Media Monday #191

Nachdem sich der Großteil der Filmblogosphäre die Nacht mit der diesjährigen Oscar-Verleihung um die Ohren geschlagen hat, habe ich nach einem sechsstündigen Tiergartenbesuch die nächtliche Ruhe genossen. Somit nutze ich die Fragen des Medienjournals, um mich mit Gewinnern und Nominierten des vergangenen Jahres auseinanderzusetzen…

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  1. Den Oscar für den besten Film des Jahres 2014 hätte ja in meinen Augen am ehesten „Boyhood“ verdient gehabt, denn es ist der einzige Film, den ich bisher von den Nominierten gesehen habe – und ich fand ihn wahrlich famos!
  2. Wenn ich mir so die Ergebnisse des Filmtipp Award 2014 ansehe, dann sind sie auch nicht fragwürdiger als die der Academy Awards – mit „The Wolf of Wall Street“ als bester Film hätte ich auch gut Leben können, doch der Film war ja bereits im Vorjahr nominiert.
  3. Mit Filmen von dedizierten Trash-Studios à la The Asylum konnte ich noch nie viel anfangen, einfach weil mir die Zeit doch zu schade ist, um mich bewusst mit schlechten Filmen auseinanderzusetzen.
  4. Klassischer Aufbau in drei Akten oder darf es gerne mal etwas unkonventioneller sein?
    Gerne klassisch, gerne auch unkonventionell. Selbst die klassischen drei (bzw. fünf) Akte kann man ja wunderbar unkonventionell erzählen, siehe auch ganz aktuell Martin Scorseses „The Wolf of Wall Street“.
  5. Zeitsprünge, Vor- und Rückblenden sind ja beliebte Stilmittel. Unnötiger Schnickschnack, oft nur verwirrend oder eher ganz große Erzählkunst?
    Das lässt sich nicht so pauschal sagen: Es kommt ganz auf den Einsatz dieser narrativen Stilmittel an, d.h. in den richtigen Händen ist es große Erzählkunst, in den falschen kann es auch unglaublich plump wirken.
  6. Inspiriert von der Blogparade der Singenden Lehrerin zu den Top Sex der erotischsten Szenen: Die heißeste (Sex-)Szene in einem Film, einer Serie oder einem Buch finden sich natürlich in meiner Liste der sechs erotischsten Filmszenen.
  7. Zuletzt gesehen habe ich den 90er Jahre Klassiker „Auf der Flucht“ und das war erneut ein tolles Erlebnis, weil Regisseur Andrew Davis die Geschichte herrlich altmodisch inszeniert hat und sich Harrison Ford und Tommy Lee Jones darin ein Duell der Extraklasse liefern.

Blogparade: 6 × Sex – Die erotischsten Filmszenen

Die Singende Lehrerin hat eine Kampagne gestartet, um unseren Blogs zu mehr Klicks zu verhelfen. Sex sells, speziell im Internet. Somit dürfen sich alle Teilnehmer wohl auch über viele neue Besucher freuen, welche die Suchmaschine ihrer Wahl mit ihren erotischen Fantasien füttern: Die Singende Lehrerin möchte von uns die Top Sex der erotischsten Szenen in Film, Serie oder Literatur wissen – ich habe mich im Folgenden jedoch auf Filmszenen beschränkt…

Ohne weiteres Vorspiel (SCNR) hier meine sechs erotischsten Filmszenen in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge samt kurzer Erklärung:

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Media Monday #190 – Rosenmontags-Special

Passend zum Rosenmontags-Special liegt auch ein Wochenende mit viel Faschingstrubel hinter mir. Ehrlich gesagt waren es eigentlich nur zwei Stunden Kinderfasching, doch das reicht dann auch wieder für ein Jahr. Immerhin sind in den Faschingsferien die Straßen schön leer, so dass ich zeitig nach Hause gekommen bin, um die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten…

