Media Monday #239

Nachdem ich den gestrigen Samstag größtenteils mit kleineren Arbeiten im Haus und diversen Brettspielen vertrödelt habe, waren wir am heutigen Sonntag gleich morgens in einem Indoor-Spielplatz und haben uns völlig verausgabt. Herrlich! Danach habe ich mich noch aufgerafft und war laufen – nun sind die Kinder völlig K.O. im Bett und ich widme mich den Fragen des Medienjournals. Wie war euer Wochenende?

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  1. Wäre doch mal angenehm, wenn häufiger richtig frische Ideen in Filme verwandelt würden, so wie etwa zuletzt mit „No Turning Back“ bzw. „Locke“ – auch wenn die Sichtung teils doch eher anstrengend war.
  2. Selbst einmal ins Filmgeschäft einzusteigen hat mich ja früher mal gereizt, mittlerweile allerdings hat sich dieser Wunsch wieder relativiert, da sich die Arbeit in der Branche nicht wirklich gut mit Familie vereinbaren lässt.
  3. Rückblickend hätte ich ja gerne die Lebenszeit, die ich für unnötige Zweifel, Sorgen und Ängste vergeudet habe, zurück, denn meist konnte ich an den konkreten Situationen ohnehin nichts ändern.
  4. Matthew Perry spielt gefühlt immer dieselben Rollen, schließlich ist sein Chandler Bing eine ikonische Sitcom-Figur, doch leider konnte er diesen Erfolg bisher nicht wiederholen.
  5. Eines der Bücher, die ich in nächster Zeit unbedingt lesen möchte ist „Der Marsianer“ von Andy Weir.
  6. Das Überangebot an Serien einmal vernachlässigend, freue ich mich ja derzeit am meisten auf meine Sichtung von Aaron Sorkins „The Newsroom“.
  7. Zuletzt habe ich die Amazon-Serie „Betas“ gesehen und das war ein kurzes Vergnügen, weil Amazon die Serie rund um ein junges Startup in San Francisco bereits nach der ersten Staffel abgesetzt hat.

Run, Fatboy, Run (347)

Regelmäßig laufen zu gehen klappt irgendwie noch nicht so richtig. Seit dem letzten Lauf sind schon wieder zweieinhalb Wochen vergangen. Eigentlich kein guter Start ins neue Jahr, doch komme ich momentan einfach zu spät nach Hause und das Wetter macht es einem mit Schnee und teils -10 °C und weniger auch nicht leicht. Somit versuche ich mich wenigstens am Wochenende aufzuraffen – selbst wenn ich bereits einen halben Tag in einem Indoor-Spielplatz verbracht habe und eigentlich nur noch das Sofa gebraucht hätte… 😉

Distance: 6.85 km
Duration: 00:41:52
Elevation: 56 m
Avg Pace: 6:06 min/km
Avg Speed: 9.80 km/h
Heart Rate: 178 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 587 kcal

Zumindest war ich dieses Mal wieder ein klein wenig schneller unterwegs, wenn auch weit entfernt von einer wirklich guten Zeit. Bei der Strecke hatte ich heute nicht viel Auswahl, da alle Feldwege komplett beschneit waren und ich immer noch keine wasserdichten Schuhe besitze. Somit bin ich recht langweilig an der Straße zum nächsten Ort gelaufen und wieder zurück. Doch egal. Hauptsache laufen gewesen.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 24: Reviews, Herbst und keine Soundprobleme!

No Turning Back – OT: Locke (2013)

Die Qual der Filmwahl hat mich heute zu „No Turning Back“ geführt, von dem ich schon einiges – von Berichten in diversen Podcasts bis zu einem Artikel in der Empire – gehört hatte. Die Prämisse des Films schien mir ausreichend interessant und die Art der Inszenierung zudem sehr spannend zu sein. Im besten Falle ein packendes Drama, im schlechtesten ein anstrengendes Filmexperiment. Was hat Steven Knights ungewöhnlicher Roadmovie letztendlich zu bieten?

