ein Blog-Eintrag dagegen hilft? 😉

Mögliche Idee: Erster Test

So langsam entwickelt sich eine Idee. Zwar noch sehr roh und verschwommen, aber dennoch. Mir schwebt so etwas wie die Konstruktion „unmöglicher Räume“ und eine Interaktion mit ihnen vor. Also z.B. jemand öffnet die Tür eines Küchenschranks und dahinter befindet sich dann ein Raum, in dem sich eine andere Person befindet. Oder jemand hebt einen Teppichboden an um darunter dann Abgrund vorzufinden. Oder jemand geht durch eine Tür und kommt in solch einem „unmöglichen Raum“ heraus. Oder so ähnlich.

Da mir die Idee selbst noch zu wage ist, habe ich erst einmal versucht, ob ich dies technisch überhaupt realisieren kann. Mangels größerem Blue- oder Greenscreen habe ich halt erst einmal ein – mehr oder weniger – grünes Blatt genommen und ganz simpel auf einer ebenen Fläche platziert. Ich habe versucht die Kamerabewegung so ruhig wie möglich zu gestalten, doch ohne Dolly wird das nichts. Da muss ich mir auf jeden Fall noch etwas einfallen lassen.

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 Clean Plate – Der unbearbeitete Hintergrund

Das Material hat sich trotzdem einigermaßen tracken lassen und somit konnte ich die 3D-Kameradaten weiterverarbeiten. Ich habe einfach eine Box gebaut und aus dieser einen Ball springen lassen. Die Schranktür musste ebenso nachmodelliert werden, da sie ja den Schatten der Kugel empfängt. Nach einigen Versuchen hat das auch ganz gut geklappt. Im Compositing habe ich noch etwas versucht das unterschiedliche Material anzupassen. Ich denke mit etwas Arbeit, einer ausgefeilten Geschichte, einem richtigen Greenscreen und viel Zeit lässt sich daraus durchaus etwas machen.

Für das Video (WMV, ca. 1 MB) bei Interesse einfach auf das Bild klicken.

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 Compositing mit 3D Elementen

Es ist wie verhext…

Man stelle sich vor, dass man über zwei Monate auf eine Zusage wartet. Dann nach etlichen Abwägungen und einem Gespräch mit dem betreuenden Professor entschließt man sich schweren Herzens das Projekt zu kippen, da die Zeit zu knapp wird. Man sagt also von selbst ab und prompt kommt ein paar Stunden die verspätete Zusage, dass das Projekt doch klappen würde. ARGH!

Ich hasse solche Entscheidungen. Wäre ich mit dem Projekt besser gefahren? Hätte es am Ende tatsächlich nur das erwartete Chaos und die damit verbundenen Verzögerungen gegeben? Wäre alles glatt gegangen und hätte in einem Job resultiert? Manchmal wünschte ich mir wirklich, man könnte im Leben einfach einmal speichern und bei Bedarf den Spielstand wieder laden…

Nun gibt es allerdings kein zurück mehr und ich muss/darf mir selbst was einfallen lassen. Thema ist nach wie vor Matchmoving und Camera Tracking. Der praktische Teil steht mir nun jedoch frei. Wünschenswert wäre eine pfiffige kleine Geschichte mit einem AHA-Effekt am Ende. Wichtig ist einzig und allein, dass reale Aufnahmen mit bewegter Kamera mit 3D Objekten verknüpft werden. Grundlegende Idee: Eine Alltagssituation, die eine unerwartete Wendung nimmt. Wer Ideen in dieser Richtung hat – egal wie verrückt – bitte melden! Bin für jegliche Inspiration dankbar… 🙂

5-25-77 Trailer

Nachdem ich herausgefunden habe, dass man hier auch YouTube-Videos einbetten kann, möchte ich einen der schönsten und von mir meistgesehensten Trailer des letzten Jahres präsentieren: „5-25-77“.

Selten habe ich mich so auf einen Film gefreut. Nicht nur eine „Star Wars“-Hommage, sondern ein Film für alle, denen die bewegten Bilder schon immer etwas mehr bedeutet haben, als allen anderen. Großes Kino, da gehe ich jede Wette ein!

Johnossi

Die (noch) kleine schwedische Band JOHNOSSI hat sich im Nachhinein als größte Überraschung des Münchner MANDO DIAO-Konzerts erwiesen – zumindest für mich. Besonders einer ihrer Songs hat sich bereits so in mein Gedächtnis gebrannt, dass ich das Gefühl habe ihn schon ewig kennen. Es gibt solche Songs und MAN MUST DANCE ist definitiv ein solcher.

Ich kann jedem, der sich auch nur etwas für echte Musik – mit echten Instrumenten, echten Menschen und so – interessiert, nur empfehlen einmal bei JOHNOSSI reinzuhören. Was die zwei Freunde mit ihrer Band auf die Beine gestellt haben ist wirklich unglaublich. Ihr seht, meine Begeisterung kennt keine Grenzen. 😀

Zu finden sind Songs von JOHNOSSI auf:

johnossi.com unter Music
und myspace.com/johnossi

Definitive Anpieltipps (in dieser Reihenfolge):

MAN MUST DANCE
THERE’S A LOT OF THINGS TO DO
EXECUTION SONG

…wenn man überhaupt über MAN MUST DANCE hinauskommt, bei dem selbst ich inzwischen anfange zu tanzen. 😉

Mando Diao – Ode to Ochrasy Tour 2006 – Zenith München

Gestern Abend war es endlich soweit: MANDO DIAO rocken in München. Nach einer ca. zweistündigen Anreise waren wir rechtzeitig in der Halle, um noch gemütlich unsere Jacken abzugeben – dazu später mehr – uns ein kaltes Bierchen zu genehmigen und uns einen guten Platz in der Menge zu suchen. Gesagt, getan.