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  1. Animierte Charaktere oder Puppen/Kostüme?
    Kann man so pauschal nicht sagen; am besten eine Kombination aus beidem, je nach Einsatzzweck und Wirkung. Vermutlich funktioniert „Jurassic Park“ deshalb auch heute noch so gut, weil man sich eben nicht steif auf nur eine der beiden Techniken verlassen hat.
  2. Clowns können ganz schön furchteinflößend sein. Nach einem Kindergeburtstag war unser Zappelinchen sichtlich verstört: „Und dann war da plötzlich ein Clown!“ Selbst Monate später war sie da noch nicht drüber weg…
  3. Wenn die Effekte auch nicht wirklich up-to-date waren/sind, hat mich die TV-Serie „Farscape“ doch stark begeistert, gerade weil sie neben extrem schwachen CGIs auf fantastische handgemachte Puppen aus dem Hause Jim Henson setzt.
  4. Kostümiert oder nicht, einen Helden zeichnet für mich aus, Schwächen zu besitzen, die er überwinden muss, um heldenhaft sein zu können.
  5. „Snowpiercer“ hätte ja leicht ins Lächerliche abdriften können, jedoch hat Regisseur Bong Joon-ho aus dem seltsamen Setting einen gar wundervollen Film geschaffen.
  6. Kunst liegt ja bekanntermaßen im Auge des Betrachters. „Moulin Rouge!“ ist in meinen Augen ein Kunstwerk, denn Baz Luhrmanns Film überzeugt auf jeder Ebene: fantastische Bilder, mitreißende Songs und große Emotionen. Hinzu kommt eine Kulissenhaftigkeit, die das Universum des Films nicht einschränkt, sondern erweitert. Populäre Kunst im besten Sinne!
  7. Was mich an Karneval richtiggehend nervt: eigentlich alles, doch wenn ich sehe wie viel Spaß die Kinder auf ihren Faschingsfeiern haben, dann halte ich das selbst als größter Faschingsmuffel für ein paar Stunden im Jahr aus…

Liebster Award #3: Trivial

…und weiter geht es mit dem „Liebster Award“ – in die inzwischen schon dritte Runde. Ihr wisst nicht was das ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von friedlvongrimm vom „Trivial“-Blog im Rahmen des Liebster Award #3:

1. Welcher Film fängt deine Persönlichkeit am besten ein?
Gleich eine Knallerfrage zu Beginn. Wow. Vermutlich befindet sich meine Persönlichkeit irgendwo zwischen „Die Goonies“, „Before Sunrise“ und „Garden State“. Und „Schöne Bescherung“. Eh klar!

2. Hat dein Blog therapeutische Wirkungen auf dich?
Ja.

3. Welche Reaktionen auf Beiträge haben dich positiv überrascht?
Am meisten habe ich mich wohl über die Resonanz auf meinen „Filmsammler: Eine aussterbende Spezies?“-Artikel sowie das Feedback zum ersten Kapitels meines Buches „Immersion – Das Erwachen“ (das ich wohl nie fertigstellen werde) gefreut.

4. Kannst du in der digitalen Landschaft mit negativer Resonanz umgehen?
Wirklich negative Resonanz habe ich, was das Blog betrifft, noch nicht erfahren. Es gibt öfter mal andere Meinungen und hitzige Diskussionen, doch das ist auch gut so und hält den Austausch lebendig.

5. Für welche Band würdest du um die halbe Welt reisen, wenn sie 2015 ein Konzert spielen würden?
The Weakerthans.

6. Was war dein Lieblingswort 2014?
Nammihi.

7. Bist du Befürworter der These, dass Künstler (egal, ob Filmschaffende, Musiker, Maler etc.) nur etwas Großartiges erschaffen können, wenn sie unglücklich sind? Warum?
Nein, denn auch positive Gefühle können inspirieren. Es kommt vermutlich auf den Künstler, den Stil und die individuelle Situation an. Ich glaube jedoch, dass Zeiten starker Emotionen große Werke nach sich ziehen – und dazu gehört eben auch das Unglücklichsein.

