Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Habe ich euch schon von der Wartung unserer Lüftungsanlage erzählt? Anfang Januar war es endlich soweit und eine Komplettreinigung stand auf dem Programm. Vor zehn Jahren hatten wir das Problem, dass die Anlage im Winter getropft hat. Nach drei Jahren im (tropfenden) Betrieb wurde der Fehler, nach ewigem Hin und Her, endlich behoben. Nun sind Anlage und Rohre zwar gereinigt, doch es tropft wieder. Seit Anfang Januar haben wir jede Woche Handwerker im Haus, die etwas Neues versuchen. Ich bin unendlich genervt, kann aber selbst an der Situation nur wenig ändern. Ansonsten war ich am Samstag erneut mit dem Zwergofanten laufen. Danach haben wir den Geburtstag seiner Patin nachgefeiert, sprich wir haben sie zum Asiaten eingeladen und danach noch zum Spieleabend zu uns, der am Ende in wildem Blind Karaoke geendet hat. Am Sonntag wurden wir dann von einer überschwemmten Küche überrascht, denn unsere Spüle hat getropft und das nicht nur ein wenig. Also haben wir den Abfluss komplett zerlegt und so gut gesäubert wie es ging. Nach dem erneuten Zusammenbau tropfte es nur noch ein wenig, also noch die Dichtungen nachjustiert und aktuell sieht es ganz gut aus. Das hat uns den halben Nachmittag gekostet. Nichts mit sonntäglicher Ruhe. Während ich diese Zeilen schreibe, bereiten wir uns auf die Fahrt ins Nachbardorf vor, wo die oben genannte Patin noch einen Gesangsauftritt hat. Währenddessen sind 20 cm Neuschnee angekündigt. Ob wir wieder zurückkommen? Das wird spannend. Doch nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und uns allen hoffentlich eine gute Woche. Auch wenn das unmöglich scheint, wenn man sich das Weltgeschehen so ansieht… 😞

- Wenn Christoper Nolan einen Film dreht dann bin ich doch zumindest gespannt. So geht es mir auch mit „Die Odyssey“. Bei einem anderen Regisseur hätte mich die Thematik wohl nicht so stark abgeholt.
- Es ist wirklich spektakulär, was ich mit meiner Top 5 Box- und Kampfsportfilme veranstaltet habe (Spoiler: Eine gewisse Kampfkunst im Fokus stehen).
- Es grenzt an eine Frechheit, dass Merz und Co. nur nach unten treten und Klassenkampf gegen die arbeitende Bevölkerung betreiben.
- „Blood & Sinners“ ist völlig zurecht für einen Oscar nominiert, denn Ryan Cooglers Südstaaten-Gangster-Vampirfilm ist sehr erfrischend.
- Selbst Scarlett Johansson konnte den Film „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ nicht retten, denn das Drehbuch war dafür einfach zu schwach.
- Das „Projekt 52“ war im Januar auch wieder eine große Freude und ich habe die letzte Aufgabe Fotografie, meiner Meinung nach, recht gelungen umgesetzt.
- Zuletzt habe ich die drei Staffeln der Serie „Mr. Mercedes“ abgeschlossen und das war intensive Unterhaltung, weil die Stephen-King-Adaption durchaus in die Vollen geht.
Ich habe einen Teil meiner Filmsammlung neu arrangiert und bin damit recht zufrieden (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):


Heute steht bereits die letzte Aufgabe des Projekt 52 im Januar an. Das Thema lautet Fotografie und dieses im Rahmen eines Fotoprojekts umzusetzen, bietet natürlich vielfältige Möglichkeiten. Letztendlich habe ich mich für einen recht klassischen Ansatz entschieden und den Fotoapparat meins Großvaters fotografiert. Er war leidenschaftlicher Fotograf und hat seine Leica III geliebt. Viele Jahre nach seinem Tod, hat meine Mutter mir die Kamera übergeben. Als designierter Fotograf innerhalb der Großfamilie schien ich wohl die geeignetste Person zu sein, um die Kamera in Ehren zu halten. Somit teilt sie ihren Platz nun mit vielen anderen ausrangierten Kameras, von einer analogen Spiegelreflex über eine DSLR bis hin zu ersten Bridge-Kameras. Die Leica III ist schon ein Schmuckstück:





