Nachdem wir dieses Jahr in den Pfingstferien bereits zum Wandern in den Bergen waren, wollten wir im Sommer unbedingt wieder ans Meer. Also habe ich mich nach möglichen Ferienhäusern umgeschaut und landete doch immer wieder bei einem bereits bekannten Ferienpark in Cadzand-Bad. Dort hatten wir 2023 bereits unseren Sommerurlaub verbracht und dieser war wundervoll! Warum also nicht einmal in bekannte Gefilde zurückkehren? In diesem ersten Artikel berichte ich über unser Ferienhaus und Ferienpark mit Boot in Cadzand-Bad sowie unsere Anreise. Die restlichen Artikel werde ich dieses Jahr vermutlich nicht zu weit ausufern lassen. Wollt ihr mit auf die Reise in die Niederlande kommen? 🏡
Nachdem wir 2024 zuletzt am Meer waren, und unseren Sommerurlaub 2025 in den Bergen verbracht haben, war die Vorfreude groß. Nachdem wir schon am Vorabend das Auto gepackt hatten, klingelte um 4 Uhr der Wecker und um 5 Uhr waren wir schon auf der Straße. Wir sind wirklich sehr gut durchgekommen, nur rund um Antwerpen hat es sich ziemlich gestaut und wir haben für ein paar Kilometer gut zwei Stunden gebraucht. Danach lief es wieder flüssig und kurz nach 14 Uhr kamen wir recht entspannt im Ferienpark an, der inzwischen nicht mehr unter Roompot geführt wird, sondern von Landal aufgekauft wurde. Ansonsten hatte sich aber nicht viel verändert und wir haben uns gleich wieder zu Hause gefühlt.
Die Zeit bis wir in unser Haus konnten, haben wir mit einer Brotzeit im Park, einem Spaziergang zum Strand und einem Eis überbrückt. Das war eigentlich der beste Moment des Urlaubs: Die lange Anreise lag hinter uns und noch zwei Wochen Urlaub vor uns. Perfekt! Danach konnten wir ins Haus und haben natürlich erst einmal alles genau inspiziert und eingeräumt.
Das Haus war vom Grundriss genauso wie unser Ferienhaus im Jahr 2023, nur gespiegelt. Das Wichtigste war aber: Dieses Jahr hatten wir auch ein Boot! Dazu später noch mehr. Der Rasen war komplett verbrannt. Der Hitzesommer hatte also auch die südlichen Niederlande erreicht.
Innen war das 6-Personen-Haus durchaus geräumig und am meisten Zeit haben wir natürlich in der Küche und am Esstisch verbracht. Es waren aber auch verregnete Tage dabei, an denen wir das Wohnzimmer genutzt haben. Auch Schlaf- und Badezimmer waren ausreichend groß. Die Saune habe ich dieses Jahr überhaupt nicht belegt. Es gab einfach zu viel zu tun.
Nach dem groben Einräumen unseres Ferienhauses, sind wir noch einkaufen gefahren, um zumindest eine Grundausstattung zu haben. Endlich wieder niederländische Leckereien! Danach waren wir alle unglaublich platt und haben den Tag auf der Terrasse des Hauses ausklingen lassen. Nicht einmal mehr zum Sonnenuntergang am Strand hat es gereicht. Es war ein langer Tag.
Die Ausstattung des Hauses war perfekt: Wir hatten eine Waschmaschine und einen Trockner, welche wir auch regelmäßig genutzt haben. Eigentlich hätten wir uns die Hälfte unserer Wäsche dadurch sparen können. Aber wie immer hatten wir zu viel dabei. Auf jeden Fall sehr praktisch und nur zu empfehlen.
Nachmittags und abends saßen wir in der ersten Woche oft draußen und haben ausgiebig gespielt. Das war eine sehr gemütliche Stimmung. Leider wurde es in der zweiten Woche so kalt, dass auch die Wärmelampe über dem Tisch nichts mehr genützt hat. Diese Abende haben wir also lieber drinnen verbracht.
Nun aber zur wichtigsten Nebensache der Ausstattung unseres Ferienhauses: Nachdem es uns beim letzten Aufenthalt gefehlt hatte, habe ich dieses Jahr ganz bewusst ein Haus mit Boot gebucht. Leider war unser erstes Boot (dazu später mehr) eher in zweifelhaftem Zustand, doch das sollte uns nicht davon abhalten, etliche Runden damit zu fahren. Speziell der Zwergofant war jeden Tag auf dem Wasser zu finden. Oft in Begleitung mindestens eines Familienmitglieds.
Nachdem unsere Nachbarn abgereist waren, hatten wir schon gescherzt, unser Dinghi gegen eines ihrer besseren Boote auszutauschen (ja, sie hatten tatsächlich zwei). Nachdem wir beim Vorbeifahren festgestellt hatten, dass eines der beiden Boote tatsächlich zu unserem Ferienhaus gehört (es war entsprechend beschriftet), haben wir den zuvor nur scherzhaften Plan in die Tat umgesetzt. Also haben der Zwergofant und ich quasi auf hoher See einen Boottausch begangen. Die Gäste, die uns von der anderen Seite des Ufers beobachtet hatten, werden sich gewundert haben, was wir denn da treiben. Um es kurz zu machen: Nach der Aktion hatten wir ein Boot, das nicht bei jeden Ruderschlag auseinanderzufallen drohte. Wir nannten es Andy.
