Blogparade: Die 15 besten Vorspanne von Fernsehserien

Wieder einmal hatte die Singende Lehrerin eine tolle Idee für eine Blogparade. Dieses Mal geht es jedoch gesitteter zu als noch bei der letzten Fragerunde, in der wir unsere auf Zelluloid gebannten erotischen Fantasien offenbaren sollten. Es geht ganz einfach um TV-Serien, genauer gesagt möchte die Singende Lehrerin von uns die 10 besten Vorspanne von Fernsehserien genannt bekommen. Nichts einfacher als das! Oder etwa doch nicht? Natürlich nicht, weshalb ich die 10 Vorspanne einfach auf 15 erweitert habe. Anarchie! 😀

Was zeichnet einen guten Vorspann für mich aus? Am ehesten wohl die Tatsache, dass ich ihn nicht überspule, selbst wenn ich beinahe täglich eine Episode der entsprechenden Serie sehe. Weil er mich so gut in die richtige Stimmung versetzt, er einfach extrem gut gemacht ist oder ich von der musikalischen Untermalung mitgerissen werde.

Nach dem Klick erfahrt ihr also meine Wahl der 15 besten Vorspanne von Fernsehserien in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge samt kurzer Erklärung:

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Media Monday #196

Was für ein Wochenende! Den Samstag habe ich mir mit einer Lehrveranstaltung für immerhin motiviert scheinende Studenten um die Ohren geschlagen, der Sonntag war dann eine Stunde kürzer, verregnet und stand ganz im Zeichen der Kostenkalkulation für unseren Hausbau. Es gibt schönere Tätigkeiten. Da morgen ein Tag Urlaub ansteht, den wir für Bauplanung und Möbelkauf nutzen wollen, beantworte ich die Fragen des Medienjournals ungewohnt zeitnah – der Wecker klingelt schließlich erst wieder in 5 Stunden…

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  1. Von allen übernatürlichen Wesenheiten haben Vampire in den letzten Jahren wohl am meisten an Coolness eingebüßt…
  2. Eine gute Regie macht für mich zuvorderst aus, dass es ihr gelingt die Essenz einer Geschichte mit den passenden inszenatorischen Mitteln auf die Leinwand zu übertragen.
  3. Das letzte Mal, dass ich mich richtiggehend für einen Film, eine Serie oder etwas dergleichen richtiggehend begeistern konnte war während nahezu jeder einzelnen Episode von „The Wire“ – und dieses Erlebnis hält glücklicherweise noch für ein paar Episoden an.
  4. Jeder Burger einer typischen Fast-Food-Kette war in meiner Erinnerung erheblich besser, denn nachdem ich einen solchen gegessen habe, denke ich mir jedes Mal: nie wieder!
  5. Ich finde es richtiggehend traurig, dass gerade bei Produktionen der vergangenen Jahre zu sehr auf kommerziellen Erfolg geschielt wird, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass nur noch erfolgreiche Franchises mit viel Marketing-Power an den Start gebracht werden.
  6. John Carpenter hat seine Faszination für mich schon lange verloren, weil er in den letzten Jahren anscheinend nichts mehr auf die Reihe bekommt…
  7. Jüngste Blog-Neuentdeckung, die ich jedem ans Herz legen kann, ist „jacker’s 2 Cents…“, denn dort findet man etliche interessante Filmbesprechungen und Podcast-Empfehlungen (so hören wir z.B. beide sehr gerne den empfehlenswerten „Second Unit“-Podcast).

Media Monday #195

Was für ein Wochenende: Am Samstag habe ich, obwohl mich meine Stimme schon nach den ersten zwei Stunden zu verlassen drohte, ein Seminar gehalten – und in der Nacht auf Sonntag hat dann, zum zweiten Mal innerhalb nur einen Monats, ein Magen-Darm-Virus unser Zappelinchen zerbröselt. Im Moment gehen wir alle ziemlich auf dem Zahnfleisch. Doch nun ist Montag, die Arbeit ruft und auch die Fragen des Medienjournals wollen wieder beantwortet werden…

