Heroes! Meine 5 liebsten Kindheitsheld:innen aus Serien

Es ist unfassbar wie die Zeit rennt. Nach den sympathischsten Killer:innen steht heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG schon wieder die letzte Ausgabe im September auf dem Programm. Es geht um unsere liebsten Kindheitsheld:innen aus Serien und dazu ist mir mehr eingefallen, als ich zuvor dachte. Eine nostalgische Reise in die Vergangenheit. Was sind die Serienheld:innen eurer Kindheit? 🐿️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #378 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #378 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #378 lautet:

Heroes! Meine 5 liebsten Kindheitsheld:innen aus Serien

  1. „Chip & Chap: Die Ritter des Rechts“ (1989 bis 1990) – Welche der vielen Disney-Serien nenne ich denn hier? Den Anfang machen die beiden Backenhörnchen, die mir nicht nur durch den catchy Theme-Song im Kopf geblieben sind. Wusstet ihr, dass es 2022 sogar eine Spielfilmversion gab, die Realfilm mit Animation kombiniert? Fand ich sehr unterhaltsam (und meta).
  2. Die Ducks aus „DuckTales: Neues aus Entenhausen“ (1987 bis 1990) – Als Kind war ich ein unfassbar großer Fan des Lustigen Taschenbuchs. Ich habe LTBs inhaliert und besitze heute noch hunderte von Ausgaben (glücklicherweise ist der Zwergofant ebenfalls Fan). Als die Serie rund um die Familie Duck ins Fernsehen kam, war ich entsprechend voller Vorfreude. Auch wenn leider nicht die klassischen Geschichten erzählt wurden, habe ich sie jedoch immer recht gerne gesehen. Speziell auch den Film „DuckTales: Jäger der verlorenen Lampe“. In die neue Serie habe ich bisher leider noch nicht reingeschaut.
  3. Die „Galaxy Rangers“ (1986 bis 1989) – Von all den Sci-Fi-Zeichentrickserien, die damals auf Tele 5 im Rahmen von „Bim Bam Bino“ liefen, war mir das die liebste. Habe ich wirklich unfassbar gerne geschaut. Inzwischen schon seit Jahren nicht mehr. Es waren auf jeden Fall schöne und entspannte Zeiten. Auf dem Sofa meiner Großeltern. Oh man, Nostalgie-Flash!
  4. Die „Teenage Mutant Hero Turtles“ (1987 bis 1996) – Vermutlich meine liebsten Helden von damals. Dabei habe ich die Serie gar nicht so oft gesehen, da der Zugang nicht so einfach war. Natürlich hatte ich aber Hörspielkassetten und auch jede Gelegenheit ergriffen, eine Folge zu schauen. Bis heute bin ich großer Fan der Turtles und schaue jede Neuauflage. Die 2012er Nickelodeon-Serie, bei der ich in der letzten Staffel hänge, ist inzwischen meine liebste Serienversion.
  5. Die „The Real Ghostbusters“ (1986 bis 1991) – Schon lange bevor ich die Filme kennenlernen durfte, habe ich die Zeichentrickversion verschlungen. Obwohl diese doch recht anders war, hat sie den Geist der ikonischen Filme gut eingefangen. Witzig finde ich, dass sich die jüngste Neuauflage „Ghostbusters: Frozen Empire“ strukturell stark an der Serie anlehnt. Das mochte ich sehr. Das Intro der Serie bleibt unübertroffen. Großartig!

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Niederlande: Nordholland 2024 #3 – Wanderung durch das Naturschutzgebiet Zwanenwater

Nachdem wir direkt zu Beginn unseres Urlaubs einen tollen Strandtag hatten, war der zweite Tag wettertechnisch eher durchwachsen. Somit bin ich morgens erst einmal eine Runde laufen gegangen und habe dabei ein nahe gelegenes Naturschutzgebiet entdeckt. Somit stand der Plan für den Tag auch fest und wir wanderten los, um das Naturschutzgebiet Zwanenwater zu erkunden. 🦢

Blick über das Naturschutzgebiet Zwanenwater

Blick über das Naturschutzgebiet Zwanenwater

Bis wir an unserem Ziel angekommen waren, hatten wir schon über zwei Kilometer in den Beinen. Dennoch wären wir nie auf den Gedanken gekommen, dafür das Auto anzuschmeißen. Schließlich waren wir im Urlaub. Das heißt, wir müssen uns nicht hetzen lassen. Viel Zeit für Spaziergänge und Wanderungen. So wie es sein soll.

Weiterlesen

Run, Fatboy, Run (1863)

In der heutigen Mittagspause hat mir mein Uhr Intervalle an der Schwelle vorgeschlagen. Konkret 3x 7:00 Minuten mit einem Puls von 166 bpm. Darauf hatte ich sowas von keine Lust. Aber ich habe es getan. 😬

Lauf an der Schwelle war nicht die beste Idee in der Mittagspause

Lauf an der Schwelle war nicht die beste Idee in der Mittagspause

Distanz: 8.60 km
Zeit: 00:46:46
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:26 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 17.1 °C
Kalorien: 669 kcal

Training: Schwelle
Ausführungswert: 28%

2024: 1890 km
September: 184 km
KW 39: 17 km

Die Intervalle haben recht gut funktioniert und ich konnte meinen Puls im Bereich halten. Allerdings war mein Puls beim Einlaufen viel zu nieder und beim Auslaufen viel zu hoch. Also das Ziel insgesamt deutlich verfehlt, doch immerhin habe ich  die Intervalle durchgehalten. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #842 – Godzilla Minus One
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

ECHT: Unsere Jugend – Die komplette Doku (2023)

Nach einer halben Ewigkeit habe ich einmal wieder eine Doku gesehen. Warum mich ausgerechnet der Rückblick auf eine, zumindest in meiner bisherigen Wahrnehmung, Teenie-Band aus den späten 1990ern Jahren dazu gebracht hat? Die dreiteilige Doku „ECHT: Unsere Jugend“ wurde in diversen Publikationen und Podcasts nahezu übertrieben positiv besprochen. Obwohl ich keinen großen Bezug zur Band hatte, war mein Interesse dennoch geweckt. Der Zugriff via ARD-Mediathek ist zudem sehr bequem. Warum auch ihr reinklicken solltet, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung. Kurz: Coming-of-Age at its best. 🎸🎶

ECHT: Unsere Jugend | © ARD

ECHT: Unsere Jugend | © ARD

Alles wird sich ändern, wenn wir groß sind

Ich kenne von ECHT nur die Singles bzw. ihre Hits. Die Band wurde groß, als ich mich im ungefähr gleichen Alter befand, wie ihre Mitglieder. Sie wurde damals als Teenie-Band positioniert, was so gar nicht mein Interessensgebiet war. Ich fing zu dem Zeitpunkt an, meinen eigenen Musikgeschmack zu entwickeln und begann ausschließlich Alternative Rock und (Pop) Punk zu hören. Dennoch muss ich zugeben, dass die Songs der Band aus dem Brei der damals populären Musik herausgestochen sind. Als ich sie kürzlich beim Spielen von Hitster wieder einmal hörte, merkte ich auch, dass sie mir nach all den Jahren im Kopf geblieben und dabei überraschend gut gealtert sind. Vermutlich war das auch der Auslöser, mich tatsächlich der Doku zu widmen, die von Kim Frank selbst, dem ehemaligen Sänger von ECHT, aus über 240 Stunden Videomaterial geschnitten wurde. Durch die große Menge an Material, das damals ohne Plan oder Ziel irgendeiner Veröffentlichung gefilmt wurde, bekommen wir sehr persönliche und authentisch wirkende Eindrücke vom Aufstieg und Fall dieser Band. Ohne riesengroße Skandale und übertrieben heftige Wendungen. Doch genau das lässt den Blick auf ECHT auch so, ich kann es nicht anders sagen, echt wirken.

Es ist faszinierend, in eine Zeit ohne Smartphones, Social Media und YouTube zurückzublicken. In eine Zeit, in der Musikfernsehen und Teenie-Zeitschriften den Markt beherrschten. In die Zeit auch meiner Jugend. Schon alleine deshalb resoniert die Doku wohl so stark mit Zuschauenden in meinem Alter. Davon abgesehen ist die dreiteilige Doku handwerklich wirklich gut gemacht. Hut ab. Auch wenn Kim Frank eindeutig als globale Erzählstimme fungiert, so wird allen Bandmitgliedern doch die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Wenn man sich ein aktuelles Gespräch anschaut, so wie es auch im Zentrum der unbedingt sehenswerten Bonus-Episode steht, dann ist es verblüffend zu sehen, wie erwachsen die fünf Jungs geworden sind. Es liegen 20 Jahre dazwischen. Ist also ganz normal. Sollte man meinen.

