Top 10 Soundtracks & Original Scores

Schon lange hat mich kein klassisches Stöckchen mehr getroffen, doch nun möchte Schlopsi vom „Infernal Cinematic Affairs“-Blog von mir wissen, was denn meine 10 liebsten Soundtracks bzw. Original Scores sind. Was für eine Aufgabe! Natürlich kann ich hier unmöglich nur 10 Soundtracks/Scores aussuchen, weshalb ich mir die Unterteilung in die unterschiedlichen Kategorien erlaubt habe.

Hier also meine Top 10 Original Scores in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge:

  1. „Blade Runner“ (Vangelis, 1982)
  2. „Braveheart“ (James Horner, 1995)
  3. „Der Herr der Ringe“-Trilogie (Howard Shore, 2001-2003)
  4. „Der mit dem Wolf tanzt“ (John Barry, 1990)
  5. „Die glorreichen Sieben“ (Elmer Bernstein, 1960)
  6. „Indiana Jones“-Trilogie (John Williams, 1981-1989)
  7. „Jurassic Park“ (John Williams, 1993)
  8. „Mary Poppins“ (Richard Sherman, 1964)
  9. „Star Wars“-Trilogie (John Williams, 1977-1983)
  10. „Wer ist Hanna?“ (The Chemical Brothers, 2011)

Und im Anschluss meine Top 10 Soundtracks in alphabetischer und ebenfalls nicht wertender Reihenfolge (in Klammern ist jeweils die Person genannt, die ich als hauptverantwortlich für den Soundtrack empfinde):

  1. „Absolute Giganten“ (Sebastian Schipper, 1999)
  2. „Der letzte Kuss“ (Zach Braff, 2006)
  3. „Drive“ (Nicolas Winding Refn & Cliff Martinez, 2011)
  4. „Garden State“ (Zach Braff, 2004)
  5. „Into the Wild“ (Eddie Vedder, 2007)
  6. „Magnolia“ (Aimee Mann, 1999)
  7. „Moulin Rouge!“ (Baz Luhrmann, 2001)
  8. „Pulp Fiction“ (Quentin Tarantino, 1994)
  9. „Titan A.E.“ (Don Bluth, 2000)
  10. „Trainspotting“ (Danny Boyle, 1996)

Weiterhin hat sich Schlopsi noch drei optionale Fragen zum Thema Filmmusik ausgedacht, die ich natürlich gerne beantworte:

Was war der erste Soundtrack, der dich vollends begeistert hat?
So richtig umgehauen hatte mich erstmals wohl der Original Score zu „Jurassic Park“. Nach dem Kinobesuch 1993 ging er mir nicht aus dem Kopf und ich wusste: Ich muss ihn wieder hören! Nun, Kids, damals konnte man nicht einfach auf YouTube oder Spotify gehen, um das Erlebnis wieder heraufzubeschwören. Wir hatten ja noch nicht einmal einen CD-Player! Also wünschte ich mir die Kassette (MC) zu meinem dreizehnten Geburtstag – und ein paar Wochen später hielt ich sie endlich in den Händen. Aufgrund von immenser Beanspruchung hat die MC leider nur ein paar Jahre durchgehalten…

Mit welchem Soundtrack bist du im Nachhinein auf die Nase gefallen, weil er doch nicht mehr so toll wirkte, wie noch im Film?
Hmm, da habe ich keinen konkreten Soundtrack/Score im Kopf. Ich hole mir ohnehin nur die eher melodischen und opulenten klassischen Scores sowie Soundtracks ins Haus, bei denen ich das Gefühl habe, sie auch ohne die Bilder genießen zu können.

Welchen Soundtrack hast du dir als letztes angehört/durchgehört?
Das dürfte tatsächlich der Original Score von „The Hobbit: An Unexpected Journey“ gewesen sein. Seitdem habe ich mir keinen Soundtrack/Score mehr zugelegt.

Die Regeln sind einfach:
Wirf dieses Stöckchen vier weiteren Bloggern zu, hab Spaß beim Beantworten und lass einen guten Soundtrack im Hintergrund laufen…

Die Nominierten:

50 Gedanken zu “Top 10 Soundtracks & Original Scores

  1. Das ging ja fix! Danke fürs mitmachen!
    Der Soundtrack von Indy ist richtig schön zeitlos. Da kann das Abenteuerfieber schon mal zupacken. „Jurassic Park“ habe ich zwar gerade nicht im Ohr, aber den werde ich mir die Tage mal anhören. John Williams trifft immer diese entspannten Melodien und schweift dann aus. Wunderbar gefühlvoll.

    Zum Score von „Braveheart“ fällt mir immer nur dieses Metalcover ein, was ich außerordentlich cool finde. Weiß nicht ob es deinen Geschmack trifft?

