Gegen die Wand komplett online!

Beim NDR kann man sich Fatih Akins „Gegen die Wand“ zurzeit kostenlos online anschauen. Die Qualität ist zwar nicht die beste, allerdings toppt sie eine verwaschene VHS-Aufnahme allemal. Wer also Interesse an dem Film hat: Hier geht es ins virtuelle Kino!

Ich selbst kenne das preisgekrönte Werk noch nicht. Allerdings konnten mich Akins bisherigen Filme („Kurz und schmerzlos“, „Im Juli“ und „Solino“) voll und ganz überzeugen und haben sogar den Weg in meine DVD-Sammlung gefunden.

Viel Spaß beim Film! 🙂

Film2.0 und Serie2.0

Heute möchte ich euch einmal zwei interessante Web2.0-Projekte vorstellen, welche in letzter Zeit meine Aufmerksamkeit geweckt haben:

Filmtrip – Das Film 2.0 Projekt ist die Abschlussarbeit von einer Gruppe Medienstudenten aus Mittweida. Auf der Webseite lässt sich jeder Aspekt der Spielfilmproduktion live mitverfolgen. Doch damit nicht genug: Es wird das volle Web2.0-Programm genutzt, d.h. es gibt Drehbuchdiskussionen, Videotagebücher und unzählige sonstige Möglichkeiten aktiv an dem Projekt mitzuwirken. Bereits jetzt finden sich auf der – täglich aktualisierten – Seite mehrere Casting- und Locationclips.

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 Filmtrip – Das Film 2.0 Projekt

Verlebt in Berlin dagegen ist die erste direkt fürs Internet produzierte deutschsprachige Comedy-Serie. Auch auf deren Webseite kann man aktiv am Geschehen rund um diese brandneue Ausstrahlungsform teilhaben, sei es direkt auf dem Blog, im Forum oder per Chat. Zwar noch jung und im Aufbau, aber sehr vielversprechend.

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 Verlebt in Berlin

Beide Projekte stechen aus dem immergleichen Mediensumpf als innovative Abwechslung hervor. Ein (tägliches) Reinklicken lohnt sich auf jeden Fall – zumindest ich finde diese neue Form des Film- und Serienschaffens äußerst spannend.

Kaufrausch!

Gestern habe ich mich für die anstrengenden letzten Wochen selbst belohnt. Frauen machen das mit Klamotten und Schuhen. Ich mache das mit DVDs. Umso besser natürlich, wenn die Preise gerade einmal wieder in den Keller gerasselt sind. So habe ich gestern 52,08 € für sage und schreibe 20 Filme auf den Kopf gehauen. Das macht im Durchschnitt 2,60 € pro Film. Ob das nun wirklich alles nötig gewesen wäre, sei einmal dahin gestellt… 😉

Im Folgenden will ich euch an den Angeboten teilhaben lassen, die – meines Wissens nach – noch auf jeden Fall bis Montag gelten sollten.

Kaufhof (5% auf Multimedia dank Paybackkarte meiner Frau):

Die Hitchcock Prestige Collection in einer wunderschönen Metallbox mit den Klassikern des Suspense-Meisters („Der falsche Mann“, „Die rote Lola“, „Bei Anruf Mord“, „Der unsichtbare Dritte“, „Ich beichte“ und „Der Fremde im Zug“) auf insgesamt 7 DVDs. Preis 17,50 € bzw. 16,62 € nach Prozenten.

„Deep Blue Sea“ als eines meiner liebsten guilty pleasures, das ich schon lange für einen günstigen Preis gesucht habe. Preis 4,00 € bzw. 3,80 € nach Prozenten.

„L.A. Confidential“ ist auch wieder ein Film, der mir bisher immer zu teuer gewesen war. Mit Guy Pearce, Kevin Spacey, Russell Crowe und Kim Basinger bietet er doch unzählige Topstars in einer düsteren Geschichte rund um die Stadt der Engel. Preis 4,00 € bzw. 3,80 € nach Prozenten.

Karstadt (10% auf Multimedia bis 30.04.):

Die „Der Exorzist“ Collection hätte ich mir wohl ohne den günstigen Kurs nie zugelegt. Doch da ich den genialen ersten Teil sowieso stets meiner Sammlung einverleiben wollte und mich das Gerangel um die beiden Fassungen des Prequels (Renny Harlin vs. Paul Schrader) auch schon immer gereizt hat, konnte ich hier nicht nein sagen. Immerhin bekommt man „Der Exorzist“, „Der Exorzist II – Der Ketzer“, „Der Exorzist III“, „Exorzist – Der Anfang“, „Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen“ für einen Preis von gerade einmal 9,99 € bzw. 8,99 € nach Prozenten.

Die Oliver Stone Collection hat mich schon immer gereizt. Nun gibt es „JFK – Tatort Dallas“, „An jedem verdammten Sonntag“, „Natural Born Killers“, „Zwischen Himmel und Hölle“, sowie die Dokus „Oliver Stone’s America“, „Looking for Fidel“ und „Persona non grata“ auf insgesamt 8 DVDs für den unglaublichen Preis von 9,99 € bzw. 8,99 € nach Prozenten.

„Gremlins“ und „Gremlins 2“ befanden sich im normalen Preissegment, dank der Prozente habe ich mir diese Klassiker meiner Kindheit trotzdem noch gegönnt. Teil 1 für 4,99 € bzw. 4,49 € nach Prozenten, Teil 2 für 5,99 € bzw. 5,39 € nach Prozenten.

Nun weiß ich weder wohin mit den Scheiben, noch woher ich jemals die Zeit nehmen soll mir das alles anzuschauen. Da ich nach dem manischen DVD-Kauf aber immer noch nicht genug von Filmen hatte, gab es – nach einer kleinen Stärkung – im Anschluss noch Danny Boyles „Sunshine“ auf der großen Leinwand… 😀

Gutschein für buch.de

Aktuell gibt es einen Universal-Gutschein über 10 EUR für buch.de (Mindestbestellwert 25 EUR, einlösbar bis zum 07. Mai 2007). Gilt soweit ich weiß nicht für Bücher, in Kombination mit anderen Artikeln dürfte es aber klappen.

Gutschein-Code:
BUCHARTMNKLHREDF

Wer gerade sowieso vor einem DVD/CD-Kauf steht, kann hiermit vielleicht noch etwas sparen. 😉

Killerspiele, Gewaltvideos und Fußball: Eine Assoziation

Als ich heute früh beim morgenlichen Kultivieren meine tägliche Dosis News auf meinem bevorzugten Radiosender gehört habe, sind mir besonders zwei Meldungen aufgefallen: „Schüler verprügeln Polizisten“ und „DFL will bessere Fanbetreuung“. In beiden Beiträgen ging es um Gewalt, deren Auslöser und eventuelle Lösungsmöglichkeiten.

Gewalt, die von Kindern bzw. Jugendlichen ausgeht, wird immer recht schnell den konsumierten Medien in die Schuhe geschoben. Killerspiele. Gewaltvideos. Das Verbot dieser Sündenböcke schwebt in Form der staatlichen Zensur bereits seit Jahren über den häßlichen Auswüchsen der popkulturellen Medienwelt. Aktuell ist es Innenminister Beckstein, der ein generelles Verbot fordert.

Dann haben wir neuerdings die Hooligans als weiteres Zentrum der Gewalt. Die Berichterstattung ist hier ähnlich. Bis es zu den Auslösern und Lösungsmöglichkeiten kommt. Man muss mehr Geld in die Fanbetreuung stecken. Die Fans psychologisch stärken. Ihnen helfen die Niederlagen ihrer Vereine zu verarbeiten.

Zwei interessante Herangehensweisen zum Lösen von Gewaltproblemen. Interessanterweise ist es bei den Hooligans stets klar, dass dies nur sowieso schon für Gewalt anfällige Menschen sind. Nicht so wie bei Gewaltvideos, die aus jedem braven Schüler einen Killer machen. Wenn man den Gedanken weiterführen wollte, müsste man auch Fußballspiele und deren Übertragungen verbieten. Man kann ja schließlich nicht wissen, ob der nette, fußballverrückte Nachbar nach der nächsten Niederlage seines Vereins Amok läuft. Oder aber man könnte auch bei den gewalttätigen Jugendlichen anfangen, nach den wahren Ursachen zu suchen. Versuchen ihnen wirklich zu helfen. Medien- und Sozialkompetenz fördern. Keine Hexenjagden. Keine Sündenböcke.

Ich bin wahrlich kein Befürworter von gewalttätigen Medien in Kinderhänden. Die FSK ist eine sinnvolle Einrichtung und die Einhaltung der Richtlinien sollte von den Eltern bzw. Erziehungsberechtigen wirklich stärker kontrolliert werden. Die aktuell an den Tag gelegte Doppelmoral geht mir aber gehörig gegen den Strich.

5-25-77 Trailer

Nachdem ich herausgefunden habe, dass man hier auch YouTube-Videos einbetten kann, möchte ich einen der schönsten und von mir meistgesehensten Trailer des letzten Jahres präsentieren: „5-25-77“.

Selten habe ich mich so auf einen Film gefreut. Nicht nur eine „Star Wars“-Hommage, sondern ein Film für alle, denen die bewegten Bilder schon immer etwas mehr bedeutet haben, als allen anderen. Großes Kino, da gehe ich jede Wette ein!

Prozente bei Karstadt

Bei Karstadt gibt es diese Woche (bis 4.11.) Prozente auf alles mögliche. Klamotten sind mit 30% dabei, Multimedia inkl. CDs und DVDs mit 10%. Um die Prozente zu bekommen, braucht man einen Wisch, den man sich an der Info holen kann. Da steht dann alles auch noch einmal haarklein drauf.

Vielleicht ist dieses nette kleine Geschenk an den Kunden ja bis jetzt noch nicht zu jedem durchgedrungen. 😉

Also kaufen: Marsch, marsch! (Nein, ich bekomme leider keine Provision…)

Done the Impossible – The Fans‘ Tale of Firefly & Serenity

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Für alle Fans von „Firefly“ und/oder „Serenity“ gibt es nun eine Dokumentation, die sich mit der Entstehung und Absetzung der Serie und dem nachfolgenden Kinofilm auseinandersetzt. Das Besondere: Sie wird aus der Sicht der Fans erzählt.

Hier wird noch einmal deutlich, was für eine außergewöhnliche Serie Joss Whedon mit „Firefly“ geschaffen hat. Allerdings sieht man meiner Meinung nach, wie Grenzen überschritten werden: Wenn Vorschulkinder bereits den Titelsong mitsingen können, wenn Menschen ihr gesamtes Leben einer abgesetzten Serie widmen oder wenn gestandene Männer aufgrund der Absetzung in Tränen ausbrechen, dann übersteigt das meine Auffassung davon wieviel Platz eine TV-Serie im Leben einnehmen sollte. Andererseits ist soviel Begeisterungsfähigkeit, das Gemeinschaftsgefühl und der positive Grundgedanke in der heutigen Zeit auch bewundernswert.

Die Dokumentation ist professionell aufgezogen und es ist schön die Darsteller und Joss Whedon zu Wort kommen zu sehen. Es ist wirklich eine sympathische Truppe. Aufgrund Entscheidung von FOX bezüglich der Absetzung überwiegt bei mir immer noch Unverständnis. Umso erfreulicher, dass Joss Whedon mit Unterstützung der Fans UNIVERSAL zu einem Kinofilm bewegen konnte. Leider machen sich im Mittelteil der Doku einige Längen und Wiederholungen bemerkbar, aber wenn man bedenkt, dass man es hier mit einem reinen Fan-Projekt zu tun hat, dann kann man darüber hinwegsehen.

Herunterladen kann man die Dokumentation völlig legal über diverse P2P-Netzwerke, z.B. auf LegalTorrents.

Mehr Infos gibt es auf der offiziellen Seite: donetheimpossible.com

FearDotCom bzw. FearDotComDotCom

Es gibt Filme, bei denen weiß man nach ein paar Minuten: Das wird nichts mehr. Eigentlich sind solche Filme es auch nicht  wert, dass Worte über sie verloren werden, doch in diesem Fall muss ich eine Ausnahme machen. Denn den Bock den die Macher mit diesem Film über eine mörderische Webseite geschossen haben, ist wahrlich von kapitaler Sorte!

Ich meine damit nicht einmal den abstrusen Inhalt, das grottige Spiel und das vollständige Abhandensein von Spannung und Atmosphäre, nein – ich rede von der titelgebenden Internetseite. Diese lautet im Film nicht etwa (wie man es erwarten würde) fear.com, sondern feardotcom.com – ein wahrlich grandioses Einfall! Hat die Stimmung doch tatsächlich für ein paar Minuten gehoben.

Meiner Meinung nach hätten die Macher konsequent sein müssen und den Film nun „FearDotComDotCom“ nennen müssen – aber ich bezweifle, dass ich auch bei dieser Betitelung länger als 20 Minuten durchgehalten hätte.