8. Welche Selbstmordmethode würdest du wählen?
Keine. Es geht irgendwie immer weiter.

9. Welchen Genremix würdest du gerne mal auf der Leinwand sehen?
Ein Musical à la „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“, das ein sehr untypisches Genre mit Gesangsnummern verbindet, dabei humorvoll bleibt und doch eine mitreißende Geschichte erzählt.

10. Welche Musik empfindest du als zeitlos schön?
Klassische Musik, wenngleich sich meine Erfahrung in diesem Bereich nahezu ausnahmslos auf Filmmusik stützt. Jedem anderen Genre merkt man seine Entstehungszeit unweigerlich irgendwann an, doch das ist auch ok so – zumindest solange die Musik schrammelige Gitarren beinhaltet… 😀

11. Glaubst du, dass man in der heutigen Zeit noch etwas wahrhaftig Originelles kreieren kann?
Ja, glaube ich. Kunst hat sich jedoch schon immer bei vorangegangenen Epochen und Werken bedient und Gegenströmungen entwickelt.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Top 10 Soundtracks & Original Scores

Schon lange hat mich kein klassisches Stöckchen mehr getroffen, doch nun möchte Schlopsi vom „Infernal Cinematic Affairs“-Blog von mir wissen, was denn meine 10 liebsten Soundtracks bzw. Original Scores sind. Was für eine Aufgabe! Natürlich kann ich hier unmöglich nur 10 Soundtracks/Scores aussuchen, weshalb ich mir die Unterteilung in die unterschiedlichen Kategorien erlaubt habe.

Hier also meine Top 10 Original Scores in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge:

  1. „Blade Runner“ (Vangelis, 1982)
  2. „Braveheart“ (James Horner, 1995)
  3. „Der Herr der Ringe“-Trilogie (Howard Shore, 2001-2003)
  4. „Der mit dem Wolf tanzt“ (John Barry, 1990)
  5. „Die glorreichen Sieben“ (Elmer Bernstein, 1960)
  6. „Indiana Jones“-Trilogie (John Williams, 1981-1989)
  7. „Jurassic Park“ (John Williams, 1993)
  8. „Mary Poppins“ (Richard Sherman, 1964)
  9. „Star Wars“-Trilogie (John Williams, 1977-1983)
  10. „Wer ist Hanna?“ (The Chemical Brothers, 2011)

Und im Anschluss meine Top 10 Soundtracks in alphabetischer und ebenfalls nicht wertender Reihenfolge (in Klammern ist jeweils die Person genannt, die ich als hauptverantwortlich für den Soundtrack empfinde):

  1. „Absolute Giganten“ (Sebastian Schipper, 1999)
  2. „Der letzte Kuss“ (Zach Braff, 2006)
  3. „Drive“ (Nicolas Winding Refn & Cliff Martinez, 2011)
  4. „Garden State“ (Zach Braff, 2004)
  5. „Into the Wild“ (Eddie Vedder, 2007)
  6. „Magnolia“ (Aimee Mann, 1999)
  7. „Moulin Rouge!“ (Baz Luhrmann, 2001)
  8. „Pulp Fiction“ (Quentin Tarantino, 1994)
  9. „Titan A.E.“ (Don Bluth, 2000)
  10. „Trainspotting“ (Danny Boyle, 1996)

Weiterhin hat sich Schlopsi noch drei optionale Fragen zum Thema Filmmusik ausgedacht, die ich natürlich gerne beantworte:

Was war der erste Soundtrack, der dich vollends begeistert hat?
So richtig umgehauen hatte mich erstmals wohl der Original Score zu „Jurassic Park“. Nach dem Kinobesuch 1993 ging er mir nicht aus dem Kopf und ich wusste: Ich muss ihn wieder hören! Nun, Kids, damals konnte man nicht einfach auf YouTube oder Spotify gehen, um das Erlebnis wieder heraufzubeschwören. Wir hatten ja noch nicht einmal einen CD-Player! Also wünschte ich mir die Kassette (MC) zu meinem dreizehnten Geburtstag – und ein paar Wochen später hielt ich sie endlich in den Händen. Aufgrund von immenser Beanspruchung hat die MC leider nur ein paar Jahre durchgehalten…

Mit welchem Soundtrack bist du im Nachhinein auf die Nase gefallen, weil er doch nicht mehr so toll wirkte, wie noch im Film?
Hmm, da habe ich keinen konkreten Soundtrack/Score im Kopf. Ich hole mir ohnehin nur die eher melodischen und opulenten klassischen Scores sowie Soundtracks ins Haus, bei denen ich das Gefühl habe, sie auch ohne die Bilder genießen zu können.

