Media Monday #658 – Reunited Apart, Viertageswoche und Spotttölpel

Da ist es schon wieder entfleucht, das Wochenende. Kaum aus dem Freitag rausgestolpert, versucht der Montag schon wieder, uns in seinen Bann zu ziehen. Erlebt habe ich nichts Aufregendes: Ein wenig Haushalt, hier und da Schulgedöns, lange Abendende vor dem Fernseher und zwei Läufe im Regen. Ist aber vielleicht auch ganz normal so, denn die Tage unter der Woche sind stets lang und viel zu voll. Ganz akut wartet in den nächsten Tagen noch der Geburtstag von Frau bullion samt Feierlichkeiten. Es bleibt also spannend. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch damit einen entspannten Wochenstart! 🙂

Media Monday #658

  1. Ich habe nicht oft Gelegenheit Filme ohne Kinder zu schauen, doch am Freitag war es wieder einmal soweit und es stand „She Said“ auf dem Programm. Wirklich sehenswert!
  2. Josh Gads wunderbares Format „Reunited Apart“ hat es nicht verdient, dass es im YouTube-Strudel untergeht. Wer die virtuelle Reunion des „Der Herr der Ringe“-Casts (und vieler anderer Filme) sehen möchte, der sollte auf jeden Fall einmal reinschauen (siehe auch unten).
  3. Schön zu sehen, wie dieser Tage die Menschen für Demokratie und gegen Faschismus auf die Straße gehen.
  4. Die Viertageswoche würde sich gut machen in einer modernen Arbeitswelt.
  5. Ich würde mich nicht wundern wenn „The Crown“ nach der finalen Staffel als eine der erfolgreichsten Netflix-Serien in die Geschichte eingeht.
  6. Laufen ist eine tolle Idee, denn laufen fördert die mentale und physische Gesundheit, was ich diese Woche über 46 km wieder gemerkt habe.
  7. Zuletzt habe ich mit der Familie „Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1“ gesehen und das war wunderbare Unterhaltung, weil Regisseur Francis Lawrence die Romanvorlage gelungen umgesetzt hat.

One Zoom to Rule Them All | Reunited Apart LORD OF THE RINGS Edition:

Das Mediabook von „Ashfall“ ist einer meiner letzten Neuzugänge für die Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

The Crown – Staffel 6

Mit diesem Artikel heißt es für mich wieder einmal Abschied nehmen von einer Serie. Nie hätte ich zu Beginn gedacht, dass mich die Geschichte von Elizabeth II. samt Familie so begeistern würde. Auch „The Crown – Staffel 6“ fand ich packend, speziell da ich mich grob an die Ereignisse, so wie sie medial präsentiert wurden, erinnern kann. Warum das Spannungsfeld zwischen Fiktion und Realität für mich damit noch größer wird, lest ihr in der folgenden Besprechung… 👑

The Crown – Staffel 6 | © Netflix

The Crown – Staffel 6 | © Netflix

Der endgültige Untergang der Krone?

Im sechsten Jahr stand erneut kein Wechsel der Besetzung an, was den Einstieg für mich wieder sehr vereinfacht hat. Überhaupt fand ich die jeweils zweiten Staffeln mit neuer Besetzung stets ein wenig stärker als die ersten. Diese finale Staffel fokussiert sich während der ersten vier Episoden nahezu komplett auf Prinzessin Diana und ihren tragischen Tod. Hier ist mir besonders stark aufgefallen, dass die Autor*innen der Staffel oftmals erzählerische Tricks haben einfallen lassen, um verschiedene Seiten bzw. Interpretationen in der Handlung abzudecken, die niemand wissen kann, außer die Personen, die tatsächlich dabei waren. Zum Beispiel, wird so die Frage der Verlobung geklärt. Das wirkt teils etwas konstruiert und auffällig, ist aber auch eine interessante Herangehensweise. Vor allem jedoch dürfte damit allen Zuschauer*innen bewusst werden, dass wir hier eine stark fiktionalisierte Version der Geschichte zu sehen bekommen und eben nicht die tatsächlichen Begebenheiten.

