The Big Bang Theory – Season 5

Kann es wirklich sein, dass die Serie bereits ihr fünftes Jahr hinter sich hat? Mir kommt es vor wie gestern, dass ich erstmals bei Leonard, Sheldon und Co. vorbeigeschaut habe. Doch mit „The Big Bang Theory – Season 5“ ist die Serie tatsächlich schon weiter fortgeschritten, als es so manch andere Sitcom geschafft hat. Die Abenteuer der Nerd-Gang wirken dennoch erstaunlich frisch und unverbraucht. Woran liegt das?

Wie bereits bei den vorhergehenden Staffeln fällt es mir schwer, die einzelnen Episoden klar voneinander getrennt zu betrachten. „The Big Bang Theory“ liefert Situationskomik im Sekundentakt und kann es sich somit erlauben größere Handlungsstränge (Beziehung zwischen Leonard und Penny, Vorbereitungen zu Howards Raumflug usw.) nur am Rande zu verfolgen. Sheldon ist abermals Auslöser für die meisten Lacher und dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass die anderen Charaktere vernachlässigt werden. Die Serie ist somit ein Paradebeispiel für gelungene Ensemble-Comedy innerhalb des klassischen Sitcom-Formats.

Populärwissenschaftliche und -kulturelle Anspielungen bilden einmal mehr die Grundlage für viele Witze, weshalb die Serie bei mir auch nach wie vor exzellent funktioniert. Es bleibt aber abzuwarten, ob „The Big Bang Theory“ in ein paar Jahren noch funktionieren wird, wenn sich z.B. kein Mensch mehr an die „Green Lantern“-Verfilmung mit Ryan Reynolds erinnern kann. Nachträgliche Sichtungen einer neuen Zuschauergeneration, die bei Genreklassikern wie „Friends“ ohne Weiteres möglich waren, könnten sich demnach schwierig gestalten.

Ich hatte mit den Bewohnern und Besuchern der sympathischen Nerd-WG auf jeden Fall wieder ebenso viel Spaß, wie im letzten Jahr. Unterschiede in der Bewertung einzelner Episoden fallen marginal aus und mindern die Vorfreude auf die sechste Staffel auf keinesfalls. Also schnell zurück von der ISS, lieber Howard, denn es muss schließlich weitergehen: 9/10 (8.5) Punkte.

Media Monday #50

Da es sich Wulf vom Medienjournal bei seiner Jubiläumsausgabe des Media Mondays heute – aufgrund seiner Prüfungen durchaus verständlicherweise – leicht macht und uns die Fragen selbst ausfüllen lässt, habe ich natürlich auch nach einem Weg gesucht, um dies möglich effizient – d.h. mit möglichst geringem Aufwand – umzusetzen: Die Wahl der Schauspieler, Regisseure etc. habe ich deshalb der Zufallsanzeige der Einträge meines Blogs überlassen und richtet sich somit nicht zwangsweise nach persönlichen Vorlieben.

  1. Der Schauspieler John Noble gefiel mir am besten in „Fringe“ als Dr. Walter Bishop (TV-Serie) und „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ als Denethor (Film).
  2. Regisseur Bruce Hunt hat mit „The Cave“ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es bisher sein einziger Film ist und mir dieser zudem ziemlich gut gefällt.
  3. Die Schauspielerin Anjelica Huston gefiel mir am besten in „Smash“ als Eileen Rand (TV-Serie) und „Die Tiefseetaucher“ als Eleanor Zissou (Film).
  4. Auf meiner ewigen Bestenliste in punkto Film stehen auf jeden Fall ziemlich viele Filme, die mich besonders in meiner Jugend geprägt haben und die ich mir – wohl auch aus Nostalgie – heute immer noch ohne Verlust von Unterhaltungswert anschauen kann.
  5. Wohingegen ich mir echte Schnarcher, die mir früher z.B. in diversen Sneak-Previews aufgezwungen wurden, allerhöchstens unter Gewaltanwendung noch einmal ansehen würde.
  6. Oder braucht noch jemand eine Buch-Empfehlung? Da fiele mir spontan „Replay: Das zweite Spiel“ von Ken Grimwood ein, weil das Zeitschleifen-Prinzip – wie man es z.B. aus „Groundhog Day“ kennt – hier wunderbar auf die Spitze getrieben wurde und der Roman zudem einige schöne philosophische Ansätze enthält.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Die Muppets“ und der war einfach nur schön, weil es ihm gelungen ist unglaublich viel gute Laune zu verbreiten.

