V wie Vendetta – OT: V for Vendetta (2006)

Nach „From Hell“ habe ich mit „V wie Vendetta“ die zweite Verfilmung einer Graphic Novel von Alan Moore gesehen. Im Gegensatz zur Geschichte um Jack the Ripper kenne hier die Vorlage allerdings nicht. Vielleicht macht es mir dieser Umstand so einfach, den Film – wie bereits bei der Erstsichtung im Kino – wirklich gut zu finden.

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In „V wie Vendetta“ wird keine neue Geschichte erzählt. Seit George Orwells „1984“ sind fiktive totalitäre Systeme in Literatur und Film ein beliebtes Thema. Ihren Höhepunkt dürfte dieses Genre im Film wohl mit Terry Gilliams „Brazil“ gefunden haben. Der von den Wachowskis („The Matrix“) produzierte Film um den an klassische Superhelden erinnernden V (Hugo Weaving) ist einfacher. Geradliniger. Glatter. Und doch steckt mehr dahinter, als man auf den ersten Blick meinen mag.

Für mich ist der Film gerade durch seinen Platz zwischen den Welten interessant. Die düstere Darstellung eines Überwachungsstaats wird mit klassischen Comic-Motiven durchsetzt. Zudem werden einige interessante Fragen zum Thema Terrorismus angeschnitten. Würde das Umfeld ernsthafter sein und die erhöhte Realität – die den Charakter umgibt – wegfallen, dann hätte der Film meiner Meinung nach weniger Wirkung erziehlt. Durch die Augen von Evey sehen wir hinter den Fanatismus. Erkennen persönliche Motive. Sehen auch den Menschen hinter der Idee.

„V wie Vendetta“ für einen politisch anspruchsvollen und erleuchtenden Film zu halten wäre falsch. Dem Zuschauer werden allerdings auf äußerst unterhaltsame Weise ein paar Ideen, Möglichkeiten und Vorschläge – ganz gleich ob richtig oder falsch – zugespielt, die tiefer blicken lassen. Dank Comicwelt unaufdringlich und unterhaltsam.

Inszenatorisch ist der Film überraschend ruhig und gemäßigt. Bis auf ein paar nett choreographierte Actionszenen erinnert nicht viel an die Produzenten. Der Score ist einprägsam und die Besetzung ist wahrlich famos – und das nicht nur wegen Natalie Portman („Garden State“).

Auch bei der zweiten Sichtung konnte mich der Film – bis auf kleinere Schwächen – voll und ganz überzeugen. Für tiefschürfendere Auseinandersetzungen mit der Thematik gibt es andere Werke. Hier wird man einfach nur gut unterhalten – und das ohne das Gehirn ganz abschalten zu müssen: 8/10 Punkte.

V: ‚Remember, remember the 5th of November.‘

Auf die harte Tour – OT: The Hard Way

Gestern Abend habe ich die seltsamerweise recht unbekannte Actionkomödie „Auf die harte Tour“ von John Badham gesehen. Wenn der Preis nicht so verlockend gewesen wäre und mich Michael J. Fox nicht vom Cover herab angegrinst hätte, dann wäre der Film wohl auch an mir vorbeigegangen. Nach der Sichtung kann ich mir den niedrigen Bekanntheitsgrad nun nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht kann ich ja hiermit etwas für mehr Popularität sorgen.

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„The Hard Way“ handelt von Nick Lang (Michael J. Fox), einem erfolgreichen Hollywoodstar, der für eine neue Rolle im Cop-Millieu recherchiert und dabei Detective Lt. John Moss (James Woods) zugewiesen wird. Dieser ist ein knallharter Cop, der gerade in einem verdrehten Serienkiller-Fall ermittelt. Aus dieser Prämisse entwickelt sich ein Buddy-Movie, wie er im Buche steht. Die ungleichen Partner müssen sich folglich erst einmal zusammen raufen. Dabei kommt es zu Reibereien, es fliegen die Fetzen und es hagelt schmissige Oneliner.