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Der im Original titelgebende Ivan Locke verlässt abends die Baustelle, deren Leiter er ist, steigt ins Auto und fährt für die kommenden 80 Minuten einem konkreten Ziel entgegen. Dies ist die gesamte Handlung dieses Kammerspiels auf Rädern. Unterdessen managt er private und berufliche Krisen, die seine gesamte Existenz und sein Wertesystem infrage stellen. Ein aus einem Moment der Schwäche geborener Fehler ist nicht ohne Konsequenzen geblieben und Locke ist entschlossen das Richtige zu tun – wohl auch, weil der Schatten seiner eigenen Vergangenheit drohend über ihm hängt. Eine ausweglose Situation, für die der Film letztendlich keine Lösung bereithält.

Trotz des eingeschränkten Settings wird der Film nicht langweilig, was wohl größtenteils an Tom Harys eindringlichem Spiel liegt. Man kann einfach mit ihm mitfühlen. Er versucht das Richtige zu tun und seinen Mann zu stehen, weiß jedoch gleichzeitig, dass er den Fehler nicht wieder gut machen kann. Eine ausweglose Situation, die durch die nächtliche Fahrt noch unterstützt wird: Locke ist ein getriebener, der im Rausch der Ereignisse selbst nicht vom Fleck kommt, egal wie vehement er kämpft. Er ist gefangen und kann sich nur treiben lassen. Dabei versucht Knight kein falsches Mitleid für seine Figur aufzubauen, sondern lässt ihn ungeschönt zum Spielball der Ereignisse werden, die er selbst losgetreten hat. Kontrollverlust und das Festhalten an Prinzipien sind die großen Themen des Films.

Ich hatte mich teils gefragt, ob „Locke“ als Hörspiel nicht (noch) intensiver gewesen wäre, denn obwohl der Film nur 80 Minuten Laufzeit hat und er visuell nett umgesetzt ist, wirkte die nächtliche Fahrt auf mich als Zuschauer beinahe ebenso ermüdend, wie für den Protagonisten. Letztendlich ist es tatsächlich ein etwas anstrengendes Filmexperiment, das glücklicherweise auch packendes Drama zu bieten hat. Aufgrund des bewusst eingeschränkten Settings hat mich der Film teils an „Buried“ erinnert, auch wenn es inhaltlich sonst keine Parallelen gibt. Anstrengend, packend und ein Tom Hardy in Bestform: 7/10 Punkte.

Betas – Season 1

Als ich mich vor gut zwei Monaten das erste Mal in die Welt des Streamings vorgewagt hatte, war ich natürlich sogleich auf der Suche nach sehenswerten Serien. Speziell die Eigenproduktionen von – in diesem Fall – Amazon haben mich gereizt und auch thematisch schien mir „Betas – Season 1“ ein lohnenswerter Einstieg zu sein. Als ich mit der Serie begonnen hatte, wusste ich allerdings noch nicht, dass nach einer Staffel mit nur 11 Episoden auch schon wieder Schluss sein sollte. Ob dies ein Verlust für die Serienwelt ist, lest ihr in der folgenden Besprechung…

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Man merkt sogleich, dass Amazon mit der Serie etwas erreichen wollte. Der Ausflug in die Startup-Szene San Franciscos ist hip inszeniert, man bekommt kontextrelevante Buzzwords in nahezu jedem Dialog um die Ohren gehauen und die Charaktere scheinen jedes Nerd-Klischee zu erfüllen, nur um diesen gleichzeitig zu widersprechen. Als jemand, der sich auch beruflich mit IT, Tech und Startups auseinandersetzt, habe ich mich sogleich zu Hause gefühlt, auch wenn der Einsatz von Buzzwords und so manchen hippen sprachlichen Ausdrücken teils ein wenig aufgesetzt wirkt. Dadurch ist es mir teils schwer gefallen, wirklich an die Charaktere heranzukommen. Erst in den letzten Episoden haben sich einzelne Handlungsstränge herausgearbeitet – und dann war die Serie auch schon wieder vorbei.