Auch ich bin seitdem 20 Jahre älter geworden, doch reflektiert man das selbst eher selten. Die ehemaligen Musiker blicken unfassbar reflektiert und liebevoll auf das jüngere Ich ihrer Bandkollegen zurück. Das fand ich wirklich beeindruckend. Kim Frank nimmt die Doku auch nicht als Vehikel, um eine Reunion zu starten o.ä. Es ist schön zu sehen, dass jeder der fünf Bandmitglieder seinen Platz im Leben gefunden hat. Fast noch schöner ist, dass heute keine Wehmut vorherrscht, sondern in erster Linie Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit. Das sind nachvollziehbare und sehr reflektierte Botschaften. Mich hat die Doku wirklich berührt und ich bin beeindruckt, wie gut das gewählte Material den Werdegang von ECHT erzählt. Ich hätte das nie für möglich gehalten, aber ich werde die Jungs vermissen.

Fazit

Auch wenn ich zu Beginn nur aus mildem Interesse in „ECHT: Unsere Jugend“ reingeschaut habe, so hat die dreiteilige Doku (plus unbedingt sehenswerter Bonusfolge) mich so stark in ihren Bann gezogen, wie schon lange nichts mehr. Ich kann dementsprechend nur eine dringende Empfehlung dafür aussprechen. Auch wenn ihr nichts mit der Band anfangen konntet. Ihr werden ECHT danach mit anderen Augen sehen und speziell die Menschen dahinter und ihre Geschichten. Ein Klick in die ARD-Mediathek genügt und schon kann es losgehen: 10/10 (9.7) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Run, Fatboy, Run (1862)

Bevor das Wetter umschlägt, war es heute Mittag noch angenehm sonnig. Dennoch bin ich nicht so recht vom Fleck gekommen. Danach habe ich mich aber gut gefühlt. ☀️

Sonniger Mittagslauf am Montag

Sonniger Mittagslauf am Montag

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:51:24
Anstieg: 67 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 708 kcal

2024: 1881 km
September: 176 km
KW 39: 8 km

Da mein Nachmittag komplett vollgestopft ist, halte ich mich entsprechend kurz. Laufen gewesen, war gut. Sowas eben. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #842 – Godzilla Minus One
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Media Monday #691 – Sonntagsspaziergang, Ridley Scott und Chadwick Boseman

Das Wochenende ist wieder viel zu schnell verflogen. Am liebsten würde ich noch einen Tag dranhängen. Aber nun gut, geht natürlich nicht. Kommende Woche gibt es immerhin einen Feiertag. Der Samstag stand mit einem weiteren Wertstoffhofbesuch sowie ein wenig Umräumen weiterhin im Zeichen des Chaoskellers. Leider bin ich aber nicht sonderlich weit gekommen. Dafür steht diese Woche endlich die Entrümpelung an, was uns ein wenig Platz verschaffen wird. Ansonsten habe ich noch den Rasen gemäht. Zum letzten Mal in diesem Jahr? Der Sonntag hat entspannt mit einem gemeinsamen Lauf mit dem Zappelinchen begonnen. Danach sind die Kids zu einer Geburtstagsfeier und Frau bullion und ich haben noch einen ausgedehnten Spaziergang angehängt, der sich eher wie eine kurze Wanderung angefühlt hat (siehe Fotos unten). Zwei Filme habe ich am Wochenende auch gesehen, doch dazu und zu weiteren Themen mehr in meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals. Eine gute Woche wünsche ich euch! 🙂

Media Monday #691

  1. Ridley Scott ist eine dieser Personen, die selbst im hohen Alter noch große Filmproduktionen stemmen.
  2. Ich warte sehnlichst darauf, dass wir das Kellerchaos endlich beseitigt haben.
  3. Mein Sommerurlaub hat mir die mitunter vergnüglichste Zeit bereitet, denn ich habe mich darin endlich einmal wieder frei und wie ich selbst gefühlt.
  4. Es ist nicht so, dass ich Arbeit nicht schätze, aber sie nimmt einen zu hohen Stellenwert in meinem Leben und speziell auch unserer Gesellschaft ein.
  5. Chadwick Boseman wird dereinst in die Annalen eingehen als viel zu früh verstorbene Verkörperung des „Black Panther“.
  6. Jeder der Figuren auf dieser Liste ist eines der seltenen Beispiele für sympathische Killer:innen in Film und Fernsehen.
  7. Zuletzt habe ich „Avengers: Infinity War“ mit der ganzen Familie gesehen und das war ein großes Vergnügen, weil die Russo-Brüder damit gekonnt das Finale der Infinity-Saga eingeleitet haben.

