Media Monday #202

Wow, Wulf hat uns tatsächlich erhört und die Fragen des Medienjournals bereits Sonntagnachmittag veröffentlicht. Für mich ergibt sich dadurch ein ganz neuer Workflow für den Media Monday – das finde ich fantastisch! Nachdem ich den Großteil der letzten Woche in Berlin auf der re:publica verbracht habe, und auch das Wochenende mit Recherche zum Hausbau (Gartenanlagen) und Muttertag (ausführliches Frühstück, Tierpark und Sommerrodeln) recht voll war, ist eine Filmsichtung wieder einmal ausgeblieben. Dennoch habe ich in meinen Erinnerungen gekramt und mir ein paar Antworten für euch einfallen lassen…

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  1. Bei strahlendem Sonnenschein könnte mich höchstens ein freier Abend mit guter Gesellschaft und einem interessanten Film dazu bewegen, mich ins Kino zu setzen, denn wenn sich schon einmal die Gelegenheit für Kino bietet, dann ist mir das Wetter herzlich egal.
  2. Al Pacino hat seine besten Tage wirklich hinter sich, wie seine Rollenwahl seit Mitte der 2000er Jahre beweist, denn mit diesen Filmen kann er an seine Klassiker der 70er bis 90er Jahre wahrlich nicht anknüpfen.
  3. Die Epoche der [beliebige Epoche einsetzen, die noch nicht unzählige Male durchgenudelt wurde] kommt mir ja entschieden zu selten in Filmen/Büchern vor, schließlich ist sie nur Historikern bekannt, denn in die Popkultur hat sie es ja anscheinend noch nicht so häufig geschafft…
  4. Die re:publica gefiele mir grundsätzlich richtig gut, jedoch habe ich die meisten BloggerInnen aus meiner Blogroll vermisst!
  5. Damit ein Kinder-Brett-Spiel mich so richtig begeistert, muss es auch bei der hundertsten Wiederholung noch motivieren – und zwar Eltern und Kinder.
  6. „Die Auserwählten im Labyrinth“ war für mich ein echter Pageturner, weil die Romanvorlage zu „The Maze Runner“ wunderbar nach dem „Lost“-Prinzip funktioniert: viele Geheimnisse und Mysterien, die es zu ergründen gibt.
  7. Warum gibt es eigentlich nicht viel mehr Blogs, die gleichzeitig die Themen Filme, Serien, Kinder, Hausbau und Joggen behandeln, schließlich ist das doch ein unschlagbares Erfolgsrezept! 😉

Mein Rückblick auf die re:publica 15

Die re:publica ist vorbei. Ich bin zurück aus Berlin. Der Hashtag #rp15 wird an Bedeutung verlieren. So langsam kriecht der Alltag wieder ins Leben zurück. Ganz langsam. Wie es war? Aufregend, anstrengend, nett, überraschend, voll, heiß, lustig, seltsam und vor allem interessant. So viele Informationen, die nun verarbeitet und aufbereitet werden wollen. Es war meine erste re:publica und ich war beruflich unterwegs. Das heißt erhöhte Aufmerksamkeit und ausführliche Protokolle. Und Sessions, viele Sessions. Alle auf ihre Art interessant, manchmal etwas selbstverliebt, meist aber sympathisch und informativ: auf jeden Fall eine Erfahrung.

Der erste Tag, 9 Uhr: So leer sollte der Hof nie mehr sein...

Der erste Tag, 9 Uhr: So leer sollte der Hof nie mehr sein…

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Media Monday #201

Der gute Wulf hat sich unsere, ähm, dezent geäußerten Wünsche zu Herzen genommen und den Media Monday bereits am Sonntag um 22 Uhr veröffentlicht. Auch wenn mir das gestern für eine direkte Teilnahme noch zu spät war, sage ich an dieser Stelle schon einmal danke! Warum habe ich es nicht geschafft? Ich befand mich noch mitten im größten Reisevorbereitungsstress, da ich heute Nachmittag nach Berlin geflogen bin und mich ab morgen beruflich auf der re:publica rumtreiben werde. Ach, ihr seid auch da? Dann zwitschert mich doch einfach an… 🙂