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JOHNOSSI

Pünktlich um 20 Uhr hat die erste Vorgruppe – die mir bis dato unbekannten JOHNOSSI – angefangen eine ziemlich beeindruckende Vorstellung abzuliefern. Die Jungs waren nur zu zweit, haben aber Lärm für mindestens doppelt so viele Bandmitglieder gemacht. Ziemlich beeindruckend und launige Mucke, die stilistisch in eine Linie mit MANDO DIAO fällt. Kann was.

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RAZORLIGHT

Nach ca. einer halben Stunde Umbaupause haben dann RAZORLIGHT – die zweite Vorgruppe – die Bühne betreten. Die Londoner Jungs sind bereits eine bekannte Größe im Musikgeschäft und wissen mit eingängigen Melodien und einer sehr präsenten Bühnenperformance zu überzeugen. Würde mich doch sehr wundern, wenn sich der Bekannheitsgrad durch den MANDO DIAO-Support nicht noch einmal steigern würde. Ich werde RAZORLIGHT auf jeden Fall im Auge behalten.

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MANDO DIAO starten fulminant…

Nach einer viel zu langen, fast 40minütigen Umbaupause betreten schließlich MANDO DIAO die Bühne. Gestartet wird gleich mit einem Kracher: WELCOME HOME, LUC ROBITAILLE. Die Menge geht gut mit und nach und nach streuen die Jungs aus Schweden auch immer mehr ältere Songs in ihr Set ein. Die Liveperfomance ist wirklich genial, wenngleich sie mir teils auch etwas zu routiniert vorkam. Nach einer knappen Stunde hat dann bereits das Spielchen mit den Zugaben angefangen. Diese waren allerdings auch bitter nötig, da noch ein paar wirkliche Kracher aus dem Repertoire der Band gefehlt haben. Die Stimmung war hier auf dem Höhepunkt und ist nur als genial zu bezeichnen. Leider waren dann auch die Zugaben schneller vorbei, als gewünscht und Songs wie TO CHINA WITH LOVE oder IF I LEAVE YOU bleiben leider ungespielt. Insgesamt eine tolle Show, die leider viel zu schnell wieder vorbei war.

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…aber beenden die Show leider viel zu früh.

Insgesamt war das Konzert wirklich toll. Leider wurde die Stimmung etwas durch die mehr als schlechte Organisation der Garderobe getrübt. Sowas habe ich echt noch nicht erlebt. Die Jacken wurden nicht nach Nummern gehängt, sondern kreuz und quer. Die drei Hanseln bei der Jackenausgabe waren damit sichtlich überfordert und auch die Laune der Gäste war auf dem Nullpunkt. Als dann noch Securities um Ruhe sorgen wollten, war die Stimmung gefährlich am kippen. Wir haben das ganze mit Humor gesehen. Ging ja auch nicht anders. Ich hatte ja wenigstens noch etwas Überblick, aber die ca. 80% unter 1,70m haben mir fast etwas leid getan. Nach etwas Smalltalk mit einem Security hat uns dieser schließlich hinter die Absperrung und damit in den heiligen Bereich vor den Tresen gelassen. Nettigkeit zahlt sich eben doch manchmal aus. Nach fast zwei Stunden warten hatten wir schließlich unsere Jacken und konnten den Heimweg antreten. Um 3:30 Uhr bin ich schließlich müde, aber glücklich ins Bett gefallen – mit dem Wissen, dass im Zenith bestimmt noch einige Leute um ihre Garderobe kämpfen.

Der Dreh – Oder: Mein erstes Mal

Da sich meine Diplomarbeit irgendwie immer weiter verzögert, habe ich gestern die Einladung wahrgenommen bei einem Dreh mitzuwirken, der mein Thema wenigstens etwas anschneidet. Neben unzähligen studentischen Drehs im FH-Studio, war dies gestern meine erste Erfahrung im professionellen Studiobereich mit Greenscreen.

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 Die Ruhe vor dem Sturm

Es war wirklich höchst interessant die Dynamik am Set zu beobachten. Außer Klappe, Setumbau und Fotos für meine Diplomarbeit schießen habe ich zwar nicht viel gemacht, trotzdem war ich nach den 13 Stunden Drehzeit – für ca. 2 Minuten Material! – ziemlich am Ende. Ich kann mir nun gut vorstellen, wie das dann erst bei richtig großen Produktionen aussehen muss.

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 Ein seltener Anblick: Das Set ist leer

Da ich keine Ahnung habe, wie es um die Geheimhaltung des Drehs steht, kann ich die wirklich interessanten Bilder leider nicht präsentieren. Gleichzeitung wird mein Eintrag dadurch geheimnisvoller. Das ist doch einmal was! 😉

Prozente bei Karstadt

Bei Karstadt gibt es diese Woche (bis 4.11.) Prozente auf alles mögliche. Klamotten sind mit 30% dabei, Multimedia inkl. CDs und DVDs mit 10%. Um die Prozente zu bekommen, braucht man einen Wisch, den man sich an der Info holen kann. Da steht dann alles auch noch einmal haarklein drauf.

Vielleicht ist dieses nette kleine Geschenk an den Kunden ja bis jetzt noch nicht zu jedem durchgedrungen. 😉

Also kaufen: Marsch, marsch! (Nein, ich bekomme leider keine Provision…)