Ein paar Eindrücke meines ausgedehnten Sonntagsspaziergangs (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1861)

Eigentlich hatte ich mit dem Gedanken gespielt, heute Nachmittag einmal wieder einen Halbmarathon anzugehen. Allerdings wollte das Zappelinchen morgens ein Stück mitlaufen, weshalb ich meine Pläne wieder verworfen habe. War irgendwie auch ganz froh darum. Somit sind wir erst 3 km zusammen los und danach bin ich noch für eine kurze Runde alleine weitergelaufen. 🏃‍♂️

Ich beende die Laufwoche mit 53 km und in bester Begleitung

Ich beende die Laufwoche mit 53 km und in bester Begleitung

Distanz: 8.17 km
Zeit: 00:52:23
Anstieg: 64 m
Ø Pace: 6:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 135 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 650 kcal

2024: 1873 km
September: 167 km
KW 38: 53 km

Nach dem Mittagessen mussten die beiden Kids schon weiter, weil sie auf dem Geburtstag ihres Cousins eingeladen waren. Frau bullion und ich haben die Gelegenheit für einen ausgedehnten Sonntagsspaziergang (eher eine Wanderung) genutzt. Somit kam ich insgesamt doch auf ein paar mehr Kilometer. ☀

Im ersten Ohr: Sneakpod #842 – Godzilla Minus One
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Avengers: Infinity War (2018) (WS2)

Weil es gestern so schön war (und der Zwergofant dem Film sehr entgegengefiebert hat), haben wir heute direkt mit „Avengers: Infinity War“ weitergemacht. Für mich war das die inzwischen schon dritte Sichtung und da ich den Film bereits die ersten beiden Male sehr mochte, habe auch ich mich erneut auf den Anfang vom Ende der dritten Phase des MCU gefreut. 💎

Avengers: Infinity War (2018) | © Walt Disney

Avengers: Infinity War (2018) | © Walt Disney

Superheld:innen-Bombast in Perfektion

Nachdem ich dem großen Kinoerflog unserer geliebten Superheld:innen beim ersten Durchgang noch skeptischer gegenüber eingestellt war, so weiß ich heute die Stärken dieser Filme inzwischen umso mehr zu schätzen. Speziell „Avengers: Infinity War“ ist eine so unterhaltsame Achterbahnfahrt, dass es eine wahre Freude ist. Nach Joss Whedon gelingt es auch den Russo-Brüdern, den inzwischen unfassbar großen Pool an Figuren ausbalanciert zu jonglieren. Es gibt etliche parallel laufende Handlungsstränge und dennoch verliert man als Zuschauer:in nie die Übersicht. Auch wird nicht nur den einzelnen Held:innen genügend Screentime eingeräumt, sondern auch Widersacher Thanos. Das ist für die Wirkung des Films enorm wichtig und die von Josh Brolin verkörperte Figur ist zweifellos der bislang spannendste Bösewicht des MCU.

Ich hatte wieder sehr viel Spaß mit dem Film, den unterschiedlichen Figuren, die ich über die Jahre liebgewonnen habe, den nicht nur visuell faszinierenden Schauplätzen und der bombastischen Action. Vor allem überzeugt „Avengers: Infinity War“ jedoch, weil er auch emotional zu packen weiß. Gerade die Kinder waren vom Finale regelrecht verstört und sichtlich mitgenommen. Nie hätten sie gedacht, dass Thanos gewinnen könnte. Natürlich musste ich etwas anteasern, dass ihre geliebten Held:innen vielleicht doch noch einmal zurückkehren könnten. Mehr wollte ich allerdings noch nicht verraten. Die Wartezeit bis wir zusammen „Avengers: Endgame“ schauen, wird auf jeden Fall hart für sie werden.