    PS: Genau den Satz hinter Filmschrotts Nominierung hatte ich auch im Sinn. 😀

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    • Gerne, hat Spaß gemacht! 🙂

      John Williams ist natürlich derjenige, der die 80er/90er Jahre durch seine klassischen Scores enorm geprägt hat. Ich hätte auch noch „Jaws“ oder „E.T.“ nennen können, doch haben sich die großen melodischen Themen eben am meisten in mein Gedächtnis gespielt. Überhaupt sind die meisten klassischen Original Scores wunderbar zeitlos, wenngleich ich auch Experimente wie The Chemical Brothers bei „Wer ist Hanna?“ oder Daft Punk bei „TRON: Legacy“ mag.

      Die Coverversion hat etwas, doch bevorzuge ich auf jeden Fall das Original. Auf jeden Fall besser, als die unsägliche Pop/Techno-Version, die es Ende der 90er gab. Gruselig!

      Mal sehen, ob Filmschrott mitmacht und was er so ausgräbt. Bin schon gespannt… 😉

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  2. Challenge Accepted. Kann aber etwas dauern, da ich mich mit Soundtracks nicht so recht auskenne. Ich mag die Musik in einigen Filmen zwar, habe mir aber nie bewusst die Musik dazu angehört. Mal sehen, was ich finde.
    Kleiner Spoiler: Irgendwo werde ich sicher den Jellyfish-Song unterbringen.

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  3. Danke für diese tolle Liste 🙂 Ich finde sehr viel auf meiner Liste wieder. Vor allem mit John Williams Scores ist das so eine Sache. Nenn mir mal jemanden der diese Scores nicht mag! 😀

    Marry Poppins ist natürlich auch wunderschön.
    Wobei ich bei den Soundtracks eher den von „The Matrix“ mit hineingenommen hätte 🙂

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    • Ja, John Williams hat mich wohl am meisten beeindruckt und beeinflusst was meine Filmmusik-Vorliebe angeht. Für die heutige Generation ist das vermutlich eher Hans Zimmer.

      Von „The Matrix“ habe ich nie bewusst den Soundtrack wahrgenommen. Noch ein Grund den Film bzw. die Trilogie noch einmal zu schauen! 🙂

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      • „Blade“ kenne ich natürlich auch. Allerdings steht ich nicht so auf die technoartige Mucke. Da mochte ich damals den rockigeren Score des ebenfalls 1998 erschienenen „John Carpenters Vampire“ lieber. Den Film fand ich dennoch recht nett. Sollte ich auch mal wieder schauen, ja…

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    • „The Dark Knight“ funktioniert für mich im Film sehr gut, aber ohne Film ist er mir irgendwie zu wenig melodisch.

      „Donnie Darko“ ist dagegen großartig, stimmt. Den hätte ich noch auf dem Radar haben müssen, ebenso wie „The Rock“, der mich damals wirklich mitgerissen hatte. „Fight Club“ war auch klasse, speziell The Pixies ganz am Ende: Was für eine Gänsehautszene!

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      • „TDK“: Hast schon recht, aber so geht’s mir mit Scores grundsätzlich. War auf ein Jahrzehnt stilprägend, was Zimmer da gemacht hat. Man muss sich dazu einfach mal „Skyfall“ oder „Captain America: Winter Soldier“ anschauen. Letzterer greift haargenau das gleiche musikalische Thema auf, immer wenn der Winter Soldier erscheint (genau so, wie es beim Joker in „TDK“ war). Abgekupert.

        „DD“: Ich sag einfach nur „Mad World“ – der traurigste Filmsong ever.

        „The Rock“: wie so oft – Hans Zimmer!

        Bei „FC“ fand ich die Trip-Hop-Tracks von der Dust Brothers hammermäßig.

        UND: Ich hab‘ ganz Terminator – Judgment Day vergessen!!!

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      • Ja, Zimmer hat die letzten Filmjahre sowieso extrem geprägt, speziell mit den „Batman“-Filmen sowie natürlich auch der „Fluch der Karibik“-Reihe aus seinem Produktionsstudio. Ich fand ihn in den 90ern allerdings besser, siehe „True Romance“ oder „The Rock“.

        „Mad World“ ist fantastisch. Trifft die Stimmung in diesem Moment perfekt. Am traurigsten finde ich allerdings Pearl Jams „Man of the Hour“ am Ende von Tim Burtons „Big Fish“.

        „Terminator“ hat auch einen fantastischen Score, da kann ich nur zustimmen!

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  6. Pingback: Top 10 – Soundtracks & Scores (Update) | Infernal Cinematic Affairs

  7. Pingback: Top 10 Film-Soundtracks | Filmschrott

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