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  1. „Edge of Tomorrow“ ist wirklich ein Film gewordenes Computerspiel, schließlich transportiert Regisseur Doug Liman darin das Trial-and-Error-Prinzip, das wohl jeder Videospieler kennt, perfekt auf die Leinwand.
  2. Die Figur des [beliebigen „Game of Thrones“-Charakter einsetzen] wird in [beliebige Staffel bzw. beliebigen Band der Buchvorlage einsetzen] gnadenlos verheizt und das, obwohl man die Figur doch gerade lieb gewonnen hatte!
  3. In meine Kinder bin ich regelrecht vernarrt, denn ansonsten könnte man am Leben als Elternteil manchmal schon verzweifeln – das hat die Natur schon gut eingerichtet… 😉
  4. Mit einer der besten Sprüche findet sich in dieser Liste.
  5. „Man of Steel“ ist in meinen Augen die meiste Zeit völlig spannungsarm, weil Supermans menschliche Seite gegen Ende völlig der abstrusen Action geopfert wird.
  6. Erwartet hatte ich mir von „Der Schatzplanet“ wirklich nicht viel und jetzt ist es einer meiner liebsten Filme, denn Disney-Filme der frühen 2000er Jahre haben leider keinen sonderlich guten Ruf, doch dieser hier ist wirklich famos!
  7. Zuletzt gesehen habe ich eine Episode der TV-Serie „The Mindy Project“ und das war wunderbar sympathische Unterhaltung, weil Mindy Kaling (bekannt aus „The Office“) ihre Serie herrlich selbstironisch schreibt und diese Art der leichten Unterhaltung nach „The Wire“ oft nötig ist.

Liebster Award #7: Intergalaktische Filmreisen

Mit dieser Ausgabe geht der “Liebster Award” auf diesem Blog in die siebte und damit nun auch tatsächlich in die vorerst letzte Runde. Falls ich eure Nominierung allerdings übersehen haben sollte, was durchaus vorkommen kann, ähm, bitte melden!

Ihr wisst nicht was der „Liebster Award“ ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen des Intergalactic Ape-Man vom „Intergalaktische Filmreisen“-Blog im Rahmen des Liebster Award #7:

1. Entgegen der erzählerischen Verdichtung eines Films kann das Format der Serie sich einer Zeitlupe gleich auf jedes Detail eines Momentes stürzen. Was sind deiner Meinung nach die narrativen Vorzüge eines Kinofilms und einer Fernsehserie? Wird dies ausreichend umgesetzt?
Beide Formate haben ihre Vor- und Nachteile. So können Kinofilme zu kurz wirken, um allen Charakteren und Handlungselementen gerecht zu werden, Serien dagegen können aus unzähligen Füllepisoden bestehen, welche eher langweilen und die Geschichte nicht vorantreiben. Als ideal – rein vom narrativen Standpunkt – beweisen sich immer wieder kurze Serienstaffeln mit ca. 10 bis 13 Episoden. Das scheint für mich die perfekte Länge für ausführliches Erzählen zu sein. Filme dagegen leben von der Verdichtung, den Schauwerten und den mitreißenden Momentaufnahmen. Ich möchte keines der beiden Formate missen.

2. Seit Beginn dieses Jahrtausends werden Hörspiele gern als Kino für die Ohren gesehen. Beschäftigst du dich mit diesem Format und für welche Hörspiele würdest du diese Bezeichnung anerkennen bzw. für welche nicht? Wären sie auch verfilmbar?
Ich höre aktuell weder Hörspiele noch Hörbücher, da meine Gedanken meist zu sehr abschweifen und ich auch immer irgendeine Tätigkeit nebenbei ausübe. Podcasts funktionieren für mich dagegen perfekt. In meiner Jugend habe ich Hörspiele allerdings sehr gerne gehört, wie z.B. „Die unendliche Geschichte“ oder „Der Herr der Ringe“ in der SWR/WDR-Produktion.

3. Welches Koch- oder Backrezept war kürzlich so großartig, daß man es bloggen müsste? Warum hast du es nicht getan?
Mit Filmen, Serien, Literatur, Musik, Kindern und Hausbau sind die Themen auf diesem Blog ohnehin bereits zu vielfältig – da überlasse ich das Food-Blogging lieber den Profis… 😉

4. Welche Sparten sprechen dich in den unterschiedlichen Medien wie Roman, Film, Fernsehserie, Hörspiel und Comic an und gibt es hierbei eher Übereinstimmungen oder Unterschiede?
Ich mag alle Medien, in denen Geschichten erzählt werden, gerne. Spezialisiert habe ich mich auf Film und Fernsehserie, doch ohne Romane könnte ich auch nicht. Übrigens fehlen in dieser Aufzählung interaktive Medien à la Videospiele.

5. Wie geniesst du diese unterschiedlichen Medienformate? (z.B. Film klassisch nur im Kino, Buch im Bett usw.)
Filme ganz klassisch im Kino und zu Hause auf dem TV. Serien ebenfalls auf dem großen Fernseher. Beides zugespielt via DVD oder Blu-ray, da ich Streaming (noch) nichts abgewinnen kann. Bücher kann ich überall lesen, in letzter Zeit jedoch meist nur abends im Bett.

6. Welche Handlungsorte aus Erzählungen in diesen Medienformaten hast du schon bereist und hast du diese bewusst als solche wahrgenommen?
Am bewusstesten habe ich wohl diverse Schauplätze in Washington, D.C. und New York City wahrgenommen. Das hat sich teils schon nach großem Kino angefühlt. Mein Traum wäre aber durchaus die Schauplätze aus „Der Herr der Ringe“ in Neuseeland zu besuchen. Irgendwann. Vermutlich erst wenn die Kinder aus dem Haus sind.

