Traum Studios – OT: Dream Productions – Die komplette Miniserie (2024)

Kaum haben wir mit der Serie angefangen, ist sie auch schon wieder vorbei. Die Pixar-Produktion „Traum Studios“ spielt zwischen „Alles steht Kopf“ und „Alles steht Kopf 2“ und erzählt die Geschichte, wie Rileys Träume entstehen. In nur vier Episoden mit einer Laufzeit von jeweils ca. 22 Minuten wird die Welt der Filme somit um einen interessanten Aspekt erweitert. Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier… 🎥

Traum Studios | © Walt Disney

Traum Studios | © Walt Disney

Eine aufwendiges und lohnendes Spin-off

Es ist schon verblüffend, wie viel Aufwand in dieses Streaming-Produkt gesteckt wird. Die Serie sieht nicht schlechter aus als die Filme und sie kann auch inhaltlich überzeugen. Zusammengenommen hätte sie mit 80-90 Minuten Laufzeit auch fast schon ein alleinstehender Film sein können. Ohne Kino-Release wäre einem solchen allerdings die Abwertung Direct-to-Video bzw. Direct-to-Streaming angehängt worden, weshalb der Kniff eine kurze Serie zu veröffentlichen schon der richtige Weg war. Ob jemand dafür jedoch extra Disney+ abonnieren würde? Das wage ich doch zu bezweifeln. Insofern ist es schöner Bestandskunden-Content, was eine Betrachtung ist, die selbst mich nervt, denn „Traum Studios“ ist tatsächlich sehr sehenswert und sollte als mehr als nur Content betrachtet werden. Gerade im Vergleich zum deutlich schwächeren „Vaiana 2“, der einer der größten Kinoerfolge für Disney war.

Natürlich sollte man sich kein „Alles steht Kopf 1.5“ erwarten, denn der Fokus liegt eindeutig auf den „Traum Studios“, sprich dem Filmstudio in Rileys Kopf, das unverarbeitete Themen in nächtliche Filme bzw. Träume gießt. Riley selbst und auch ihre Emotionen sieht man nur ab und zu. Die traumhafte Hollywood-Welt wird im Stil einer animierten Mockumentary eingefangen, was wunderbar funktioniert. Unzählige Gags auf das Filmgeschäft und klischeehafte Figuren, wie man sie in solch einer Welt erwarten würde, treffen auf mein freudiges Humorzentrum. Das alles wirkt extrem frisch und ist eine mehr als gelungene Ergänzung zu den Hauptfilmen. So lasse ich mir erweiterten Content (schon wieder dieses Wort) gerne gefallen.

Fazit

Mir hat „Traum Studios“ wirklich viel Freude gemacht. Ich hätte keine so hochwertige Produktion erwartet. Die Kinder waren durchaus auch angetan, doch für sie war es eher, nunja, Content eben. Eine weitere Serie, die mit unzähligen anderen Inhalten konkurriert. In dieser Welt sind wir nun also angekommen. Für mich war die Serie jedoch ein extrem lohnenswerter Snack, den ich auch möglichst lange gestreckt habe: 9/10 (8.8) Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2021)

Ich bin nach vier Tagen Urlaubspause zurück. Zwar hatte ich in Dresden auch meine Laufklamotten dabei, doch haben wir so viel unternommen, dass ich unmöglich noch einen Lauf hätte unterbringen können. Das ist einerseits zwar schade, denn an der Elbe entlang wäre es herrlich gewesen, andererseits aber auch positiv zu bewerten, denn die Zeit mit der Familie hatte einfach eine höhere Priorität. 🏃‍♂️

Lauf nach vier Tagen Pause mit dem Ziel der Erkältung davonzulaufen und die 200 km im April zu knacken

Lauf nach vier Tagen Pause mit dem Ziel der Erkältung davonzulaufen und die 200 km im April zu knacken

Distanz: 10.13 km
Zeit: 01:05:25
Anstieg: 88 m
Ø Pace: 6:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 861 kcal

2025: 884 km
April: 205 km
KW 17: 18 km

Leider hat es die letzten zwei Tage geregnet und war auch recht kalt, so dass wir uns mit drölftausend Menschen in Museen usw. aufgehalten haben. Dort habe ich mir vermutlich auch eine Erkältung eingefangen, gegen die mein Körper gerade hart kämpft. Ich habe mir auch lange überlegt, ob ich den heutigen Lauf tatsächlich durchziehe. Aber ich wollte es zumindest versuchen. Ganz bewusst langsam und gemächlich. Sinnvoll? Vermutlich nicht. Mal sehen, wie es mir morgen so geht. 🫠