Wirklich stark fand ich auch die Episode „Ruritania“, welche die Beziehung zwischen Tony Blair und Elizabeth II. thematisiert. Leider bleibt es bei dieser einen Episode und wir tauchen nicht mehr so tief in dieses Spannungsfeld ein, wie noch in den ersten Staffeln mit Winston Churchill. Ohnehin wirkt die zweite Hälfte der finalen Staffel sehr fragmentiert, was Themenschwerpunkte angeht: Neben der Tony-Blair-Episode gibt es eine auf Prinz William fokussierte Coming-of-Age-Geschichte und einen emotionalen Abschied von Margarete, der Schwester der Königin. Vielleicht ist „Ritz“ auch die stärkste Episode dieser Staffel, speziell was das Verweben verschiedener Zeitebenen angeht. Das hätten die Autor*innen gerne noch häufiger einbauen können, selbst wenn die Produktion dadurch komplexer geworden wäre. Davon abgesehen wirkt die zweite Staffelhälfte nicht ganz so rund, wobei jede Episode für sich auch toll anzusehen ist. Da kann ich die teils harschen Kritiken nicht nachvollziehen. Allerdings bin ich im Royal Game auch nicht tief drin, sprich ich sehe die Serie eher als „Downton Abbey 2.0“ und als solches funktioniert sie für mich exzellent. Fast hätte ich mir im Finale gewünscht, dass die Königin das Zepter tatsächlich weiterreicht, um auch deutlich zu machen, dass es sich hierbei nur um Fiktion mit realen Bezugspunkten handelt.

Die finale Staffel reiht sich beim mir somit im unteren Mittefeld ein und beschließt ein überraschend gelungenes Drama über die Krone:

  1. „The Crown – Season 2“ (9.3 Punkte)
  2. „The Crown – Season 4“ (9.2 Punkte)
  3. „The Crown – Season 5“ (8.8 Punkte)
  4. „The Crown – Season 6“ (8.6 Punkte)
  5. „The Crown – Season 3″ (8.6 Punkte)
  6. „The Crown – Season 1“ (8.5 Punkte)

Fazit

Mir hat der Abschied von „The Crown“ sehr gut gefallen. Die Schauspieler*innen waren abermals famos, Ausstattung und Inszenierung über jeden Zweifel erhaben. Inhaltlich mochte ich diese letzte Staffel auch sehr. Einzig die fragmentierte Erzählweise wirkte nicht ganz rund. Ich reihe mich somit nicht in das Feld der Kritiker*innen ein, welche das Finale abgestraft haben. Bis zum emotionalen Schluss beste Unterhaltung: 9/10 (8.6) Punkte.

Run, Fatboy, Run (1695)

Die Nacht war wieder viel zu kurz und ich habe erneut viel zu viel ungesundes Zeug in mich reingestopft. Das muss ich am Wochenende wirklich mal wieder reduzieren. Somit war der Schlaf eher wenig erholsam und meine Laufuhr hat mir auch zu Erholung geraten. Da kennt sie mich aber wohl schlecht. 🏃‍♂️

Ich beende diese Laufwoche mit 46 km

Ich beende diese Laufwoche mit 46 km

Distanz: 10.22 km
Zeit: 01:00:12
Anstieg: 97 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 836 kcal

2024: 268 km
Februar: 37 km
KW 5: 46 km

Ich bin eine entspannte 10-km-Runde angegangen und diese war zwar anstrengend und mit einigen Steigungen versehen, aber auch nett. Somit habe ich es diese Woche auf 46 km gebracht. Nächste Woche wird zeitlich deutlich enger und ich werde versuchen die ausgefallenen Kilometer mit einem Halbmarathon am Wochenende auszugleichen. Mal sehen, ob der Plan aufgeht.