7. Welche Überschneidungen findest du zwischen deinem ausgeübten Beruf und deiner Tätigkeit als Blogger?
Da ich auch beruflich blogge, ist die Überschneidung nicht zu verleugnen. Inhaltlich jedoch bewege ich mich dabei in einem ganz anderen, sehr spezialisierten Gebiet. Auch das Niveau der Texte ist anders (ich möchte glauben höher), die Reichweite deutlich größer und ich schreibe auf Englisch. An mein privates Blog gehe ich dagegen ganz unbedarft heran und schreibe einfach über das, was mir gerade in den Sinn kommt, und so wie ich möchte.

8. Welcher Blog hat dich zuletzt positiv überrascht bzw. hat den Weg in deinen Reader oder deine Blogroll gefunden? Warum?
In meine Blogroll sind zuletzt FilmkompassFilmschrottGreifenklaue’s BlogMein Blog – meine GedankenfürzeMiss BooleanaTrivial und Zirkusmanege gewandert. Warum? Weil diese Blogs allesamt toll und lesenswert sind – jedes auf seine Weise.

9. Wieviele Blogs verfolgst du derzeit aktiv und ist dies eher ein auf- oder absteigender Trend?
Es werden immer mehr. Aktuell sind es exakt 329 Blogs, die ich mehr oder weniger aktiv verfolge. Natürlich gibt es eine gewisse Priorisierung, d.h. die wirklich wichtigen Blogs befinden sich ohnehin in meiner Blogroll und der Rest wird oft nur überflogen. Ohne Feedreader unvorstellbar – danke Feedly!

10. Wie wichtig ist für dich Uhrzeit und Datum für die Veröffentlichung eines Blogposts?
Überhaupt nicht wichtig. Die Leser bekommen den Artikel ohnehin in ihren Feedreader gespült und können ihn lesen, wann sie wollen. Die Verteilung über Social-Media-Kanäle könnte man zeitlich bestimmt bewusster steuern, doch behalte ich mir diesen Aufwand auch für das berufliche Bloggen vor.

11. Was oder welcher Artikel gefällt dir an/auf Intergalaktische Filmreisen am besten?
Mir gefällt es, dass viel Genrekino besprochen wird und vor allem ältere Filme. Damit hebt sich „Intergalaktische Filmreisen“ von den typischen Filmblogs ab, die sich allem aktuellen Kinofilmen widmen. Außerdem mag ich die Schreibe und den Einsatz, den der Intergalactic Ape-Man für unseren kleinen Teil der Blogosphäre zeigt.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Media Monday #194

Ein weiteres Wochenende, das wir größtenteils in Möbelhäusern verbracht haben, liegt hinter uns. Gestern ging es noch einmal auf die Baustelle, wo wir uns vom aktuellen Baufortschritt überzeugen konnten. Weiterhin habe ich es mit „Verblendung“ und „Frozen“ tatsächlich geschafft zwei Filme (und einen Kurzfilm) zu schauen und mich auf mein Seminar vorzubereiten. Das Wichtigste aber: Bis auf die typische Erkältung sind alle wieder fit! Somit war der Start in die Woche gelungen und die Fragen des Medienjournals können ohne weitere Beeinträchtigungen beantwortet werden…

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  1. Abgesehen von den reinen Schauwerten hat „American Hustle“ inhaltlich leider nur Standardkost zu bieten.
  2. „True Lies“ ist mal eine richtig gelungene Parodie, denn James Cameron schafft es darin urkomische Parodie mit actionreicher Handlung zu kombinieren, ohne dabei Charaktere und Handlung der Lächerlichkeit preis zu geben.
  3. Es muss ja nicht immer wahnsinnig innovativ sein, aber an der Sitcom „Mad Love“ ist ja wirklich alles zusammengeklaut, schließlich wirkt die Serie so, als hätte die Second Unit von „How I Met Your Mother“ in der Mittagspause eine eigene Sitcom abgedreht.
  4. Wenn auch eigentlich unnötig, war es doch schon toller Fanservice, als Ridley Scott „Prometheus“ mit etlichen Anspielungen auf „Alien“ versehen hat – ich will endlich mehr aus dieser Welt sehen!
  5. Die Botschaft/Aussage von „Interstellar“ hat mich noch lange nach dem Film beschäftigt, denn ich konnte mich in die emotional mitreißende Vater-Tochter-Beziehung sehr gut einfühlen.
  6. Über neue Filme/Bücher/Serien informiere ich mich am ehesten/liebsten über die Blogs und Podcasts in meiner Blogroll.
  7. Zuletzt gelesen habe ich „PLUTO: Urasawa × Tezuka 001“ und das war eine sehr interessante Leseerfahrung, weil es für mich der erste Manga seit über 10 Jahren gewesen ist.