Im ersten Ohr: Sneakpod #871 – Challengers/Civil War
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Monsterfilme

Wir lassen die einflussreichsten Regieführenden des 21. Jahrhunderts hinter uns und springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den besten Monsterfilmen. Da ich durchaus ein Herz für diese Art von Film habe, war es gar nicht so einfach, mich einzuschränken. Letztendlich bin ich aber sehr zufrieden mit meiner monstermäßigen Liste. Welche Monsterfilme fallen euch noch ein? 👹

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 408 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 408 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 408 lautet:

Die 5 besten Monsterfilme

  1. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Natürlich darf hier das Xenomorph nicht fehlen. Es gibt nichts, was ich nicht schon über diesen Film gesagt hätte. Ich liebe alles daran. Das perfekte Monster im perfekten Monsterfilm, der darüber hinaus noch so viel mehr ist.
  2. „Cloverfield“ (2008) – Wenn es um große Monster geht, dann hätte ich hier auch „Godzilla“ nennen können, doch fand ich den Found-Footage-Ansatz hier deutlich spannender. Mag ich immer noch sehr.
  3. „Mimic“ (1997) – Um einen Monsterfilm zu nennen, der leider ziemlich untergegangen ist, zücke ich dieses Werk von Guillermo del Toro. „Mimic“ hat mir schon damals im Kino ziemlich gut gefallen. Heute ist es gar nicht so leicht, an ihn heranzukommen. Wird Zeit, dass ich die Blu-ray mit dem Director’s Cut endlich einmal einlege.
  4. „Das Relikt: Museum der Angst“ (1997) – Ein weiterer Film aus dem Jahr 1997, der mir über die Jahre sehr ans Herz gewaschen ist, ist diese Romanverfilmung. Ja, richtig gelesen: „Das Relikt“ ist die Verfilmung eines Romans. Als solche funktioniert der Film leider nicht sonderlich gut, doch für sich betrachtet bietet er sehenswerte Monsterunterhaltung.
  5. „Tremors: Im Land der Raketenwürmer“ (1990) – Wo Monsterfilme sind, ist auch die Monsterkomödie nicht fern. Die beste ist zweifellos(!) dieser wunderbare Film, der auch noch etliche Sequels und ein Prequel nach sich gezogen hat. Nach wie vor beste Unterhaltung. Wer kann mir eine bessere Monsterkomödie nennen?

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2020)

Nach einem erneut recht schlemmerreichen Ostermontag habe ich mich abends doch noch zu einem kurzen Lauf aufgemacht. Es drohte gerade ein Gewitter aufzuziehen, letztendlich bin ich aber, im Gegensatz zu gestern, trockenen Fußes nach Hause gekommen. Dafür hatte es nachmittags beim Osterspaziergang geregnet. 🐰

Abendlauf nach Osterschlemmerei Teil 2

Abendlauf nach Osterschlemmerei Teil 2

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:47:34
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:33 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 667 kcal

2025: 874 km
April: 195 km
KW 17: 8 km

Nun heißt es noch ein paar Dinge packen und schauen, was der morgige Tag so bringt. Wie sich meine Laufmöglichkeiten diese Woche gestalten, ist noch nicht ganz klar. Mein Laufziel von 212 km sollte im April aber noch zu knacken sein. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #871 – Challengers/Civil War
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Harvey Danger

Media Monday #721 – Ostersonntag, Liebesfilme und der Held meiner Jugend

Letzte Woche bin ich ziemlich auf dem Zahnfleisch Richtung langes Osterwochenende und Urlaub gegangen. Doch dann war es endlich soweit: Am Karfreitag haben wir den 13. Geburtstag meines Neffen gefeiert, am Samstag war ich eine lange Runde laufen und ansonsten? Ich kann mich kaum noch an den Tag erinnern. Am Ostersonntag hatten uns mein Bruder und seine Frau zum Essen eingeladen, danach gab es noch Kaffee, Kuchen und nette Gespräche. Abends haben wir noch mit dem Packen angefangen, denn nach Ostern geht es für uns noch auf einen kurzen Städtetrip. Doch morgen steht erst der Ostermontag mit noch mehr Schlemmen an. So viel wie ich esse, kann ich momentan gar nicht laufen. Nun aber zu den Fragen des Medienjournals und damit wünsche ich euch: Frohe Ostern! 🐰