Im ersten Ohr: Sneakpod #805 – Der Killer
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner, Jimmy Eat World, blink-182

Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1 – OT: The Hunger Games: Mockingjay – Part 1 (2014) (WS1)

Der heutige Samstag ist wieder einmal viel zu schnell vergangen und ehe ich mich versehen habe, war es schon abends. Das Programm war mit „Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1“ gesetzt. Die Kinder haben sich sehr auf den Film gefreut und auch ich war gespannt, waren meine Erinnerungen an die erste Sichtung vor 8 Jahren doch eher blass. Wie also hat der Spotttölpel dieses Mal auf mich gewirkt? 🐦

Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1 (2014) | © Studiocanal

Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1 (2014) | © Studiocanal

Vom Young-Adult-Abenteuer zum Kriegsfilm

Der Übergang von „Die Tribute von Panem: Catching Fire“ zum ersten Teil des großen Finales wirkt durchaus hart. Keine große Show mehr, kein Training, kein Kampf in der Arena. Willkommen in der harten Realität, in der Krieg herrscht. Gut die Hälfte von „Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1“ spielt in eintönigen Bunkern und der Rest des Films findet an Kriegsschauplätzen statt. Das ist ungewohnt und doch ein konsequenter Schritt. Für die Kinder war das Setting schon fast zu trostlos. Dennoch hat sie ein anderer Punkt noch mehr gestört: die Zweiteilung der Geschichte. Auch ich bin immer noch nicht überzeugt, ob diese wirklich nötig gewesen ist. Bestimmt hätte man das Finale auch in gut zweieinhalb Stunden erzählen können.

Sehr spannend fand ich erneut den Aspekt, Katniss als Propagandafigur zu inszenieren. Gerade im Kampf gegen Präsident Snows Propagandamaschinerie besitzt der Film hier viel Potenzial. Unter den Schauspielern, die das Kamerateam verkörpern, befindet sich übrigens Wes Chatham, was mich sehr gefreut hat. Es ist immer schön, jemanden aus „The Expanse“ wiederzusehen. Mit Peetas Rettung und dem Twist, warum Präsident Snow seine Rettung gelingen ließ, endet „Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1“ recht abrupt. Das wirkt nicht sonderlich elegant und doch freue ich mich nun schon wieder auf die Fortsetzung. Die erzählte Welt hat es mir immer noch angetan.

Fazit

Für mich ist „Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1“ der bisher schwächste Teil der Reihe. So geht es auch den Kindern und gerade der Zwergofant möchte das an dieser Stelle explizit betont wissen. Dennoch hat uns der erste Teil des Finales insgesamt sehr gut gefallen. Mal sehen, ob wir kommendes Wochenende Zeit für den einstweiligen Abschied von Panem finden werden: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1694)

Wochenende! Somit stand ein entspannter Samstagslauf auf dem Programm. Eigentlich hatte ich mir überlegt einen Halbmarathon zu laufen, doch der fiese Nieselregen hat mich davon abgehalten. 🌧

Verregneter Samstagslauf

Verregneter Samstagslauf

Distanz: 11.12 km
Zeit: 01:03:00
Anstieg: 84 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 926 kcal

2024: 258 km
Februar: 27 km
KW 5: 35 km

Auf 11 km bin ich dennoch gekommen. War ein brauchbarer Lauf. Nichts Besonderes, aber auch nicht übermäßig nervig. Habe mich etwas besser gefühlt als gestern. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #804 – Krieg der Bestatter
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Rancid, blink-182, Frank Turner

She Said (2022)

Was für eine Woche. Eigentlich hatte ich mich auf einen entspannten Filmabend im Familienkreis gefreut, doch aufgrund familiärer Unstimmigkeiten blieb den Kindern der heutige Freitagsfilm verwehrt. Sehr schade, doch somit konnte ich mit „She Said“ endlich einmal wieder einen Film vom Stapel für Erwachsene abarbeiten. Ich war extrem gespannt, wie die Geschichte um den Weinstein-Fall dramaturgisch adaptiert worden war. Sehr gelungen, das kann ich schon einmal vorausschicken… 📰