Liebster Award #6: Singende Lehrerin

Hatte ich beim Liebster Award #5 noch groß verkündet, dass dies vorerst die letzte Ausgabe gewesen wäre, hat mich die Singende Lehrerin eines Besseren belehrt – und in der Zwischenzeit wurde ich sogar noch einmal nominiert. Der „Liebster Award“ auf diesem Blog geht also weiter!

Ihr wisst nicht was der „Liebster Award“ ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen der Singenden Lehrerin vom gleichnamigen Blog im Rahmen des Liebster Award #6:

1. Wie viel Zeit verbringst du mit Social Media (Blog, Facebook, Twitter…)? Jetzt mal ehrlich! 😉
Da ich im Social-Media-Marketing arbeite, muss ich zwischen beruflicher und privater Tätigkeit trennen. Dies ist glücklicherweise auch ganz einfach, da ich mich in komplett unterschiedlichen Bereichen des Internets bewege. Beruflich komme ich vermutlich auf ca. 40 Stunden pro Woche, wobei sich der reine Social-Media-Anteil auf ca. 2-3 Stunden pro Tag beschränkt. Der Rest ist eher Recherche, Schreiben, Meetings, Projektmanagement usw. Privat würde ich pro Tag im Schnitt ca. eine Stunde kalkulieren, am Wochenende (speziell nachts) gerne auch mal länger, wobei davon bestimmt 80% für Bloggen, Lesen und Kommentare anfallen, und die klassischen Social Networks privat wohl am wenigsten zum Tragen kommen.

2. Hast du einen selbst veröffentlichten Artikel, der dir besonders am Herzen liegt? Warum?
Eigentlich liegt mir jeder Artikel irgendwie am Herzen. Es fällt wirklich schwer eine Wahl zu treffen, denn egal ob ich über besondere Filme schreibe, Serien die mich bewegt haben, aufregende Läufe, private Erlebnisse oder ganz aktuell über den Hausbau – all diese festgehaltenen Momente sind für mich zugleich Zeitdokument und Erinnerungsstütze.

3. Würde es dich manchmal interessieren, eine/n befreundete/n Blogger/in live zu treffen? Oder trennst du strikt dein virtuelles und reales Leben?
Einerseits trenne ich virtuelles und privates Leben strikt, da ich die Privatsphäre meiner Familie wegen Kindern, Job usw. schützen möchte. Andererseits wäre es bestimmt nett, über die Jahre gewachsene Blogbekanntschaften in die Realität zu übertragen. Beruflich bin ich im Mai auf der re:publica in Berlin und habe mir schon überlegt, dass sich dort ja bestimmt auch ein paar mir bekannte Blogger rumtreiben werden. Vielleicht bin ich ja mutig und starte ich vorab noch einen kleinen Aufruf? 🙂

4. Mit welchem Ziel/Wunsch hast du mit dem Bloggen begonnen? Hast du das Ziel erreicht?
Als ich 2006 mit dem Bloggen begonnen habe, wusste ich noch überhaupt nichts von diesem Medium. Ich las keine Blogs, wusste nichts über RSS-Feeds und hatte keinerlei Kontakte. Damals wollte ich nur ein Filmtagebuch führen und es war schon ein Highlight, wenn ab und an ein Kommentar reinflatterte. Insofern hatte ich keine Ziele – und auch heute noch ist das Blog wenig zielgetrieben. Meinen Wunsch über jeden gesehenen Film zu schreiben, habe ich aber erreicht – und ich werde gelesen. Das ist toll!

5. In Perfect Sense verliert die Menschheit alle Sinne, es beginnt mit dem Geruchssinn und endet mit dem Sehvermögen. Welcher Sinn ist euch am wichtigsten, welchen würdet ihr bis zuletzt bewahren wollen?
Ich bin ein sehr visuell denkender Mensch, daher wohl der Sehsinn. Vermutlich auch, weil er es mir erlauben würde zumindest noch Bücher zu lesen. Auf Musik und Berührungen zu verzichten wäre aber auch schlimm, insofern bin ich froh, dass dies nur ein theoretisches Szenario ist.