Welchen Soundtrack hast du dir als letztes angehört/durchgehört?
Das dürfte tatsächlich der Original Score von „The Hobbit: An Unexpected Journey“ gewesen sein. Seitdem habe ich mir keinen Soundtrack/Score mehr zugelegt.

Die Regeln sind einfach:
Wirf dieses Stöckchen vier weiteren Bloggern zu, hab Spaß beim Beantworten und lass einen guten Soundtrack im Hintergrund laufen…

Die Nominierten:

Media Monday #189

Nach einem turbulenten Geburtstagswochenende, an dem die ganze Familie noch nicht so 100%ig fit war, startet die neue Woche mit Kindergarten, Arbeit und Co. wieder völlig normal. Es wurde auch Zeit! Und was gehört zu einem normalen Montag? Natürlich die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß damit!

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  1. Ein wenig bedaure ich es ja, bisher nie einen Artikel zu „Bang Boom Bang“ verfasst zu haben, denn der Film ist immer noch ein hoch angesehener Knaller, wie sich den Kommentaren zu meiner Besprechung von „Stereo“ entnehmen lässt.
  2. In punkto Filmen/Serien können Geschmäcker ja erstaunlich vielfältig sein. Womit man mich allerdings eigentlich immer ins Boot bekommt: mit einer Beteiligung Joss Whedons.
  3. Es wird mir wohl immer unerklärlich bleiben, wieso „Reindeer Games“ in der Allgemeinheit nicht denselben Kultstatus innehat wie bei mir, denn schließlich ist John Frankenheimers Film – zumindest im Director’s Cut – ein wirklich unterhaltsamer Gangsterstreifen mit toller Weihnachtsatmosphäre.
  4. Es wird allerhöchste Zeit, dass es mit unserem Hausbau weitergeht – und damit meine ich nicht nur lustige Briefe vom Amt für Denkmalschutz(!) zu erhalten…
  5. Um mich fesseln zu können, muss ein Buch durch seine Charaktere und eine mitreißende Handlung überzeugen.
  6. Christian Bale ist eigentlich in all seinen Rollen überzeugend, habe ich ihn schließlich schon in „Das Reich der Sonne“ toll gefunden, in dem er als gerade mal 13-Jähriger dem Grauen des Krieges trotzt.
  7. Zuletzt gelesen habe ich die Gute-Nacht-Geschichte „Die Heinzelmännchen und ihre Abenteuer“ und das war Teil des allabendlichen Rituals, weil dies gleichermaßen gut für Kinder und Eltern ist.

Liebster Award #2: KNARZwerk

…und schon geht es mit dem „Liebster Award“ in die zweite Runde. Ihr wisst nicht was das ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von Alex vom „KNARZwerk“-Blog im Rahmen des Liebster Award #2:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ich hatte keine Lust mehr, mein Filmtagebuch nur in einem Forum zu führen und wollte etwas Eigenes: deshalb bei WordPress.com angemeldet (war damals Zufall, aus heutiger Sicht aber eine wirklich gute Entscheidung) und mit „11:14 – elevenfourteen“ am 06.06.06 (wieder so ein Zufall) meine erste Filmkritik veröffentlicht.

2. Worüber würdest du nie auf deinem Blog schreiben?
Ich würde kein Thema ausschließen, allerdings achte ich sehr darauf, dass es nie zu persönlich wird bzw. dass Texte oder Bilder nicht zu sehr in die Privatsphäre meiner Familie eindringen.