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  1. Den Preis für den schlechtesten deutschen Filmtitel oder Untertitel verleihe ich an „Hot Tub: Der Whirlpool… ist ’ne verdammte Zeitmaschine!“ – das ist als hätte man „Back to the Future“ im Deutschen „Car: Das Auto… ist ’ne verdammte Zeitmaschine!“ genannt.
  2. Für den Monat Mai habe ich mir fest vorgenommen wieder mehr Entspannung und Gelassenheit in mein Leben zu bringen – ein vermutlich völlig unmöglicher Plan. Leider.
  3. Spiele gibt es viele: Habe ich aber die Wahl zwischen Brett, Karten-, Rollen- oder Computerspiel ist meine Meinung völlig nebensächlich, da ohnehin garantiert „Schnappt Hubi!“ auf den Tisch kommt.
  4. Ein neuer Brief schreckt mich meistens schon im Vorfeld ab, denn darin befindet sich zurzeit garantiert eine viel zu hohe Handwerkerrechnung.
  5. Mein letzter Kinobesuch war „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ Anfang Januar– und liegt somit schon viel zu lange zurück.
  6. Idris Elba ist mir jahrelang nie so richtig aufgefallen, bis er mit seiner Rolle als Stringer Bell in „The Wire“, was auch sein internationaler Durchbruch war, endlich auf meinem Radar auftauchte – seitdem nehme ich ihn auch in kleineren Rollen, wie zum Beispiel Heimdall in „Thor: The Dark World“, wahr.
  7. Film-Rezensionen lese ich am liebsten hier und höre ich am liebsten dort.

Blogparade: Die 10 legendärsten Serienepisoden

Es ist Zeit für eine weitere Blogparade. Mir scheint als wolle Miss Booleana unserer Singenden Lehrerin die Blogparaden-Krone streitig machen, was allerdings auch nur eine unverschämte Vermutung meinerseits sein könnte. Gefragt ist dieses Mal unser kollektives bzw. doch eher ganz subjektives Seriengedächtnis: Miss Booleana möchte die 10 legendärsten Serienepisoden wissen. Puh, gar nicht so einfach!

Wenn ich an die legendärsten bzw. einprägsamsten Episoden denke, dann ist dies häufig das Finale einer Serie – eigentlich könnte man daraus eine ganz eigene Blogparade machen. Ich habe dennoch versucht einen guten Querschnitt zu finden, der auch andere imposante Episoden zu ihrem Recht kommen lässt. Spoiler für die genannten Serien sind – zumindest in den verlinkten Videos – zu erwarten!

Nach dem Klick erfahrt ihr also meine Wahl der 10 legendärsten Serienepisoden in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge samt kurzer Erklärung:

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Thor: The Dark Kingdom – OT: Thor: The Dark World (2013)

Aktualisierung: Ich habe „Thor: The Dark Kingdom“ am 20. April 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Ein langes Wochenende steht bevor! Der perfekte Zeitpunkt also meine erste Filmsichtung seit – lässt man den Franken-Tatort einmal außen vor – sage und schreibe vier Wochen anzugehen. Nachdem ich mit „Iron Man 3“ begonnen hatte, die zweite Phase des Marvel Cinematic Universe (MCU) nachzuholen, war es naheliegend mit „Thor: The Dark Kingdom“ damit nun auch weiterzumachen. Denn auch wenn ich „Avengers: Age of Ultron“ wohl nicht im Kino sehen werde, so möchte ich doch wenigstens theoretisch vorbereitet sein…

Thor: The Dark Kingdom (2013) | © Walt Disney

Thor: The Dark Kingdom (2013) | © Walt Disney

Den ersten Auftritt des nordischen Gottes bzw. dem was Marvel aus ihm gemacht hat, fand ich wirklich unterhaltsam: „Thor“ war mir nach „The Avengers“ und dem ursprünglichen „Iron Man“ sogar der liebste Film der ersten Phase des MCU. Auch der zweite Teil schickt sich an den Unterhaltungsfaktor hochzuhalten: Während ich den dritten Auftritt des Eisenmanns schon ein wenig ermüdend fand, präsentiert der TV-Regisseur Alan Taylor mit „Thor: The Dark World“ eine astreine Fantasygeschichte, die wohl auch ohne Marvel-Unterbau funktioniert hätte. Der besondere Charme liegt allerdings abermals in der Verknüpfung mit unserer nur allzu bekannten Welt, was jedoch nicht so ausführlich genutzt wird, wie noch im ersten Teil.