6. Auf Conventions zu gewissen Serien gibt es oft die Möglichkeit, für eine stattliche Summe ein Meet & Greet (30 Minuten, ca. 15-30 Fans) mit einem Schauspieler aus der jeweiligen Serie zu ergattern. Gibt es eine/n Schauspieler/in (oder einen anderen prominenten Menschen), für den/die du JEDE Summe zahlen würdest (alternativ: wo läge die Höchstgrenze?), nur um ihm/ihr einmal eine halbe Stunde ganz nah zu sein (wenn auch nicht ganz allein! 😉 )? Wenn ja, worüber würdest du mit ihr/ihm reden wollen?
Da gibt es, ehrlich gesagt, niemanden. Natürlich wäre es interessant mit so manchem Regisseur ein paar Worte zu wechseln, doch dafür zahlen? Nee, das müsste schon auf freiwilliger Basis geschehen. Dennoch kann ich den Reiz, der von Conventions à la Comic-Con ausgeht, durchaus nachvollziehen.

7. Magst du offene Enden bei Filmen, Serien, oder Büchern? Warum (nicht)?
Ja, mag ich durchaus, wenn es gut gemacht ist. Man muss nicht immer alles bis ins letzte Detail auserzählen – und oft ist es ja interessanter, wenn man sich als Zuschauer selbst noch ein paar Gedanken machen kann, wie die Handlung nun weitergehen könnte.

8. Schaust du Serien und Filme ausschließlich/meistens/gelegentlich/nie im Original?
Ich schaue Serien und Filme tatsächlich ausschließlich im Original, zumindest wenn es sich um englischsprachige Werke handelt. Manchmal schalte ich noch englische Untertitel dazu, dann bleibt auch akustisch nichts auf der Strecke. Bei mir fremden Sprachen würde ich selbst vermutlich auch die OmU-Variante bevorzugen, doch irgendwo ist auch das Verständnis meiner Mitschauerin am Ende… 😉

9. Gibt es ein Genre – egal ob Film, Serien, oder Bücher –, um das du einen großen Bogen machst?
Es gibt bestimmt Präferenzen, jedoch würde ich kein Genre von vornherein ausschließen. Am ehesten verzichten könnte ich gut auf Krankheits- und Sterbedramen – solche Sorgen reichen schon im echten Leben.

10. Hattest du als Kind/Jugendliche einen eigenen Fernseher oder habt ihr als Familie zusammen ferngesehen?
Ich hatte nie einen eigenen Fernseher. Wir haben uns abends (wenn nichts anderes auf dem Plan stand) immer zusammen hingesetzt, was ich auch wirklich schön fand. Mit zunehmendem Alter habe ich jedoch immer mehr das Programm bestimmt, was dazu führte, dass meine Eltern auch den Hobbyraum mit einem Fernseher ausgestattet haben: für mich und später auch meine Schwester, was durchaus öfter für Zoff sorgte.

11. Wie stehst du zu deutschem Fernsehen?
Ich könnte, „Die Sendung mit der Maus“ einmal ausgenommen, gut darauf verzichten.

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Media Monday #193

Das vergangene Wochenende war seltsam zweigeteilt: Den Samstag haben wir gut genutzt und ausführlich den Fortschritt beim Hausbau dokumentiert. Nachmittags legten wir dann eine Tour durch zwei Möbelhäuser ein, was anstrengend, aber auch befriedigend war. In der Nacht auf Sonntag hat sich unser Zwergofant dann die Seele aus dem Leib ge… na, ihr wisst schon. Der Sonntag war entsprechend quälend und heute fühle ich mich als hätte es nie ein Wochenende gegeben. Die Fragen des Medienjournals wollen natürlich dennoch beantwortet werden…

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  1. Wenn einer eine Reise tut: Abenteuerfilme, in deren Verlauf der Protagonist die halbe Welt bereist mag ich wirklich sehr – es gibt tolle Landschaftsbilder, aufregende Zwischenfälle und eben viel Abenteuer, während man ganz gemütlich zu Hause auf dem Sofa sitzt: perfekt!
  2. Mystery schön und gut, aber die TV-Serie „Lost“ übertreibt es mit der Geheimniskrämerei und den Rätseln dermaßen, dass man am Ende einfach enttäuscht sein muss, wenn herauskommt, dass die Insel mitsamt ihrer Mysterien nichts anderes als ein großer MacGuffin (siehe Frage 5) ist.
  3. Die wohl ungewöhnlichste, einfallsreichste und einzigartigste Serienepisode findet sich garantiert in einer der ersten drei Staffeln der TV-Serie „Community“ – solch geballten Einfallsreichtum auf einem Fleck findet man nicht häufig…
  4. Adaptionen haben ja gemeinhin nicht den besten Ruf, doch im Falle von „Parenthood“ gefällt mir die Neuinterpretation noch weit besser als die Vorlage, denn der 80er Jahre Film mit Steve Martin kann schon alleine aufgrund seiner Laufzeit nicht die emotionale Tiefe der wunderbaren TV-Neuinterpretation von Jason Katims erreichen.
  5. Fadenscheinigstes Plot Device – auch MacGuffin genannt – gehören zu Film und Serie, wie Dialoge oder Actionszenen. Man sollte als Regisseur nur aufpassen, dass man es damit nicht übertreibt (siehe Frage 2).
  6. [Hier beliebiges Werk einsetzen] als Film/Serie/Buch ist erschreckend schlecht gealtert, denn dieser Eindruck ist immer sehr subjektiv und lässt sich nicht pauschalisieren.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Before Midnight“ und das war ein schöner Abschluss der „Before…“-Trilogie, weil Richard Linklater seine Figuren Celine und Jesse realistisch und eindringlich weitererzählt.