3. Hast du durch dein Blog schon besondere Dinge erlebt, die ohne es vermutlich nie passiert wären?
Dieses Blog hat mir geholfen meinen aktuellen, ziemlich großartigen Job zu bekommen. Zumindest hatte ich den Link im Anschreiben angegeben und durfte im Bewerbungsgespräch auch darüber reden, was zugegebenermaßen eine ziemlich surreale Erfahrung war.

4. Für wen bloggst du?
Für meine Leser. Okay, natürlich auch für mich. Doch ohne eure Kommentare könnte ich das Blog auch einstampfen, insofern danke für den beständigen Austausch!

5. Was hat dich 2014 am meisten bewegt?
Darunter fällt wohl alles aus der „Abenteuer Kind“-Kategorie sowie der Kauf des Grundstücks und der beginnende Hausbau.

6. Die obligatorische Inselfrage: Wenn du genau fünf Dinge auf eine einsame, aber mit Strom und Multimedia-Abspielgeräten ausgestattete Insel mitnehmen dürftest, was würdest du einpacken?
Das will wohl überlegt sein. Auf jeden Fall meine Gitarre, dann vermutlich die „Der Herr der Ringe“-Trilogie, die „Seinfeld“-Komplettbox, das „Live at the Burton Cummings Theatre“-Album von The Weakerthans und mein Nexus 7 mit diversen Filmen, Serienepisoden, Fotos, Apps, Büchern usw.

7. Wenn du entscheiden dürftest, welches Buch, Spiel oder anderes Medium verfilmt werden soll, welches würdest du wählen und wer sollte die Hauptrollen spielen?
Die Wahl würde auf Ken Grimwoods „Replay – Das zweite Spiel“ fallen. Die Besetzung des Hauptdarstellers ist dagegen nicht so einfach, da sich die Geschichte über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Immer wieder. Vielleicht müsste man den Roman in der Art und Weise verfilmen, wie es Richard Linklater mit „Boyhood“ gemacht hat?

8. Wie muss ein Tag für dich beginnen, damit du ihn genießen kannst?
Eine gute Voraussetzung ist schon einmal, dass ich mindestens 6 Stunden Schlaf bekomme. Wenn diese noch relativ ununterbrochen sind, dann ist der Start in den Tag schon einmal gelungen. Das kommt allerdings nicht allzu häufig vor…

9. Wenn du mit einer fiktiven oder realen, lebenden oder toten Person ein Bier/Kaffee/Tee/sonstwas trinken und gemütlich quatschen könntest, wen würdest du wählen?
Meine Oma, meinen Opa (zum Kaffee) und meinen Papa (auf ein Bier).

10. Was darf in deinem Kühlschrank nicht fehlen?
Käse.

11. Digital oder analog? Sprich: Hast du deine Filme, Musik, Bücher lieber in physischer Form zum Anfassen oder reicht digital auf der Festplatte?
Digital reicht mir in den meisten Fällen nicht. Da ich Filme ohnehin nicht unterwegs, sondern in Ruhe zu Hause schaue, bevorzuge ich es, sie ganz klassisch im Regal stehen zu haben. Hierzu habe ich mich bereits in einem gesonderten Artikel ausgelassen. Bei Musik bin ich flexibler, doch meine Lieblingsalben besitze ich auch alle auf CD. Und digitale Bücher? Nein, danke.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Media Monday #188

Nachdem es letzte Woche unsere Kids dahingerafft hat, sind die fiesen Erreger nun auch auf uns Eltern übergesprungen. Entsprechend anstrengend gestaltete sich heute auch der Arbeitstag und mir graust es jetzt schon vor der kommenden Woche mit vier kranken Familienmitgliedern. Aber erst einmal sehen, ob meine Konzentration noch für die aktuellen Fragen des Medienjournals ausreicht…