Ich fand es erfrischend eine Serie zu sehen, die sich nicht in erster Linie um Beziehungen dreht, sondern ein bisher noch ziemlich unbeleuchtet gebliebenes berufliches Umfeld als Arbeitsplatz-Comedy porträtiert. Die Darsteller sind allesamt absolut passend gewählt und mit Ed Begley Jr. gibt sogar ein immer wieder gerne gesehener Altstar sein Stelldichein. Ebenso gut wie das Ensemble hat mir die musikalische Untermalung gefallen, die sich angenehm vom Popgedüdel bekannterer Serien abhebt. Eine sympathisch Serie, wenn auch mit Ecken und Kanten.

Letztendlich hätte „Betas“ noch mindestens eine zweite Staffel Zeit gebraucht, um sich wirklich zu entwickeln. Gerade das Finale öffnet neue dramaturgische Wege, funktioniert jedoch auch einigermaßen gut als Abschluss. Oft noch ein wenig holprig in Ton und Handlung, machen die 11 Episoden auf jeden Fall viel Spaß und lassen mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf meine erste Amazon-Eigenproduktion zurückblicken: 8/10 (7.5) Punkte.

Media Monday #238

Ein vollgestopftes Wochenende geht zu Ende: Freitagabend waren wir spontan mit den Kindern schwimmen, was einfach nur toll war. Nachts im warmen Außenbecken die Schneeflocken verdampfen zu sehen hat etwas. Den Samstag haben wir im Möbelhaus und mit dem Aufbauen der gekauften Möbel verbracht. Am Sonntag kamen die Großeltern zu Besuch und wir unternahmen einen schönen Winterspaziergang. Abends dann noch die restlichen Möbel aufgebaut und natürlich die Fragen des Medienjournals beantwortet – und schon war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Wie habt ihr euer Wochenende verbracht?

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  1. Der wohl ungewöhnlichste Film der letzten Jahre ist vermutlich einer, den ich noch nicht gesehen habe – ansonsten würde ich hier aufgrund seiner Entstehungsgeschichte und der unerwartet unaufgeregten Handlung am ehesten „Boyhood“ nennen.
  2. Filmpreise im Allgemeinen und der Oscar im Besonderen beherrschen in ihrer heißen Phase den Großteil der filmischen Blogosphäre.
  3. Mein Durchhaltevermögen was das Bloggen angeht hätte ja jeden Preis der Welt verdient, schließlich schreibe ich mir hier schon seit ziemlich genau 10 Jahren die Finger wund.
  4. Das letzte Mal richtig laut lachen musste ich bei der finalen Staffel von „How I Met Your Mother“ – und das obwohl ich gleichzeitig auch ein paar Tränen verdrücken musste.
  5. Lineares Fernsehen hatte für mich schnell seinen Reiz verloren, denn dank DVD/Blu-ray und Streaming bin ich glücklicherweise nicht mehr auf ein vorgegebenes Programm angewiesen.
  6. Als RegisseurIn hat mich Kathryn Bigelow (z.B. „Strange Days“, „The Hurt Locker“ oder „Zero Dark Thirty“) schon mehrfach beeindruckt.
  7. Zuletzt habe ich David Finchers „Gone Girl“ gesehen und das war ein wirklich ungewöhnlicher Thriller, weil es weniger um das Wie? ging, als um die Beziehungen der Charaktere untereinander und das Bild, das sie damit in der Öffentlichkeit vermitteln.

Gone Girl (2014)

Nachdem wir gestern Abend spontan mit den Kindern schwimmen gegangen sind, war es danach zu spät für einen Film. Heute bestanden die Tagesaktivitäten aus dem Kaufen und Aufbauen neuer Möbel – und irgendwann hatte ich genug davon, so dass der Sichtung von „Gone Girl“ nichts im Wege stand. Schon lange befand sich der jüngste Film von David Fincher auf meiner Liste. Ob er meine hohen Erwartungen erfüllen konnte, lest ihr in der folgenden Besprechung. Spoiler sind zu erwarten.