Liebster Award #5: Zirkusmanege

Mit dieser Ausgabe geht der „Liebster Award“ auf diesem Blog in die fünfte und vorerst letzte Runde. Falls ich eure Nominierung übersehen haben sollte, bitte melden!

Ihr wisst nicht was der „Liebster Award“ ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von Sebastian vom „Zirkusmanege“-Blog im Rahmen des Liebster Award #5:

1. Welches Buch hättest du gerne geschrieben?
Tatsächlich hätte ich am liebsten ein Buch geschrieben, das es noch gar nicht gibt: „Immersion – Das Erwachen“ spukt mir schon seit geraumer Zeit als Idee im Kopf herum, doch habe ich bisher nur eineinhalb Kapitel geschrieben und eine grundlegende Struktur sowie ein paar Charaktere entwickelt.

2. Wie hast du deinen Lieblingsblog entdeckt?
Tatsächlich habe ich nicht den einen Lieblingsblog. Es gibt so ein paar, die sind wirklich etwas Besonderes, wie zum Beispiel „Inishmores Blick auf die Welt“ oder „DonsTag“, weil mich diese schon seit beinahe 10 Jahren begleiten. Unglaublich, oder? Weiterhin haben sich über die Jahre etliche BloggerInnen in mein Herz geschrieben, deren Liste diese Antwort sprengen würde, weshalb ich einfach auf meine aktuelle Blogroll verweise.

3. Ist bloggen für dich Arbeit oder Leidenschaft?
Leidenschaftliche Arbeit. Ich verdiene nichts damit und schreibe komplett freiwillig, dennoch habe ich einen gewissen Anspruch an Qualität und Quantität meiner Einträge, weshalb das Bloggen manchmal auch in Arbeit ausarten kann – Arbeit, die ich jedoch leidenschaftlich gerne mache.

4. Bist du mal aus einer Kinovorstellung vor Ende des Films rausgegangen? Wenn ja, aus welchem und warum?
Nein.

5. Gibt es einen Lieblingsfilm, der dich den größten Teil deines Lebens begleitet? Und du immer noch neue Facetten entdeckst, selbst bei der 1.000 Sichtung?
Da gibt es einige. Am längsten und häufigsten begleitet mich aber wohl „Schöne Bescherung“, bei dem ich jedes Jahr vor Weihnachten tatsächlich neue Facetten entdecke…

6. Welche(s) Geschichte (Buch) ist deiner Meinung nicht verfilmbar?
Tatsächlich fällt mir keine Geschichte ein, die man nicht mit Einfallsreichtum und Mut umsetzen könnte. Wenn nicht als Film, dann vielleicht als Serie, wie es z.B. aktuell die erfolgreiche Verfilmung von „A Song of Ice and Fire“ zeigt.

7. Fieberst du bei den Oscars mit? Wenn nicht, warum?
Nein, ich fiebere nicht mit. Früher (noch vor diesem Blog) war ich sehr daran interessiert und habe die Verleihung auch mit Interesse verfolgt. Allerdings wurde ich zu oft enttäuscht bzw. gelangweilt, so dass die Priorität, die die Oscars bei mir einnehmen, ziemlich gesunken ist. Ich bekomme es zwar mit, doch würde ich mir dafür nicht mehr die Nacht um die Ohren schlagen, geschweige denn auf die Meinung der Academy sonderlich viel geben.

8. Gibt es ein Genre/Fachgebiet/Hobby, in dem du dich auskennst wie kein Zweiter?
Das ist natürlich Auslegungssache, doch im Bereich Film/Popkultur besitze ich ein ziemlich umfassendes, leider jedoch größtenteils auch unnützes, Wissen…

9. Ein Freund von mir sagte einmal: „Es ist nur ein guter Tag gewesen, wenn ich einen Film gesehen habe.“ Wie viele Serien/Filme schaust du durchschnittlich pro Woche?
Der Tag ist bestimmt besser, wenn ich einen Film gesehen habe, da kann ich nur zustimmen. Unter der Woche, d.h. Sonntagabend bis Donnerstagabend, sehe ich keine Filme, sondern beschränke mich (außer im Urlaub) auf Serien, d.h. im Schnitt schaue ich 5-10 Serienepisoden pro Woche, je nach Laufzeit der Einzelepisoden und sonstigen Plänen. Am Wochenende, d.h. Freitagabend und Samstagabend, ist dann meist ein Film dran – natürlich unter der Voraussetzung, dass die Abende nicht anderweitig verplant sind, was mit kleinen Kindern meist selten der Fall ist.