Fazit

Schon verrückt, wie weit sich das Superheld:innen-Kino in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Die Hochzeit ist inzwischen wohl vorbei, doch „Avengers: Infinity War“ war definitiv einer der Höhepunkte. Ich freue mich nun schon aufs Weiterschauen, doch das ist nichts im Vergleich zur Vorfreude der Kids. Beide haben den Film geliebt, nur das Ende war ihnen zu schockierend, was direkt zu einer Abwertung geführt hat: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1860)

Ein weiterer Samstag, an dem der Zwergofant und ich erstmal einen Teil unseres Kellers zum Wertstoffhof gefahren haben. War heute unerwartet emotional, da wir auch seinen alten Spielteppich aussortiert hatten. Ist nicht immer einfach. Danach habe ich mich zu einem Lauf aufgemacht. War fast schon sommerlich. ☀

Sonniger Samstagslauf

Sonniger Samstagslauf

Distanz: 10.60 km
Zeit: 01:01:57
Anstieg: 102 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 881 kcal

2024: 1864 km
September: 159 km
KW 38: 45 km

Irgendwie zwickt es mich seit ein paar Tagen in der Leiste. Ich werde das mal weiter beobachten müssen. Aber irgendwas ist ja immer. Nach dem Lauf habe ich direkt noch den Rasen gemäht. War nötig. Wie auch der restliche Garten. Werden wir wohl an einem der kommenden Wochenenden auch mal zwischen den Kellerarbeiten reinschieben müssen. Aber ich schweife ab. Lauf war gut. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #841 – The Union
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Black Panther (2018) (WS1)

Nach einer langen Woche hatte ich mich auf den freitäglichen Filmabend gefreut. Der Zwergofant war zuvor noch beim Karate-Training, dann gab es noch Flammkuchen und somit sind wir erst gegen 20:30 Uhr aufs Sofa gekommen. Auf dem Programm stand heute „Black Panther“ und damit ein später Neuzugang ins MCU. Der Film hatte mir bei der ersten Sichtung ziemlich gut gefallen und somit war ich gespannt, wie er heute abschneiden würde. 🐈‍⬛

Black Panther (2018) | © Walt Disney

Black Panther (2018) | © Walt Disney

Ein wichtiger und mitreißender MCU-Beitrag

Nach dem teils recht albernen „Thor: Tag der Entscheidung“ wirkt „Black Panther“ fast schon zu ernst. Ist er aber natürlich nicht. Es ist ein strukturell recht klassischer MCU-Film, der weniger durch das Was als durch das Wie und das Warum zu punkten weiß. Lässt man „Blade“ außen vor, dann ist „Black Panther“ der erste große Superheldenfilm mit einem schwarzen Protagonisten. Nicht nur das, denn nahezu der gesamte Cast ist schwarz. Auch werden die mit wichtigsten Rollen von Frauen besetzt. All das ist leider immer noch nicht selbstverständlich. Alleine diese Aspekte, die nicht aufgesetzt wirken und sich wunderbar in den größeren Kontext des MCU einfügen, machen „Black Panther“ zu einem wichtigen Film.

Dabei fährt der Film die spaßig-fantastischen Elemente deutlich zurück. Oft erinnert „Black Panther“ eher an ein „James Bond“-Abenteuer als einen Superheldenfilm. Als Gegenspieler mochte ich Andy Serkis als Ulysses Klaue sehr, den wir bereits für einen kurzen Auftritt in „Avengers: Age of Ultron“ bewundern durften. Was hat dieser Mann für eine Energie! Inhaltlich spannender ist jedoch Killmonger, der im Grunde für mehr Gerechtigkeit auf der Welt kämpft. Auch wenn seine Mittel die falschen sind, so hat er doch einen Punkt und bringt König T’Challa letztendlich zum Umdenken. Es ist wirklich unfassbar traurig, dass Chadwick Boseman nur zwei Jahre nach diesem Auftritt als ikonischer Superheld verstorben ist. Das wird die Kinder auch noch hart treffen, wenn wir irgendwann den zweiten Teil schauen.

Fazit

Mir hat „Black Panther“ bei der heutigen Sichtung noch einmal besser gefallen, als beim ersten Durchgang. Obwohl ich über weite Strecken wirklich extrem müde war (so langsam wird das zum Dauerzustand), bin ich nicht eingeschlafen und auch der Zwergofant hat nach seinem Karate-Training komplett durchgehalten. Ein wirklich sehenswerter Teil des MCU: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)