Media Monday #721

  1. Mit ein wenig mehr Zeit würde ich ja deutlich mehr Aufwand in meine Beiträge zum „Projekt 52“ stecken und Themen wie Im Bad nicht nur dokumentarisch bearbeiten.
  2. Mehr Liebesfilme wie „Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick“ nähme ich mit Kusshand, denn der Film ist so charmant und sympathisch erzählt, dass es eine wahre Freude ist.
  3. Abgefahren, was man nicht alles hintenanstellt, um in der Woche 70 km laufen zu können.
  4. „Peter Hase 2: Ein Hase macht sich vom Acker“ ist nun wirklich nicht ein Film, von dem ich mir viel erwartet hatte. Umso positiver hat er mich überrascht und ich habe sehr viel gelacht.
  5. Es hat etwas für sich, dass ich „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ deutlich positiver gegenüberstehe, als die meisten Kritiker:innen. Es freut mich, dass ich versöhnlich mit einem der größten Helden meiner Jugend auseinandergehen kann.
  6. „Ein Minecraft Film“ ist jetzt schon Kult, denn die Zielgruppe feiert das Werk.
  7. Zuletzt habe ich über die fünf einflussreichsten Regieführenden des 21. Jahrhunderts geschrieben und das war gar nicht so einfach, weil Einfluss oft erst mit Abstand deutlich wird.

Die 4K-Version des Filmklassikers ist endlich Bestandteil meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2019)

Ein entspannter Ostersonntag liegt hinter uns. Wir waren zum Essen eingeladen und nachmittags gab es noch lecker Torte. Danach saßen wir noch entspannt zusammen und haben den Tag ausklingen lassen. Obwohl wir schon ca. 4 km spazieren waren, habe ich mich abends noch zu einem Lauf aufgemacht. 🏃‍♂️

Mit dem verregneten Osterlauf beende ich die Laufwoche mit 70 km

Mit dem verregneten Osterlauf beende ich die Laufwoche mit 70 km

Distanz: 10.40 km
Zeit: 01:01:31
Anstieg: 97 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 142 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 815 kcal

2025: 865 km
April: 186 km
KW 16: 70 km

Nachdem es den ganzen Tag schön sonnig war, kam gegen Abend der Regen. Ich wurde also etwas nass, aber das war eher erfrischend als nervig. Somit beende ich meine Laufwoche mit 70 km, was mehr als ordentlich ist. Der morgige Tag ist vollgestopft und die Tage danach auch, so dass ich vermutlich erst wieder gegen Ende der Woche zum Laufen kommen werde. 🌧️

Im ersten Ohr: Sneakpod #871 – Challengers/Civil War
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Peter Hase 2: Ein Hase macht sich vom Acker – OT: Peter Rabbit 2: The Runaway (2021)

Aufgrund diverser Ostervorbereitungen sind wir erst recht spät zur Ruhe gekommen. Das Zappelinchen hatte sich recht spontan entschlossen, mit ihrer Patentante in die Osternacht zu gehen, so dass wir mit „Peter Hase 2: Ein Hase macht sich vom Acker“ auf einen waschechten Kinderfilm zurückgreifen konnten. Eine überraschend gute Wahl, denn so viel haben der Zwergofant und ich schon lange nicht mehr bei einem Filmabend gelacht. 🐰

Peter Hase (2018) | © Sony Pictures Home Entertainment

Peter Hase (2018) | © Sony Pictures Home Entertainment

Eine enorm witzige Fortsetzung des Hasenfilms

Seit wir den Vorgänger „Peter Hase“ gesehen haben, sind bereits drei Jahre ins Land gezogen. Auch damals haben wir Ostern zum Anlass genommen, auch wenn der Film rein gar nichts mit dem Fest zu tun hat. Ich wusste nur noch, dass ich ihn damals überraschend lustig und sympathisch fand. Auch in die Fortsetzung bin ich schnell reingekommen. Dieses Mal geht es für Peter Hase in die Stadt, wo er zwielichtige Gestalten kennenlernt. Im Grunde bekommen wir es mit einer Gangstergeschichte zu tun, die sich im letzten Drittel zu einem Heist-Movie wandelt. Das alles ist so charmant und witzig erzählt, dass es eine wahre Freude ist.