Michael J. Fox und James Woods harmonieren perfekt miteinander. Da stimmt die Chemie. Die Rahmenhandlung um den Partykiller ist dagegen etwas durchsichtig und ohne große Überraschungen. Sei es drum. Viel mehr Story ist hier auch nicht nötig. In seinen besten Momenten erinnert der Film an die „Lethal Weapon“-Reihe oder auch an Tony Scotts „Last Boy Scout“. Eine Actionkomödie, wie sie typisch für die späten 80er bzw. frühen 90er ist. Hart. Komisch. Reich an Action und angereicht mit Figuren, die larger than life sind.

Im Netz habe ich kaum Informationen zu dem Film gefunden und selbst auf der IMDB sieht es mau aus. So ganz kann ich es nicht verstehen, da der Film nicht viel schlechter ist, als die restlichen Actionkracher der 80er/90er Jahre. Ich habe mich auf jeden Fall wirklich gut unterhalten: 7/10 Punkte.

Der Zauberer von Oz/Das zauberhafte Land – OT: The Wizard of Oz (1939)

Gestern Abend habe ich einmal wieder eine filmhistorische Lücke geschlossen. Ich habe „Der Zauberer von Oz“ gesehen. Ausschließen, dass irgendwann in meiner Kindheit bereits eine Sichtung erfolgt ist, kann ich allerdings nicht. Wie sollte ich das auch? Die Geschichte um Dorothy ist bereits so im kollektiven popkulturellen Bewusstsein verankert, dass ich nicht mehr sagen könnte, wo und wann ich bestimmte Ausdrücke, Musikstücke, Szenen, Figuren etc. schon einmal gesehen habe.

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Oft sieht man sich sogenannte Klassiker an und denkt: Schön und gut. Ist ja alles ganz nett, aber wenn dies kein Klassiker wäre, dann hätte ich mich da niemals durchgequält. Dann wiederum gibt es Klassiker, in denen man sich sofort zu Hause fühlt. Man versteht instinktiv, warum sich dieser spezielle Film im Bewusstsein der Zuschauer festgesetzt hat. Zu dieser Art von Film gehört „Der Zauberer von Oz“. Ein naives, unglaublich charmantes und grandios inszeniertes Märchen.

Allein im filmhistorischen Kontext ist der Film höchst interessant. Ein Technicolor-Film, dessen kompletter erster Akt in Sepia gehalten wird. Damals bestimmt eine gewagte Entscheidung, die das Betreten der zauberhaften Welt von Oz für Millionen von Zuschauern unvergesslich gemacht hat – eine Szene, die ihre Entsprechung in Mamoru Oshiis „Avalon“ (2001) fand. Der Einsatz von leinwandfüllenden Matte Paintings und anderen tricktechnische Meisterleistungen (z.B. der Tornado) macht den Film heute für SFX/VFX-Interessierte zu einem wahren Fundus an umgesetzten Innovationen. Von Masken, Kostümen, Kamerafahrten und und und einmal gar nicht zu reden. Allein diese Aspekte machen „Der Zauberer von Oz“ – zumindest filmhistorisch gesehen – zu einem Klassiker.

Die erzählte Geschichte ist inzwischen so in unserem Bewusstsein verankert, dass sie sich nicht mehr so leicht objektiv beurteilen lässt. Aber das muss sie auch nicht werden. Die Bilder und die Musik sprechen direkt unsere Emotionen an. Man taucht ein in dieses fremde, bunte Land und lässt die Eindrücke auf sich einwirken. Man betritt die Yellow Brick Road und begibt sich auf die Reise in das fremde und doch so bekannte Oz. Eine zauberhafte Reise mit zauberhafter Musik. Mit Witz und viel naivem Charme, der dem Film aber zugute kommt.

Ob ich nun bereits in Oz gewesen bin oder nicht. Für mich war die gestrige Sichtung ein echtes Erlebnis und ich kann jedem, der nun neugierig geworden ist, nur die grandios restaurierte Warner Special Edition empfehlen. Ein Klassiker, der diese Bezeichnung wirklich verdient hat: 10/10 Punkte.