Parks and Recreation – Season 4

Nach der verkürzten dritten Staffel, hatte ich mich dieses Jahr sehr auf die volle Ladung „Parks and Recreation – Season 4“ gefreut. Endlich durfte man wieder volle 22 Episoden lang am kommunalpolitischen Geschehen der Kleinstadt Pawnee teilhaben – und dieses hat sich teilweise wieder herrlich absurd gestaltet…

Der Beginn der Staffel war mit dem Aufstieg und Fall von Tom Haverfords Medienfirma Entertainment 720 einfach nur großartig. Was er zusammen mit Jean-Ralphio hier auf die Beine gestellt hat, grenzte schon an Größenwahn. Sympathischen Größenwahn, wie man ihn eben von diesem Duo erwartet. Das Highlight dürfte hier wohl Bens Buchprüfung gewesen sein oder etwa doch Toms selbstproklamierte Best Party Ever? Eine großartige Szene jagt hier die nächste, was diesen Handlungsstrang auch zu meinem Favoriten in dieser Staffel machte.

Bis zur Hälfte der Staffel wird hauptsächlich die verbotene Beziehung zwischen Leslie und Ben thematisiert, was größtenteils unterhaltsam ist, aber auch ein paar Längen mit sich bringt. Nach dem Niedergang von Entertainment 720 und der Entscheidung Leslies für den Stadtrat zu kandidieren, dreht sich die Handlung hauptsächlich um den absurden Wahlkampf zwischen ihr und Bobby Newport (Paul Rudd). Auch wenn hier die wirklichen Highlights fehlen, ist es doch ein großer Spaß Leslie und ihr mehr oder weniger kompetentes Team bei ihrer Jagd nach der großen Wählerschaft zu begleiten.

Ingesamt würde ich die vierte Staffel der Serie etwas schwächer einschätzen, als noch die des Vorjahres. Dies mag auch daran liegen, dass man in dieser aufgrund der geringeren Episodenzahl weniger Zeit zur Verfügung hatte und somit gezwungen war die Handlungsstränge dichter zu erzählen. So oder so hatte ich auch in der aktuellen Staffel wieder enorm viel Spaß mit dem Parks Department und freue mich nun schon sehr auf Leslie im Stadtrat: 9/10 (8.5) Punkte.

Run, Fatboy, Run (201)

Nach meinem recht unspektakulären 200. Lauf habe ich die Streckenlänge heute endlich einmal wieder gesteigert. Trotz fiesem Heuschnupfen – zählen Heuschnupfenmittel eigentlich als Doping? – ging es gut voran. Auch das Wetter hat gepasst: nicht zu warm, nicht zu kalt, ein wenig Sonne, aber nicht zuviel – das perfekte Laufwetter eben.

Distance: 8.23 km
Duration: 00:46:28
Avg Speed: 10.6 km/h
Avg Pace: 5:38 min/km
Energy: 665 kcal

Mit der Zeit bin ich recht zufrieden. Gegen Ende war ich dann aber auch froh, wieder am Ziel angekommen zu sein. Nun hoffe ich nur noch, dass ich endlich wieder mein geplantes Laufpensum mit zwei Läufen pro Woche aufnehmen kann. Diese Woche hat es ja tatsächlich einmal wieder geklappt…

Im ersten Ohr: Flimmerfreunde #33: Genrekino aus Deutschland
Im zweiten Ohr: Spieleveteranen #40: Filmemacher und Tragflügelboote

Die Muppets – OT: The Muppets (2011)

In den heutigen Filmgenuss bin ich durch die Jungs von Nerdtalk gekommen, dank deren Gewinnspiel ich heute die brandneue Blu-ray von „Die Muppets“ im Briefkasten vorfand. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Phil, Andy und Lars! Vermutlich wäre ich über kurz oder lang sowieso über den Film gestolpert, da mich Jason Segels Engagement die Muppets wieder auf die große Leindwand zu bringen ohnehin beeindruckt hat. Was hat das 2011er Comeback der bunten Truppe also zu bieten?

