The Newsroom – Season 1 to 3

Was habe ich Aaron Sorkins Art Geschichten zu erzählen vermisst. Dieser politische Idealismus gepaart mit extrem pointierten Dialogen und oft hoffnungslos kitschigen zwischenmenschlichen Szenen. Lange hat es gedauert, bis ich endlich die komplette Serie „The Newsroom“ gesehen habe – und ich bin jetzt schon unendlich traurig, dass es bei nur drei Staffeln geblieben ist. Dabei war ich davor durchaus skeptisch und hatte Befürchtungen, dass Sorkin nicht an „The West Wing“ oder auch die noch kurzlebigere Serie „Studio 60 on the Sunset Strip“ anschließen können würde. Umso begeisterter bin ich jetzt nach diesem umwerfenden Erlebnis…

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Run, Fatboy, Run (390)

Kaum arbeite ich zwei Tage, fühle ich mich abends schon wieder ziemlich ausgelaugt. Das mag aber auch damit zu tun haben, dass ich meine Zuckerzufuhr extrem runtergeschraubt habe. War nach all den Leckereien aber auch bitter nötig. Wie dem auch sei: Es war höchste Zeit einmal wieder laufen zu gehen!

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Distance: 8.27 km
Duration: 00:53:37
Elevation: 91 m
Avg Pace: 5:16 min/km
Avg Speed: 11.38 km/h
Heart Rate: 170 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 667 kcal

Nach ca. einem Kilometer habe ich noch kurz halt am Schwimmbad gemacht, wo unser Zappelinchen kurz vor der Freischwimmer-Prüfung steht. Aufregend! Danach bin ich nur noch die kleine Waldrunde angegangen, da der Sommer abermals zurück ist und die Sonne bei über 25 °C (im September um 18 Uhr!) ziemlich herunter gebrannt hat. Mit der Zeit und dem Lauf bin ich insgesamt dennoch zufrieden, obwohl ich es auf dem letzten Kilometer wieder einmal mit einer ignoranten Hundehalterin zu tun hatte. Menschen gibt es. Unfassbar.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 54: Mit Burger
Im zweiten Ohr: Fall Out Boy

Erlösung (Jussi Adler-Olsen)

adler-olsen-erloesungEndlich bin ich einmal wieder etwas mehr zum Lesen gekommen. Wozu so ein Urlaub doch gut sein kann: Nachdem ich mit „Erbarmen“ und „Schändung“ die Verfilmungen der ersten beiden Sonderdezernat-Q-Romane angeschaut hatte, war ich wieder voll im Thema drin und habe mich sogleich an den dritten Band „Erlösung“ gemacht. Jussi Adler-Olsens düstere Krimi-Geschichte setzt direkt nach dem Vorgänger „Schändung“ ein und lässt uns erneut an einem epischen Fall teilhaben, der uns gewohnt gnadenlos die Abgründe menschlichen Handelns vor Augen führt.

Die erste Hälfte des Romans habe ich nur sehr unregelmäßig bzw. in kleinen Häppchen gelesen. Somit hat sich der Sog erst in der zweiten Hälfte eingestellt, sprich in meinem zweiwöchigen Urlaub habe ich endlich einmal wieder Zeit zum Lesen gefunden. Das war schon lange nicht mehr der Fall und ich hatte unglaublich viel Spaß für länger als nur ein paar Minuten in eine Geschichte einzutauchen. Obwohl Jussi Adler-Olsen nur einen weiteren Kriminalfall erzählt, verwebt er in diesem doch eine Vielzahl an menschlichen Schicksalen. Dabei wird im Roman auch die Erzählperspektive des Täters und seiner Opfer eingenommen, was ihn bedrückend und vielseitig zugleich macht.

Aufgrund der perfekten Rahmenbedingungen, sprich sonnige Nachmittage auf der Terrasse, bin ich am Ende richtig tief in den Roman eingetaucht. Dabei habe ich erst wieder gemerkt, wie sehr ich es vermisse zu lesen. Also richtig zu lesen. Vermutlich wird es aber bis zum nächsten Urlaub dauern, bis das wieder der Fall sein wird, denn an den kurzen Wochenenden steht dann meist doch immer etwas anderes auf dem Programm. Ich bin nun auf jeden Fall schon sehr gespannt auf die Verfilmung und freue mich auf den Nachfolgeroman, der bereits im Regal steht: 8/10 Punkte.