Inszenierung und Effekte sind abermals auf extrem hohem Niveau, die Geschichte dagegen ist austauschbar und lebt alleine durch ihre Charaktere sowie pompöse Schauplätze und Actionszenen. Über den weiteren Auftritt Lokis habe ich mich sehr gefreut und auch die restlichen Bezüge zum Klassentreffen der Superhelden sind angenehm unaufdringlich in den Film eingeflochten. Weiterhin toll fand ich es Zachary Levi (Chuck aus der gleichnamigen TV-Serie) sowie Idris Elba, den ich erst kürzlich in „The Wire“ absolut großartig fand, zu identifizieren – auch wenn dies unter Maske und Make-up gar nicht so einfach war.

Fazit

Letztendlich bietet auch „Thor: The Dark Kingdom“ typische Marvel-Unterhaltung ohne viel Tiefgang, dafür mit zerstörerischer Action und der richtigen Dosis Humor. Einfach unterhaltsam anzusehen, wenngleich ich mich inzwischen frage, wie diese Erfolgsformel noch das weitere Dutzend angekündigter MCU-Filme tragen soll. Irgendwann läuft sich doch auch dieses Rezept tot: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (328)

Auch wenn ich im letzten Eintrag noch Hoffnung äußerste, habe ich am Wochenende doch keinen Lauf mehr geschafft. Am Samstag war ich den ganzen Tag in der Hochschule und den Sonntag haben wir – keine Überraschung an dieser Stelle – auf der Baustelle verbracht. Somit habe ich mich heute aufgerafft und war bei optimalen 13 °C und leichtem Sonnenschein laufen.

Distance: 8.58 km
Duration: 00:48:18
Avg Speed: 10.66 km/h
Avg Pace: 5:37 min/km
Energy: 685 kcal

Es ging an der Baustelle vorbei (wir haben jetzt auch im Dachboden Fenster!) und über die Felder zurück. Wirklich nett und es ging auch flott voran. Anfangs dachte ich ja noch, ich hätte zu wenig an, doch nach den ersten zwei Kilometern war mir angenehm war. So muss das sein! Dieses Mal hoffe ich tatsächlich, dass ich am Wochenende noch einen Lauf unterbringen kann, denn die kommende Woche verbringe ich in in Berlin auf der re:publica und werde keine Zeit zum Laufen haben.

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 18: Zucker und Fett mit Frühstückscerealien in alter Rezeptur

Game of Thrones – Season 4

Während die gesamte Blogosphäre zurzeit mit Besprechungen, Spekulationen und Theorien zur fünften Staffel explodiert, habe ich es endlich geschafft „Game of Thrones – Season 4“ nachzuholen. Auch diese Staffel bot wieder ein tolles Erlebnis, wenngleich mir der Ausflug nach Westeros mit 10 Episoden viel zu kurz vorgekommen ist. Ich kann mir nur annähernd das Glücksgefühl vorstellen, das Serien-Neulinge in ein paar Jahren haben werden, wenn sie alle sieben Staffeln am Stück schauen können…

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Der vierte Band der „A Song of Ice and Fire“-Saga war für mich das bisher schwächste Buch der Reihe – wenn auch weit davon entfernt wirklich schlecht zu sein. Umso gespannter war ich also, wie die Autoren der TV-Serie mit der teils überfrachteten Handlung der Vorlage umgegangen sind. Hinzu kommt, dass sich ein Großteil der Staffel ohnehin auf die Handlung von „A Storm of Swords“ konzentriert, da dieser Band in der dritten Staffel nur bis ca. zur Hälfte verarbeitet wurde. Viel Handlung also für kurze 10 Episoden. Einmal mehr zeigt sich hier, dass die Entfernung von der Vorlage bzw. eine Umstrukturierung durchaus im Sinne einer gelungenen Adaption für ein neues Medium ist.