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„Gone Girl“ hat meine Erwartungen nicht getroffen. Ich hatte mir einen Film erwartet, der einen beständig zweifeln lassen würde, ob der von Ben Affleck gespielte Ehemann nun seine Frau ermordet hat oder nicht. Die Frage nach der Schuld stellt sich nicht wirklich, denn noch bevor David Fincher nach ca. einer Stunde die erste große Enthüllung macht, scheint die Geschichte ziemlich eindeutig. Der Kniff des unzuverlässigen Erzählers (hier durch ein Tagebuch in die Handlung eingewoben) ist recht offensichtlich und eher dazu gedacht, die Charaktere in der Filmwelt in die Irre zu führen, als uns Zuschauer vor dem Bildschirm. Dies sorgt für eine ganz besondere Art der Spannung: Sie wird doch nicht wirklich…

Es ist als wolle Fincher sagen: Mir geht es nicht darum euch an der Nase herumzuführen, schaut euch die Beziehung an – darin liegt der wahre Horror! Und Recht hat er. Es gibt in dem Film keinen fehlerlosen Charakter. Jeder spielt nach seiner Agenda – und durch die von Rosamunde Pike großartig verkörperte psychopathisch veranlagte Ehefrau wird die dunkle Seite der Emotionen, die in jeder Beziehung zu finden sind, beinahe schon satirisch böse auf die Spitze getrieben.

Durch David Finchers abermals perfekte Inszenierung wirkt die dargestellte Welt – und speziell jede Beziehung darin – kalt, fremd und mechanisch. Emotionen sind kalkuliert und der äußere Schein ist wichtiger, als die Innenwelt. Eine perfekte Oberfläche für das perfekte Verbrechen? Obwohl ich als Zuschauer um die Verfehlungen der einzelnen Charaktere wusste, habe ich mit ihnen mitgefiebert. An das Gute in ihnen geglaubt – und bin selbst so mancher Lüge aufgesessen. Gegen Ende gibt es dann doch noch einmal eine schockierende Wendung, die in ihrer Konsequenz so perfide ist, dass man eigentlich nur hysterisch darüber lachen kann. In ihr offenbart sich auch die Schwäche unserer Hauptfigur, was den Kreis zum Anfang schließt. Der Schein des trauten Heims bleibt gewahrt.

Vielleicht sollte ich dankbar sein, dass meine Frau bei der Sichtung eingeschlafen ist, denn „Gone Girl“ zeichnet ein extrem düsteres Bild der Ehe. Dabei legt der Film öfter einmal den Finger in die Wunde, verlässt die rationale Ebene jedoch sogleich und gipfelt in einer Art satirischem Thriller, der mir wohl noch länger im Gedächtnis bleiben wird. Interessant auch die Frage, wie der Film wohl in einer anderen Schnittfassung funktioniert hätte, in der Ehemann Nick zusammen mit dem Zuschauer bis zum Ende ahnungslos geblieben wäre und man Amys Perspektive erst zum Schluss gesehen hätte. Ein in jeder Hinsicht empfehlenswerter Film: 9/10 Punkte.

How I Met Your Mother – Season 9

Als ich Ende 2005 diese Sitcom entdeckte, war es sofort um mich geschehen – es war Liebe auf den ersten Blick und über die kommenden Staffeln sollte sich die Zuneigung festigen. In den letzten Jahren konnte die Serie jedoch nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen, so dass ich das Finale „How I Met Your Mother – Season 9“ auch erst jetzt (ungefähr 2 Jahre nach der ursprünglichen Ausstrahlung) gesehen habe. Auch wenn ich bereits um den Inhalt des Endes wusste, hatte ich viel Spaß mit dieser letzten Staffel. Spoiler sind zu erwarten.

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Die Änderung des Erzählkonzepts hat tatsächlich wieder frischen Wind in die Serie gebracht: Die finalen 24 Episoden beleuchten ein einziges Wochenende, nämlich die Hochzeit von Robin und Barney. Dadurch wird einzelnen Situationen und Charakteren viel mehr Platz eingeräumt als in der bisherigen Struktur – und doch ist man nicht auf einen Schauplatz beschränkt, da es etliche Flashbacks und Flashforwards gibt. Diese lassen uns einen Blick in die Zukunft von Ted und der titelgebenden Mutter werfen und ermöglichen etliche Referenzen auf längst vergangene Staffeln. Dabei gehen die Autoren sehr selbstironisch damit um, so viel Zeit auf ein einzelnes Wochenende zu verwenden. Auch wenn das viele anders sehen werden, so funktioniert dieser Ansatz für mich perfekt und bildet einen gelungenen Rahmen für das große Finale.