Media Monday #271

Auch der schönste Urlaub geht einmal vorüber: Ich blicke auf zwei wundervolle Spätsommerwochen zurück, die meiner kleinen Familie viele neue Erinnerungen beschert haben. Morgen beginnt für mich wieder der Alltag und welchen besseren Einstieg könnte es geben, als sich am Sonntagabend Gedanken zu den Fragen des Medienjournals zu machen?

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  1. Für den September erwarte ich wieder mehr Filme und Serien zu schauen, da das Wetter vermutlich nicht mehr so durchgehend zum draußen Sitzen einlädt, wie noch im August.
  2. Der #Horrorctober reizt mich thematisch ja schon, jedoch werde ich kaum die Zeit finden dort ausgiebig mitzumischen.
  3. DVD, Blu-ray oder Stream?
    Mit diesem Thema habe ich mich bereits in drei ausführlichen Artikeln auseinandergesetzt: „Filmsammler: Eine aussterbende Spezies?“, „Wie beeinflusst Streaming unser Sehverhalten?“ und „Ist Streaming für Filmfreunde mehr Fluch als Segen?“.
  4. Der Blick in den Spiegel ist so das mitunter gruseligste, was ich in letzter Zeit gesehen habe, schließlich geht es nun straff auf die Vierzig zu.
  5. Bei den folgenden Jahreszeiten schreckt mich vor allem ab, dass es so früh dunkel wird (es ist gerade 20 Uhr durch und schon stockfinster).
  6. „The Office“ (US) entspricht exakt meinem Humor, denn die Mischung stimmt einfach – und somit freue ich mich sehr auf die Wiederholungssichtung.
  7. Zuletzt habe ich den ersten Eintrag über unseren Urlaub geschrieben und das war wunderbar, weil ich dabei noch einmal so richtig in Erinnerungen schwelgen konnte.

Run, Fatboy, Run (389)

Nachdem wir den letzten langen Urlaubsabend gestern mit Feuer, Marshmallows und Stockbrot gemütlich haben ausklingen lassen, bin ich heute morgen nur schwer aus dem Bett gekommen. Doch so langsam ist es sowieso an der Zeit den Rhythmus wieder umzustellen, also habe ich mich gleich früh aufgemacht und bin Laufen gegangen:

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Distance: 10.23 km
Duration: 00:55:38
Elevation: 61 m
Avg Pace: 5:26 min/km
Avg Speed: 11.03 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 154 spm
Energy: 872 kcal

Normalerweise habe ich so meine Probleme die Geschwindigkeit zu steigern, wenn ich erst einmal losgelaufen bin. Heute jedoch bin ich am Anfang gar nicht vorwärts gekommen (5:48 min/km), doch bis zum Ende habe ich mein Tempo noch deutlich gesteigert. Somit ein durchaus erfolgreicher Lauf zum Ende des Urlaubs. Mal sehen, was der September sonst noch so zu bieten hat…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 53: Tabea Hochjubeln
Im zweiten Ohr: Blink 182, Nada Surf, The Gaslight Anthem

Erzgebirge 2016 #1: Felsenlabyrinth Wunsiedel

Eigentlich wollten wir dieses Jahr überhaupt nicht in den Urlaub fahren. Schließlich haben wir ein Haus gebaut. Der letzte Urlaub liegt allerdings schon über 3 Jahre zurück und Erholung bzw. einfach einmal etwas anderes sehen war dringend nötig. Somit haben wir kurzfristig drei Nächte in einem Kinderhotel im Erzgebirge gebucht. Die Begeisterung bei unseren Kindern kannte keine Grenzen – zum ersten Mal bewusst woanders übernachten. Eine wirklich große Sache.

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Der Einstieg ins Felsenlabyrinth führt hoch hinauf.

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Run, Fatboy, Run (388)

Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu. Und ich habe in letzter Zeit zu ausführlich geschlemmt. Speziell Whisky, Rum und Schokolade. Man darf ja nichts umkommen lassen. Insofern war es höchste Zeit, mich einmal wieder zu einem Lauf aufzuraffen. Am Morgen jedoch war ich zu müde (mag am Whisky gelegen haben) und somit bin ich erst nachmittags bei sommerlichen Temperaturen auf die Strecke gekommen. Nicht die besten Bedingungen, aber ich war ja selbst schuld.