She Said (2022) | © Universal Pictures Germany GmbH

She Said (2022) | © Universal Pictures Germany GmbH

Eine extrem packende und wichtige Geschichte

Filme (z.B. „Spotlight“) oder Serien (z.B. „The Newsroom“), die journalistisches Arbeiten ins Zentrum ihrer Geschichte stellen, finde ich stets sehr interessant. Vielleicht weil es eine Zeit in meinem Leben gab, in der ich gerne Journalist geworden wäre. Heute kann ich sagen, dass ich nie die Hartnäckigkeit besessen hätte, die dafür nötig ist. So wie Megan Twohey und Jodi Kantor, die beiden Journalistinnen, welche die sexuellen Missbräuche Harvey Weinsteins ans Tageslicht gefördert haben. Maria Schrader erzählt in „She Said“ ihre Geschichte und fängt Journalismus dabei als oft nüchternen, langwierigen und doch spannenden und wichtigen Prozess ein. Ich war wirklich erstaunt, wie sehr ich mitgefiebert habe, obwohl das Ergebnis von Vornherein klar war und der Film auch ruhig und unaufgeregt inszeniert wird. Inhalt, Drehbuch und Schauspiel reichen völlig aus, um den Wert und die Relevanz dieser Geschichte zu transportieren.

Schon alleine der Einstieg ist brillant, wenn wir nach dem, für diesen Film fast schon reißerischem, Cold Opening hunderte verschiedener Frauen im Stadtbild New York Citys sehen. Vor dem Hintergrund des Films blicken wir auf ebenso viele mögliche Geschichten und Schicksale. Dabei gelingt es Maria Schrader fabelhaft, Frauen nicht als wehrlose Opfer darzustellen. Sie sind eindeutig, und damit vor allem Megan Twohey und Jodi Kantor, die Heldinnen des Films. Harvey Weinstein dagegen kein Gesicht zu geben und eher durch die Zeugenaussagen zu charakterisieren ist ein weiterer geschickter Schachzug. Es geht hier um die Geschichten und Schicksale dieser Frauen und da passt es auch wunderbar ins Bild, dass der Film mit Veröffentlichung des Artikels einfach vorbei ist. Fast schon journalistisch nüchtern.

Fazit

Mir hat „She Said“ ausgezeichnet gefallen. Der Film zeigt deutlich, wie wichtig  und auch anstrengend journalistisches Arbeiten ist. Daraus einen unterhaltsamen Film zu zaubern, der nicht auf Taschenspielertricks setzt, sondern Geschichte und Figuren sprechen lässt, ist durchaus eine Kunst. Sollte man definitiv gesehen haben, wenn man sich auch nur annähernd für diesen Fall interessiert: 9/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1693)

Ein weiterer voller Tag geht zu Ende. Ich war erneut im Büro und stand am Ende des Tages vor einer Entscheidung. Letztendlich bin ich zeitig gegangen, um noch einen Lauf im Tageslicht unterzubringen. Das war zwar knapp, hat aber geklappt. 🏃‍♂️

Feierabendlauf nach harter Woche

Feierabendlauf nach harter Woche

Distanz: 8.09 km
Zeit: 00:46:46
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 664 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 59%

2024: 247 km
Februar: 16 km
KW 5: 24 km

Im Gegensatz zum gestrigen Lauf, kam ich nur extrem schwerfällig voran. Es war wirklich hart. Nicht jede Entscheidung ist die beste. Somit besteht diese Woche aber immerhin die Chance, mein Laufziel zu erreichen.

Im ersten Ohr: Sneakpod #804 – Krieg der Bestatter
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance, blink-182

Run, Fatboy, Run (1692)

Nach einem wirklich anstrengenden, aber auch erfolgreichen Bürotag, hat es mich abends noch für einen Lauf nach draußen gezogen. Eigentlich dachte ich, dass mir das Boxtraining von gestern noch in den Knochen steckt, doch siehe da: Ich kam so gut voran, wie schon lange nicht mehr. 🏃‍♂️

Ein Abendlauf zum Einstieg in den neuen Laufmonat

Ein Abendlauf zum Einstieg in den neuen Laufmonat

Distanz: 8.13 km
Zeit: 00:44:30
Anstieg: 57 m
Ø Pace: 5:28 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 667 kcal

2024: 239 km
Februar: 8 km
KW 5: 16 km

Der Anfang im Februar ist somit getan. Morgen steht noch in den Sternen, doch am Wochenende plane ich ein paar Kilometer zu machen, zumal nächste Woche wieder nicht sonderlich gut bzw. frei aussieht.