10. Haltet ihr den Videotheken die Treue? Oder seid ihr den VoD-Anbietern verfallen? Oder seid ihr Amazons Liebling, indem er euch alles kauft, was ihr sehen wollt?
Aktuell falle ich eindeutig in die letzte Kategorie: Ich war schon ewig in keiner Videothek mehr und auch VoD habe ich wieder aufgegeben, da unsere Internetverbindung einfach zu langsam ist. Außerdem bin ich ein starker Verfechter von physikalischen Medien, da ich es liebe Filme wie Bücher im Regal stehen zu haben. Was nicht gefällt, wird eben wieder verkauft.

11. Angesichts immer weiter sinkender Filmumsätze und der Konkurrenz durch YouTube und Internet: Wird das Kino als Kunstform überleben?
Ja, auch wenn es sich bestimmt wandeln wird bzw. muss: Das Kino ist ja nur der Raum, in dem Filme gezeigt werden. Ich kann mir z.B. vorstellen, dass Kinokopien in Zukunft direkt ins Heimkino gestreamt werden und die klassische Kinokultur langsam aber sicher ausstirbt. Dennoch wird es auch immer das Bedürfnis geben Filme in Gesellschaft zu sehen, doch vielleicht mit ganz anderer, heute noch nicht vorstellbarer Technik (Stichwort Virtual Reality)?

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

Mehr „Liebster Award“-Antworten…

Media Monday #192

Nach einem verregneten Sonntag, den wir im Winterspielbereich des Playmobil Funparks verbracht haben, gestaltet sich der Start in die neue Woche ebenso nass und grau. Schlechte Voraussetzungen, da in den nächsten Tagen das Erdgeschoss unseres Hauses gemauert werden soll. Doch zunächst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals, um ein wenig Struktur in die Woche zu bekommen…

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  1. Leonard Nimoy ist von uns gegangen – und das ist ein großer Verlust für die Popkultur an sich, denn Nimoy war selbst 50 Jahre nach seiner prägendsten Rolle stets aktiv und präsent.
  2. Die Outfits/Kostüme in den „The Hunger Games“-Filmen sind wirklich sehr auffällig gestaltet und geben den Filmen einen ganz besonderen Look.
  3. Terry Gilliam hat als Regisseur einen wirklich einzigartigen Stil, denn seine Filme sprühen vor audiovisueller Energie, wodurch man sie dem kreativen Monty Python unzweifelhaft zuordnen kann.
  4. Aktuell ist ja American Sniper häufig in der Kritik aufgrund der Art und Darstellung des in Amerika gefeierten Scharfschützen. Welche(r) Film(e) waren für euch unter moralischen/ethischen Gesichtspunkten besonders fragwürdig?
    Das sind wohl tatsächlich häufig Kriegsfilme oder auch Antikriegsfilme, weil man die Linie oft nur schwer ziehen kann. Ebenso Filme, die reale Ereignisse aufgreifen und nur sehr einseitig wiedergeben. Und vermutlich auch Filme, die an ein junges Publikum gerichtet sind und eher fragwürdige Rollenbilder vermitteln, wie z.B. „Twilight“ oder „50 Shades of Grey“ –  dann doch lieber „Die Tribute von Panem“, „Buffy: The Vampire Slayer“, „Veronica Mars“ und Co.
  5. Unvergessen bleiben, neben all den tollen Filmerlebnissen, dann doch eher die privaten Erinnerungen.
  6. Jüngste Film-Entdeckung, von der die wenigsten je gehört haben werden, war für mich der deutsche Mystery-Thriller „Stereo“, denn er hat gezeigt, dass auch in Deutschland tolle Genrefilme entstehen können und man nicht immer nur historische Dramen oder Liebeskomödien produzieren muss.
  7. Zuletzt gesehen habe ich den Cop-Thriller „Sabotage“ und das war letztendlich ziemlich enttäuschend, weil David Ayers Drehbuch mit zunehmender Laufzeit völlig an Bodenhaftung verliert – trotz teils interessanter Ansätze.

Teilnehmer des Media Mondays möchte ich an dieser Stelle noch auf meinen Artikel „Virtual Reality mit Oculus Rift, Google Cardboard und ähnlichen Systemen“ hinweisen – vielleicht ist dieser Ausblick auf die Zukunft des Medienkonsums auch für euch interessant? Ich freue mich über Rückmeldungen!