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  1. Was war der größte Fehlgriff, die größte Enttäuschung in punkto Film/Serie/Buch, an die du dich erinnern kannst?
    Auch wenn ich es schon ein paar Mal erwähnt habe: Meine bisher größte Enttäuschung war „Schattenmond“, die Roman-Fortsetzung des wunderbaren Fantasy-Klassikers „Willow“ – einfach nur schrecklich…
  2. Lange habe ich mir gewünscht, so zu sein wie Terence Hill aus jedem seiner Filme, denn schlagkräftig und immer mit einem coolen Spruch auf den Lippen? Das wäre damals großartig gewesen – vielleicht auch, weil die Realität weit davon entfernt war… 😉
  3. „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ war so lange gut, bis die Szene mit dem Asphalt-Surfen durch New York City kam, denn in diesem Moment hatte mich der Film auf emotionaler Ebene komplett verloren.
  4. Wenn ich mich so auf manchen Film-Blogs umschaue, denke ich so bei mir dass ich mit meinen ca. 60 gesehenen Filmen pro Jahr nicht mit meinen KollegInnen mithalten kann, denn bei diesen sind eher 200 oder 300 Filme die Regel.
  5. Selbst wenn ich im Vorfeld weiß, dass der Film nur mittelmäßig sein dürfte, wenn John Cusack oder Morgan Freeman mitspielt kann man inzwischen auch davon ausgehen, dass der Film tatsächlich nur mittelmäßig ist – wirklich schade diese Entwicklung der beiden Schauspieler...
  6. Es gibt Serien, die spielen im wilden Westen, im Mittelalter, im Weltraum, aber der Knaller wäre es doch, wenn eine Serie überall und zu jeder Zeit spielen würde – eben eine Art „Zurück in die Zukunft“ in Serienform.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Die fantastische Welt von Oz“ und das war einerseits nett, andererseits aber auch enttäuschend, weil Sam Raimis Film nach einer wirklich schönen ersten Hälfte ziemlich nachlässt und in Belanglosigkeit versinkt.

Liebster Award #1: The World in a Box

Schon seit Monaten treibt der sogenannte „Liebster Award“ in der Blogosphäre sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von pfefferkuchen vom „The World in a Box“-Blog im Rahmen des Liebster Award #1:

1. Welcher Film ist dir der allerliebste auf der Welt? Und warum?
Es ist mir unmöglich hier nur einen Film zu nennen. Mit Mühe und Not könnte ich mich auf 15 Filme beschränken, die mir aus diversen Gründen die allerliebsten auf der Welt sind. Wenn ihr es genauer wissen möchtet, werft bitte einen Blick in meine Filme für die Insel.

2. Was war dein erster Berufswunsch? Und welchen Beruf hast du letzten Endes ergriffen?
Zunächst Filmregie (inklusive gescheiterter Bewerbung an einer Filmhochschule), dann 3D-Animation/Postproduktion (immerhin das Studium mit diesem Schwerpunkt abgeschlossen und ein paar Jahre als Werkstudent gearbeitet), erste Festanstellung im Bereich Konzeption/Text, dann etliche Jahre Projektmanagement und schließlich Online Marketing mit Schwerpunkt Social Media/Blogging in einem IT-Unternehmen.

3. Hast du einen grünen Daumen?
Nein.

4. Welche Person willst du unbedingt mal treffen?
Meine Kinder, wenn sie so alt sind wie ich heute. Und in diesem Zuge natürlich auch meine Enkelkinder.

5. Ist dieser Blog dein erster oder gab es schon frühere Blog-Versuche?
Es ist mein erster Blog, den ich inzwischen schon seit immerhin über 8 Jahren mit Inhalten füttere. Davor hatte ich allerdings schon ein paar Jahre ein Filmtagebuch in einem Filmforum geführt.

6. Welches Buch hat dein Leben am stärksten beeinflusst?
Ganz schwierig. Langfristig gesehen wohl „Per Anhalter durch die Galaxis“ oder etwas von Terry Pratchett.

7. Hast du ein besonderes Talent?
Ich schreibe anscheinend ziemlich gut, speziell englische Texte mit technischem Schwerpunkt, die dennoch unterhaltsam zu lesen sind. Zumindest bezahlt man mich dafür.