Eureka – Season 2

Gestern Abend ist eine weitere Serienstaffel zu Ende gegangen: „Eureka – Season 2“. Im Vergleich zur ersten Staffel hat sich nicht viel geändert – und das ist in diesem Falle vielleicht auch ganz gut so.

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Normalerweise liebe ich Serien mit großen Handlungsbögen. Wenn eine Folge auf die vorherige aufbaut. Wenn man es kaum noch erwarten kann zu erfahren, wie es denn nun weitergeht. Serien mit nicht zusammenhängenden Einzelfolgen haben es bei mir dagegen schwer. Doch „Eureka“ stellt für mich die Ausnahme von dieser Regel dar.

Die Einzelfolgen sind oft unglaublich komisch und wahnsinnig unterhaltsam. Zudem kehre ich einfach gerne nach Eureka zurück, um Sheriff Carter und Co. bei den täglichen Beschäftigungen zuzusehen – nur um im nächsten Moment wieder einmal in einem Fall zu landen, der an Absurdität oft nicht zu überbieten ist. Kleinstadtcharaktere in einem larger than life Setting. Angereichert mit viel Humor. Das ist „Eureka“ und so sollte es sein.

Die episodenübergreifende Handlung ist dagegen leider ziemlich langweilig und unspektakulär. Ich bin hier als Zuschauer nicht sonderlich involviert und der Humor bleibt auch auf der Strecke. Die letzte Folge, in der es zu ein paar Auflösungen kommt, ist demnach – so zumindest mein Eindruck – die schwächste der ganzen bisherigen Serie. Schade um die sympathischen Charaktere.

Auch „Eureka – Season 2“ ist ein großer Spaß und ich freue mich wirklich schon auf die geplante dritte Staffel. Dann hoffentlich mit mehr absurden Einzelfällen und ohne eine gezwungene und überflüssige Rahmenhandlung: 7/10 Punkte.

Felicity – Season 3

Während andere Serien und Filme im Moment etwas vernachlässigt werden, freue ich mich jeden Abend auf meine tägliche Dosis „Felicity – Season 3“. Der Vorteil bei dieser Serie ist klar, dass meine Frau von Anfang an mit dabei war, was der gemeinsamen Gestaltung des Feierabends zugute kommt.

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Die dritte Staffel knüpft direkt an die vorangegangene an. Felicity und Ben sind ein Pärchen. Noel ist mit Javiers Cousine durchgebrannt. Javier. Bei ihm bleibe ich gleich einmal, da ich ihn in den vorangegangenen Besprechungen noch nicht erwähnt habe. Schwule Charaktere sind immer so eine Sache. Oft klischeebeladen und dementsprechend nervig. Auch Javier ist ein wandelndes Klischee. Doch ein grundsympathisches. Zudem wird oft genug reflektiert und mit den Erwartungen gebrochen, was die Figur für mich zu einer wahren Bereicherung in der Serie macht.

Die Handlung schreitet so voran, wie man es erwartet. Es gibt wieder einige persönliche Probleme. Sean und Meghan rücken mehr in den Vordergrund. In der Dreiecksbeziehung herrschen am Ende wieder die aus der ersten Staffel bekannten Spannungen vor. Hier merkt man deutlich, dass die Staffel auf 17 Episoden verkürzt wurde und man eine Ende geschaffen hat, das auch als Serienfinale möglich gewesen wäre.

Bis auf die etwas charakterfremden Ausschweifungen Noels habe ich eigentlich nichts zu bemängeln. Immer noch allerbeste Unterhaltung und ich weiß schon jetzt, dass ich Felicity nach der kommenden Staffel sehr vermissen werde: 8/10 Punkte.

The New Adventures of Old Christine – Season 2

Irgendwann die letzten Tage habe ich „The New Adventures of Old Christine – Season 2“ beendet. Zum Eintragen komme ich erst jetzt. Ob das nun zur Regel wird? Ich befürchte es fast.

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Im Gegensatz zur ersten Staffel hat sich nicht wirklich viel geändert. Old Christine tappt immer noch von einem Fettnäpfchen ins nächste und ist sich dieser Sache auch meist voll und ganz bewusst. Soweit so gut. Julia Louis-Dreyfus ist nach wie vor eine Wucht und man (sprich: ich) könnte ihr stundenlang bei den diversen Peinlichkeiten zusehen. Doch das ist leider nicht alles. Es gibt noch weitere Charaktere und Erzählstränge und die können leider nicht immer überzeugen.