Würde ich ich mich als großen Muppet-Fan bezeichnen, dann würde ich lügen. Zwar habe ich in meiner Kindheit bzw. Jugend einige Episoden der TV-Serie sowie die Kinofilme (z.B. „The Muppet Christmas Carol“) gesehen, doch größtenteils sind bei mir wohl ihre kindgerechten Auftritte in „Die Sesamstraße“ hängen geblieben. Folglich bin ich bei Weitem kein Experte, was „Die Muppets“ angeht – auch wenn ich bei meiner USA-Reise 2008 tatsächlich einige der Original-Puppen in der Ausstellung „Jim Henson’s Fantastic World“ sehen durfte. Mein Interesse an dem aktuellen Film liegt tatsächlich hauptsächlich an Jason Segel, den ich in „How I Met Your Mother“ liebe und der bereits im Finale von „Forgetting Sarah Marshall“ seine Vorliebe für das Puppentheater ausleben durfte.

Bereits nach nur wenigen Sekunden von „The Muppets“ war ich dem Charme der Puppen komplett erlegen. Zuvor hatte ich ja so meine Zweifel, ob das Zusammenspiel zwischen Mensch und Puppe für mich als – zumindest größtenteils – erwachsenen Zuschauer noch funktionieren würde, doch diese Sorge war unbegründet. Spätestens bei der ersten großen Musicalnummer hatte ich ein Lächeln auf den Lippen, das bis zum Abspann nicht mehr verschwinden sollte. So verhersehbar die Handlung, so lustig, herzerwärmend und herrlich altmodisch ist der Film inszeniert. Von der Puppentechnik einmal ganz abgesehen. Der Film lebt, hat Charakter und eine Botschaft. Er ist kitschig und völlig überdreht. Es ist ein Film, den ich mir selbst sofort noch einmal anschauen würde und den ich ohne jegliche Bedenken meinen Kindern vorführen könnte.

Besonders für Freunde von US-Serien bietet der Film einige Gastauftritte und Cameos, dass es eine wahre Freude ist. Egal, ob Donald Glover (Troy Barnes, „Community“), Jim Parsons (Sheldon Cooper, „The Big Bang Theory“), Rashida Jones (Ann Perkins, „Parks and Recreation“), Neil Patrick Harris (Barney Stinson, „How I Met Your Mother“), John Krasinski (Jim Halpert, „The Office“) oder Rico Rodriguez (Manny Delgado, „Modern Family“) – hier zeigt sich die unglaubliche Spielfreude und das Engagement jedes einzelnen Schauspielers. Selbstironie und augenzwinkernder Humor sind hier selbstredend.

Schon lange hatte ich keinen solch ungezwungenen Spaß mehr mit einem Film. Vermutlich sollte man nicht der zynischste Mensch auf Erden sein, um das volle Potential aus „Die Muppets“ zu ziehen – doch selbst als solcher wird man nicht umhin kommen freudig im Takt zu wippen und sich an Kermit, Miss Piggy und Co. zu erfreuen. Ein großartiger Filmspaß, dessen Blu-ray garantiert noch öfter im Player landen wird: 9/10 Punkte.

Captain America: The First Avenger (2011)

Aktualisierung: Ich habe „Captain America: The First Avenger“ am 4. April 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Als ich vor zwei Wochen damit begonnen habe die Prequel-Filme zu „The Avengers“ zu sichten, hatte ich noch angenommen, dass ich frühestens zu dessen Heimkino-Auswertung mit ihnen durch bin. Jedoch weit gefehlt: Gestern Abend stand mit „Captain America: The First Avenger“ auch schon die letzte der aktuellen Marvel-Verfilmungen auf dem Programm. Fünf Filme in knapp zwei Wochen – das dürfe die höchste Filmdichte seit Beginn des Jahres sein…

Captain America: The First Avenger (2011) | © Walt Disney

Captain America: The First Avenger (2011) | © Walt Disney

Nach größtenteils durchwachsenen Kritiken waren meine Erwartungen gedämpft. Doch bereits nach den ersten paar Minuten war mir klar, dass „Captain America: The First Avenger“ genau den richtigen Ton trifft, um mich bei der Stange zu halten. Was wurde nicht alles geschrieben: übertriebener US-Patriotismus, selbstgerechte Charaktere und generell nehme sich der Film viel zu ernst. Ich jedoch war hoch erfreut hier weniger einen Kriegsfilm mit Superheld zu sehen, als einen Abenteuerfilm mit Retro-Sci-Fi-Anleihen. Schon von Anfang an war klar, dass es sich hier um eine Fantasiewelt handelt und eben nicht das uns nur allzu bekannte WW2-Szenario. Insofern sticht der Film unter den bisherigen Marvel-Verfilmungen auch heraus, da er mehr an Abenteuerfilme, wie die „Indiana Jones“-Reihe oder den Retro-Sci-Fi-Klassiker „Sky Captain and the World of Tomorrow“, als an „Iron Man“ und Co. erinnert.