Parallel zur Hasenhandlung begleiten wir die von Rose Byrne und Domhnall Gleeson gespielten Elternfiguren der Hasensippe bei dem Versuch das Buch „Peter Hase“ zu verlegen. Hier wird der Film fast schon meta und kratzt teils deutlich an der vierten Wand. Das fand ich nicht unbedingt nötig und hat der Geschichte ein wenig die unschuldige Albernheit genommen, die ihr innewohnt. Davon abgesehen sieht der Film toll aus, die Tiere sind fantastisch animiert und die Handlung ist mitreißend. Einzig die vielen Pop-Songs waren mir, wie bereits beim Vorgänger, fast schon zu viel.

Fazit

Mich hat „Peter Hase 2: Ein Hase macht sich vom Acker“ wirklich positiv überrascht. Der Humor ist nicht sonderlich nuanciert, doch in seiner Plakativität enorm witzig. Wir haben viel gelacht und ich würde mir auch noch gerne einen dritten Teil anschauen. Funktioniert auch für ältere Kinder und Erwachsene gut: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: war mit ihrer Patin in der Osternacht; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Projekt 52 – 2025 #16: Im Bad

Projekt 52 LogoDiese Aufgabenstellung ist mir wirklich schwer gefallen: Bei Projekt 52 geht es heute um das Thema Im Bad. Tatsächlich verbringen wir alle mehrere Stunden pro Woche im Bad. Einige davon eignen sich nicht, um sie fotografisch festzuhalten. Wie Sari selbst hatte ich zunächst versuchst mein Spiegelbild festzuhalten. Weil man das ja bei nahezu jedem Badbesuch kurz im Blick hat. Allerdings war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden, weshalb ich mich für einen eher dokumentarischen Blick in unsere Dusche entschieden habe. Sprich kein Stillleben arrangiert, sondern einfach draufgehalten was so an Duschgel, Shampoo usw. in unserer Dusche rumsteht. Da jedes Familienmitglied inzwischen eigene Vorlieben hat, wächst die Anzahl an Waschutensilien in der Dusche. Gerade wenn leere Verpackungen nicht weggeräumt werden, wird es sehr voll. Soweit mein unkreativer Beitrag zum Thema. Vor ein paar Jahren noch hätte ich das Badespielzeug der Kinder fotografieren können, aber auch das ist inzwischen nicht mehr im Bad zu finden:

Shampoo und Duschgel in unserer großen Dusche im Badezimmer

Shampoo und Duschgel in unserer großen Dusche im Badezimmer

Motiv: Unsere große Dusche im Badezimmer mit dem Wandhalter voller Duschgel
Kamera:
Panasonic LUMIX DMC-FZ1000
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2018)

Die Fastenzeit ist vorbei und ich habe mich noch einigermaßen im Griff. Bei einer Geburtstagsfeier habe ich gestern ordentlich Kuchen geschlemmt und einen Drink getrunken, doch abends vor dem Fernseher bin ich noch nicht eskaliert. Im Gegensatz zu gestern ist auch das Wetter wieder deutlich besser, so dass ich mich mittags zu einem langen Lauf aufgemacht habe. ☀️

Langer Samstagslauf bei bestem Laufwetter

Langer Samstagslauf bei bestem Laufwetter

Distanz: 15.14 km
Zeit: 01:29:51
Anstieg: 172 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 1203 kcal

2025: 855 km
April: 176 km
KW 16: 60 km

Ich bin eine sehr hügelige Strecke gelaufen und habe es am Ende doch noch recht deutlich unter einen 6er Pace geschafft. Zudem war es sonnig, aber nicht zu warm. Die perfekten Konditionen. 36 Kilometer fehlen mir nun noch für mein Monatsziel. Mal sehen, wie sich das mit Ostern und Urlaub verbinden lässt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #870 – Klein Sibirien
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Indiana Jones und das Rad des Schicksals – OT: Indiana Jones and the Dial of Destiny (2023)

Nachdem wir heute den Geburtstag meines Neffen gefeiert haben, waren wir abends alle recht vollgefressen und träge. Dennoch wollte ich endlich den Abschluss einer meiner liebsten Filmreihen sehen und habe deshalb „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ in den UHD-Blu-ray-Player geschoben. Im Kino hatte ich den Film verpasst und aufgrund der durchwachsenen Kritiken waren meine Erwartungen auch nicht sonderlich hoch. Wie uns das finale Abenteuer gefallen hat? ⌚