Wie bereits befürchtet machen sich Abnutzungserscheinungen bemerkbar. Zwar nicht dramatisch, aber doch zunehmend. Die Staffel schwankt folglich zwischen ganz nett (aber schon dutzende Male gesehen) und urkomisch. Wenn man Julia mag, ist die Serie immer noch Pflicht. Alle anderen können eigentlich auf die neuen Abenteuer der alten Christine verzichten. Ich persönlich würde mich dennoch über eine dritte Staffel freuen: 7/10 Punkte.

Creepers (David Morrell)

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Bei David Morrells „Creepers“ hat mich zunächst die schöne Aufmachung angesprochen. Nettes Cover und eine vielversprechende Beschreibung auf der Rückseite. Der Roman versprach äußerst spannend zu werden. Leider habe ich ihn dann nicht so schnell gelesen, wie ich es gewollt hätte. Die Spannung der Geschichte wurde dadurch leider etwas verwässert. Wie es eben oft passiert, wenn man nur abends bzw. nachts zum lesen kommt.

Die Geschichte handelt von einer Gruppe von Leuten – „Creepers“ oder Infiltratoren – die alte, verfallene Gebäude erkunden. Als wäre dies alleine nicht gefährlich genug, stoßen sie bei ihrer aktuellen Expedition in das aufgegebene Paragon Hotel auf eine Gruppe von Kriminellen, die hinter einem verschollenen Schatz her sind. Nebenbei macht noch ein verrückter Serienkiller den Ort unsicher. Das labyrinthartig angelegte Hotel, das von einem exzentrischen Millionär gebaut wurde, macht das Überleben dabei zum reinen Glücksspiel.

„Creepers“ ist für einen doch recht reißerischen Thriller erstaunlich gut geschrieben. Die Geschichte ist nicht neu, jedoch wirklich mitreißend – und aufgrund der Location oft einfach nur unheimlich. Ich musste beim Lesen öfter an Davin Finchers „Panic Room“ denken. Die Prämisse ist ähnlich und auch die Interaktion zwischen den Figuren erinnert etwas an Finchers Spannungskino.

Großartige Überraschungen sollte man nicht erwarten. Der Roman lebt von seiner Atmosphäre und den relativ gut ausgearbeiteten Figuren. Für Thrillerfreunde auf jeden Fall empfehlenswert: 7/10 Punkte. Eine Fortsetzung ist meines Wissens nach auch schon geplant bzw. bald erhältlich.

Ratatouille (2007)

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten habe ich gestern nun endlich das neueste Werk von Disney/Pixar gesehen: Brad Birds „Ratatouille“. Nachdem mich der famose Kurzfilm „Lifted“ bereits in die richtige Stimmung versetzt hatte, ging es dann auch schon los. Bereits nach den ersten paar Szenen war mir auch schon klar, dass die überaus positiven Kritiken mehr als gerechtfertigt sind.

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Bevor ich anfange die Geschichte und die Charaktere in den höchsten Tönen zu loben, will ich kurz auf die technische Seite eingehen: Wow! Unglaublich was hier abgefeuert wird. Alleine das Fell. Trocken. Nass. Flauschig. Verdreckt. Glänzend. Es sieht einfach verdammt real aus. Hinzu kommen die unglaublich detailgetreuen Aufnahmen von allen möglichen Lebensmitteln. Da möchte man einfach zubeißen. Der Film bewegt sich teils schon verdächtig nahe am Fotorealismus. Dennoch wirkt es nie störend, da immer noch der Cartoontouch vorhanden ist. Die Charaktere gehören in diese Welt. In ein Paris, das in den wärmsten Farbtönen erstrahlt. In eine Welt des Essens. Des Genusses. Der Küche. Der Köche. Der Ratten.