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Distance: 12.57 km
Duration: 01:09:14
Elevation: 128 m
Avg Pace: 5:30 min/km
Avg Speed: 10.89 km/h
Heart Rate: 166 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 1058 kcal

Heute habe ich eine Variation einer bekannten Strecke ausprobiert, was zur längsten Distanz seit dem Halbmarathon im Juli geführt hat. Mit der Zeit bin ich auch recht zufrieden, zumal es speziell auf den Steigungen doch wirklich anstrengend war. Mal sehen, vielleicht komme ich am Sonntag noch einmal zum Laufen und kann damit auch meinen Laufrhythmus für den Alltag wiederfinden…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 52: Interview GhostRunner
Im zweiten Ohr: Fortsetzung folgt S06E23 – Blue Dream
Im dritten Ohr: The Weakerthans, Nada Surf, The Gaslight Anthem

Extreme Frontiers: USA (Charley Boorman’s USA Adventure)

Einmal mehr habe ich mich mit Charley Boorman auf eine Reise begeben. Dieses Mal galt es die „Extreme Frontiers: USA“ zu bestehen. Ob mich „Charley Boorman’s USA Adventure“ wieder mehr begeistern konnte, als sein Ausflug nach Südafrika, lest ihr in der folgenden Besprechung…

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Erneut wird die mehrere Wochen umspannende Tour in nur vier 40-minütigen Episoden abgehandelt. Charley springt von Abenteuer zu Abenteuer, wobei die eine Hälfte (speziell tatsächliche Herausforderungen in der Natur) durchaus spannend ist, die andere dagegen (Ausflüge in die Schwerindustrie) dagegen eher dröge und nicht sonderlich interessant. Hinzu kommt ein Inszenierungsstil, der sich zu sehr dem zappenden TV-Publikum anbiedert. Da mochte ich die ruhigen Reisepassagen seiner „By Any Means“-Reihe doch lieber, aber dort hatten er und sein Team ja auch doppelt so viel Sendezeit zur Verfügung.

Ich hatte durchaus Spaß mit Charley Boorman die USA zu bereisen, doch im Vergleich zu z.B. Stephen Frys USA-Reise wirkt der Trip erschreckend oberflächlich. Da wäre wirklich mehr drin gewesen und ich würde mir für die nächste Route tatsächlich eine Variation des Formats wünschen. Für Fans dennoch sehenswert: 6/10 Punkte.

5 Schauspieler mit denen ich gerne zu Abend essen würde

Die liebe Gorana hat sich für Die 5  BESTEN am DONNERSTAG erneut ein spannendes Thema einfallen lassen, das mir kaum Kopfzerbrechen breitet hat. Wenn ihr nun also wissen wollt, mit welchen Schauspielern ich gerne zu Abend essen würde, dann lest einfach weiter. Und wer kommt zu eurem Dinner?

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Das Thema für Ausgabe lautet:

5 Schauspieler mit denen ich gerne zu Abend essen würde

  1. Ewan McGregor (Mark Renton, „Trainspotting“) – Als Schauspieler liebe ich Ewan McGregor seit seinem Auftritt in Danny Boyles stilbildendem Drogenfilm. Doch spätestens seit der Reisedoku „Long Way Round“ finde ich ihn auch als Privatperson (oder zumindest eine Version davon) überaus sympathisch.
  2. Jennifer Lawrence (Katniss Everdeen, „The Hunger Games“) – Nein, nicht warum ihr denkt. Oder genau deshalb: Wenn ihr schon einmal ein Interview mit der bezaubernden Frau Lawrence gesehen habt, dann sollte klar sein, dass das Abendessen aufgrund ihrer Schlagfertigkeit überaus unterhaltsam werden dürfte.
  3. Lauren Graham (Sarah Braverman, „Parenthood“) – Wenn wir schon einmal bei Schlagfertigkeit sind, dann lade ich auch gleich noch Lauren Graham ein, die ihren Charakteren (u.a. Lorelei Gilmore aus „Gilmore Girls“) in Sachen Wortwitz anscheinend in kaum etwas nachsteht.
  4. Nathan Fillion (Captain Mal Reynolds, „Firefly“) – Natürlich muss Nathan Fillion mit am Start sein. Ich kann es ja nicht in Kauf nehmen, dass mich Jennifer Lawrence und Lauren Graham in Grund und Boden reden.
  5. Simon Pegg (Shaun, „Shaun of the Dead“) – Falls die Fachsimpelei über Nerd-Themen mit Nathan Fillion nicht ausreicht, lade ich hierfür den sympathischen Briten aus „Spaced“ ein. Zombie-Filme, „Star Wars“ und „Star Trek“? Aber hallo!