Während unserer Rudertouren wollten wir einmal (noch mit Dinghi) durch den ganzen Park fahren, sprich durch das „U“, welches ein sehr enger und mit Schilf zugewachsener Bereich war. Dies wussten wir davor jedoch noch nicht und es war fast schon ein Kampf dort durchzukommen. Aber wir haben unglaublich viel gelacht und ein Abenteuer erlebt, das mit zu den Highlights unseres Urlaubs zählt. Da ich am Ruder saß, musste ich dem Zwergofanten danach versprechen, nicht noch einmal ins gefährliche „U“ zu rudern. Auf dem Parkplan unten könnt ihr das „U“ sehen. Leider hatte ich bei dieser Ausfahrt noch nicht entdeckt, dass ich mit meiner Uhr auch Rudern tracken kann.
Als dann die Großeltern kamen, hat der Zwergofant natürlich auch diese durch die Gegend gerudert. Selbst das Zappelinchen hatte sich zu diesem Zeitpunkt erbarmt und ist mitgefahren. Es war ein großer Spaß und sollten wir jemals wieder in diesen Park kommen, ist ein Ferienhaus mit Boot auf jeden Fall Pflicht.
Hier könnt ihr einen Teil des befahrbaren Bereichs unseres Ferienparks sehen:
Distanz: 765 m
Zeit: 00:18:12
Schläge: 381
Ø Pace: 11:53 min/500 m
Ø Geschwindigkeit: 2.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 82 bpm
Ø Temperatur: 20.6 °C
Kalorien: 69 kcal
Als wir abreisen mussten, war es fast schon emotional, von Andy Abschied zu nehmen:
Nach zwei Aufenthalten kann ich den Ferienpark an der südlichsten Küste der Niederlande nur empfehlen. Er ist über die Jahre nicht günstiger geworden, aber alles in allem bietet er ein rundes Paket und liegt zudem in einer wirklich schönen Region. Was wir sonst noch erlebt haben, lest ihr in den kommenden vier Artikeln (dieses Jahr fasse ich mich etwas kürzer). Im nächsten Bericht geht es zunächst an den Strand von Cadzand-Bad…


























Boot ist natürlich cool. Das hatten wir damals in Finnland auch.
Wir haben immer ein UNO – Spiel dabei.
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Ja, Boot war mega!
UNO haben wir früher bis zum Überdruss gespielt. Heute haben wir andere Go-to-Spiele. Skip-Bo macht auch wirklich Spaß.
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Wir lieben das Spiel bis heute. 🙂
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Ist ja auch ein Klassiker!
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Das stimmt.
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Der Steg ist ja niedlich *lach* Aber morgens und abends so aufs Wasser zu blicken, das kann schon ganz viel mit einem machen. An solchen Ferienhäusern liebe ich auch immer sehr, wie skandinavisch sie eingerichtet sind.
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Ja, der Steg war nicht sonderlich imposant. Aber wir hatten ein Boot! Das war umso besser. Ein Haus am Wasser kann ich eh nur empfehlen. Wenn man so Ferienparks mag, dann ist das hier einer der schönsten, in die man reisen kann. Auch die Einrichtung des Hauses war wirklich schön. Funktionell, aber schön.
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Vielleicht solltet ihr Uno auch mal in einer der weiteren witzigen Varianten spielen? Bei uns ist aktuell immer Uno Flip am Start. Baut auf dem klassischen Spiel auf, hält aber auf der schwarzen Seite teils echt fiese Aktionen parat.
Und tatsächlich kann ich nur immer wieder Jammerlappen empfehlen.
Neu wird bei uns demnächst Skiyo einziehen.
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Danke für die Spiele-Tipps! Wir haben so viele Spiele, dass uns eigentlich nie langweilig wird. Das am häufigsten gespielte Spiel war im Urlaub wohl Hitster. Kein Wunder, das macht immer Spaß!
Skyjo ist auch klasse, das spielen wir auch regelmäßig.
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Hitster steht tatsächlich diesmal auf meiner Wunschliste. Mal sehen, was da also diesmal unterm Weihnachtsbaum liegt 😉
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Cool! Da gibt es inzwischen auch schon unzählige Varianten, die wir inzwischen fast alle haben. Für alle, die Musik mögen, ein wundervolles Spiel, bei dem irgendwann immer aus vollem Hals mitgesungen wird. 😄
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Hier ist Flip 7 gerade das „Taschenspiel“ schlechthin. Für die Woche Urlaub im Oktober hat sich der Zwerg zudem gewünscht, dass ich ein Dorfromantik Sakura besorge. Sollte sicher klappen.
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Danke für den Tipp! „Dorfromantik“ haben wir damals die Basisversion für ein paar Monate sehr regelmäßig gespielt, bis wir alle Ausbaustufen erreicht hatten. Seitdem nicht mehr. War eine schöne Zeit!
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So war es hier auch. In Dauerschleife Dorfromantik, bis die letzte Freischaltung da war. Am Wochenende haben wir nun mit Dorfromantik Sakura angefangen. Sobald da die erste Freischaltung geschafft ist, merkt man, dass es zum Glück doch einiges anderes macht. Macht auf jeden Spaß soweit.
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Das klingt gut! Vielleicht überlege ich mir das mal für die Weihnachtszeit. Momentan ist du viel los, da finden wir nicht die Ruhe für diese Art von Spiel.
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