Indiana Jones und das Rad des Schicksals (2023) | © Walt Disney / LEONINE

Indiana Jones und das Rad des Schicksals (2023) | © Walt Disney / LEONINE

Indiana Jones zwischen jung und alt

„Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ zu bewerten fällt mir nicht leicht. Schon alleine deshalb, weil es den Film gar nicht hätte geben sollen. Wie auch den Vorgänger schon nicht. Das Finale von „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ war perfekt und hätte so als Abschluss der Reihe stehenbleiben müssen. Aber wie wir wissen, ist es anders gekommen. Nun haben wir also den fünften Teil der Reihe. Mit einem achtzigjährigen Harrison Ford als Indiana Jones. Einer gebrochenen Figur, die nicht gebrochen sein darf. Denn so wollen wir unseren Helden nicht sehen. Aber so ist es nun einmal. Warum mir dieses letzte Abenteuer dennoch wirklich gut gefallen hat, versuche ich im Folgenden zu erörtern:

Der Film besitzt alle wichtigen Bestandteile eines Indiana-Jones-Abenteuers. Somit auch einen Prolog, in dem ein Artefakt im Mittelpunkt steht, das mit dem weiteren Verlauf des Films nichts zu tun hat. Die Besonderheit in diesem Film: Wir erleben für 20 Minuten ein Abenteuer des jungen Indy. Harrison Ford wurde dafür digital verjüngt und ja, auch wenn manche Einstellung unangenehm künstlich aussieht, so funktionieren andere jedoch ausgesprochen gut und ich war teils beeindruckt, wie nah diese Sequenz an das Gefühl der alten Filme anzuschließen vermag. Ich bin mir sicher, dass wir in spätestens 10 Jahren fotorealistische Filme mit digitalen Darstellern sehen werden. Erschreckend. Hier fand ich es jedoch gelungen, da Ford selbst in dem Film mitwirkt und sein Einverständnis gegeben hat. Der Kontrast zum alten Indy wirkt danach umso größer, was die Sequenz auch erzählerisch motiviert.

Funktioniert Indy als gebrochener Held?

Der alte, gebrochene Held ist natürlich ein Problem. Das wird noch viel deutlicher als in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“. Jedoch war ich auch beeindruckt, was Ford mit seinen achtzig Jahren noch zu leisten im Stande ist. Er hat tatsächlich weiterhin Indiana-Jones-Flair ausgestrahlt. Für mich war Mutt Williams einer der stärksten Aspekte des Vorgängers, weshalb ich es unglaublich schade fand, dass die Figur einfach so aus dem Film geschrieben wurde. Phoebe Waller-Bridge als Patentochter Helena Shaw war dafür ein spannender Neuzugang. Ich mochte die Dynamik zwischen ihr und Indy. Dennoch hätte man nicht alles auf Null drehen müssen. Am Ende hatte ich irgendwie die Hoffnung, die Zeitreise würde für etwas Persönliches eingesetzt. So wie der Gral in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ zur Rettung von Henry Jones Sr. Dazu kam es jedoch nicht. Das eigentliche Finale war fast schon übertrieben, jedoch immerhin keine Aliens bzw. interdimensionale Wesen, die sich auf und davon machen. Marions Auftritt am Ende war zumindest versöhnlich und ich bin mir sicher, dass der Hut in Zukunft nicht mehr von der Wäscheleine gepflückt werden wird. Schade, dass ihn Mutt nicht aufnehmen durfte.

Die Reise zum großen Abschluss hat mir insgesamt doch wirklich gut gefallen. Es gab etliche schöne Schauplätze und auch neue Ideen, die man zuvor noch nicht gesehen hat. Auch wenn „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ durchaus an moderne Sehgewohnheiten angepasst ist, so ist der Film nicht so offensichtlich hässlich, wie teils noch der Vorgänger. Insgesamt überwiegt bei mir momentan die positive Stimmung dem Film gegenüber, weshalb ich ihn folgendermaßen in meine Rangliste einordne:

  1. „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ (10/10 Punkte)
  2. „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (10/10 Punkte)
  3. „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (10/10 Punkte)
  4. „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ (8/10 Punkte)
  5. „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (7/10 Punkte)

Fazit

„Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ hat mich positiv überrascht, auch wenn ich um die Schwachpunkte des Films weiß. Die zweieinhalb Stunden sind wie im Flug vergangen und ich hatte durchweg Spaß mit dem Abenteuer. Der Zwergofant war sogar regelrecht begeistert. Ein paar grundsätzliche Entscheidungen hätte ich handlungstechnisch anders getroffen, aber der Film ist eben so, wie wir ihn bekommen haben und dafür fand ich ihn erstaunlich gelungen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: hatte keine Lust den Film mit anzuschauen; Zwergofant: 9/10 Punkte.)