Die letzte Episode samt Wendung wurde von den meisten Fans sehr negativ aufgenommen. Ich hatte mich leider schon im Vorfeld gespoilert, so dass der Schock während der Sichtung ausblieb. Vermutlich wäre ich auch nicht geschockt gewesen, denn Anzeichen für dieses Finale – die Mutter stirbt, Ted kommt doch noch mit Robin zusammen – wurden bereits einige Episoden zuvor angedeutet. Es schwang oft eine bittersüße Melancholie mit, die auch durch das nachgeschobene alternative Ende nicht aufgehoben werden kann, weshalb dieses für mich auch nicht funktioniert. Zudem muss man bedenken, dass die Serie auch zuvor schon ernstere Töne angeschlagen hatte, z.B. in der fantastischen Episode „Bad News“, in der Marshalls Vater sehr überraschend verstirbt. Es ist ein Finale, das auf jeden Fall Wirkung zeigt und mir auch in Erinnerung bleiben wird, ähnlich dem Serienende von „Roseanne“, das damals auch mit einer unerwartet tragischen Wendung aufzuwarten wusste. Zudem war dies wirklich einmal ein Ende, das von Anfang an exakt so von den Autoren geplant war, wie man an den Originalaufnahmen von Teds Kindern sieht – ja, ich schaue dich an, „Lost“!

Noch stärker als die Nachricht des Todes der Mutter, hat mich der Schnelldurchlauf durch die Stationen des Lebens der nur allzu bekannten Charaktere mitgenommen. Sie leben sich auseinander, die Familie wird immer wichtiger und über die Zeit lieb gewonnene Schauplätze werden verlassen. Ich mag dieses Gefühl der Melancholie, die wohl jeder nachvollziehen kann, der selbst in dem gezeigten Lebensabschnitt steckt oder diesen sogar schon hinter sich hat. Wie wohl kaum bei einer zweiten Serie hat sich mein Leben mit den Charakteren entwickelt: 2005 war ich selbst noch 25 Jahre alt, unverheiratet und ohne Kinder. Ted, Robin, Lilly, Marshall und Barney sind über den Lauf der Serie 10 Jahre älter geworden und haben neue Lebensabschnitte erreicht – und ich mit ihnen. Das macht die Serie für mich zu einem besonderen Erlebnis.

Da ich für die fünfte und sechste Staffel keine Punktwertungen aufgeschrieben habe, lasse ich an dieser Stelle die Rangliste der neun Staffeln bleiben. Es finden sich jedoch Besprechungen zu den ersten vier Staffeln hier im Blog (der Vollständigkeit halber: Staffel 7 bewertete ich mit 7.8 und Staffel 8 mit 7.3 Punkten)  – und ich bin mir sicher, die Serie irgendwann noch einmal komplett zu sehen. Für mich ist sie tatsächlich der legitime Nachfolger zu „Friends“ und es wird vermutlich dauern, bis es eine weitere Twentysomething-Sitcom schafft solch einen wunderbar harmonierenden Cast zusammenzutrommeln und über weite Strecken solch lustige und sympathische Geschichten zu erzählen. Diese letzte Staffel ist nicht ohne Fehler, doch weit besser als die meisten Kritiken vermuten lassen. Für mich ein absolut passendes Ende für diese großartige Serie: 8/10 (8.4) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Liebster Award #12: MWJ 2nd Blog

Der erste „Liebster Award“ im neuen Jahr: Der gute mwj hat mich nominiert und möchte von mir so allerlei Dinge wissen. Da dieser Award die Blogosphäre inzwischen schon mehrfach durchzogen hat, spare ich mir an dieser Stelle die Erklärung und widme mich sogleich den spannenden Fragen. Viel Spaß beim Lesen! 🙂

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Nun also viel Vergnügen mit meinen Antworten auf die Fragen von mwj, dem Autor von „MWJ 2nd Blog“, im Rahmen des Liebster Award #12:

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Blogparade: 10 x Ich – Filme aus meinem Geburtsjahr

Bereits die zweite Blogparade in dem noch sehr jungen Jahr 2016: Dieses Mal möchte die reizende Friedl von Grimm zehn Filme von uns wissen, die in unserem Geburtsjahr das Licht der Welt erblickt haben. Das bedeutet also auch, dass wir mit der Teilnahme unser Alter offenbaren müssen. Sehr geschickt Frau von Grimm, sehr geschickt! 😉

Hier nun also 10 Filme aus meinem Geburtsjahr 1980 (ich habe nur Filme gewählt, die irgendeine Bedeutung für mich haben bzw. hatten – also nicht wundern, wenn in der folgenden Liste mir noch unbekannte Klassiker wie „Raging Bull“ nicht auftauchen) in alphabetischer und nicht wertender Reihenfolge:

  1. „Blues Brothers“ (John Landis)
  2. „Buddy hat den Lukas“ (Michele Lupo)
  3. „Das ausgekochte Schlitzohr ist wieder auf Achse“ (Hal Needham)
  4. „Der Elefantenmensch“ (David Lynch)
  5. „Der gezähmte Widerspenstige“ (Franco Castellano & Giuseppe Moccia)
  6. „Die Götter müssen verrückt sein“ (Jamie Uys)
  7. „La Boum: Die Fete“ (Claude Pinoteau)
  8. „Shining“ (Stanley Kubrick)
  9. „Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück“ (Irvin Kershner)
  10. „The Fog: Nebel des Grauens“ (John Carpenter)

Nun seid ihr dran:

  • Liste zehn Filme aus deinem Geburtsjahr auf.
  • Erstelle einen Beitrag in deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.

Die letzten 10 Blogparaden:

Media Monday #237

Auch der längste Urlaub geht einmal zu Ende – nach knapp drei Wochen beginnt auch für mich morgen wieder der Alltag. Es waren ereignisreiche Tage mit vielen Feiern (zusätzlich zu Weihnachten und Silvester noch drei Geburtstage), etlichen Arbeiten im Haus, Brettspielen, Filmen und viel zu viel zu essen. Erholt fühle ich mich nur bedingt, doch tatsächlich hat unserer Familie die ruhige Zeit im neuen Haus einfach nur gut getan. Somit beende ich den Urlaub mit den Fragen des Medienjournals und wünsche euch einen famosen Start in die neue Woche!

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  1. Für einen entspannten Filmeabend brauche ich meine Frau, mein Sofa, etwas zu knabbern und einen schönen Film – wie es z.B. der Filmabend mit „Can a Song Save Your Life?“ letzten Donnerstag war.
  2. 2016 fing gar nicht mal so stark an, mittlerweile jedoch bin ich zuversichtlich, dass es ein tolles Jahr wird.
  3. Die wohl coolste Gastrolle in einer Serie hatte Bryan Cranston in „How I Met Your Mother“ und davor in „The King of Queens“ – zumindest wenn man ihn nun als Walter White kennt.
  4. „Galaxy Quest“ nimmt das Genre Space Opera so gepflegt aufs Korn, dass man die Liebe der Macher für das Genre in jeder Szene spürt.
  5. Es war längst überfällig, dass unser Zwergofant die Windel verbannt – und genau das hat er in den letzten zwei Wochen erfolgreich geschafft. Juhu! 🙂
  6. Das ca. 80-seitige Büchlein meiner Großtante, in dem sie ihre Erlebnisse der Kriegs- und Nachkriegszeit festgehalten hat, konnte ich kaum noch aus der Hand legen, denn es ist unfassbar was sie und ihre Familie damals durchmachen mussten – und dennoch finden sich auch immer wieder wundersam schöne Momente in den Erinnerungen. Selten habe ich so etwas Berührendes und Beeindruckendes gelesen.
  7. Zuletzt habe ich die vierte Staffel von „The Walking Dead“ gesehen und das war oft nervenzerfetzende Unterhaltung, weil die Autoren kein Mitleid mit ihren Figuren zeigen.