Im ersten Ohr: Sneakpod #804 – Krieg der Bestatter
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance, Jimmy Eat World, blink-182

Run, Fatboy, Run (1691)

Heute war ich im Home Office und konnte deshalb einen letzten Lauf im Januar unterbringen. Somit stehen 230 km auf der Uhr und das finde ich einen durchaus ordentlichen Start ins Laufjahr 2024. Der Februar wird zeitlich herausfordernder. Insofern mal schauen, wie das so wird. 🏃‍♂️

Mit dieser kurzen Schlammschlacht beende ich den Januar mit 230 km

Mit dieser kurzen Schlammschlacht beende ich den Januar mit 230 km

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:46:22
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 709 kcal

2024: 230 km
Januar: 230 km
KW 5: 8 km

Ich war für meine Verhältnisse recht flott unterwegs. Auf den Feldern war es ziemlich matschig, so der der Lauf in Teilen zu einer Schlammschlacht geworden ist. Hat aber durchaus Spaß gemacht. Bin zufrieden und nun auch ausgeglichener, um die restlichen Herausforderungen des Tages anzugehen.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 638 – Thomas Gottschalk sagt „Go, f**k yourself.“
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance, Jimmy Eat World

Media Monday #657 – Thomas Gottschalk, Filmfreund*innen und Young-Adult-Dystopien

Die letzte Woche hat sich für mich sehr anstrengend angefühlt. So anstrengend, dass ich mir in den Winterferien spontan drei Tage freigenommen habe. Weil ich es sonst nicht bis Ostern durchhalte. Das habe ich deutlich gemerkt und bin froh darum. Auch am Wochenende habe ich versucht, bewusst durchzuatmen. Das hat auch ganz gut geklappt, speziell bei den langen Läufen. Nachts war ich wieder unvernünftig lange wach und habe mich nicht sonderlich gesund ernährt. Auch die kommende Woche wird voll und fordernd. Doch auch diese wird vorübergehen. Nun stehen erst einmal die aktuellen Fragen des Medienjournals an. Euch damit einen guten Wochenstart! 🙂

Media Monday #657

  1. Vom Januar erwartet hatte ich nerviges Wetter und viel zu volle Arbeitstage. Beides habe ich auch bekommen. Juhu!
  2. Wenn ich nur daran denke, wie ich diese Woche 50 km gelaufen bin, dann freut mich das sehr.
  3. Thomas Gottschalk hat wohl wirklich den Zenit überschritten, als er bei seiner letzten Abmoderation von „Wetten, dass.. ?“ die beleidigte Leberwurst gespielt und sich spätestens damit als prototypischer alter weißer Mann offenbart hat.
  4. Es ist wirklich ein beherrschendes Thema, dass rechtsextremes Gedankengut salonfähig zu werden droht und mir macht kaum etwas mehr Angst als das (nicht nur in Deutschland, doch aufgrund unserer Vergangenheit gerade da, auch in den USA, Italien oder den Niederlanden).
  5. Ich hätte nicht übel Lust, es dieses Jahr beruflich ruhiger angehen zu lassen, doch schon der Januar zeigt, dass dies ein frommer Wunsch bleibt.
  6. Dass wahre Filmfreund*innen auf physische Medien setzen mag ein Klischee sein, aber ich merke, dass dieser Trend langsam zurückkommt (siehe auch Vinyl bei Musikfreund*innen) und ich freue mich über schöne Veröffentlichungen, wie „A Tale of Two Sisters“ (siehe Foto unten) von Capelight Pictures.
  7. Zuletzt habe ich mit der Familie „Die Tribute von Panem: The Hunger Games“ und „Die Tribute von Panem: Catching Fire“ gesehen und das war beides Mal tolle Unterhaltung, weil diese Young-Adult-Geschichte in ihrem dystopischen Setting einfach mitreißend ist.

„A Tale of Two Sisters“ ist einer meiner letzten Neuzugänge für die Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):