Patriotismus und Heldenverehrung gibt es natürlich auch, aber was will man bei einem Film namens „Captain America“ auch erwarten, der zudem auf einem Comic basiert, das 1941 mit den Nazis als Gegenspieler eingeführt wurde? Insofern kann man noch froh sein, dass sich der Film deutlich dazu bekennt ein phantastisches Werk zu sein und durchaus mit Humor an die Sache herangeht. Besonders die erste Hälfte des Films fand ich richtig gelungen und nach Tony Starks Verwandlung zu Iron Man wohl die beste Heldenentstehung der bisherigen Marvel-Verfilmungen: langsam, ausführlich und mit bedacht auf die Charaktere erzählt. So lobe ich mir das!

Auch wenn Hugo Weavings Red Skull als Bösewicht durchaus Potential geboten hätte, sehe ich hier doch den Schwachpunkt des Films. So richtig fies und hassenswert will der Rotschädel nicht erscheinen, zumal er sich auch meist im Hintergrund hält. Auch die finale Konfrontation fand ich eher schwach und durch die erzählerische Klammer war das Schicksal des Captains ohnehin prädestiniert. Die angedeutete Liebesgeschichte verpufft natürlich ebenso, wie die Beziehung zu all den anderen Charakteren. Schade, doch das wäre in Bezug auf „The Avengers“ wohl nicht anders möglich gewesen.

Fazit

Ingesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Film und wurde mindestens ebenso gut unterhalten, wie von „Thor“ – und mit diesem darf sich „Captain America: The First Avenger“ auch um den zweiten Platz in der Prequel-Reihe streiten. Wirklich gute Unterhaltung mit ein paar offensichtlichen Schwächen, die jedoch nicht allzu schwer ins Gewicht fallen: 7/10 Punkte mit Option zur Aufwertung…

Run, Fatboy, Run (200): Spezialausgabe

Aufgrund einer erneuten Erkältung habe ich zum ich weiß nicht wievielten Male in diesem Jahr eine Laufpause einlegen müssen. Unsere Kleine scheint im Moment auch wirklich alles mitzunehmen, was sich wie ein Multiplikator im nähesten Familienumfeld auswirkt. Dennoch habe ich den heutigen Feiertag genutzt, um langsam wieder anzufangen. Übrigens handelt es sich – wie ihr unschwer erkennen könnt – wieder einmal um ein kleines Jubiläum. Später als gedacht, aber immerhin.

Distance: 5.48 km
Duration: 00:30:19
Avg Speed: 10.8 km/h
Avg Pace: 5:32 min/km
Energy: 422 kcal

Seit meinem 175. Lauf Ende Oktober habe ich gut sieben Monate für die nächsten 25 Läufe benötigt – eine lange Zeit. Auch wenn es sich jetzt schon abzeichnet, dass dies ein recht schwaches Laufjahr werden wird, möchte ich kurz Bilanz ziehen:

2008 2009 2010 2011 2012
Länge 130,60 143,53 382,31 426,62 116,77
Laufzeit 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 11:29:42
kCal 12416 11838 32184 33147 8990
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
Gesamt
Länge  1199,84
Laufzeit  123:22:30
kCal  98575
min/km  6:10

Im Moment bezweifle ich stark, dass ich am ursprünglich für Anfang Juli geplanten Lauf-Event teilnehmen werde. Doch darüber werden die nächsten Wochen entscheiden. Mein Kalorienverbrauch hat mir dieses Jahr immerhin schon 17 Tafeln Schokolade oder 39 Flaschen Bier eingespart – was vom realen Konsum leider weit übertroffen wird… 😉

Im Ohr: Nerdtalk Episode 257

Modern Family – Season 3

Wie ihr merkt, komme ich so nach und nach dazu die finalen Episoden der aktuellen Staffeln nachzuholen. Auch „Modern Family – Season  3“ wurde zu einem gelungenen Abschluss geführt, der mich bereits jetzt voller Vorfreude auf das kommende Jahr blicken lässt. Bis dahin werde ich allerdings noch einmal die dritte Staffel Revue passieren lassen…

Wie bereits im vergangenen Jahr kommt es innerhalb der Staffel kaum zu Qualitätsschwankungen. Die Serie ist beständig stark und kombiniert erneut wunderbar skurrile und humorvolle Szenen mit emotionalen Momenten. Der Mockumentary-Stil passt nach wie vor überraschend gut und lässt uns somit hautnah am Leben der Großfamilie Pritchett teilhaben. Einzig die Einführung größerer Handlungsstränge (z.B. Claires Wahlkampf) ist wirklich als Neuerung zu werten. Insgesamt lebt die Serie aber auch in ihrem dritten Jahr hauptsächlich von ihren Charakteren und deren Eigenheiten.