Freunde der Vorlage müssen dennoch keine Sorge haben: Auch die vierte Staffel atmet den Geist der Bücher und bietet einzelne Schlüsselszenen, die 1:1 den Romanen George R. R. Martins entnommen wurden. Auch wenn die Staffel kein zweites Red Wedding zu bieten hat, so verteilt sie vereinzelte Gewaltspitzen und Schockmomente doch wunderbar über ihre gesamte Laufzeit. Zwar kannte ich den Verlauf bereits durch die Vorlage, doch hat mich so manch unerwarteter Todesfall emotional doch stark gepackt. Speziell der Kampf zwischen The Mountain That Rides und der The Red Viper of Dorne muss für unvorbereitete Zuschauer extrem schockierend gewirkt haben.

Wie bereits die Episode „Blackwater“ in der zweiten Staffel, konzentriert sich auch die ebenfalls von Neil Marshall inszenierte Episode „The Watchers on the Wall“ einzig und allein auf die Schlacht um einen Schauplatz – in diesem Fall Castle Black. Marshall sprengt hier abermals die Grenzen des TV-Formats und liefert epische Schlachten, wie man sie sonst nur von der großen Leinwand kennt. Dennoch gehört auch diese Stunde grandioser TV-Unterhaltung für mich eher zu den schwächeren Episoden, da „Game of Thrones“ doch stark von den oft verzweigten Handlungssträngen lebt und ich genau diese Vielfalt liebe. Kein Wunder also, dass das sehr emotionale Finale somit zu meinen persönlichen Höhepunkten dieser Staffel zählt.

Wenn ich einen Kritikpunkt habe, dann dass die 10 Episoden so unglaublich schnell vergangen sind. Ich hätte liebend gern mehr Zeit in Westeros verbracht und möchte nun eigentlich nicht noch ein Jahr warten. Leider bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Müsste ich diese Staffel qualitativ einordnen, so sehe ich sie auf einem Level mit der dritten Staffel – überhaupt hält die Serie ihr Niveau nahezu perfekt. Zudem bin ich mir sicher, dass die Kenntnis der Vorlage und dieser Welt zum Verständnis beiträgt und das Serienerlebnis deutlich aufwertet. Fantastische Unterhaltung – auch im weit fortgeschrittenen vierten Jahr: 10/10 (9.5) Punkte.

Media Monday #200

Nach einem extrem kurzen und arbeitsintensiven Wochenende, an dem ich es weder geschafft habe einen Film zu sehen noch eine Runde zu laufen, steht der Montag viel zu schnell wieder vor der Tür. Und er steht natürlich ganz im Zeichen eines Jubiläums: Lieber Wulf, ich gratuliere von Herzen zum 200. Media Monday – lass dir an dieser Stelle gedankt sein für die unzähligen kreativen Fragen und Lückentexte! In diesem Sinne: Viel Spaß mit meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals…

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  1. Ungeachtet seiner anderen Rollen wird Taylor Kitsch für mich immer Tim Riggins sein, denn in „Friday Night Lights“ hat er – im Gegensatz zu seinen Kinofilmen – tatsächlich gezeigt was er kann. Ich hoffe sehr dieser positive Eindruck setzt sich in in der zweiten Staffel von „True Detective“ fort…
  2. Von etlichen aufstrebenden Filmbloggern hat man leider schon längere Zeit nichts mehr gehört und das, obwohl sie anfangs recht regelmäßig schöne Inhalte veröffentlicht haben. Schade!
  3. Es herrscht ja ein regelrechtes Überangebot an Filmen und Serien, weshalb ich mich bisher nie dazu durchringen konnte einen Streaming-Dienst zu abonnieren, weil damit das Angebot noch mehr explodieren würde – ich kann mich ja jetzt schon kaum auf einen Film bzw. eine Serie aus meiner Sammlung festlegen…
  4. Am besten am Media Monday gefällt mir der Community-Effekt, sprich dass ein reger Austausch zwischen den Teilnehmern herrscht – selbst wenn es sonst nur wenig Interaktion zwischen den einzelnen Blogs geben sollte.
  5. Wohingegen beim Media Monday der Erscheinungstermin (die Fragen bereits Sonntagabend zu veröffentlichen fände ich fantastisch) dringend eine Frischzellenkur vertragen könnte.
  6. Dia Antworten von den ersten Teilnehmern lese ich meist zuerst, weil ich meine abonnierten Feeds meist chronologisch durchgehe.
  7. Was ich den anderen TeilnehmerInnen (oder dem Wulf) schon immer einmal sagen wollte: Danke für die Fragen und dein Durchhaltevermögen, lieber Wulf, und danke für eure Antworten und Kommentare, liebe Teilnehmer!