8. Welche Blogs liest du regelmäßig?
Unglaublich viele, genauer gesagt befinden sich 321 Blogs in meinem Feedreader. Die wichtigsten Blogs könnt ihr euch natürlich auch in meiner Blogroll anschauen.

9. Wärst du ein Zeitreisender, wo würdest du leben – Zukunft oder Vergangenheit?
Ich lebe jetzt schon gedanklich zu viel in der Zukunft und in der Vergangenheit, insofern wäre die Gegenwart zur Abwechslung einmal ganz nett.

10. Zu welchem Lied musst du einfach tanzen?
„Man Must Dance“ von Johnossi.

11. Bist du gerade glücklich?
…sagen wir zufrieden.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr “Liebster Award”-Antworten…

Blogparade Serien: Friday Night Lights

Schon lange habe ich mich nicht mehr dazu hinreißen lassen bei einer Blogparade mitzumachen. Doch nun hat Petra dazu aufgerufen etwas über die persönliche Lieblingsserie zu schreiben. Da kann ich doch nicht außen vor bleiben – zumal in meinem kleinen Teil der Blogosphäre bereits kielerkrimskrams und Wortman vorgelegt haben. Dann also mal ran… nur welche Serie wählen?

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Auch wenn ich über die letzten Jahre sehr viele Serien geschaut habe, so haben es doch nur die wenigsten unter meine tatsächlichen Lieblingsserien geschafft. Zuletzt ist dies „Friday Night Lights“ gelungen, einer Serie die mich thematisch zunächst überhaupt nicht angesprochen hat: Eine Serie mit American Football als dem zentralen Thema? Nicht nur, dass ich mich nicht für American Football interessiere – nein, jeglicher im TV übertragener Massensport (allen voran Fußball) ist mir völlig fremd und lässt mich dementsprechend kalt. In der Serie ist American Football jedoch nur das Setting für allzu menschliche Dramen. Es werden große Themenkomplexe, wie körperliche Behinderung, Sex unter Teenagern, die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, Drogenmissbrauch, Alkoholismus usw. angesprochen, ohne dass sich diese in den Vordergrund spielen oder die Charaktere der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

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Am meisten begeistert haben mich jedoch die Charaktere, die wunderbar gezeichnet sind und von denen jeder einzelne wichtig für die Serie ist. Im Zentrum stehen Coach Eric Taylor (Kyle Chandler) und seine Frau Tami (Connie Britton), die unzweifelhaft das glaubwürdigste und sympathischste Serienpaar aller Zeiten sein dürften. Einfach nur großartig geschrieben. Doch auch die anderen Hauptfiguren besitzen Tiefe und Charakter, was den Abschied am Ende der Serie wirklich schwer macht. Wer nun neugierig geworden ist und mehr über „Friday Night Lights“ erfahren möchte, findet hier detaillierte Besprechungen der einzelnen Staffeln:

  1. „Friday Night Lights – Season 1“ (9.0 Punkte)
  2. „Friday Night Lights – Season 2“ (8.4 Punkte)
  3. „Friday Night Lights – Season 3“ (9.4 Punkte)
  4. „Friday Night Lights – Season 4“ (9.2 Punkte)
  5. „Friday Night Lights – Season 5“ (9.6 Punkte)

Nicht vergessen darf man als Musikfreund natürlich auch nicht den fantastischen Soundtrack der Post-Rock-Band Explosions in the Sky, welcher der Serie seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt. Sehr atmosphärisch und emotional immer treffend. Oft Gänsehaut pur.

Zum Abschluss noch einmal das Wichtigste in Kürze:

  • Titel: „Friday Night Lights“
  • Genre: Drama, Familie, Sport
  • 76 Episoden in 5 Staffeln (2006-2011)
  • Alle Staffeln sind in UK bereits auf DVD erschienen

Nun seid ihr dran:

Dieser Beitrag ist Teil einer Blogparade Serien. Ihr wollt auch mitmachen? Dann stellt bis zum 15.02. auch eure Lieblingsserie vor!

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