Die Charaktere und deren Geschichte ist letztendlich das, was den Film so typisch für Pixar macht. Man befindet sich sofort in dieser Welt. Man zweifelt nicht an ihren Regeln. Man geht mit den Figuren mit. Leidet mit ihnen. Lacht mit ihnen. Sicherlich gibt es auch hier eine Botschaft. Die Geschichte ist nicht zu komplex. Und doch lässt sie die von Animationsfilmen wie „Ice Age“ oder „Madagascar“ meilenweit hinter sich. Geschichten erzählen. Das ist es, worin Pixar wahrlich meisterhaft sind.

„Ratatouille“ ist außerdem wirklich lustig. Ich habe mehr als einmal laut lachen müssen. Dies zudem meist an Stellen, an denen das restliche Publikum komplett still war: Als Colette bei Linguinis – bzw. Remys – ersten Annäherungsversuch das Pfefferspray hinter ihrem Rücken bereit hielt oder bei der Sargform von Anton Egos Arbeitszimmer. Solche eher subtilen Details erfreuen mein kleines Filmherz ungemein – und ich bin mir sicher, dass es bei weiteren Sichtungen noch einiges zu entdecken gibt.

Für mich ist „Ratatouille“ das bisherige Highlight in diesem Kinojahr. Die perfekte Unterhaltung für groß und klein. Nach „Toy Story“, dessen Nachfolger und „Monster AG“ wohl mein neuer Liebling im Pixaruniversum: 10/10 Punkte.

Lifted

Gestern habe ich es nun endlich ins Kino geschafft, um „Ratatouille“ zu sehen. Zu Beginn gab es – wie für Pixar üblich – einen Kurzfilm. Nachdem ich mich damals bei „For the Birds“ beinahe weggeschmissen hätte vor Lachen, war ich mehr als gespannt auf „Lifted“ – ein Film, der die Essenz der Animation einfängt und eine perfekte Studie in Sachen Timing darstellt.

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So sehr ich auch die abendfüllenden Pixarfilme liebe, so sehr überraschen mich dann gerade immer die vorangestellten Kurzfilme. Hier wird die zugrunde liegende Situation stets 100%ig ausgenutzt. Die Charaktere müssen sofort beim Zuschauer ankommen und es darf sich nicht mit langen Erklärungen aufgehalten werden. Die Animation muss zudem punktgenau sitzen und die Vorstellung die der Zuschauer von den Charakteren hat unterstützen. „Lifted“ macht all dies par excellence.

Angehende Animatoren können von den Kurzfilmen der erfolgreichen Animationsschmiede unglaublich viel lernen. Hier versteckt sich die reine Essenz. „Lifted“ hat mich wirklich ausgezeichnet unterhalten, wenngleich er es auch nicht schafft auf den Spitzenplatz der animated shorts zu kommen: 9/10 Punkte.

Kettenreaktion

Kaum ist meine Freizeit nur noch eingeschränkt verfügbar, komme ich nicht mehr zum Film- bzw. Serienschauen. Zumindest nicht mehr so häufig. Aufgrund dessen fehlt mir natürlich der Stoff zum Bloggen. Ganz davon abgesehen, dass ich abends nicht mehr wirklich vor Energie sprühe. Die Folge von alldem ist ein plötzlicher Besucherschwund. Ist ja auch irgendwie nachvollziehbar. Was also tun?

Am besten einen Beitrag darüber schreiben. Und über die neue Arbeit. Ich kann euch gar nicht sagen, wie ungewohnt es ist nicht mehr an der Umsetzung beteiligt zu sein, sondern nur noch an der Konzeption. Zudem ist alles so neu und fremd. So anders. So gewöhnungsbedürftig. Insofern also ganz natürlich und wie zu erwarten. Ich bin nur einmal gespannt, wie lange die Eingewöhnungsphase dieses Mal andauert.

Inzwischen macht sich der Mangel an Schlaf bemerkbar. Ebenso wie die ersten Anzeichen einer Erkältung. Zudem wächst die Vorfreude auf das Wochenende, an dem ich hoffentlich nicht arbeiten muss.

Nun ist der nächste Besucheransturm erst einmal gesichert und es geht ab auf das sträflich vernachlässigte Sofa! 😉