Ich nutze die Gelegenheit und weise ganz dreist noch einmal auf mein „VRIZZMO Virtual Reality Headset“-Gewinnspiel hin. Mitmachen lohnt sich – speziell für aktive Leser und Kommentarschreiber! 🙂

5 Bücher für 2015

Wie bereits vor ziemlich genau einem Jahr, gilt es jetzt auch wieder das aktuelle Lesejahr zu planen. Natürlich in Form eines Stöckchens, das mir von Miss Booleana zugeworfen wurde. Im Folgenden findet ihr also die fünf Bücher, die ich 2015 noch unbedingt lesen möchte. Wie gut das klappt, sieht man ja im Eintrag vom letzten Jahr – immerhin zwei von fünf Büchern habe ich gelesen; es sind allerdings auch noch etliche unvorbereitete Bücher dazugekommen. Hier also meine 5 Bücher für 2015:

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The Mindy Project – Season 1

Nachdem ich in den letzten Wochen mit „The Wire“ eher schwere, wenn auch sehr unterhaltsame Serienkost verfolgt habe, wollte ich als Ausgleich wieder ein wenig Comedy ins Programm aufnehmen. Auf „The Mindy Project – Season 1“ wurde ich durch eine Empfehlung von Annemarie vom „Fortsetung folgt“-Podcast aufmerksam – und bei einem Preis von nur fünf Pfund für erste Staffel gab es nicht mehr viel zu überlegen…

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Eigentlich mag ich Serien nicht, die in einem medizinischen Setting spielen: zu viel Tod, Krankheit und oft aufgesetzt wirkende Dramatik. In „The Mindy Project“ spielt die titelgebende Hauptfigur jedoch eine Gynäkologin – und somit steht, wenn überhaupt, nur das beginnende Leben im Mittelpunkt. Ohnehin nimmt der rein medizinische Teil nur einen sehr geringen Bruchteil ein und man begleitet Mindy eher bei ihren alltäglichen Abenteuern auf der Suche nach der großen Liebe. Ja, „The Mindy Project“ ist eine RomCom im besten Sinne: albern, selbstreferentiell und mit viel Selbstironie erzählt. Wer das mag, der kann viel Freude mit der Show haben!

Im Zentrum steht natürlich Mindy Lahiri. Gespielt wird sie von der unter anderem aus „The Office“ bekannten Schauspielerin und Autorin Mindy Kaling, welche auch der kreative Kopf hinter der Serie ist. Ähnlich wie Lena Dunham mit ihrer Serie „Girls“ stemmt Kaling einen Großteil der Serie in Personalunion, wobei sie ihren fiktiven Charakter auch herrlich selbstironisch inszeniert. Die Serie nimmt sich absolut nicht ernst, was auch einen Großteil des Charmes ausmacht.

Muss man „The Mindy Project“ als Serienfan unbedingt gesehen haben? Vermutlich nicht. Wenn man aber gerade auf der Suche nach einer netten Sitcom für Zwischendurch ist, dann kann man durchaus viel Spaß mit Mindy und ihrem verrückten Team haben. Gaststars wie Seth Rogen, Ellie Kemper oder Ed Helms sorgen zudem für zusätzliches Vergnügen. Einfach sympathisch: 8/10 (7.5) Punkte.