Liebster Award #4: Filmschrott

…es nimmt kein Ende! Somit geht der „Liebster Award“ bereits in die vierte Runde. Ihr wisst nicht was das ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die aufgelaufenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

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In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von Marcel vom „Filmschrott“-Blog im Rahmen des Liebster Award #4:

1. Was ist der schlechteste Film, den du je gesehen hast?
Das müsste „Kevin und Perry tun es“ gewesen sein, der mich im Jahr 2000 hinterhältig in einer Sneak Preview überraschte und beinahe bewusstlos prügelte. So ein Schrott!

2. Welchen Film, den sonst eigentlich jeder scheiße findet, kannst du dir immer wieder angucken?
Der Film mir der schlechtesten Durchschnittswertung, den ich mir immer wieder anschauen kann, ist „Howard the Duck“ aus dem Hause Lucasfilm. Es ist bei weitem aber nicht das einzige Guilty Pleasure in meiner Filmliste…

3. Bei welchem Schauspieler/Regisseur/etc. sinkt dein Interesse an einem Film direkt in den Keller?
Bei den „Aliens vs. Predator 2“-Regisseuren, denn die Gebrüder Strause haben zwei Franchises mit unglaublich viel Potential gleich dermaßen an die Wand gefahren, dass Paul W. S. Andersons erster Teil dagegen wirkt wie „Citizen Kane“ und „Der Pate“ in einem.

4. Was macht dir am Bloggen am meisten Spaß?
Die tiefergehende Beschäftigung mit Themen, die mir am Herzen liegen, das Schreiben an sich sowie der Austausch mit meinen Lesern. Das ist alles ganz toll!

5. Und was am wenigsten?
Manchmal ist auch ein gewisser Druck mit dem Bloggen verbunden, d.h. ich schaue schon seit Jahren keine Filme mehr einfach nur so, sondern immer mit dem Gedanken im Hinterkopf danach darüber schreiben zu müssen bzw. zu dürfen. Ausbleibende Kommentare und sinkende Besucherzahlen sind auch kein Grund zur Freude.

6. Bei welchem Buch wolltest du beim Lesen den Papierklumpen in deiner Hand am liebsten in Fetzen reißen, weil es so schlecht war?
Das war unzweifelhaft „Schattenmond“, von dem ich mir wirklich viel erwartet hatte. Letztendlich habe ich es nur bis zur Hälfte durchgehalten, was sonst nie vorkommt. Wie man jedoch den wunderbaren Fantasy-Klassiker „Willow“ auf solch dämliche Weise fortsetzen kann – da fehlen mir einfach die Worte…

7. Nostalgie ist ja manchmal nicht alles. Welchen Film, den du als Kind geliebt hast, kannst du dir heute nicht mehr angucken?
Da gibt es eigentlich nichts. Ich kann mich sehr gut in nostalgische Gefühle fallen lassen, wenngleich die Wirkung der Kindheitsklassiker heute auch eine andere ist, siehe z.B. „Invasion vom Mars“ (1986).

8. Und auch hohe Erwartungen können oft ins Gegenteil umschlagen. Welcher Film hat dich am meisten enttäuscht?
Das war damals wohl tatsächlich „Star Wars: Episode I“, wenngleich ich den Film über die Jahre durchaus zu schätzen gelernt habe. Manche Erwartungen sind eben so hoch, dass sie kein Film der Welt erfüllen kann. Natürlich heißt das nicht, dass George Lucas mit dem ersten Teil der Prequel-Saga einen sonderlich guten Film abgeliefert hat… 😉

9. Über welches Thema würdest du gerne mal schreiben, hast es aber bisher, aus welchem Grund auch immer, nicht gemacht?
Da gibt es kein konkretes Thema. Grundsätzlich will ich immer über irgendetwas schreiben, jedoch fehlt oft einfach die Zeit. Manchmal klappt es aber auch, so habe ich gestern einen Artikel über „Virtual Reality mit Oculus Rift, Google Cardboard und ähnlichen Systemen“ veröffentlicht.

10. Auf welchen Film/welche Serie/welches Buch/etc. freust du dich 2015 am meisten?
Das ist tatsächlich ganz unspektakulär der jüngste Teil der „Star Wars“-Saga. Ich habe auch großes Vertrauen in J. J. Abrams und bin mir sicher, dass „Star Wars: The Force Awakens“ eine runde Sache wird.

11. Und auf was hast du im neuen Jahr gar keinen Bock?
Auf den Umzug ins neue Haus. Also nicht das Ergebnis des Umzugs, sondern den Umzug an sich. Könnten wir eigentlich ein Bloggertreffen mit vielen hilfreichen Händen draus machen… 😀

Fragen oder Nominierungen wird es von mir nicht geben. Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Antworten beschränken. Es dürfen sich jedoch alle BloggerInnen in meiner Blogroll ausgezeichnet fühlen, denn ihr seid mir – auch ohne Liebster Award – allesamt am allerliebsten! 🙂

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