Gab es dieses Jahr besondere Lieblingscharaktere? Ich muss sagen, dass mich besonders die Famile Dunphy – allen voran Phil – wieder exzellent unterhalten hat. Doch auch Cameron und Mitchell haben etliche Lacher auf ihrer Seite. Erstmals war ich ein wenig von Gloria genervt, deren Humor sich einzig und allein auf ihr Temperament und ihre Aussprachefehler zu beschränken scheint. Dafür reißen Jay und Manny wieder viel raus und insgesamt kann auch dieser Teil der Familie seine Stärken ausspielen. Tolle Charaktere, dargestellt von fantastischen Darstellern. Nach wie vor ein enorm starkes Ensemble.

Mit einem wirklich gelungenem Staffelfinale entlässt uns die Serie schließlich in die Sommerpause. Wie sich die angekündigten Ereignisse letztendlich auf die Handlung der kommenden Staffel auswirken, bleibt abzuwarten. Ich freue mich jedoch bereits jetzt schon ungemein auf ein weiteres Jahr mit den Dunphys, Pritchett-Delgados und Tucker-Pritchetts: 9/10 (8.6) Punkte.

Happy Birthday Blog: 6 Jahre

Dieses Jahr hätte ich den Blog-Geburtstag beinahe verpasst. Aber nur beinahe. Nun gibt es dieses Blog also schon seit sechs Jahren. Was hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr geändert? Am offensichtlichsten ist wohl der Wechsel des Themes, an den sich sowohl alteingesessene Leser, als auch ich mich selbst, erst einmal gewöhnen mussten. Ob sich diese Aktion auch auf die Zahlen ausgewirkt hat, ist nicht wirklich nachvollziehbar – in den letzten Monaten ist es auf jeden Fall wieder aufwärts gegangen:

1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr
Aufrufe 15.218 57.411 55.891 58.343 44.259
Aufrufe/Tag 42 157 153 160 121
6. Jahr
Aufrufe  44.034
Aufrufe/Tag  120
Aufrufe Beiträge Komm.
Gesamtsumme 275.156 1.344 10.392

Auch die vergangenen 12 Monate waren wieder vollgestopft mit schönen und mit weniger schönen Ereignissen: Wir haben unseren ersten Kindergeburtstag überstanden, waren zum ersten Mal als Familie im Urlaub und ich wurde – kurz vor meinem ersten großen Lauf-Event – während des Trainings von einem Hund gebissen. Oktober und November waren schließlich von einem großen persönlichen Verlust überschattet, der immer noch an mir knabbert. Vor ein paar Wochen gab es dann aber eine äußerst positive Nachricht zu vermelden: Nummer zwei ist unterwegs! Das letzte große Ereignis des vergangenen Jahres war schließlich unser zweiter Familienurlaub, von dem ich erst vor zwei Wochen – und insgesamt viel zu bald – zurückgekommen bin…

Natürlich habe ich auch dem Popkulturkomsum gefröhnt: Gesehen habe ich insgesamt 64 Filme und 45 Serienstaffeln. Das bedeutet im Vergleich zum vergangenen Jahr tatsächlich ein Steigerung (+15 Filme / +6 Serienstaffeln) und ist eine höchst erfreuliche Tendenz, die sich spätestens mit Nummer zwei wieder ins Gegenteil umkehren wird. Mein Sportprogramm musste mit 54 Läufen eine kleine Dämpfung (-11 Läufe) hinnehmen und auch das geschriebene Wort hat mit gerade einmal 4 Büchern auch sehr gelitten (-3 Bücher).

Neben dem Wechsel des Themes und der Teilnahme am Media Monday war wohl das Anlegen einer Facebook-Seite das größte bloginterne Ereignis. Wer immer noch kein Fan ist, darf hier gerne noch auf ‚Gefällt mir‘ klicken:

Das kommende Jahr schickt sich an wieder sehr spannend zu werden und ich freue mich schon darauf die diversen Erlebnisse und vor allem natürlich meine Film- und Serienbesprechungen mit euch zu teilen. In diesem Sinne: Vielen Dank für eure treuen Besuche und die zahlreichen Kommentare. Ich hoffe wir lesen uns auch im verflixten siebten Jahr wieder!