Es ist wie verhext…

Man stelle sich vor, dass man über zwei Monate auf eine Zusage wartet. Dann nach etlichen Abwägungen und einem Gespräch mit dem betreuenden Professor entschließt man sich schweren Herzens das Projekt zu kippen, da die Zeit zu knapp wird. Man sagt also von selbst ab und prompt kommt ein paar Stunden die verspätete Zusage, dass das Projekt doch klappen würde. ARGH!

Ich hasse solche Entscheidungen. Wäre ich mit dem Projekt besser gefahren? Hätte es am Ende tatsächlich nur das erwartete Chaos und die damit verbundenen Verzögerungen gegeben? Wäre alles glatt gegangen und hätte in einem Job resultiert? Manchmal wünschte ich mir wirklich, man könnte im Leben einfach einmal speichern und bei Bedarf den Spielstand wieder laden…

Nun gibt es allerdings kein zurück mehr und ich muss/darf mir selbst was einfallen lassen. Thema ist nach wie vor Matchmoving und Camera Tracking. Der praktische Teil steht mir nun jedoch frei. Wünschenswert wäre eine pfiffige kleine Geschichte mit einem AHA-Effekt am Ende. Wichtig ist einzig und allein, dass reale Aufnahmen mit bewegter Kamera mit 3D Objekten verknüpft werden. Grundlegende Idee: Eine Alltagssituation, die eine unerwartete Wendung nimmt. Wer Ideen in dieser Richtung hat – egal wie verrückt – bitte melden! Bin für jegliche Inspiration dankbar… 🙂

12 Gedanken zu “Es ist wie verhext…

  1. Bei den „Kreativen“ ist Inspiration holen doch eh alles 😉

    Mein Prof hat mich sogar dazu gedrängt möglichst viele Ideen in Gesprächen etc. zu sammeln. Letztendlich kommt alles in einen Topf und es finden sich am Schluss ein paar passende und realisierbare Kombinationen… hoffentlich!

    Übrigens, wo war etz deine Idee!?!? 😀

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  2. Der Hauptteil der Arbeit wird eh theoretisch. Darf mich dann durch Sätze wie „(…) I developed a Fourier-domain algorithm for *normalized* cross-correlation. Fourier cross correlation was a well known algorithm from the 60s (at least), but it was not known how to do the improved normalized version in the frequency domain“ (fxguide.com) kämpfen und verstehe nur Bahnhof – da käme mir eine mathematische Kreativität gerade recht! 😉

    Für die Idee suche ich gerade in diversen Büchern, die sich mit rätselhaften Alltagsphänomenen beschäftigen, doch bis jetzt bin ich noch nicht fündig geworden…

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  3. Ich ziehe immer – ganz unmathematisch – einfach ein bisschen was ab vom Dollarbetrag. Bei 399 ist das natürlich ein bisschen mehr… Ich tippe auf etwa 320 Euro. Mal sehen, wie nah ich dran bin…

    Also, Alltagssituationen, da fallen mir Einkaufsabenteuer mit Verkäuferinnen ein, die einem nix verkaufen wollen, weil die Sachen in eine andere Filiale verschickt werden sollen und schon abgezählt sind… Nee, ist wohl nicht soo innovativ.

    Bei deiner Beschreibung von dem, was du dir so vorstellst, hatte ich spontan Szenen aus „Ally McBeal“ im Auge, wie Ally ihren Tagträumen nachhängt und die Situationen ungewöhnlich erlebt… Vielleicht kannst du dir da mal Inspiration holen?!

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  4. Im Moment wären es sogar „nur“ 311 Euro. Aber man gönnt sich ja sonst nichts…

    Deine Idee mit der „Ally McBeal“-Sache kann ich mir gut vorstellen. Mir schwirren auch schon viele Ideen im Kopf rum. Ich muss nur darauf achten, dass dabei Matchmoving auch immer einen sinnvollen Einsatz findet. Vielleicht sollte ich einfach einmal drüber schlafen. In Träumen – zumindest in meinen – passieren manchmal sowieso die verrücktesten Dinge. 😉

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  5. Wollte auch erst „tote“ Gegenstände lebendig werden lassen, aber das ist anscheinend bereits zu oft da gewesen. Die Muppets Weihnachtsgeschichte mag ich trotzdem! 😉

    Hab mich heute schon wieder zu sehr auf die technischen Aspekte konzentriert. Kreative Flaute. Wie so oft wenn man eine Idee haben muss.

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  6. Ich plane auch jedes Jahr „meine“ Weihnachtsfilme zu schauen, komm aber meist nichtmal zu einem Bruchteil.

    Dafür habe ich inzwischen wenigstens so etwas wie den Hauch einer Idee. Vielleicht schreib ich dazu später noch einen Eintrag mit einer kleinen Animation als Zugabe, denn es ist doch nichts schöner, als sich selbst von der Arbeit abzulenken. 😉

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